Erfahrungsbericht von Ruhollah
Acrylamid
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nicht schon wieder ein ?Lebensmittelskandal?! Meine Beobachtungen der letzten Jahre werden bei ?Skandal? um Acrylamid nur zum Teil bestätigt. Bei BSE war es ja so, dass irgendwo in Deutschland nur eine Kuh tot umfallen musste und ganz Deutschland war in Panik; die Medien waren die Panikmacher. Die Medien verbreiteten diesen Nonsens, dass jeder, der Rindfleisch verzerrte Not oder Übel sofort stirbt. Zur Folge hatte es den Schwachsinn, dass die Leute auf einmal Krokodil- und Straußenfleisch aßen, welches einen sicheren Anschein machte, aber nur durch die Unbekanntheit von Krankheitserregern im Fleisch dieser exotischen Tiere wahren konnte.
Bei BSE haben viele Menschen die Gefahr überschätzt und zwar bei gleichzeitiger Unterschätzung der Gefahren durch das Rauchen und den Suff; den Massenmedien haben wir dieses irrationale Verhalten wohl am meisten zu verdanken.
Beim jüngsten ?Skandal? ist dies etwas anders. Die Medien bezeichnen die Acrylamid-Geschichte als Skandal und die Menschen nehmen es nicht zur Kenntnis - Gott sei Dank! Acrylamid soll ja krebserregend sein, was niemand abstreiten will. Die Acrylamid-Geschichte betrifft vor allem Lebensmittel, die gebacken, geröstet oder frittiert werden. Oft genannt werden knuspriges Brot, Fritten und Kartoffelchips. Warum nun ist die Gefahr durch Acrylamid in Lebensmittel zu gering? Es liegt eben an den betroffenen Lebensmitteln. Kartoffelchips und Fritten waren noch nie gesund und werden i. d. Regel auch nicht täglich gegessen; das Fett in den Fritten ist doch schon Grund genug, Fritten höchstens einmal im Monat zu essen. Und beim Brot, vor allem beim leckeren Vollkornbrot, überwiegen die Vorteile gegenüber dem Acrylamid.
Die Panikmacher machen auch sehr starke handwerkliche Fehler. Die nehmen die Grenzwert von Acrylamid im Trinkwasser und vergleichen ihn mit dem Acrylamid in den oben genannten Lebensmitteln. Trinkwasser wird in viel größeren Mengen zugenommen als Brot und erst recht Chips und Fritten. Außerdem wird Trinkwasser und damit auch winzige Mengen an Acrylamid nicht nur getrunken, sondern auch beim Duschen über die Haut aufgenommen und zusammen mit Wasserdampf eingeatmet. Man müsste also klären, welche Wirkungen Acrylamid in den jeweiligen Fällen haben kann, aber eines ist sicher: Man darf Acrylamid im Brot nicht die gleiche Relevanz zumessen wie dem Acrylamidgehalt im Wasser.
Man muss sich generell die Frage stellen, ob das Streben nach immer reineren Lebensmittel überhaupt notwendig ist. Natürlich muss man auf starke Verunreinigungen bestimmter Lebensmittel reagieren, aber weder BSE noch Acrylamid sind es wert, dass man nun entsprechende Produkte meidet, denn die Risiken sind zu gering. Letztendlich ist es doch gar nicht mehr vollständig nachzuvollziehen, warum jemand Krebs im hohen Alter oder die sehr unerforschte Kreutzfeld-Jacob-Krankheit bekommt. Und letztendlich müssen wir doch alle sterben. Mit Restrisiken in Lebensmitteln muss man leben; sie gehören zum Leben dazu wie radioaktive Strahlung, wie Verkehrsunfälle, wie Krankheit und Tod.
Natürlich haben solche Lebensmittelskandale, die oftmals keine Skandale sind, auch Auswirkungen auf die Menschen. Bei irgendwelchen Menschen bleibt immer etwas hängen. Die Folge: Irrationales Handeln. Ich kenne jemanden, der mit einem über EUR 800 teuren Wasserfilter aus Amerika das sauberste Trinkwasser der Welt (nämlich das deutsche Trinkwasser) filtert, weil ja ach so viele schädliche Substanzen drin sein könnten. Die selbe Person legt aber sein Butterbrot auf einem keimigen Tisch ab und isst es danach weiter. Für jene Person sollte ich auch mal Butterkekse kaufen und darauf achten, dass ja kein Aspathan und noch irgendwas anderes drin sein darf. Als ich ihm die Butterkekse brachte, fand er es schade, dass Auszugsmehl drin sei. Vollkornbrot hätte ich auch noch kaufen sollen, aber nur das BioBio-Brot aus dem Plus-Markt. Und ich musste für ihn noch Ritter-Sport Nougat kaufen. Wie passt das zusammen? Diese Person kippt sich auch noch homöopathische Mittel in Rachen, obwohl er deren Wirkung gar nicht nachvollziehen kann, denn das Gros der Menschen, die ich kenne, bleibt gesund, ohne dieses Zeug zu nehmen. Natürlich darf auch die jährliche Grippeschutzimpfung nicht fehlen. Dass er durch das Impfen sein Immunsystem für kurze Zeit schwächt, interessiert ihn wohl nicht. Natürlich kann er durch seine unsinnige Impfung nicht am 16. Dezember Blut spenden, was wesentlich verheerender ist.
