Erfahrungsbericht von krawallo
AVERNA - Ein Magenbitter wird immer populärer...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Es gibt eine große Auswahl an Bitterspirituosen und man kann dort schon etwas den Überblick verlieren. Ramazotti und Fernet Branca sind hierbei wohl eindeutige Marktführer, in Deutschland trinkt vor allem die Jugend vermehrt Bitterliköre wie Jägermeister und sogar Uderberg scheint der Fungeration zu schmecken..
Viele große Bitter-Likörmarken sind Heilgetränke und entstanden auf der Suche nach Medizin.
Ein Bitterlikör, welcher immer häufiger vor allem von eher jugendlichem Publikum bei mir im Lokal bestellt wird, ist die sizilanische Marke AVERNA.
Man sagt Aaverna nach, das er die Verdauung anregt und den Blutkreislauf stabilisiert.
Herkunft:
Dieser Halbbitter wird von der Familie Fratelli Averna in nach alter Familientradition seit 1869 aus einer Reihe fein abgestimmten Kräutern in Caltanissetta/Sizilien hergestellt.
Preis:
Für eine 0,7 Liter Flasche mit dem rotbraunen Bitterlikör bezahlt man Preise zwischen 9,69 € (real) und 12,49 € (Karstadt). Damit ist Averna eine Spirituose aus der Unterklasse und ist inzwischen auch sehr einfach erhältlich.
Duft:
Wer als Kind Hustensaft gern getrunken hat, wird sich auch an diesem Likör erfreuen können. Bitter und süß vermischen sich die Kräuter und dem hohen Zuckeranteil mit dem eher unauffälligem Alkoholaroma. Wirklich kräftig riecht Averna nicht, andere Bitterliköre wie Jägermeister haben mich mehr überzeugt. Das Aroma wird etwas mehr angeregt, wenn man etwas Zitrone und Eiswürfel beigibt.
Geschmack:
Die erste Geschmacksprobe pur läßt mich ein wenig erschrecken. Sehr bitter zu Anfang, aber nach einem kurzem Verweilen auf der Zunge kommt auch sein Zuckeranteil zur Geltung. Der Geschmack der Kräuter ist für meinen Geschmack etwas zu lasch, ich kenne da einige andere Bitterliköre, die mich mehr überzeugen können. Der Alkohol verteilt sich auffallend in meinem Magen und sorgt für ein beruhigten Magen, was aber bei 32 % auch zu erwarten ist.
Mit etwas Eiswürfeln und einem Spritzer Zitrone ist er etwas besser zu genießen, wird aber gänzlich im ursprünglichem Geschmack verfälscht. Da Averna nicht so großen Zuckeranteil hat, schmeckt er eher bitter, als zu süß.
Zubereitungsmöglichkeiten:
Averna trinkt man ungekühlt bis stark gekühlt pur, mit einer Scheibe Zitrone und meist nach dem Essen. Eine wohltuende Wirkung kann man dem Averna nicht absprechen, denn nach einer Weile merkte ich, wie kräftig meine Verdauung angeregt wurde.
Auch mit Zitrussäften kann man Averna wohl empfehlen und wird in Italien sehr oft und gerne als Digestif getrunken.
Mixtip:
Averna Sour:
**********
5cl Averna
3cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup
Im Shaker mit Eiswürfeln kräftig schütteln und in ein Sektglas mit Eiswürfeln abgießen.
Mit einer Orangenscheibe garnieren.
Fazit:
Mir ist Averna nicht süß genug, um meinen Favoriten der Bitterliköre ( Jägermeister) von meiner Hitliste zu verdrängen. Sicher hat Averna die Vorteile in der Anwendung, das er sich mit vielen Säften gut versteht und auch im Preisniveau niedriger ist, aber mir schmeckt Averna nicht kräftig genug und auch im Aroma ist er mir zu lasch.
Für Versuchszwecke schmeckt er noch grade so, aber nicht zum Genuß.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-21 23:13:09 mit dem Titel Lifelines - A-HA präsentiert die neue Nummer 1 in den Album - Charts ! ! ! !
