Erfahrungsbericht von Ritzilein
Gillian Anderson, wenn sie nicht vor der Kamera steht
Pro:
Geschmack, Geruch, Verpackung
Kontra:
niet
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich mal einen Erfahrungsbericht der ganz anderen Art schreiben. Es geht um eine Person, um eine Schauspielerin, die mittlerweile weltweit bekannt ist. Ihr Name ist Gillian Anderson.
Gillian (ich nenne sie mal nur noch Gillian, denn immer den Nachnamen zu sagen, finde ich nicht sehr persönlich *lach*) ist mit der Serie Akte X berühmt geworden, die nun nach 9 Jahren eingestellt wird. Er soll noch weitere Kinofilme zur Serie geben, aber so, wie es aussieht stehen dafür noch keine Daten fest.
Gillian Anderson hat aber viel mehr auf dem Kasten als nur die spröde, unterkühlte Scully dazustellen, die sie jedoch all die Jahre lang sehr gut gemeistert hat. Ich möchte Euch hier weniger von ihrem Lebenslauf, sondern mehr von meinen Erfahrungen mit ihr erzählen. Ich habe sie bisher 5 Mal gesehen und auch schon persönlich mit ihr gesprochen. Aber laßt mich davon erzählen:
Alles begann natürlich mit Akte X. Als ich vor vielen vielen Jahren anfing diese Serie zu schauen, begeisterte mich die rothaarige Hauptdarstellerin am meisten. Ich suchte nach allem, was ich über sie finden konnte. Bilder, Filme, Berichte. Keine Bange, ich bin nicht so ein total durchgeknaller Fan, der nichts anderes mehr im Leben kennt, als seinen Star. Das \"Fieber\" lies auch wieder nach.
Im Herbst 2000 änderte sich mein Leben jedoch abrupt. Durch Zufall habe ich auf Gillian Offizieller Homepage gelesen, dass sie eine Art Wohltätigkeitsessen für ihre Fans veranstaltet. Sie setzt sich sehr für wohltätige Zwecke ein und so kam sie auf die Idee einen Abend mit ihren Fans zu verbringen, wenn diese als Eintritt eine Spende zugunsten der Neurofibromatose Inc, einer Einrichtung, die sich für NF-kranke Kinder und deren Familien einsetzt, abgeben.
Ich überlegte hin und her. Meine finanzielle Lage war nie so gut, dass ich das Geld mit vollen Händen rauswerfen konnte, aber diesen Trip konnte und wollte ich mir leisten. Mein damaliger Freund bestärkte mich noch in meiner Entscheidung (was er heute ganz bestimmt bereut) und meine Freundinnen freuten sich für mich. Im Büro erklärte man mich für verrückt, aber trotzdem buchte ich für Dezember 2000 einen Flug nach Los Angeles.
Ich schrieb mich in eine E-Mail-Liste ein, auf der ich viele Leute kennenlernte, die ebenfalls zu diesem Event reisten und die noch um einiges verrückter waren als ich. Doch durch diese Liste bekam ich sofort Kontakt zu vielen Leuten, die ich heute mit zu meinen besten Freunden zähle.
Vorab, was ist Neurofibromatose?
Da ich kein Doktor bin, kann ich Euch hier nur erzählen was ich von der Krankheit weiß. Neurofibromatose ist eine genetische Störung des Nervensystems, die vor allem Kinder betrifft. Die meisten Menschen, die an NF erkranken, werden blind, taub oder bekommen verschiedene Arten von Krebs. Die Kinder, die ich kennengelernt habe, hatten Tumore, die sie entweder entstellt oder totkrank gemacht haben. NF kann schon im Kleinkindalter an sogenannten Windel-Tests festgestellt werden. Bekannt wurde NF als das Recklinghausen-Syndrom, hatte also seinen Ursprung in Deutschland.
Gillian\'s Bruder Aaron ist an NF erkrankt als er ein Kind war.
Das erste Mal:
Am 9. Dezember 2001 war es endlich soweit. In einem Gebäude der 20th Century Fox Studios in Los Angeles fand das Treffen mit Gillian statt. Als ich dort eintraf, war ich am Ende. Ich kann mich noch daran erinnern, dass die Mitarbeiter von NF uns ein Namensschildchen gegeben haben. Ich betrag den Raum und sah eine lange Schlange, an dessen Ende Gillian stand. Ich stelle mich also in der Schlange an und wartete auf mein großes Treffen. Vor mir stand ein Pärchen, welches ich mit meinem ständigen \"Oh-mein-Gott-Gemurmel\" völlig verrückt gemacht habe. Ich überlegt die ganze Zeit, was ich zu ihr sagen könnte und ob ich sie überhaupt verstehen würde.
