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Erfahrungsbericht von campino

Angst zu atmen

Pro:

Hätte als gesamtdeutscher Gedenktag beibehalten werden sollen.

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Eine Jugend unter Hitler.

Rolf von Sydow (Jahrgang 1924) war eigentlich dazu ausersehen, wie seine Vorfahren eine typisch preußische Karriere zu machen, sprich: Diplomat, Offizier oder doch zumindest höherer Beamter zu werden.
Plötzlich muss der Junge erfahren, dass in seinen Adern jüdisches Blut fließt und er deshalb nicht mehr „dazugehört“.

Er ist sensibel.

Er bekommt seinen ersten Asthmaanfall.

Er beginnt sich selbst zu beobachten.

Sieht er nicht genauso aus, wie ein „typischer Jude“ aussieht?
Hat er nicht diese „speziellen“ jüdischen Eigenarten, die in der Presse als so verabscheuungswürdig dargestellt werden?

Ein sehr eindringliches Buch, das nicht zuletzt durch seinen in kurzen Sätzen gehaltenen „Ich-Erzählstil“ lebt. Eine Autobiografie, die zum Verständnis dieser schrecklichen Jahre beiträgt, aus der Sicht eines Jungen erzählt, der nichts lieber möchte als „normal“ zu sein. Was immer das auch heißen mag....

Autor: Rolf von Sydow, erschienen bei Ullstein

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-30 22:31:12 mit dem Titel und 1 x die Woche gibts Fisch

Aus der Tiefe der Saragosso-See, zwischen den Bermudas und Bahama-Inseln wandert der europäische Flußaal bis in unsere heimischen Gewässer. Bis heute ist es immer noch rätselhaft, warum es den Aal zum laichen und zum sterben zurück in das Gewässer zieht, in dem er geboren wurde.

Die Aale für nachfolgende Rezepte haben den Rückweg nicht mehr angetreten....

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Aal grün gibt's nicht nur im Spreewald...

1 kg frischer Aal
2 Zwiebeln
3 Schalotten
ca. 75 gr Butter
125 gr frischer Spinat
60 gr Sauerampferblätter
2 Bund Kerbel
1 Bund Petersileie
1 Bund Dill
2 Zweige Estragon
1 Zweig Minze
3/8 Liter trockener Weisswein
Salz
Weisser Pfeffer
etwas geriebene Muskat
Saft von 1-2 Zitronen
2 Eigelbe

Den Aal häuten, ausnehmen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
Die Zwiebeln und die Schalotten hacken, in der heißen Butter glasig braten.
Die Aalstücke dazu tun, ca. 5 Minuten schmoren lassen, sie sollen aber nicht braun werden.
Den Spinat und die Kräuter fein zerhacken und auch 5 Minuten dünsten.
Dann den Wein zugießen, mit Salz, Pfeffer und Muskat gut würzen und zugedeckt 15 Minuten garen. Mit dem Zitronensaft abschmecken. Das Eigelb mit etwas von dem Sud verrühren, zum Fisch geben, kurz erhitzen und sofort servieren.
Kartoffeln sind die passende Beilage.

Salbei-Aal

1 kg frischer Aal
2 Zitronen
frisch gemahlener weißer Pfeffer
Salz
120 g Butter
frischer Salbei (10-12 Blätter)

Den Aal vom Fischhändler häuten und ausnehmen lassen.
Waschen und in ca. 5 cm dicke Stücke schneiden, mit Pfeffer und Salz einreiben und mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone beträufeln.
Kurze Zeit ziehen lassen (10 Minuten reichen).

In einer Pfanne die Hälfte der Butter erwärmen. Die Aalstücke mit den gewaschenen Salbeiblättern bei mittlerer Hitze langsam durchbraten (dauert 15-20 Minuten).
Fisch aus der Pfanne nehmen und die restliche Butter hineingeben und braun werden lassen.

Den Aal auf einer Platte mit den gebratenen Salbeiblättern anrichten. Die zweite Zitrone zum garnieren verwenden.
Dazu gibt es Salz- oder Pellkartoffeln, die mit der Buttersoße gereicht werden.

Wohl bekomm's!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-19 07:23:23 mit dem Titel Wirksame Waffe gegen freie Radikale

Vitamin C, das Schutz- und Schönheitsvitamin ist fast an allen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es ist eine der wirksamsten und effektivsten Waffen gegen die zellschädigenden freien Radikalen, es festigt das Bindegewebe, stimuliert die Produktion von Hormonen und von Neurotransmittern, die maßgeblich unsere Psyche beeinflussen. Über den tatsächlichen Tagesbedarf gehen aber die Meinungen weit auseinander. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 75 Milligramm pro Tag. Raucher benötigen mindestens das Doppelte. Immer mehr Wissenschaftler zweifeln jedoch diese Vorgabe an und die Verfechter der orthomolekularen Medizin (gezielte Gabe von Vitalstoffen) empfehlen Vitamin C gleich grammweise einzunehmen. Schaden kann das nicht, denn überschüssiges Vitamin C wird vom Körper einfach ausgeschieden.