Ich halte mich für einen echten Fan von A-ha, und konnte mein Glück nicht fassen, als es vor einigen Wochen eine neue CD von den drei Norwegern in Handel zu beziehen gab.
Nach dem unglaublichem Comeback vor 2 Jahren hatte ich erst Angst, das „lifelines“ zu kommerziell und ohne wirkliche Klasse sein könnte. Doch die drei Norweger überzeugten durch eigenwillige Kompositionen und neuartige Töne.
Schon nach dem ersten Hören der 15 Stücke, war mir klar, das ich mit diesem Album einen neuen Freund für meinen Discman erstanden habe und meinen Kauf so schnell nicht bereuen werde. Leider war dieses Album etwas teuer, als ich am Erscheinungstag diese CD für 17,99 € erstanden habe. Aber ein echter Fan zahlt eben alles.
Die Auswahl der Tracks ist brillant getroffen, sowohl schnelle Rhythmen, als auch die bekannten melancholische Songs erwarten den Pop- Freund. a-ha wechselt glänzend durch verschiedene Stilrichtungen, jeder Teil der Gruppe hat seine Titel beigesteuert und dadurch für Abwechslung bei den einzelnen Songs gesorgt. Kenner werden die Unterschiede der einzelnen Songschreiber gut erkennen, so hat doch schließlich jedes Mitglied des Trios seinen eigenen Geschmack, und versuchte diesen in dieses Album einfließen zu lassen.
Die Band:
Das norwegische Trio a-ha wurde quasi über Nacht zu Superstars, nachdem ihr Hit „take on me“ mit dem spektakulären Comic- Musikvideo zu verdientem Weltruhm gelang. Nachdem auch das erste gemeinsame Album „Hunting High And Low” 1985 den endgültigen Durchbruch nichtmehr verhindern konnte, folgten weitere erfolgreiche Alben wie „Scoundrel Days” (1986) und
„Stay On These Roads” (1988). Die drei darauffolgenden Alben „East Of The Sun West Of The Moon” (1990), „Headlines And Deadlines - The Hits Of a-ha” (1991) und „Memorial Beach” (1993) verkauften sich nicht so gut, vor allem Memorial Beach” war von den Verkaufszahlen gesehen der wohl größte Flop.
Nach eine Pause von 7 Jahren feierte a-ha zu meiner großen Freude im Jahr 2000 ein sensationelles Comeback mit der Scheibe „Minor Earth Major Sky” und führten in Deutschland in wenigen Tagen die Verkaufszahlen an.
Cover:
Das Booklett ist in Glanzpapier gehalten und sieht nicht so langweilig, wie die alten Cover der Band aus, sondern sieht mordern und förmlich edel aus. Auf der Vorderseite werden Schloßbögen mit rot als Signalfarbe in einem künstlerischen Outfit angepriesen, dadurch ist mir dieses Cover des neuen Albums sofort ins Auge gesprungen. Im Innenteil sind neben mehreren schwarz- weiß Photographien und Porträtphotos einige künstlerische Aufnahmen in grellen Farben und die üblichen Songtexte zum mitsingen.
Lifelines – Spielzeit: 61:34 Minuten
Titel – Songwriter
Lifelines - Magne
Schon der Titeltrack hat mich sofort vom Hocker gerissen. Die Stimme von Morten kommt wunderbar zur Geltung, läßt aber trotz sanft- melancholischem Beginn eine eher fröhliche Stimmung bei mir zu und gehört durch die modernen Beats zum der eigenwilligen Stimmung eindeutig zu meinem Favoriten auf dieser CD. Lifelines hat Magne Furuholmen geschrieben, der für mich zu den besseren Songschreibern auf dieser CD gehört, da er sowohl altbekanntes geschickt mit neumodischen Klängen vermischt. Die als zweite Single-Auskopplung vorgesehene Hymne an die vergangenen Tage ist das erste Höhepunkt des Albums und überrascht mit einem a-ha- untypischen Refrain- Chor, in dem auch Duettpartnerin von Song 11, Anneli Drecker, mitwirkt.
