Erfahrungsbericht von Babba
Abtreibung muß nicht immer sein!!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eben habe ich einen Bericht über Abtreibung gelesen und nun muß ich einfach meinen Senf auch dazu geben.
Ich finde, man kann nicht alles unter einen Scheffel stellen, doch wenn ich dann so manche Frauen höre, die meinen: "Mein Körper gehört mir", dann könnte ich die Wände hochgehen! Warum? Ganz einfach:
Jede Frau, die sich ungeschützt mit einem Mann einläßt, die sollte wissen, daß sie dann schwanger werden kann. Ich finde es unverantwortlich, wenn sie dann eine Schwangerschaft, nur weil ich das Kind gerade nicht in den Kram paßt, abtreiben möchte. Man kann eine ungewollte Schwangerschaft verhindern, zumindest zu 98 %, sei es:
in dem die Frau die Pille nimmt,
das Paar Kondome benutze,
die Frau eine Spirale hat einsetzen lassen oder
Mann/Frau ist sterilisiert, wenn sie man sich sicher, kein Kind mehr zu wollen.
Unfälle gibt es immer wieder, da kann es z.B. sein, daß ein Kondom platzt, und so eine ungewollte Schwangerschaft entsteht. Auch die Pille ist nicht immer 100 % sicher, da gibt es Einnahmefehler, daß z.B. eine Pille vergessen wurde, andere Medikamente die Wirkung verhindern oder aber durch Krankheit, wie z.B. Durchfall die Pille einfach durchrutsch.
In diesem Punkt kenne ich mich ein wenig aus, denn mein erstes Kind ist so ein Kind, trotz Pille. Aber kein Unfall. Meine Frau bekam damals Antibiotika und der Arzt hat es sehr nett beschrieben: Die Pille kann nicht wirken, wenn sie in der Elbe schwimmt, weil sie sofort wieder ausgeschieden wird. Doch wir haben bewußt nicht anders verhütet, weil wir ein Kind wollten, zwar nicht unbedingt, doch es war uns willkommen.
Als es dann tatsäschlich sofort geklappt hat, waren wir beide erst einmal überrumpelt, doch ein Zurück gab es in dem Moment auf keinen Fall mehr, auch wenn wir beide auf einmal nicht mehr sicher waren, das Richtige getan zu haben. Geld hatten und haben wir nicht viel, doch irgendwie schafft man es schon, das sollte wirklich kein Argument sein, um ein Kind abzutreiben.
Die Anschaffung für Babysachen ist teuer, das stimmt schon. Doch bei uns hat es ganz gut geklappt, von meinen Schwiegereltern, die sich sehr auf das Enkelkind gefreut haben, haben wir eine Menge bekommen. Ich denke, so wird es in vielen Familien sein.
Oftmals ist es üblich nur ein Kind zu bekommen, da kann man sehr gut etwas gebraucht kaufen, was dann viel günstiger ist.
Zu Anziehen hatten und haben unsere Kinder auch immer genug, denn auch hier kommen viele Geschenke. Aus der Familie meiner Frau bekommen wir oft Kleidung, denn ihr einer Cosin hat ebenfalls zwei Töchter, die älter sind. Die Sachen sind noch gut genug, daß meine Töchter die weiter tragen können. Ansonsten gibt es zum Geburtstag und zu Weihnachen neue Sachen. Aber auch mal Zwischendurch, Aldi hat oft gute Jeans im Angebot, Penny und Plus ebenfalls. Es muß ja nicht unbedingt Markenware sein!!!! In diesem Punkt sollte man sich also auch keine großen Sorgen machen, was ein Kind angeht, es klappt schon irgendwie, das Problem ist eher, daß die Ansprüche inzwischen zu stark angstiegen sind, die können nicht immer gestillt werden.
Geld ist also in meinen Augen kein Grund, ein ungeborenes Kind abzutreiben!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dann gibt es Frauen, denen ist die Karriere wichtiger, als ein Kind. Gut, wieder das Argument, dann überleg es Dir vorher. Ist ein Unfall passiert, wie ein gerissenes Kondom, dann ist es sicher Pech. Doch auch hier gibt es bestimmt eine Lösung. Es gibt Kinderkrippen, wo die Kinder schon als Baby aufgenommen werden. Man muß sich nur früh genug erkundigen und anmelden. Oder aber Tagesmütter nehmen das Kind auf. Das kostet zwar extra, aber man kann an seiner Karriere weiterarbeiten. Wäre somit auch kein Argument.