Die Vitamin-C-reichste Frucht ist die tropische Acerolakirsche. Der Gehalt an Vitamin C ist im Schnitt 20-30 mal höher als bei Orangen und Zitronen, die immer noch als „gewaltige“ Vitamin C-Bomben gelten, obwohl z. B. Papaya, Sanddorn und Paprika bedeutend mehr dieses gefragten Vitamines enthalten. 1 Glas Acerola-Drink (gibts von Albi) deckt den täglichen Vitamin C-Bedarf lässig ab. Und schmecken tut der... hervorragend!!!

2 Kartoffeln, ½ Paprikaschote oder 2 Esslöffel Sanddornsaft enthalten genauso viel Vitamin C wie 6 Zitronen oder 100gr Acerola!

Fazit: Es ist relativ leicht, seinen Körper mit natürlichem Vitamin C zu versorgen. Und wenn’s mal zuviel ist? Macht nichts, es geht alles seinen natürlichen Weg.......

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-12 21:27:30 mit dem Titel 17. Juni 1953

Arbeiteraufstand in der DDR

Noch bis vor einigen Jahren war der 17. Juni in Westdeutschland der „Tag der deutschen Einheit“ zum Gedenken an den Arbeiteraufstand in der ehemaligen DDR.

Mittlerweile wurde dieser Gedenktag abgeschafft und durch den Tag der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ersetzt.

Doch was geschah damals, an diesem 17. Juni 1953?

Im Mai 1953 beschloss der Ministerrat der DDR eine Erhöhung der Arbeitsnorm in den volkseigenen Betrieben um mindestens 10 %. Das sollte bis Juni „durchgezogen“ werden.

Von Januar bis Mai verlassen fast 200.000 Menschen die DDR.

Am 16. Juni erschien in der Gewerkschaftszeitung „Tribüne“ ein Artikel, der die Normerhöhung nochmals ausdrücklich bestätigt.
Dieser Zeitungsbericht stößt auf allgemeine Entrüstung.
Die Bauarbeiter auf den Baustellen der Stalinallee (heute: Karl-Marx-Allee, Frankfurter Allee) legten aus Protest darüber ihre Arbeit nieder und zogen vor das Haus der Ministerien in der Leipziger Straße.
Sie verlangten die Rücknahme der Arbeitsnormen und den Rücktritt der Regierung.
So etwas war bis dato undenkbar gewesen.
Es kam zu einer Protestkundgebung und sie beschlossen, am nächsten Tag in den Generalstreik zu treten.
Daraufhin nahm das Politbüro die Normen zurück, aber es war zu spät. Der Beschluss der Rücknahme erreichte die Streikenden nicht mehr. Das Vertrauen in den Staat war erschüttert.

In 272 Orten der DDR brachen Unruhen aus. Über 300.000 Arbeiter waren daran beteiligt.
Am Morgen des 17. Juni verlassen in Ost-Berlin Tausende von Arbeitern ihre Arbeitsplätze und bildeten provisorische Streikkomitees.
Bereits am Morgen wurden sowjetische Truppen in Ost-Berlin zusammengezogen, Panzer stehen am Alex und am Potsdamer Platz, Unter den Linden und in der Leipziger Straße.
Es kommt zu Tumulten.
Die Aufständischen bewerfen sowjetische Panzer mit Steinen und stürmen Parteibüros.
Fast in der gesamten DDR finden Streiks statt und es kommt zu Unruhen. In Bitterfeld besetzen die Aufständischen sogar die Dienststelle der Staatssicherheit und das Gefängnis.
Gegen Abend bricht der Aufstand zusammen.

Der damalige westdeutsche Bundeskanzler Adenauer erklärt vor dem Bundestag: „Die Bundesregierung empfindet mit den Männern und Frauen in Berlin und versichert ihnen, dass wir in innerster Verbundenheit zu ihnen stehen. Wir hoffen, dass sie sich nicht durch Provokationen zu unbedachten Handlungen hinreißen lassen, die ihr Leben und ihre Freiheit gefährden können“.

Recherchiert habe ich die Inhalte dieses Berichtes in diversen Geschichtsbüchern.


Persönlich kann ich nichts zu diesem Tag sagen. Auch ich kenne die Fakten nur aus dem Schulunterricht und aus Büchern, Filmen etc.
Meine persönliche Meinung ist, wir hätten diesen Gedenktag beibehalten sollen. Die Ereignisse haben zu unserer gesamtdeutschen Geschichte nicht unwesentlich beigetragen.

Die Bewertungen zu diesem Thema sind wie meist unnötig und nicht nachzuvollziehen.

69 Bewertungen, 4 Kommentare

  • XXLALF

    28.07.2010, 10:19 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • misscindy

    31.12.2008, 01:00 Uhr von misscindy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr, lg Sylvia

  • manu63

    30.01.2008, 12:38 Uhr von manu63
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg manu63

  • hjid55

    27.01.2007, 15:29 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg Sarah