You Wanted More - Morten/Magne
Auf Songs von A-ha kann man sehr wohl tanzen, dies zeigen sie in diesem Stück eindrucksvoll. Die souligen und energiegeladenen Discoklänge ergeben mit Mortens tiefer Stimmlage einen Song, der vielleicht nicht ganz zu den besten Stücken dieser CD gehören, aber sehr wohl an die Tanzmuskeln geht und positive Energie bei mir erzeugt. Wenn ich mit dem Walkman durch die Gassen meiner Stadt laufe, möchte man fast rhythmisch im Tanzschritt durch die Gegend schreiten.
Forever Not Yours - Morten/Magne
Die aktuelle Single gehört zu typischen Popstücken, die man von A-ha kennt. Die erste Auskopplung geht schnell ins Ohr und ist eines der Songs, die mich an Stücke der letzten CD erinnern. Mit einem eingehenden, schnellen Klavier-Thema, das aber in den Beats teilweise untergeht, gelang ein ähnlicher Chart-Erfolg wie vor zwei Jahren mit "Summer Moved On". Sehr melodisch, mit dem Schwerpunkt auf Mortens unvergleichlicher Stimme, der auch den Text dazu schreib. Ein typischer Popsong, der den Fans das neue Album schmackhaft machen soll, und ihnen das auch sicher gelungen ist. Nicht ganz mein bevorzugtes Stück auf dieser Platte, aber dennoch absolut hörenswert, weil die Stimmung positiv angeregt wird.
There's A Reason For It - Paul
Klingt nach meiner Meinung schon eher nach OASIS, oder vielleicht sogar den Beatles, nicht wirklich nach den drei Norwegern. Pal Waaktaar-Savoy hat dort seiner Vorliebe für Brit-Pop freien Lauf gelassen und einen ruhigen Song ohne wirklich Höhen abgeliefert, der mich etwas enttäuscht hat und Schwachpunkt auf dieser CD für mich ist, auch die Stimme von Morten gerät etwas in den Hintergrund.
Time And Again - Paul
Für jeden echten A-ha Fan folgt die zweite langsame Ballade auf dieser CD. Mit Time & Again kann man sich wirklich anfreunden. Wunderbare Gitarrenklänge verschmelzen sehr harmonisch mit Mortens Stimme und den dezent hinterlegten elektronischen Geräuschen. Der sanfte Beginn zieht sich sehr schwer durch den Song und läßt die Melancholie voll ausbrechen, der anspruchslose einprägsame Refrain gefällt auch hier. Der träge Rhythmus gefällt bei einigem hinhören und belegt, das Morten mit seiner Stimme ein schwaches Tempo sehr beleben kann.
Did Anyone Approach You? - Paul
Zu Beginn dieses Stücks glaubte ich das sich die Pet- Shop- Boys hier eingeschlichen hätten. Nach kurzem Sprechgesang geht es auch schon schnell und mit modernen Discoklängen und Energie weiter. A-HA beweist hier wieder einmal, wie gut mal auf diese Musik auch tanzen kann. Fröhlich und mitreißend ist der Rhythmus und der Einfluß von Songschreiber Paul ist nicht zu überhören.
Afternoon High - Paul
Sehr melodische Klänge mit einen Gute- Laune- Effekt und ich war sehr erstaunt, mit welch einfachen Tönen dieser Song doch gefallen mag. Ein unauffälliges Stück, in dem Mortens Stimme ziemlich eintönig bleibt, ohne sich bei mir wirklich in den Kopf zu drängen. Da „Afternoon High“ ein leichter Popsong ohne Überraschungen ist, bleibt er für mich das wohl überflüssigste Stück auf diesem Album.
Oranges On Appletrees - Morten/Magne
Mich erinnert dieses Lied durch die Streicher- Sequenzen wenig an den alten James Bond Titelsong „the living daylight“, außerdem finde den ungewöhnlichen mehrstimmigen Refrain sehr eindrucksvoll. Auch zu diesem Lied würde ich das Tanzbein schwingen, weil die schnellen Beats sofort bei mir anschlagen.