Als ich an der Reihe war, hielt ich ihr als erstes meine Diddle-Dose mit selbstgebackenen Keksen hin. Sie sprang auf mich zu, griff die Dose, fragte ob da etwa Kekse drin seien und öffnete sie sofort neugierig. Meine ganze Theorie, wie ich mich vorstellen wollte, war hin, denn ich war total perplex.
Das Gespräch, welches wir führten war toll. Da ich ja nicht wirklich wußte, worüber ich mit ihr reden sollte, ließ ich sie sprechen. Sie erzählte, dass auch sie schon mal in Deutschland war und noch ein paar Kleinigkeiten, die ich aber nicht alle erwähnen will. Wir machten noch ein Photo zusammen, ich umarmte sie und verabschiedete mich.
Nachdem jeder Anwesende ein persönliches Gespäch mit Gillian hatte, schnappte sich jederman etwas vom Büffet und Gillian fragte, ob wir noch quatschen wollten. Sie setzte sich in eine Ecke des Raums (auf den Boden) und alle anderen versammelten sich um sie herum in einen Kreis. Hihi es war wie früher in der Schule. Gillian erzähle noch knapp eine Stunde von sich und ihren Plänen und beantwortete Fragen. Ich war überrascht, als sie sehr persönliche Momente erwähnte. Als sie von ihrer Tochter sprach, hatte Tränen in den Augen.
Nach gut vier Stunden war das Treffen zu Ende. Bevor sie sich verabschiedete gab sie noch Autogramme und Umarmungen. Als ich aus dem Gebäude rauskam, wußte ich nicht, ob ich gut gelaunt oder traurig sein sollte. Ich wußte nicht, ob ich sie jemals wiedersehen könnte, aber ich wußte, dass es Möglichkeiten für ein Widersehen gab.
Das zweite und dritte Mal:
Tja wer hätte gedacht, dass ich die gute alte Gillian knapp ein halbes Jahr später wiedersehen würde? Ich jedenfalls nicht. In Los Angeles hatte Gillian uns bereits erzählt, dass sie ein neues Wohltätigkeits-Projekt habe. Sie wollte sich für Kinder aus Südafrika stark machen, die klassische Musik machen würden. Bereits im April hatte sie in Los Angeles ein Konzert arrangiert und im Sommer folgten zwei Konzerte in London.
Da ich mich ja mittlerweile sehr gut mit einigen Leuten, die ich in L.A. kennengelernt hatte angefreundet habe, verabredeten wir uns in London, um auf das Konzert zu gehen. Das erste Konzert fand in einem kleinen Konzerthaus statt. Ich sah Gillian nur auf der Bühne. Zwar gab es viele Fans, die am Hintereingang warteten, doch habe ich noch nie viel davon gehalten, einen Star so zu belagern. Aber verstehen konnte ich diese Fans schon.
Das zweite Konzert war da schon viel besser. Es fand in einer Kapelle eines Londoner Krankenhauses statt und eigentlich waren es zwei Konzerte hintereinander. Wenn man mal von Gillian absieht, so waren es diese afrikanischen Kids allemal wert, auf dieses Konzert zu gehen, zudem, war es noch kostenlos.
Nach diesem Konzert wurde noch bekanntgegeben, dass Gillian vor der Tür Autogramme geben würde. Also sind wir dort hin und haben gewartet. Sie kam raus und bedankte sich für das Erscheinen. Dann gab sie jedem (aber auch jedem) ein Autogramm und machte Fotos mit den Fans.
Wer mehr über die Gruppe der Kinder wissen will, der Name ist BUSKAID und dies ist die Offizielle Website: http://www.buskaid.org.za/
Gillian zum vierten:
Seit Jahren setzt sich Gillian für eine Organisation ein, die sich Trevor-Project nennt. Trevor ist eine Institution, die sich für selbstmordgefährdete Jugendliche in den USA einsetzt. Anfänglich richtete sich diese Institution vor allem an homosexuelle Jugendliche, die nicht mehr weiterwussten, aber es sind auch alle anderen herzlich willkommen. Mit Hilfe einer Telefonhotline wird den Kindern zum größten Teil weitergeholfen. Infos gibt es hier: http://www.thetrevorproject.org/
Trevor veranstaltet jedes Jahr eine Weihnachtsfeier, die Cracked X-Mas heißt. Zu dieser Feier kommen mehr oder weniger bekannte Stars und bringen das Publikum zum Lachen. Unter anderen gehören Gillian, Olivia Newton-John, Drew Carey, Teri Garr und Gina Gershon zu den Unterstützern dieser Veranstaltung.