Das Verhalten jener Person ist irrational und ziemlich teuer. Ich bin heilfroh, dass das von den Medien aufgebauschte Thema Acrylamid in Nahrungsmittel so wenig Wirkung hat; scheinbar ist der größte Teil der Menschen zurück zur Vernunft gekehrt.
Bei BSE haben viele Menschen die Gefahr überschätzt und zwar bei gleichzeitiger Unterschätzung der Gefahren durch das Rauchen und den Suff; den Massenmedien haben wir dieses irrationale Verhalten wohl am meisten zu verdanken.
Beim jüngsten ?Skandal? ist dies etwas anders. Die Medien bezeichnen die Acrylamid-Geschichte als Skandal und die Menschen nehmen es nicht zur Kenntnis - Gott sei Dank! Acrylamid soll ja krebserregend sein, was niemand abstreiten will. Die Acrylamid-Geschichte betrifft vor allem Lebensmittel, die gebacken, geröstet oder frittiert werden. Oft genannt werden knuspriges Brot, Fritten und Kartoffelchips. Warum nun ist die Gefahr durch Acrylamid in Lebensmittel zu gering? Es liegt eben an den betroffenen Lebensmitteln. Kartoffelchips und Fritten waren noch nie gesund und werden i. d. Regel auch nicht täglich gegessen; das Fett in den Fritten ist doch schon Grund genug, Fritten höchstens einmal im Monat zu essen. Und beim Brot, vor allem beim leckeren Vollkornbrot, überwiegen die Vorteile gegenüber dem Acrylamid.
Die Panikmacher machen auch sehr starke handwerkliche Fehler. Die nehmen die Grenzwert von Acrylamid im Trinkwasser und vergleichen ihn mit dem Acrylamid in den oben genannten Lebensmitteln. Trinkwasser wird in viel größeren Mengen zugenommen als Brot und erst recht Chips und Fritten. Außerdem wird Trinkwasser und damit auch winzige Mengen an Acrylamid nicht nur getrunken, sondern auch beim Duschen über die Haut aufgenommen und zusammen mit Wasserdampf eingeatmet. Man müsste also klären, welche Wirkungen Acrylamid in den jeweiligen Fällen haben kann, aber eines ist sicher: Man darf Acrylamid im Brot nicht die gleiche Relevanz zumessen wie dem Acrylamidgehalt im Wasser.
Man muss sich generell die Frage stellen, ob das Streben nach immer reineren Lebensmittel überhaupt notwendig ist. Natürlich muss man auf starke Verunreinigungen bestimmter Lebensmittel reagieren, aber weder BSE noch Acrylamid sind es wert, dass man nun entsprechende Produkte meidet, denn die Risiken sind zu gering. Letztendlich ist es doch gar nicht mehr vollständig nachzuvollziehen, warum jemand Krebs im hohen Alter oder die sehr unerforschte Kreutzfeld-Jacob-Krankheit bekommt. Und letztendlich müssen wir doch alle sterben. Mit Restrisiken in Lebensmitteln muss man leben; sie gehören zum Leben dazu wie radioaktive Strahlung, wie Verkehrsunfälle, wie Krankheit und Tod.
Natürlich haben solche Lebensmittelskandale, die oftmals keine Skandale sind, auch Auswirkungen auf die Menschen. Bei irgendwelchen Menschen bleibt immer etwas hängen. Die Folge: Irrationales Handeln. Ich kenne jemanden, der mit einem über EUR 800 teuren Wasserfilter aus Amerika das sauberste Trinkwasser der Welt (nämlich das deutsche Trinkwasser) filtert, weil ja ach so viele schädliche Substanzen drin sein könnten. Die selbe Person legt aber sein Butterbrot auf einem keimigen Tisch ab und isst es danach weiter. Für jene Person sollte ich auch mal Butterkekse kaufen und darauf achten, dass ja kein Aspathan und noch irgendwas anderes drin sein darf. Als ich ihm die Butterkekse brachte, fand er es schade, dass Auszugsmehl drin sei. Vollkornbrot hätte ich auch noch kaufen sollen, aber nur das BioBio-Brot aus dem Plus-Markt. Und ich musste für ihn noch Ritter-Sport Nougat kaufen. Wie passt das zusammen? Diese Person kippt sich auch noch homöopathische Mittel in Rachen, obwohl er deren Wirkung gar nicht nachvollziehen kann, denn das Gros der Menschen, die ich kenne, bleibt gesund, ohne dieses Zeug zu nehmen. Natürlich darf auch die jährliche Grippeschutzimpfung nicht fehlen. Dass er durch das Impfen sein Immunsystem für kurze Zeit schwächt, interessiert ihn wohl nicht. Natürlich kann er durch seine unsinnige Impfung nicht am 16. Dezember Blut spenden, was wesentlich verheerender ist.
Das Verhalten jener Person ist irrational und ziemlich teuer. Ich bin heilfroh, dass das von den Medien aufgebauschte Thema Acrylamid in Nahrungsmittel so wenig Wirkung hat; scheinbar ist der größte Teil der Menschen zurück zur Vernunft gekehrt.



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