A Little Bit - Paul
Dieses kleine Etwas ist für mich die stärkste Ballade, in der Morten seine Stimmpalette von oben nach unten laufen läßt. Es läuft mir förmlich den Rücken herunter, wenn der Leadsänger sein „anyone you see – anyone you meet – maybe down the street“ die Tonleiter rauf und runter schickt, als wäre es ein Kinderspiel. Dieser beeindruckende Refrain ist zum Mitsingen unbedingt geeignet.
Less Than Pure - Paul
Hier geht a-ha rockiger zur Sache und läßt den Fan gleich den etwas schnelleren Rhythmus aufnehmen. Der Swing wird jäh unterbrochen, und „Less Than Pure“ wandelt sich in einigen Momenten in eine seichte Ballade um. Hält sich sehr gut im Kopf und wirkt sehr erfrischend auf mich.
Turn The Lights Down - Morten/Magne
Dieses Duett ist einfach wunderbar romantisch und gefühlvoll gesungen. Morten und Anneli Drecker harmonieren glänzend und ist in meinen Augen absoluter Höhepunkt auf dieser Scheibe. Anneli Drecker, die schon die "Minor Earth, Major Sky"-Tour in 2000 begleitete, ist in Norwegen ein gefeierter Star. Als ich dieses Duett zu ersten Mal gehört habe, hat es mich fast von den Socken gehauen.
Cannot Hide - Morten/Magne
Bei „Cannot Hide“ zeigt sich a-ha von in ihrer ganzen Kraft. Neben fränzösischen Gesangseinlagen von Magne und schnellen modernen Beats lebt der Rhythmus von Mortens Stimme. Kommt im Vergleich zu anderen A-ha- Songs auf dieser CD etwas langsam in Fahrt und ist erst gegen Ende zu Mitsummen geeignet.
White Canvas - Magne
Eine der schöneren Balladen, die ich hier vorfinde. Durch die eigenwillige Stimme gerät man schnell ins Träumen und entspannt für einen Augenblick. Das einfache Klavierspiel unterstützt die tiefe Stimme von Morten und mir simplen Mitteln wird ein sehr stimmungsvoller Song gespielt. Absolut empfehlenswert auch das etwas dynamischere Finish und der feine und einprägsame Refrain.
Dragonfly - Magne
Auf „Dragonfly“ vermischt sich leichtes Gitarrenspiel und die typische Melancholie in der Stimme von Morten Harket zu einem sehr schönen und anspruchslosem Liebeslied. Dieser Song wurde von von Magne Furuholmen geschrieben und auch als Soloprojekt gesungen und geht noch mal ans Herz.
Solace - Magne
Auch zum Ausklang läßt Morten sich von einem Streichquartett begleiten und beendet dieses Album mit einer sanften Popnummer, auf dem Morten noch einmal seine gesamten Stimmlagen zum Besten gibt. Diese feine Ballade klingt fast schon herzzerreißend.
Fazit:
Das Konzert am 1.10. in Frankfurt ist schon fest eingeplant und auch einen Besuch in Köln einige Tage zuvor könnte ich mir vorstellen.
Diese 61:34 Minuten bereiten mir wirklich keine Langeweile, sondern regen meine Ohren liebevoll und unterhaltsam an. So facettenreich sanft und melancholisch wie diese 15 Songs war das vorangegangene Album “Minor Earth Major Sky” in meinen Augen nicht.
Ich hatte fast gedacht, das “Minor Earth Major Sky” auch das letzte Album von den drei Norwegern sein würde. Das ich nun mit „Lifelines“ eines Besseren belehrt wurde, freut mich natürlich ungemein und das die drei Norweger gut daran getan haben, wird bei ihrem neuen Album klar. Bei der Unterschiedlichkeit der Musikformen, haben sie ein weites Feld abgedeckt, und werden sicher auch mit den zum größtenteils melancholischen Titeln neue Fans erreichen und ihre alten behalten. Sicher hat auch „Lifelines“ einige Schwächen, aber trotzdem hat a-ha ihren Kritikern und Fans bewiesen, das man mit ihnen rechen kann. Ich bin mir sehr sicher, das auch „Lifelines“ sich sehr gut verkaufen wird, denn es ist eigentlich für jeden etwas dabei.
