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Erfahrungsbericht von Punica

Abtreibung-------- Mit Kindern kann man leben, ......mit der Entscheidung ???

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Diese Frage habe ich mir immer und immer wieder gestellt, koennte ich mit der Entscheidung ein Kind abgetrieben zuhaben leben....

Ich habe zwei zum Glueck kerngesunde Kinder und musste in der Situation der Schwangerschaft zum Glueck keine Minute ueber eine solche Entscheidung nachdenken, da ich \"gluecklich Verheiratet\" und es keinerlei Grund gab dies zutun.
Auch heute wo ich \" gluecklich geschieden \" bin möchte ich keinen Moment drueber nachdenken wie mein Leben ohne meine Zwei Prinzessinen gelaufen wäre....und wuerde mich auch immer wieder fuer das Kind entscheiden. Denn eines weiss ich

Mit Kindern kann ich leben ...mit dieser Entscheidung ??

Das man den Streß mit Kindern sowohl psychicher und physicher Art bewältigen kann, das weiß ich, schließlich habe ich seit nunmehr 12 Jahren , immer Kinder um mich insgesamt 3.
Mittlerweile bewerkstellige ich das ganze mit zwei Kindern auch mehr oder weniger alleine und bin noch nebenbei berufstätig. Es kostet viel Kraft und Nerven das wissen wir alle, aber es geht.

Das es nicht immer ein Zuckerschlecken ist entspricht auch der Wahrheit, trotzdem
denke ich niemand, kann abschätzen, ob
die seelischen Schäden die man bei einer Abtreibung sich selbst zufügt kalkulierbar sind auf Dauer.

Ich denke jede Frau wird dieses Päckchen ihr Leben lang mit sich herumtragen und immer wieder damit kofrontiert.Ich selbst hatte in sehr jungen Jahren eine fruehe Fehlgeburt, die damals ehrlich gesagt das beste war was mir passieren konnte denn ich waere damals nicht reif gewesen fuer ein Kind und was ein Kind so mit sich bringt aber auch damals habe ich nicht wirklich ueber eine Abtreibung nachgedacht weil ich Angst vor den Folgen hatte. Selbst an dieses Kind muss ich hin und wieder denken und was gewesen wäre wenn es heute noch da wäre.

Bei Männer sehe ich diese Gefahr zwar auch, aber geringer, denn sie sind oft nicht
an der Entscheidung beteiligt oder eh schon weg.

Meine Meinung soll nicht aussagen, das ich generell gegen Abtreibung bin, nur denke ich mir es geschieht oft auch durch Leichtsinn.
Bei Medizinischer Indikation oder Schwangerschaft nach Vergewaltigung hat jede Frau mein vollstes Verständnis für
diesen Schritt, denn das wäre eine ebenso große Belastung ein Leben lang.

Ich denke im allgemeinen wird hin und wieder einfach zu leichtfertig mit diesem Thema umgegangen, wobei ich nicht irgend jemand persönlich angreifen möchte, nur ich möchte es nochmal betonen mit Kindern kann man leben mit der Entscheidung könnte ich es sicher nicht.
Auch das medizinische Risiko ist nicht ganz außer Acht zulassen, denn es ist ein Eingriff der seine Folgen mit sich bringen kann und das Leben einer Frau nachhaltig beeinflussen kann sowohl seelisch als auch körperlich....

Ich hoffe fuer jede Frau die vor dieser Entscheidung steht, das sie die FÜR SICH WIRKLICH RICHTGE ENTSCHEIDUNG trifft

Liebe Gruesse Puni :-))


Nachtrag:

Aufgrund eines Kommentares möchte ich noch kur einiges anfuegen:

Ich denke die Entscheidung ein Kind aufgrund einer Behinderung abzutreiben ist eine sehr persönliche Sache zu der jeder einzelne dann stehen muss und es kommt auch auf verschiedene Faktoren an.

A) Der Grad der Lebensfähigkeit des Kindes
B) Die Art der Behinderung
C) Der Rückhalt den die Schwangere hat
D) Die persönliche Einstellung eines jeden

Ich selbst hätte meinen Beruf verfehlt wenn ich bei einer Behinderung zu einer Abtreibung raten wuerde. Ich bin Erzieherin und habe auch hin und wieder mit behinderten oder entwicklungsverzögerten/gestörten Kindern zutun. Grundsätzlich denke ich jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, nur gehoert dazu auch die Mutter..bzw.... der Vater und die muessen damit Leben koennen.

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