Manche Frauen wollen kein Kind, weil die Schwangerschaft ihre Figur ruinieren könnte. Ja und
??? Viele Frauen wirken durch eine Schwangerschaft aber anziehender, als vorher. Schlank ist gar nicht immer gefragt, viele Männer mögen es lieber mollig. Wobei es da einen Unterschied zwischen mollig und dick gibt!!! Abgesehen davon zählen die inneren Werte, wenn ein Mann sich von einer Frau trennt, nur weil sie nach einer Schwangerschaft dicker geworden ist, dann hat er sie nicht wirklich geliebt!!! Auch dies sollte kein Argument sein, ein ungeplantes Kind, abzutreiben.
Wenn die Frau krank ist. Nicht jede Frau kann und darf ein Kind austragen. Wenn das Leben der werdenden Mutter in Gefahr ist, dann sollte man eine Abtreibung akzeptieren. So kann es sein, daß das Kind eh keine Chance hat, mit der mutter gemeinsam stirbt, oder ohne die Mutter aufwachsen muß, das ist auch für das Kind nicht gut.
Wenn das Kind krank ist. Da gibt es wieder geteilte Meinungen, ich denke, nicht jede Behinderung sollte zu einer Abtreibung führen. Manche Kinder sind so stark behinder, daß sie keine Lebenschance haben, da kann ich die Eltern verstehen, wenn sie sich für eine Vorzeitige Abtreibung entscheiden. Das müssen sie mit sich selber ausmachen.
Ist das Kind aber behindert und lebensfähig, dann bin ich gegen eine Abtreibung. Auch dieses Kind hat in meinen Augen ein Recht, zu leben!!!! Nur weil sie anders sind, sollen sie gleich aussortiert werden? Wir können Kinder doch nicht bestellen, so wie wir sie wollen. Da habe ich dann kein Verständnis. Sicher sieht das jeder so, wie er es gerne möchte, doch für mich wäre es kein Grund, ein Kind abzutreiben.
Natürlich macht so ein Kind mehr Arbeit, doch es hat genaus das Recht geliebt zu werden und zu leben.
Was mich allerdings auch stören würde, wäre der Gedanke, was wird aus dem Kind, wenn ich mal nicht mehr bin, denn irgendwann ist es erwachsen, und ich alt. Doch bei den meisten Behinderungen, wie z.B. das Down Sydrom, haben die Menschen keine so hohe Lebenserwartung, daß man unter normalen Umständen wirklich bis an das Lebensende des Kindes für das Kind sorgen kann. Inzwischen gibt es auch extra Schulen etc. für Behinderte Kinder, wo sie sich wohlfühlen und sogar Partner finden können, so daß sie sich nicht alleine und ausgeschlossen fühlen müssen. Wer vor der Entscheidung wegen einer Behinderung steht, der soll sich vorher informieren, was für Chancen das Kind hat, welche Möglichkeiten, ein vernünftiges und glückliches Leben zu führen. Wer sich hier aber gegen das Kind entscheidet, nur weil es nicht in den Kram paßt und man damit in der Gesellschaft vielleicht nicht angsehen ist, dessen Entscheidung kann ich nicht verstehen. Wer es nicht ertragen kann, daß sein Kind vielleicht nicht glücklich wird, da sieht es dann schon wieder anders aus.
Einen weiteren Grund für eine Abtreibung sehe ich, wenn die Frau vergewaltigt wurde. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß es schwer fällt, ein Kind zu lieben, daß einen immer ein schreckliches Erlebnis, wie eine Vergewaltigung erinnert.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-25 11:36:12 mit dem Titel Antiteuro Tag
Wie bestimmt einige andere User auch, habe ich vor wenigen Tagen eine Email zum Antiteuro Tag am 1.7.2002 bekommen. Falls jemand nicht weiß, worum es geht, werde ich das hier einmal kurz erklären.