Als ich letztes Jahr im Dezember dort war, veranstalteten Teri Garr und Gillian eine Auktion, um Spendengelder einzuholen. Die Auktion war echt zu lustig. Versteigert wurden unter anderem Flüge, Reisen und Eintrittskarten zu schwul-lebbischen Veranstaltungen. Dieser Auftritt wirklich gut, denn Gillian ist eine total lustige Person.
Gillian zum letzten (zumindest bis Herbst):
Vor zwei Wochen war es nun mal wieder soweit. Ich flog nach London, um zu einer Gala zu gehen, die von der Neurofibromatose Association gegeben wurde. Anlaß was das 20jährige Bestehen der Einrichtung. Die Gala war eine Gala mit vielen britischen Stars, die Ansprachen hielten und Musik machten. Ein absolutes Highlight war Dame Judy Dench, die in einem Dirndl mit Perücke gekleidet den Song \"Sixteen Going on Seventeen\" aus \"The Sounds of Music\" sang.
Gillian hielt eine Rede am Anfang der Gala und eine am Schluss, um sich zu bedanken. Als sie am Ende auf die Bühne kam, kreischten viele Fans, weil sie sie noch einmal zu Gesicht bekamen. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet, denn als sie schließlich ins Mikrophon sprach lachte sie und meinte, sie hätte doch noch gar nichts gesagt.
Nach der Gala gab es noch einen Chamapagner-Empfang, auf dem ich aber nicht war. Eine Freundin berichtete jedoch, dass es ein sehr netter Empfang gewesen war, und Gillian sich noch für ein paar Fotos zu Verfügung gestellt hatte. Als sie das Theater verliess, sah ich von einem Restaurant aus, wie sie noch ein paar Autogramme gab und dann in ein Taxi stieg, winkte und wegfuhr.
Im Internet und in Zeitungen liest man eine Menge über Gillian und glaubt mir, nur die Hälfte von all dem ist wahr. Sie ist eine sehr liebe und lustige Person, die von sich aus sehr auf ihre Fans zugeht. Sie ist sehr bemüht, ihr Privatleben privat zu halten und meist klappt dies auch ganz gut. Da wäre zum Beispiel ihre 7 1/2 jährige Tochter Piper, die sie nicht der Presse aussetzt. Fotos von Piper sind bisher nur einmal aufgetaucht und auch schnell wieder verschwunden. Ich habe Piper einmal gesehen (bei dem Konzert in London), hätte es aber nie gewagt, sie zu fotografieren.
Der Großteil von Gillians Fans respektiert ihre Wünsche und bedrängt sie nicht. Ich freue mich immer wieder, wenn wir (als Fans) Aktionen starten. Zum Beispiel gibt es Feste und Wohltätigkeitsaktionen, die von Fans veranstaltet werden, oder wo Fans mitmachen. Meist geht es darum Spendengelder für die Organisationen zu sammeln, für die sich Gillian einsetzt. Selbst mit kleinen Spenden kann man schon eine Menge bewirken und Gillians Fans scheinen das verstanden zu haben.
Mittlerweile haben meine Reisen gar nicht mehr so viel mit Gillian zu tun, sie ist nur noch der Auslöser für ein Treffen. Als ich das letzte Mal in London war traf ich mich dort mit circa 5 Leuten aus England, einigen Freunden aus den USA, meiner Freundin aus Brasilien und einem Fan aus Deutschland. Wir haben eine phantastische Woche miteinander verbracht, wovon wir nur einen Tagen mit der Gala beschäftigt waren. Es ist schön, eine große internationale Gruppe zu haben, die sich ein bis zweimal im Jahr trifft.
Tja, Gillian hat mich in vielerlei Hinsicht verändert. Sie hat meinen Freundeskreis erweitert, mich der Wohltätigkeitsarbeit nähergebracht und mir gezeigt, dass es immer wieder aufwärts geht. Ich freue mich schon auf den Herbst, denn dann findet wieder eines unserer Gillian-Treffen in London statt. Sie wird dort ab Oktober/November in einem Theaterstück namens \"What the nights is for\" auf der Bühne stehen.