Viele große Bitter-Likörmarken sind Heilgetränke und entstanden auf der Suche nach Medizin.
Ein Bitterlikör, welcher immer häufiger vor allem von eher jugendlichem Publikum bei mir im Lokal bestellt wird, ist die sizilanische Marke AVERNA.
Man sagt Aaverna nach, das er die Verdauung anregt und den Blutkreislauf stabilisiert.
Herkunft:
Dieser Halbbitter wird von der Familie Fratelli Averna in nach alter Familientradition seit 1869 aus einer Reihe fein abgestimmten Kräutern in Caltanissetta/Sizilien hergestellt.
Preis:
Für eine 0,7 Liter Flasche mit dem rotbraunen Bitterlikör bezahlt man Preise zwischen 9,69 € (real) und 12,49 € (Karstadt). Damit ist Averna eine Spirituose aus der Unterklasse und ist inzwischen auch sehr einfach erhältlich.
Duft:
Wer als Kind Hustensaft gern getrunken hat, wird sich auch an diesem Likör erfreuen können. Bitter und süß vermischen sich die Kräuter und dem hohen Zuckeranteil mit dem eher unauffälligem Alkoholaroma. Wirklich kräftig riecht Averna nicht, andere Bitterliköre wie Jägermeister haben mich mehr überzeugt. Das Aroma wird etwas mehr angeregt, wenn man etwas Zitrone und Eiswürfel beigibt.
Geschmack:
Die erste Geschmacksprobe pur läßt mich ein wenig erschrecken. Sehr bitter zu Anfang, aber nach einem kurzem Verweilen auf der Zunge kommt auch sein Zuckeranteil zur Geltung. Der Geschmack der Kräuter ist für meinen Geschmack etwas zu lasch, ich kenne da einige andere Bitterliköre, die mich mehr überzeugen können. Der Alkohol verteilt sich auffallend in meinem Magen und sorgt für ein beruhigten Magen, was aber bei 32 % auch zu erwarten ist.
Mit etwas Eiswürfeln und einem Spritzer Zitrone ist er etwas besser zu genießen, wird aber gänzlich im ursprünglichem Geschmack verfälscht. Da Averna nicht so großen Zuckeranteil hat, schmeckt er eher bitter, als zu süß.
Zubereitungsmöglichkeiten:
Averna trinkt man ungekühlt bis stark gekühlt pur, mit einer Scheibe Zitrone und meist nach dem Essen. Eine wohltuende Wirkung kann man dem Averna nicht absprechen, denn nach einer Weile merkte ich, wie kräftig meine Verdauung angeregt wurde.
Auch mit Zitrussäften kann man Averna wohl empfehlen und wird in Italien sehr oft und gerne als Digestif getrunken.
Mixtip:
Averna Sour:
**********
5cl Averna
3cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup
Im Shaker mit Eiswürfeln kräftig schütteln und in ein Sektglas mit Eiswürfeln abgießen.
Mit einer Orangenscheibe garnieren.
Fazit:
Mir ist Averna nicht süß genug, um meinen Favoriten der Bitterliköre ( Jägermeister) von meiner Hitliste zu verdrängen. Sicher hat Averna die Vorteile in der Anwendung, das er sich mit vielen Säften gut versteht und auch im Preisniveau niedriger ist, aber mir schmeckt Averna nicht kräftig genug und auch im Aroma ist er mir zu lasch.
Für Versuchszwecke schmeckt er noch grade so, aber nicht zum Genuß.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-21 23:13:09 mit dem Titel Lifelines - A-HA präsentiert die neue Nummer 1 in den Album - Charts ! ! ! !
Ich halte mich für einen echten Fan von A-ha, und konnte mein Glück nicht fassen, als es vor einigen Wochen eine neue CD von den drei Norwegern in Handel zu beziehen gab.