Der Antiteurotag:
*******************
Am 1.7.2002 soll dieser Tag sein und den Geschäften zeigen, daß wir Verbraucher uns den Euro, der bei vielen Artikeln mit der DM 1:1 umgerechnet wurden, nicht so einfach aus der Tasche ziehen lasse, aus diesem Grunde ist eine Email im Umlauf, die dazu aufruft, daß an diesem Tag niemand auch nur einen Cent ausgibt.
Meine Meinung dazu:
*******************
Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut, leider wird es den normalen Supermärkten nicht auffallen, die Menschen werden ein paar Tage vorher einkaufen, denn essen müssen wir ja nun einmal. Trotzdem werden auch die sich wundern, der der Absatz an dem Tag sinken wird.
Ein bisschen habe ich mich zu beginn gefragt, was es denn bringen soll, ich tanke dann eben einen Tag früher, kaufe meine Lebensmittel auf Vorrat und friere sie ein, doch dann fiel mir auf, daß ich beim Einkaufen doch mal eine Kleinigkeit mehr kaufe, so einen Schokoriegel für mich, eine Kleinigkeit für die Kinder, etwas vorrauf man gerade beim Einkaufen Appetit bekommt, das wird an dem Tag alles nicht gekauft.
Mit meinen Kollegen treffe ich mich täglich in einer Cafeteria und wir trinken vor Beginn der Arbeit einen Kaffee und essen ein Brötchen, was seit dem Euro auch fast das doppelte kostet, das werde ich mir am Montag untersagen, eine Gewohnheit, die ich nicht auf Vorrat besorgen kann, hier wird man schon merken, wenn weniger kommen und ich überlege auch ernsthaft, mir das nicht mehr zu gönnen, eben um zu sparen.
Ein Bier in der Kneipe am Abend, wer trinkt das nicht gerne, am Montag Abend werde ich mein Bier bestimmt zu Hause trinken, und warum überhaupt in die Kneipe gehen, die sind viel zu teuer geworden, da kann ich mich auch zu Hause mit Freunden treffen und Bier trinken, wir haben eine gemütliche Terrasse, die Dartscheibe kann aus dem Keller geholt werden, da muß ich nicht das dreifache für ein Bier in der Kneipe ausgeben.
Essen gehen, das können wir uns seit dem Euro nicht mehr leisten, ebenso Pizza bestellen oder so etwas, haben wir uns im letzten Jahr noch einmal im Monat so etwas gegönnt, so aßen wir am letzten Sonntag im Kreise von Freunden zum ersten Mal einen Döner, gekauft, sonst wird immer selber gekocht.
Aber auch das ist etwas, was man nicht auf Vorrat machen kann, und gerade die Gastronimie hat die Preise enorm erhöht, wir wollten einmal schön essen gehen und haben festgestellt, daß die Preise ebenfalls nur 1: 1 getauscht wurden, kostete bei unserem Stammrestaurant ein Grillteller vor einem Jahr noch DM 19,--, so hätten wir dieses Mal 14 Euro dafür zahlen müsse, die Hälfte des Preises wurde drauf geschlagen, aber nicht mit mir, dann wird eben selber gekocht. Schade nur nun im Urlaub, da wären wir gerne mal öfter essen gegangen, aber das wird nun mal nichts.
Es gibt also viele Dinge, die wirklich etwas bringen, wenn man am Montag drauf verzichtet, denn alles wird nicht auf Vorrat gekauft, eben nur Lebensmittel und andere Lebenswichtige Dinge, doch Klamotten muß ich mir nicht am Montag kaufen, da kaufe ich mir seit dem Euro eh weniger und ich habe bemerkt, es kommt meinem Kleiderschrank zu gute, da ist nun reichlich Platz drin.
Leider wird aber gar nicht jeder Verbraucher wissen, daß dieser Tag stattfindet, das ist einer der Gründe für meinen Bericht, es sollte also jedem erzählt werden, damit wirklich so viel mit möglich mitmachen, denn nuir gemeinsam sind wir stark.
Fazit:
*******
Der Antiteuro Tag hat in meinen Augen seinen Sinn und könnte auch wirkich etwas bewirken, besonders im Gastronomiebereich, wo die Preise extrem erhöhrt wurden, hier kann man sehr gut verzichten, wenn man denn nur will. Ich bin auf jeden Fall dabei und hoffe, viele andere Menschen in Europa, für die Euro ein Teuro geworden ist, auch.