Nun noch einige Infos für Leute, die sich für Gillian interessieren. Die besten Infos zu aktuellen Themen findet ihr hier:
Gillians offizielle Website:
http://gaws.ao.net
Gillian Anderson United Kingdon Website:
www.gauk.net
Gillians Event-Website inklusive der von mir erwähnten Mailinglist (hier kann man auch die von uns geschossenen Fotos der verschiedenen Events und Beschreibungen finden):
http://www.waytogoga.com/
Ihre Filmographie:
http://german.imdb.com/Name?Anderson,+Gillian
Für alle. die mehr über NF wissen wollen, geht auf einer dieser webpages:
http://www.nfa.zetnet.co.uk/
http://www.nfinc.org/
http://www.neurofibromatose.de/ (deutscher Verbund)
Wie schon erwähnt wird Gillian wohl ab Herbst in London Theater spielen. Soweit ich weiß, macht sie bis dahin nichts, außer reisen. Außerdem hat sie die Rechte zu einem Roman gekauft, den sie gerne verfilmen möchte, hierfür gibt es aber auch noch keine Daten. Gillian hat bereits in der Serie Akte X einmal gezeigt, dass sie auch hinter der Kamera als Regisseurin und Autorin arbeiten kann und diese Aufgabe will sie in Zukunft mehr verfolgen.
So, ich hoffe, ich habe Euch nun mal gezeigt, dass diese Frau mehr als nur Scully ist. Hoffentlich hat Euch der Bericht gefallen.
Liebe Grüße von Ritzilein :-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-07 15:51:34 mit dem Titel African Blue - der Kaffee erinnert mich an Urlaub!
Heute ist es endlich mal wieder soweit. Es ist Sonntag und ich habe endlich mal wieder Zeit einige Stunden mit einer leckeren Tasse Kaffee (oder auch zwei oder drei) vor dem PC zu sitzen, um hunderte von E-Mails abzuarbeiten. Und da ich den Kaffee heute ganz besonders genieße, möchte ich Euch von meiner Kaffeesorte erzählen.
Bisher hatte ich nie so darauf geachtet, welchen Kaffe ich so kaufe, aber als ich kürzlich mal wieder im Tchibo-Shop einkaufen war, fragte mich die nette Dame an der Kasse natürlich, ob ich nicht noch einen Kaffee mitnehmen wollte. Im Angebot war Privat Kaffee. Und da mich der Privat Kaffee schon immer interessiert hatte, weil er so nette Namen aus so fremden Ländern hat, nahm ich einfach mal ein halbes Pfund mit.
Die Verpackung des Kaffees ist in einem Dunkelblau gehalten und vorne ist ein gelbes Kästchen mit dem Titel des Kaffees und einem Elefanten drauf. Das hat mich irgendwie an Urlaub erinnert, also entschied ich mich für diese Sorte, um sie einmal auszuprobieren.
Ich bin mir leider nicht mir sicher, was ich für den frisch gemahlenen Kaffee bezahlt habe, aber ich glaube, es waren so um die 2 Euro, könnte aber auch etwas mehr gewesen sein.
Als ich heim kam, habe ich den sehr gut duftenden Kaffee direkt in eine Aromadose geschüttet, damit das Aroma so lange wie möglich erhalten bleiben würde und auch nach 2 Wochen reicht und schmeckt der Kaffee noch wie gerade erst gekauft.
Der Kaffee hat einen recht strengen und bitteren Geschmack, nicht zu vergleich, mit einer milden Sorte. Trotzdem schmeckt er aber sehr gut. Ich muss gestehen, dass ich ihn nie sehr stark koche, sondern ihn lieber etwas dünner mit Milch trinke. Manchmal benutze ich auch Zucker und Milch, aber das kommt immer ganz auf meine Laune an.
Ich kann diesen Kaffee vom Magen her sehr gut vertragen und das, obwohl ich am Tag locker 5 bis 6 Tassen trinke. Wie jeder andere Kaffee macht auch dieser recht munter, also sollte man ihn nicht vor dem Zubettgehen trinken.
Ich bin schon der Meinung, dass der Kaffee etwas besonderes ist und ich genieße ihn anders, als wenn ich eine günstige Kaffeemarke wie zum Beispiel von Aldi trinke. Der African Blue ist sicherlich nicht der letzte Privat Kaffee, den ich ausprobiert habe. Er schmeckt zwar sehr sehr gut, aber trotzdem probiere ich immer gerne mal etwas Neues.