Nach dem unglaublichem Comeback vor 2 Jahren hatte ich erst Angst, das „lifelines“ zu kommerziell und ohne wirkliche Klasse sein könnte. Doch die drei Norweger überzeugten durch eigenwillige Kompositionen und neuartige Töne.
Schon nach dem ersten Hören der 15 Stücke, war mir klar, das ich mit diesem Album einen neuen Freund für meinen Discman erstanden habe und meinen Kauf so schnell nicht bereuen werde. Leider war dieses Album etwas teuer, als ich am Erscheinungstag diese CD für 17,99 € erstanden habe. Aber ein echter Fan zahlt eben alles.
Die Auswahl der Tracks ist brillant getroffen, sowohl schnelle Rhythmen, als auch die bekannten melancholische Songs erwarten den Pop- Freund. a-ha wechselt glänzend durch verschiedene Stilrichtungen, jeder Teil der Gruppe hat seine Titel beigesteuert und dadurch für Abwechslung bei den einzelnen Songs gesorgt. Kenner werden die Unterschiede der einzelnen Songschreiber gut erkennen, so hat doch schließlich jedes Mitglied des Trios seinen eigenen Geschmack, und versuchte diesen in dieses Album einfließen zu lassen.
Die Band:
Das norwegische Trio a-ha wurde quasi über Nacht zu Superstars, nachdem ihr Hit „take on me“ mit dem spektakulären Comic- Musikvideo zu verdientem Weltruhm gelang. Nachdem auch das erste gemeinsame Album „Hunting High And Low” 1985 den endgültigen Durchbruch nichtmehr verhindern konnte, folgten weitere erfolgreiche Alben wie „Scoundrel Days” (1986) und
„Stay On These Roads” (1988). Die drei darauffolgenden Alben „East Of The Sun West Of The Moon” (1990), „Headlines And Deadlines - The Hits Of a-ha” (1991) und „Memorial Beach” (1993) verkauften sich nicht so gut, vor allem Memorial Beach” war von den Verkaufszahlen gesehen der wohl größte Flop.
Nach eine Pause von 7 Jahren feierte a-ha zu meiner großen Freude im Jahr 2000 ein sensationelles Comeback mit der Scheibe „Minor Earth Major Sky” und führten in Deutschland in wenigen Tagen die Verkaufszahlen an.
Cover:
Das Booklett ist in Glanzpapier gehalten und sieht nicht so langweilig, wie die alten Cover der Band aus, sondern sieht mordern und förmlich edel aus. Auf der Vorderseite werden Schloßbögen mit rot als Signalfarbe in einem künstlerischen Outfit angepriesen, dadurch ist mir dieses Cover des neuen Albums sofort ins Auge gesprungen. Im Innenteil sind neben mehreren schwarz- weiß Photographien und Porträtphotos einige künstlerische Aufnahmen in grellen Farben und die üblichen Songtexte zum mitsingen.
Lifelines – Spielzeit: 61:34 Minuten
Titel – Songwriter
Lifelines - Magne
Schon der Titeltrack hat mich sofort vom Hocker gerissen. Die Stimme von Morten kommt wunderbar zur Geltung, läßt aber trotz sanft- melancholischem Beginn eine eher fröhliche Stimmung bei mir zu und gehört durch die modernen Beats zum der eigenwilligen Stimmung eindeutig zu meinem Favoriten auf dieser CD. Lifelines hat Magne Furuholmen geschrieben, der für mich zu den besseren Songschreibern auf dieser CD gehört, da er sowohl altbekanntes geschickt mit neumodischen Klängen vermischt. Die als zweite Single-Auskopplung vorgesehene Hymne an die vergangenen Tage ist das erste Höhepunkt des Albums und überrascht mit einem a-ha- untypischen Refrain- Chor, in dem auch Duettpartnerin von Song 11, Anneli Drecker, mitwirkt.