Ich finde, man kann nicht alles unter einen Scheffel stellen, doch wenn ich dann so manche Frauen höre, die meinen: "Mein Körper gehört mir", dann könnte ich die Wände hochgehen! Warum? Ganz einfach:
Jede Frau, die sich ungeschützt mit einem Mann einläßt, die sollte wissen, daß sie dann schwanger werden kann. Ich finde es unverantwortlich, wenn sie dann eine Schwangerschaft, nur weil ich das Kind gerade nicht in den Kram paßt, abtreiben möchte. Man kann eine ungewollte Schwangerschaft verhindern, zumindest zu 98 %, sei es:
in dem die Frau die Pille nimmt,
das Paar Kondome benutze,
die Frau eine Spirale hat einsetzen lassen oder
Mann/Frau ist sterilisiert, wenn sie man sich sicher, kein Kind mehr zu wollen.
Unfälle gibt es immer wieder, da kann es z.B. sein, daß ein Kondom platzt, und so eine ungewollte Schwangerschaft entsteht. Auch die Pille ist nicht immer 100 % sicher, da gibt es Einnahmefehler, daß z.B. eine Pille vergessen wurde, andere Medikamente die Wirkung verhindern oder aber durch Krankheit, wie z.B. Durchfall die Pille einfach durchrutsch.
In diesem Punkt kenne ich mich ein wenig aus, denn mein erstes Kind ist so ein Kind, trotz Pille. Aber kein Unfall. Meine Frau bekam damals Antibiotika und der Arzt hat es sehr nett beschrieben: Die Pille kann nicht wirken, wenn sie in der Elbe schwimmt, weil sie sofort wieder ausgeschieden wird. Doch wir haben bewußt nicht anders verhütet, weil wir ein Kind wollten, zwar nicht unbedingt, doch es war uns willkommen.
Als es dann tatsäschlich sofort geklappt hat, waren wir beide erst einmal überrumpelt, doch ein Zurück gab es in dem Moment auf keinen Fall mehr, auch wenn wir beide auf einmal nicht mehr sicher waren, das Richtige getan zu haben. Geld hatten und haben wir nicht viel, doch irgendwie schafft man es schon, das sollte wirklich kein Argument sein, um ein Kind abzutreiben.
Die Anschaffung für Babysachen ist teuer, das stimmt schon. Doch bei uns hat es ganz gut geklappt, von meinen Schwiegereltern, die sich sehr auf das Enkelkind gefreut haben, haben wir eine Menge bekommen. Ich denke, so wird es in vielen Familien sein.
Oftmals ist es üblich nur ein Kind zu bekommen, da kann man sehr gut etwas gebraucht kaufen, was dann viel günstiger ist.
Zu Anziehen hatten und haben unsere Kinder auch immer genug, denn auch hier kommen viele Geschenke. Aus der Familie meiner Frau bekommen wir oft Kleidung, denn ihr einer Cosin hat ebenfalls zwei Töchter, die älter sind. Die Sachen sind noch gut genug, daß meine Töchter die weiter tragen können. Ansonsten gibt es zum Geburtstag und zu Weihnachen neue Sachen. Aber auch mal Zwischendurch, Aldi hat oft gute Jeans im Angebot, Penny und Plus ebenfalls. Es muß ja nicht unbedingt Markenware sein!!!! In diesem Punkt sollte man sich also auch keine großen Sorgen machen, was ein Kind angeht, es klappt schon irgendwie, das Problem ist eher, daß die Ansprüche inzwischen zu stark angstiegen sind, die können nicht immer gestillt werden.
Geld ist also in meinen Augen kein Grund, ein ungeborenes Kind abzutreiben!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dann gibt es Frauen, denen ist die Karriere wichtiger, als ein Kind. Gut, wieder das Argument, dann überleg es Dir vorher. Ist ein Unfall passiert, wie ein gerissenes Kondom, dann ist es sicher Pech. Doch auch hier gibt es bestimmt eine Lösung. Es gibt Kinderkrippen, wo die Kinder schon als Baby aufgenommen werden. Man muß sich nur früh genug erkundigen und anmelden. Oder aber Tagesmütter nehmen das Kind auf. Das kostet zwar extra, aber man kann an seiner Karriere weiterarbeiten. Wäre somit auch kein Argument.