Ich kann diesen Kaffee nur empfehlen. Alle, die Wert auf einen guten Kaffeegeschmack legen, sollten ihn mal ausprobieren, denn hier kann man nichts falsch machen.
Liebe Grüße, Bianca
Gillian (ich nenne sie mal nur noch Gillian, denn immer den Nachnamen zu sagen, finde ich nicht sehr persönlich *lach*) ist mit der Serie Akte X berühmt geworden, die nun nach 9 Jahren eingestellt wird. Er soll noch weitere Kinofilme zur Serie geben, aber so, wie es aussieht stehen dafür noch keine Daten fest.
Gillian Anderson hat aber viel mehr auf dem Kasten als nur die spröde, unterkühlte Scully dazustellen, die sie jedoch all die Jahre lang sehr gut gemeistert hat. Ich möchte Euch hier weniger von ihrem Lebenslauf, sondern mehr von meinen Erfahrungen mit ihr erzählen. Ich habe sie bisher 5 Mal gesehen und auch schon persönlich mit ihr gesprochen. Aber laßt mich davon erzählen:
Alles begann natürlich mit Akte X. Als ich vor vielen vielen Jahren anfing diese Serie zu schauen, begeisterte mich die rothaarige Hauptdarstellerin am meisten. Ich suchte nach allem, was ich über sie finden konnte. Bilder, Filme, Berichte. Keine Bange, ich bin nicht so ein total durchgeknaller Fan, der nichts anderes mehr im Leben kennt, als seinen Star. Das \"Fieber\" lies auch wieder nach.
Im Herbst 2000 änderte sich mein Leben jedoch abrupt. Durch Zufall habe ich auf Gillian Offizieller Homepage gelesen, dass sie eine Art Wohltätigkeitsessen für ihre Fans veranstaltet. Sie setzt sich sehr für wohltätige Zwecke ein und so kam sie auf die Idee einen Abend mit ihren Fans zu verbringen, wenn diese als Eintritt eine Spende zugunsten der Neurofibromatose Inc, einer Einrichtung, die sich für NF-kranke Kinder und deren Familien einsetzt, abgeben.
Ich überlegte hin und her. Meine finanzielle Lage war nie so gut, dass ich das Geld mit vollen Händen rauswerfen konnte, aber diesen Trip konnte und wollte ich mir leisten. Mein damaliger Freund bestärkte mich noch in meiner Entscheidung (was er heute ganz bestimmt bereut) und meine Freundinnen freuten sich für mich. Im Büro erklärte man mich für verrückt, aber trotzdem buchte ich für Dezember 2000 einen Flug nach Los Angeles.
Ich schrieb mich in eine E-Mail-Liste ein, auf der ich viele Leute kennenlernte, die ebenfalls zu diesem Event reisten und die noch um einiges verrückter waren als ich. Doch durch diese Liste bekam ich sofort Kontakt zu vielen Leuten, die ich heute mit zu meinen besten Freunden zähle.
Vorab, was ist Neurofibromatose?
Da ich kein Doktor bin, kann ich Euch hier nur erzählen was ich von der Krankheit weiß. Neurofibromatose ist eine genetische Störung des Nervensystems, die vor allem Kinder betrifft. Die meisten Menschen, die an NF erkranken, werden blind, taub oder bekommen verschiedene Arten von Krebs. Die Kinder, die ich kennengelernt habe, hatten Tumore, die sie entweder entstellt oder totkrank gemacht haben. NF kann schon im Kleinkindalter an sogenannten Windel-Tests festgestellt werden. Bekannt wurde NF als das Recklinghausen-Syndrom, hatte also seinen Ursprung in Deutschland.
Gillian\'s Bruder Aaron ist an NF erkrankt als er ein Kind war.
Das erste Mal:
Am 9. Dezember 2001 war es endlich soweit. In einem Gebäude der 20th Century Fox Studios in Los Angeles fand das Treffen mit Gillian statt. Als ich dort eintraf, war ich am Ende. Ich kann mich noch daran erinnern, dass die Mitarbeiter von NF uns ein Namensschildchen gegeben haben. Ich betrag den Raum und sah eine lange Schlange, an dessen Ende Gillian stand. Ich stelle mich also in der Schlange an und wartete auf mein großes Treffen. Vor mir stand ein Pärchen, welches ich mit meinem ständigen \"Oh-mein-Gott-Gemurmel\" völlig verrückt gemacht habe. Ich überlegt die ganze Zeit, was ich zu ihr sagen könnte und ob ich sie überhaupt verstehen würde.