You Wanted More - Morten/Magne
Auf Songs von A-ha kann man sehr wohl tanzen, dies zeigen sie in diesem Stück eindrucksvoll. Die souligen und energiegeladenen Discoklänge ergeben mit Mortens tiefer Stimmlage einen Song, der vielleicht nicht ganz zu den besten Stücken dieser CD gehören, aber sehr wohl an die Tanzmuskeln geht und positive Energie bei mir erzeugt. Wenn ich mit dem Walkman durch die Gassen meiner Stadt laufe, möchte man fast rhythmisch im Tanzschritt durch die Gegend schreiten.
Forever Not Yours - Morten/Magne
Die aktuelle Single gehört zu typischen Popstücken, die man von A-ha kennt. Die erste Auskopplung geht schnell ins Ohr und ist eines der Songs, die mich an Stücke der letzten CD erinnern. Mit einem eingehenden, schnellen Klavier-Thema, das aber in den Beats teilweise untergeht, gelang ein ähnlicher Chart-Erfolg wie vor zwei Jahren mit "Summer Moved On". Sehr melodisch, mit dem Schwerpunkt auf Mortens unvergleichlicher Stimme, der auch den Text dazu schreib. Ein typischer Popsong, der den Fans das neue Album schmackhaft machen soll, und ihnen das auch sicher gelungen ist. Nicht ganz mein bevorzugtes Stück auf dieser Platte, aber dennoch absolut hörenswert, weil die Stimmung positiv angeregt wird.
There's A Reason For It - Paul
Klingt nach meiner Meinung schon eher nach OASIS, oder vielleicht sogar den Beatles, nicht wirklich nach den drei Norwegern. Pal Waaktaar-Savoy hat dort seiner Vorliebe für Brit-Pop freien Lauf gelassen und einen ruhigen Song ohne wirklich Höhen abgeliefert, der mich etwas enttäuscht hat und Schwachpunkt auf dieser CD für mich ist, auch die Stimme von Morten gerät etwas in den Hintergrund.
Time And Again - Paul
Für jeden echten A-ha Fan folgt die zweite langsame Ballade auf dieser CD. Mit Time & Again kann man sich wirklich anfreunden. Wunderbare Gitarrenklänge verschmelzen sehr harmonisch mit Mortens Stimme und den dezent hinterlegten elektronischen Geräuschen. Der sanfte Beginn zieht sich sehr schwer durch den Song und läßt die Melancholie voll ausbrechen, der anspruchslose einprägsame Refrain gefällt auch hier. Der träge Rhythmus gefällt bei einigem hinhören und belegt, das Morten mit seiner Stimme ein schwaches Tempo sehr beleben kann.
Did Anyone Approach You? - Paul
Zu Beginn dieses Stücks glaubte ich das sich die Pet- Shop- Boys hier eingeschlichen hätten. Nach kurzem Sprechgesang geht es auch schon schnell und mit modernen Discoklängen und Energie weiter. A-HA beweist hier wieder einmal, wie gut mal auf diese Musik auch tanzen kann. Fröhlich und mitreißend ist der Rhythmus und der Einfluß von Songschreiber Paul ist nicht zu überhören.
Afternoon High - Paul
Sehr melodische Klänge mit einen Gute- Laune- Effekt und ich war sehr erstaunt, mit welch einfachen Tönen dieser Song doch gefallen mag. Ein unauffälliges Stück, in dem Mortens Stimme ziemlich eintönig bleibt, ohne sich bei mir wirklich in den Kopf zu drängen. Da „Afternoon High“ ein leichter Popsong ohne Überraschungen ist, bleibt er für mich das wohl überflüssigste Stück auf diesem Album.
Oranges On Appletrees - Morten/Magne
Mich erinnert dieses Lied durch die Streicher- Sequenzen wenig an den alten James Bond Titelsong „the living daylight“, außerdem finde den ungewöhnlichen mehrstimmigen Refrain sehr eindrucksvoll. Auch zu diesem Lied würde ich das Tanzbein schwingen, weil die schnellen Beats sofort bei mir anschlagen.