Manche Frauen wollen kein Kind, weil die Schwangerschaft ihre Figur ruinieren könnte. Ja und
??? Viele Frauen wirken durch eine Schwangerschaft aber anziehender, als vorher. Schlank ist gar nicht immer gefragt, viele Männer mögen es lieber mollig. Wobei es da einen Unterschied zwischen mollig und dick gibt!!! Abgesehen davon zählen die inneren Werte, wenn ein Mann sich von einer Frau trennt, nur weil sie nach einer Schwangerschaft dicker geworden ist, dann hat er sie nicht wirklich geliebt!!! Auch dies sollte kein Argument sein, ein ungeplantes Kind, abzutreiben.
Wenn die Frau krank ist. Nicht jede Frau kann und darf ein Kind austragen. Wenn das Leben der werdenden Mutter in Gefahr ist, dann sollte man eine Abtreibung akzeptieren. So kann es sein, daß das Kind eh keine Chance hat, mit der mutter gemeinsam stirbt, oder ohne die Mutter aufwachsen muß, das ist auch für das Kind nicht gut.
Wenn das Kind krank ist. Da gibt es wieder geteilte Meinungen, ich denke, nicht jede Behinderung sollte zu einer Abtreibung führen. Manche Kinder sind so stark behinder, daß sie keine Lebenschance haben, da kann ich die Eltern verstehen, wenn sie sich für eine Vorzeitige Abtreibung entscheiden. Das müssen sie mit sich selber ausmachen.
Ist das Kind aber behindert und lebensfähig, dann bin ich gegen eine Abtreibung. Auch dieses Kind hat in meinen Augen ein Recht, zu leben!!!! Nur weil sie anders sind, sollen sie gleich aussortiert werden? Wir können Kinder doch nicht bestellen, so wie wir sie wollen. Da habe ich dann kein Verständnis. Sicher sieht das jeder so, wie er es gerne möchte, doch für mich wäre es kein Grund, ein Kind abzutreiben.
Natürlich macht so ein Kind mehr Arbeit, doch es hat genaus das Recht geliebt zu werden und zu leben.
Was mich allerdings auch stören würde, wäre der Gedanke, was wird aus dem Kind, wenn ich mal nicht mehr bin, denn irgendwann ist es erwachsen, und ich alt. Doch bei den meisten Behinderungen, wie z.B. das Down Sydrom, haben die Menschen keine so hohe Lebenserwartung, daß man unter normalen Umständen wirklich bis an das Lebensende des Kindes für das Kind sorgen kann. Inzwischen gibt es auch extra Schulen etc. für Behinderte Kinder, wo sie sich wohlfühlen und sogar Partner finden können, so daß sie sich nicht alleine und ausgeschlossen fühlen müssen. Wer vor der Entscheidung wegen einer Behinderung steht, der soll sich vorher informieren, was für Chancen das Kind hat, welche Möglichkeiten, ein vernünftiges und glückliches Leben zu führen. Wer sich hier aber gegen das Kind entscheidet, nur weil es nicht in den Kram paßt und man damit in der Gesellschaft vielleicht nicht angsehen ist, dessen Entscheidung kann ich nicht verstehen. Wer es nicht ertragen kann, daß sein Kind vielleicht nicht glücklich wird, da sieht es dann schon wieder anders aus.
Einen weiteren Grund für eine Abtreibung sehe ich, wenn die Frau vergewaltigt wurde. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß es schwer fällt, ein Kind zu lieben, daß einen immer ein schreckliches Erlebnis, wie eine Vergewaltigung erinnert.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-25 11:36:12 mit dem Titel Antiteuro Tag
Wie bestimmt einige andere User auch, habe ich vor wenigen Tagen eine Email zum Antiteuro Tag am 1.7.2002 bekommen. Falls jemand nicht weiß, worum es geht, werde ich das hier einmal kurz erklären.