Als ich an der Reihe war, hielt ich ihr als erstes meine Diddle-Dose mit selbstgebackenen Keksen hin. Sie sprang auf mich zu, griff die Dose, fragte ob da etwa Kekse drin seien und öffnete sie sofort neugierig. Meine ganze Theorie, wie ich mich vorstellen wollte, war hin, denn ich war total perplex.
Das Gespräch, welches wir führten war toll. Da ich ja nicht wirklich wußte, worüber ich mit ihr reden sollte, ließ ich sie sprechen. Sie erzählte, dass auch sie schon mal in Deutschland war und noch ein paar Kleinigkeiten, die ich aber nicht alle erwähnen will. Wir machten noch ein Photo zusammen, ich umarmte sie und verabschiedete mich.
Nachdem jeder Anwesende ein persönliches Gespäch mit Gillian hatte, schnappte sich jederman etwas vom Büffet und Gillian fragte, ob wir noch quatschen wollten. Sie setzte sich in eine Ecke des Raums (auf den Boden) und alle anderen versammelten sich um sie herum in einen Kreis. Hihi es war wie früher in der Schule. Gillian erzähle noch knapp eine Stunde von sich und ihren Plänen und beantwortete Fragen. Ich war überrascht, als sie sehr persönliche Momente erwähnte. Als sie von ihrer Tochter sprach, hatte Tränen in den Augen.
Nach gut vier Stunden war das Treffen zu Ende. Bevor sie sich verabschiedete gab sie noch Autogramme und Umarmungen. Als ich aus dem Gebäude rauskam, wußte ich nicht, ob ich gut gelaunt oder traurig sein sollte. Ich wußte nicht, ob ich sie jemals wiedersehen könnte, aber ich wußte, dass es Möglichkeiten für ein Widersehen gab.
Das zweite und dritte Mal:
Tja wer hätte gedacht, dass ich die gute alte Gillian knapp ein halbes Jahr später wiedersehen würde? Ich jedenfalls nicht. In Los Angeles hatte Gillian uns bereits erzählt, dass sie ein neues Wohltätigkeits-Projekt habe. Sie wollte sich für Kinder aus Südafrika stark machen, die klassische Musik machen würden. Bereits im April hatte sie in Los Angeles ein Konzert arrangiert und im Sommer folgten zwei Konzerte in London.
Da ich mich ja mittlerweile sehr gut mit einigen Leuten, die ich in L.A. kennengelernt hatte angefreundet habe, verabredeten wir uns in London, um auf das Konzert zu gehen. Das erste Konzert fand in einem kleinen Konzerthaus statt. Ich sah Gillian nur auf der Bühne. Zwar gab es viele Fans, die am Hintereingang warteten, doch habe ich noch nie viel davon gehalten, einen Star so zu belagern. Aber verstehen konnte ich diese Fans schon.
Das zweite Konzert war da schon viel besser. Es fand in einer Kapelle eines Londoner Krankenhauses statt und eigentlich waren es zwei Konzerte hintereinander. Wenn man mal von Gillian absieht, so waren es diese afrikanischen Kids allemal wert, auf dieses Konzert zu gehen, zudem, war es noch kostenlos.
Nach diesem Konzert wurde noch bekanntgegeben, dass Gillian vor der Tür Autogramme geben würde. Also sind wir dort hin und haben gewartet. Sie kam raus und bedankte sich für das Erscheinen. Dann gab sie jedem (aber auch jedem) ein Autogramm und machte Fotos mit den Fans.
Wer mehr über die Gruppe der Kinder wissen will, der Name ist BUSKAID und dies ist die Offizielle Website: http://www.buskaid.org.za/
Gillian zum vierten:
Seit Jahren setzt sich Gillian für eine Organisation ein, die sich Trevor-Project nennt. Trevor ist eine Institution, die sich für selbstmordgefährdete Jugendliche in den USA einsetzt. Anfänglich richtete sich diese Institution vor allem an homosexuelle Jugendliche, die nicht mehr weiterwussten, aber es sind auch alle anderen herzlich willkommen. Mit Hilfe einer Telefonhotline wird den Kindern zum größten Teil weitergeholfen. Infos gibt es hier: http://www.thetrevorproject.org/
Trevor veranstaltet jedes Jahr eine Weihnachtsfeier, die Cracked X-Mas heißt. Zu dieser Feier kommen mehr oder weniger bekannte Stars und bringen das Publikum zum Lachen. Unter anderen gehören Gillian, Olivia Newton-John, Drew Carey, Teri Garr und Gina Gershon zu den Unterstützern dieser Veranstaltung.