A Little Bit - Paul
Dieses kleine Etwas ist für mich die stärkste Ballade, in der Morten seine Stimmpalette von oben nach unten laufen läßt. Es läuft mir förmlich den Rücken herunter, wenn der Leadsänger sein „anyone you see – anyone you meet – maybe down the street“ die Tonleiter rauf und runter schickt, als wäre es ein Kinderspiel. Dieser beeindruckende Refrain ist zum Mitsingen unbedingt geeignet.
Less Than Pure - Paul
Hier geht a-ha rockiger zur Sache und läßt den Fan gleich den etwas schnelleren Rhythmus aufnehmen. Der Swing wird jäh unterbrochen, und „Less Than Pure“ wandelt sich in einigen Momenten in eine seichte Ballade um. Hält sich sehr gut im Kopf und wirkt sehr erfrischend auf mich.
Turn The Lights Down - Morten/Magne
Dieses Duett ist einfach wunderbar romantisch und gefühlvoll gesungen. Morten und Anneli Drecker harmonieren glänzend und ist in meinen Augen absoluter Höhepunkt auf dieser Scheibe. Anneli Drecker, die schon die "Minor Earth, Major Sky"-Tour in 2000 begleitete, ist in Norwegen ein gefeierter Star. Als ich dieses Duett zu ersten Mal gehört habe, hat es mich fast von den Socken gehauen.
Cannot Hide - Morten/Magne
Bei „Cannot Hide“ zeigt sich a-ha von in ihrer ganzen Kraft. Neben fränzösischen Gesangseinlagen von Magne und schnellen modernen Beats lebt der Rhythmus von Mortens Stimme. Kommt im Vergleich zu anderen A-ha- Songs auf dieser CD etwas langsam in Fahrt und ist erst gegen Ende zu Mitsummen geeignet.
White Canvas - Magne
Eine der schöneren Balladen, die ich hier vorfinde. Durch die eigenwillige Stimme gerät man schnell ins Träumen und entspannt für einen Augenblick. Das einfache Klavierspiel unterstützt die tiefe Stimme von Morten und mir simplen Mitteln wird ein sehr stimmungsvoller Song gespielt. Absolut empfehlenswert auch das etwas dynamischere Finish und der feine und einprägsame Refrain.
Dragonfly - Magne
Auf „Dragonfly“ vermischt sich leichtes Gitarrenspiel und die typische Melancholie in der Stimme von Morten Harket zu einem sehr schönen und anspruchslosem Liebeslied. Dieser Song wurde von von Magne Furuholmen geschrieben und auch als Soloprojekt gesungen und geht noch mal ans Herz.
Solace - Magne
Auch zum Ausklang läßt Morten sich von einem Streichquartett begleiten und beendet dieses Album mit einer sanften Popnummer, auf dem Morten noch einmal seine gesamten Stimmlagen zum Besten gibt. Diese feine Ballade klingt fast schon herzzerreißend.
Fazit:
Das Konzert am 1.10. in Frankfurt ist schon fest eingeplant und auch einen Besuch in Köln einige Tage zuvor könnte ich mir vorstellen.
Diese 61:34 Minuten bereiten mir wirklich keine Langeweile, sondern regen meine Ohren liebevoll und unterhaltsam an. So facettenreich sanft und melancholisch wie diese 15 Songs war das vorangegangene Album “Minor Earth Major Sky” in meinen Augen nicht.
Ich hatte fast gedacht, das “Minor Earth Major Sky” auch das letzte Album von den drei Norwegern sein würde. Das ich nun mit „Lifelines“ eines Besseren belehrt wurde, freut mich natürlich ungemein und das die drei Norweger gut daran getan haben, wird bei ihrem neuen Album klar. Bei der Unterschiedlichkeit der Musikformen, haben sie ein weites Feld abgedeckt, und werden sicher auch mit den zum größtenteils melancholischen Titeln neue Fans erreichen und ihre alten behalten. Sicher hat auch „Lifelines“ einige Schwächen, aber trotzdem hat a-ha ihren Kritikern und Fans bewiesen, das man mit ihnen rechen kann. Ich bin mir sehr sicher, das auch „Lifelines“ sich sehr gut verkaufen wird, denn es ist eigentlich für jeden etwas dabei.



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