Der Antiteurotag:
*******************
Am 1.7.2002 soll dieser Tag sein und den Geschäften zeigen, daß wir Verbraucher uns den Euro, der bei vielen Artikeln mit der DM 1:1 umgerechnet wurden, nicht so einfach aus der Tasche ziehen lasse, aus diesem Grunde ist eine Email im Umlauf, die dazu aufruft, daß an diesem Tag niemand auch nur einen Cent ausgibt.
Meine Meinung dazu:
*******************
Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut, leider wird es den normalen Supermärkten nicht auffallen, die Menschen werden ein paar Tage vorher einkaufen, denn essen müssen wir ja nun einmal. Trotzdem werden auch die sich wundern, der der Absatz an dem Tag sinken wird.
Ein bisschen habe ich mich zu beginn gefragt, was es denn bringen soll, ich tanke dann eben einen Tag früher, kaufe meine Lebensmittel auf Vorrat und friere sie ein, doch dann fiel mir auf, daß ich beim Einkaufen doch mal eine Kleinigkeit mehr kaufe, so einen Schokoriegel für mich, eine Kleinigkeit für die Kinder, etwas vorrauf man gerade beim Einkaufen Appetit bekommt, das wird an dem Tag alles nicht gekauft.
Mit meinen Kollegen treffe ich mich täglich in einer Cafeteria und wir trinken vor Beginn der Arbeit einen Kaffee und essen ein Brötchen, was seit dem Euro auch fast das doppelte kostet, das werde ich mir am Montag untersagen, eine Gewohnheit, die ich nicht auf Vorrat besorgen kann, hier wird man schon merken, wenn weniger kommen und ich überlege auch ernsthaft, mir das nicht mehr zu gönnen, eben um zu sparen.
Ein Bier in der Kneipe am Abend, wer trinkt das nicht gerne, am Montag Abend werde ich mein Bier bestimmt zu Hause trinken, und warum überhaupt in die Kneipe gehen, die sind viel zu teuer geworden, da kann ich mich auch zu Hause mit Freunden treffen und Bier trinken, wir haben eine gemütliche Terrasse, die Dartscheibe kann aus dem Keller geholt werden, da muß ich nicht das dreifache für ein Bier in der Kneipe ausgeben.
Essen gehen, das können wir uns seit dem Euro nicht mehr leisten, ebenso Pizza bestellen oder so etwas, haben wir uns im letzten Jahr noch einmal im Monat so etwas gegönnt, so aßen wir am letzten Sonntag im Kreise von Freunden zum ersten Mal einen Döner, gekauft, sonst wird immer selber gekocht.
Aber auch das ist etwas, was man nicht auf Vorrat machen kann, und gerade die Gastronimie hat die Preise enorm erhöht, wir wollten einmal schön essen gehen und haben festgestellt, daß die Preise ebenfalls nur 1: 1 getauscht wurden, kostete bei unserem Stammrestaurant ein Grillteller vor einem Jahr noch DM 19,--, so hätten wir dieses Mal 14 Euro dafür zahlen müsse, die Hälfte des Preises wurde drauf geschlagen, aber nicht mit mir, dann wird eben selber gekocht. Schade nur nun im Urlaub, da wären wir gerne mal öfter essen gegangen, aber das wird nun mal nichts.
Es gibt also viele Dinge, die wirklich etwas bringen, wenn man am Montag drauf verzichtet, denn alles wird nicht auf Vorrat gekauft, eben nur Lebensmittel und andere Lebenswichtige Dinge, doch Klamotten muß ich mir nicht am Montag kaufen, da kaufe ich mir seit dem Euro eh weniger und ich habe bemerkt, es kommt meinem Kleiderschrank zu gute, da ist nun reichlich Platz drin.
Leider wird aber gar nicht jeder Verbraucher wissen, daß dieser Tag stattfindet, das ist einer der Gründe für meinen Bericht, es sollte also jedem erzählt werden, damit wirklich so viel mit möglich mitmachen, denn nuir gemeinsam sind wir stark.
Fazit:
*******
Der Antiteuro Tag hat in meinen Augen seinen Sinn und könnte auch wirkich etwas bewirken, besonders im Gastronomiebereich, wo die Preise extrem erhöhrt wurden, hier kann man sehr gut verzichten, wenn man denn nur will. Ich bin auf jeden Fall dabei und hoffe, viele andere Menschen in Europa, für die Euro ein Teuro geworden ist, auch.



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