Als ich letztes Jahr im Dezember dort war, veranstalteten Teri Garr und Gillian eine Auktion, um Spendengelder einzuholen. Die Auktion war echt zu lustig. Versteigert wurden unter anderem Flüge, Reisen und Eintrittskarten zu schwul-lebbischen Veranstaltungen. Dieser Auftritt wirklich gut, denn Gillian ist eine total lustige Person.
Gillian zum letzten (zumindest bis Herbst):
Vor zwei Wochen war es nun mal wieder soweit. Ich flog nach London, um zu einer Gala zu gehen, die von der Neurofibromatose Association gegeben wurde. Anlaß was das 20jährige Bestehen der Einrichtung. Die Gala war eine Gala mit vielen britischen Stars, die Ansprachen hielten und Musik machten. Ein absolutes Highlight war Dame Judy Dench, die in einem Dirndl mit Perücke gekleidet den Song \"Sixteen Going on Seventeen\" aus \"The Sounds of Music\" sang.
Gillian hielt eine Rede am Anfang der Gala und eine am Schluss, um sich zu bedanken. Als sie am Ende auf die Bühne kam, kreischten viele Fans, weil sie sie noch einmal zu Gesicht bekamen. Damit hatte sie wohl nicht gerechnet, denn als sie schließlich ins Mikrophon sprach lachte sie und meinte, sie hätte doch noch gar nichts gesagt.
Nach der Gala gab es noch einen Chamapagner-Empfang, auf dem ich aber nicht war. Eine Freundin berichtete jedoch, dass es ein sehr netter Empfang gewesen war, und Gillian sich noch für ein paar Fotos zu Verfügung gestellt hatte. Als sie das Theater verliess, sah ich von einem Restaurant aus, wie sie noch ein paar Autogramme gab und dann in ein Taxi stieg, winkte und wegfuhr.
Im Internet und in Zeitungen liest man eine Menge über Gillian und glaubt mir, nur die Hälfte von all dem ist wahr. Sie ist eine sehr liebe und lustige Person, die von sich aus sehr auf ihre Fans zugeht. Sie ist sehr bemüht, ihr Privatleben privat zu halten und meist klappt dies auch ganz gut. Da wäre zum Beispiel ihre 7 1/2 jährige Tochter Piper, die sie nicht der Presse aussetzt. Fotos von Piper sind bisher nur einmal aufgetaucht und auch schnell wieder verschwunden. Ich habe Piper einmal gesehen (bei dem Konzert in London), hätte es aber nie gewagt, sie zu fotografieren.
Der Großteil von Gillians Fans respektiert ihre Wünsche und bedrängt sie nicht. Ich freue mich immer wieder, wenn wir (als Fans) Aktionen starten. Zum Beispiel gibt es Feste und Wohltätigkeitsaktionen, die von Fans veranstaltet werden, oder wo Fans mitmachen. Meist geht es darum Spendengelder für die Organisationen zu sammeln, für die sich Gillian einsetzt. Selbst mit kleinen Spenden kann man schon eine Menge bewirken und Gillians Fans scheinen das verstanden zu haben.
Mittlerweile haben meine Reisen gar nicht mehr so viel mit Gillian zu tun, sie ist nur noch der Auslöser für ein Treffen. Als ich das letzte Mal in London war traf ich mich dort mit circa 5 Leuten aus England, einigen Freunden aus den USA, meiner Freundin aus Brasilien und einem Fan aus Deutschland. Wir haben eine phantastische Woche miteinander verbracht, wovon wir nur einen Tagen mit der Gala beschäftigt waren. Es ist schön, eine große internationale Gruppe zu haben, die sich ein bis zweimal im Jahr trifft.
Tja, Gillian hat mich in vielerlei Hinsicht verändert. Sie hat meinen Freundeskreis erweitert, mich der Wohltätigkeitsarbeit nähergebracht und mir gezeigt, dass es immer wieder aufwärts geht. Ich freue mich schon auf den Herbst, denn dann findet wieder eines unserer Gillian-Treffen in London statt. Sie wird dort ab Oktober/November in einem Theaterstück namens \"What the nights is for\" auf der Bühne stehen.
Nun noch einige Infos für Leute, die sich für Gillian interessieren. Die besten Infos zu aktuellen Themen findet ihr hier:
Gillians offizielle Website:
http://gaws.ao.net
Gillian Anderson United Kingdon Website:
www.gauk.net
Gillians Event-Website inklusive der von mir erwähnten Mailinglist (hier kann man auch die von uns geschossenen Fotos der verschiedenen Events und Beschreibungen finden):
http://www.waytogoga.com/
Ihre Filmographie:
http://german.imdb.com/Name?Anderson,+Gillian
Für alle. die mehr über NF wissen wollen, geht auf einer dieser webpages:
http://www.nfa.zetnet.co.uk/
http://www.nfinc.org/
http://www.neurofibromatose.de/ (deutscher Verbund)
Wie schon erwähnt wird Gillian wohl ab Herbst in London Theater spielen. Soweit ich weiß, macht sie bis dahin nichts, außer reisen. Außerdem hat sie die Rechte zu einem Roman gekauft, den sie gerne verfilmen möchte, hierfür gibt es aber auch noch keine Daten. Gillian hat bereits in der Serie Akte X einmal gezeigt, dass sie auch hinter der Kamera als Regisseurin und Autorin arbeiten kann und diese Aufgabe will sie in Zukunft mehr verfolgen.
So, ich hoffe, ich habe Euch nun mal gezeigt, dass diese Frau mehr als nur Scully ist. Hoffentlich hat Euch der Bericht gefallen.
Liebe Grüße von Ritzilein :-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-07 15:51:34 mit dem Titel African Blue - der Kaffee erinnert mich an Urlaub!
Heute ist es endlich mal wieder soweit. Es ist Sonntag und ich habe endlich mal wieder Zeit einige Stunden mit einer leckeren Tasse Kaffee (oder auch zwei oder drei) vor dem PC zu sitzen, um hunderte von E-Mails abzuarbeiten. Und da ich den Kaffee heute ganz besonders genieße, möchte ich Euch von meiner Kaffeesorte erzählen.
Bisher hatte ich nie so darauf geachtet, welchen Kaffe ich so kaufe, aber als ich kürzlich mal wieder im Tchibo-Shop einkaufen war, fragte mich die nette Dame an der Kasse natürlich, ob ich nicht noch einen Kaffee mitnehmen wollte. Im Angebot war Privat Kaffee. Und da mich der Privat Kaffee schon immer interessiert hatte, weil er so nette Namen aus so fremden Ländern hat, nahm ich einfach mal ein halbes Pfund mit.
Die Verpackung des Kaffees ist in einem Dunkelblau gehalten und vorne ist ein gelbes Kästchen mit dem Titel des Kaffees und einem Elefanten drauf. Das hat mich irgendwie an Urlaub erinnert, also entschied ich mich für diese Sorte, um sie einmal auszuprobieren.
Ich bin mir leider nicht mir sicher, was ich für den frisch gemahlenen Kaffee bezahlt habe, aber ich glaube, es waren so um die 2 Euro, könnte aber auch etwas mehr gewesen sein.
Als ich heim kam, habe ich den sehr gut duftenden Kaffee direkt in eine Aromadose geschüttet, damit das Aroma so lange wie möglich erhalten bleiben würde und auch nach 2 Wochen reicht und schmeckt der Kaffee noch wie gerade erst gekauft.
Der Kaffee hat einen recht strengen und bitteren Geschmack, nicht zu vergleich, mit einer milden Sorte. Trotzdem schmeckt er aber sehr gut. Ich muss gestehen, dass ich ihn nie sehr stark koche, sondern ihn lieber etwas dünner mit Milch trinke. Manchmal benutze ich auch Zucker und Milch, aber das kommt immer ganz auf meine Laune an.
Ich kann diesen Kaffee vom Magen her sehr gut vertragen und das, obwohl ich am Tag locker 5 bis 6 Tassen trinke. Wie jeder andere Kaffee macht auch dieser recht munter, also sollte man ihn nicht vor dem Zubettgehen trinken.
Ich bin schon der Meinung, dass der Kaffee etwas besonderes ist und ich genieße ihn anders, als wenn ich eine günstige Kaffeemarke wie zum Beispiel von Aldi trinke. Der African Blue ist sicherlich nicht der letzte Privat Kaffee, den ich ausprobiert habe. Er schmeckt zwar sehr sehr gut, aber trotzdem probiere ich immer gerne mal etwas Neues.
Ich kann diesen Kaffee nur empfehlen. Alle, die Wert auf einen guten Kaffeegeschmack legen, sollten ihn mal ausprobieren, denn hier kann man nichts falsch machen.
Liebe Grüße, Bianca



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