Erfahrungsbericht von junior_one
Besser als seine Vorgänger!
Pro:
im text
Kontra:
im text
Empfehlung:
Nein
Ausnahmsweise schreibe ich heute mal eine Meinung über ein Auto, und zwar über den neuen Alfa 147. Nach zwei Probefahrten, lesen der Produktinformationen und verschiedener Testberichte, wage ich mich nun auch mal an eine Meinung zu diesen Auto.
Der Alfa ist in der Golf-Klasse anzusiedeln. Was sich so nüchtern anhört ist es heute lange nicht mehr. Generell entwickelt sich die Kompaktklasse auch immer mehr in Richtung Luxus und Lifestyle. Der VW Golf verwöhnt ab der Version IV mit gediegenem Innenleben und leistungsstarken Motoren. Auch Audi stellte mit dem A3 ein teures Designerstück in die Riege der nüchternen Kompakten. Alfa Romeo kann da natürlich nicht hinten anstehen.
Seit dem 20. Januar steht der Alfa 147 nun in vollem Glanz bei den Händlern: schön anzusehen, gut ausgestattet und als Basismodell (1.6 ECO) mit 31.880 Mark auch noch recht günstig.
Die Vorgänger 145 und 146 zeigten zwar auch schon eine schöne Linie, verärgerten aber ihre Besitzer mit einigen Qualitätsmängeln. Hinzukommt, dass die Innenraum-Materialien ihre Abstammung aus dem Hause Fiat nie ganz verleugnen konnten.
Ganz anders nun der 147: Gerade auf Design und Ausdauer soll in der Entwicklung Wert gelegt worden sein. So gut wie ein Audi und so elegant wie ein Alfa soll er sein. Ob dias wirklich so ist? Nun, da muß sich jeder sein eigenes Bild darüber machen, aber vielleicht tragen meine weiteren Ausführung ein wenig dazu bei.
Hier nun Details über Ausstattung, Technik und Preis.
Innenraum:
Das Verstellen von Sitz und Lenkrad sollte für nahezu jede Körpergröße ausreichen und auch die Ellenbogenfreiheit ist gut. Selbst auf den Rücksitzen nehmen Erwachsene entspannt Platz, allerdings wird über 1,80 Meter die Kopffreiheit auf den Rücksitzen knapp. Die Rückbank lässt sich asymmetrisch teilen und umlegen. Für den Passagier in der Bankmitte ist allerdings nur ein Beckengurt vorgesehen und der Kofferraum ist recht knapp bemessen.
Der Fahrer wird durch klassische Rundinstrumente und eine duale Klimaautomatik verwöhnt. Serienmäßig bei allen 147er Modellen gibt es eine 4 x 40 Watt Stereoanlage mit acht Lautsprechern, Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung und sechs Airbags.
Für einen Aufpreis von 620 Mark verwandelt sich der Alfa dann in eine Konzerthalle. HiFi-Spezialist Bose liefert ein Soundsystem zum CD-Player was den Aufpreis wirklich wert ist. Mit der außergewöhnlich reichhaltigen ausgewählten Ausstattung macht im Alfa 147 selbst ein warten im Stau Spaß.
Fahrverhalten:
Wenn der 147 auch mit einer sehr komfortablen Abstimmung überrascht, so kurvenstabil wie wie zum Beispiel ein MX5 oder A3 ist er nicht. Und wer die gelungene Umsetzung beim Ford Focus kennt, wird vom Alfa sogar leicht enttäuscht sein. Dazu kommt eine schlecht zu dosierende Bremse mit deutlich spürbarem ABS-Pulsieren im Pedal. Die Stärken des 147-Fahrwerks liegen in der Bodenhaftung und im Komfort. Schnelle Kurven durchfährt der Alfa weitgehend neutral, erst spät setzt leichtes Untersteuern ein. Das Fahrwerk ist straff gefedert, aber trotzdem so gut, dass keine störenden Geräusche entstehen.
Motoren:
Mehr Leistung und ein kerniges Motorgeräusch soll ein TS-Zylinderkopf produzieren. An den Leistungswerten der Benzinmotoren gibt es wenig zu beanstanden: 105 oder 120 PS aus 1,6 Liter sowie 150 PS beim 2,0 Liter sind recht gut. Der 1,6 Liter Alfa Romeo dreht locker hoch, mühte sich aber in den unteren Drehzahlregionen mit seinen ca. 1300 Kilogramm etwas ab. Kein Wunder, da der Motor sein höchstes Drehmoment von eher durchschnittlichen 146 Nm erst bei 4200 Umdrehungen pro Minute liefert.
Besser geht es beim 2 Liter Benziner, den es zunächst nur mit einer Halbautomatik und einer nochmals verbesserten Ausstattung für satte 44.200 Mark gibt.
Im Mai folgt dann die 5-türige Variante des Alfa 147, sowie ein moderner Common-Rail-Diesel.
Technik:
Beim 147 präsentiert Alfa Romeo ein super modernes Sicherheitskonzept: Zwei Front- und zwei Seitenairbags werden von sogenannten Windowairbags unterstützt, einem Luftsackvorhang entlang der Dachholme. Vorbildlich ist dabei, dass sich der Beifahrerairbag abschalten lässt, damit vorne auch Kindersitze montiert werden können. Die Karosserie ist wesentlich steifer als beim Vorgänger 145 und damit auch stabiler im Falle eines Crashs. Der Alfa 147 besitzt Gurtstraffer, die blitzartig den Gurt im Hüftbereich anziehen, um ein Durchrutschen mit dem Becken zu verhindern. Gurtkraftbegrenzer und Isofix-Befestigungen für Kindersitze sind auch mit an Bord. Eine dritte Kopfstütze samt Dreipunktgurt gibt es für die Rückbank als Option. Der Schleuderschutz VDC ist nur beim 2,0 Liter Serie und kostet sonst 560 Mark extra.
Kuschelwuschels Fazit:
Der Alfa 147 hat das Zeug dazu, der Beste Alfa zu werden. Genaueres läßt sich natürlich erst nach einigen tausend Kilometern sagen. Bis jetzt überzeugt auf jeden Fall das Design, die Ausstattung und der Preis. Das Sicherheitspaket ist erstklassig. Natürlich könnten auch noch einige Dinge verbessert werden. Ein größerer Komferraum wäre wünschenswert und ein noch etwas stabileres Fahrwerk. Aber im großen und ganz ein sehr gutes Auto, das viel besser ist als seine Vorgänger Modelle.
Daten des Alfa 147 1.6 Distinctive laut Werksangaben:
Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
Ventile: 4 pro Zylinder
Hubraum: 1598 cm3
Leistung: 88 kW (120 PS) bei 6200 U/min
Drehmoment: 146 Nm bei 4.200 U/min
Getriebe: 5-Gang-Schaltung
Antrieb: Vorderräder
Bremsen: Scheiben vorn und hinten, ABS
Felgen: 6,5 J x 15
Reifen: 195/60 R 15V
Wendekreis: 11,5 Meter
Leergewicht: 1275 kg
Zuladung: 445 kg
Kofferraum: 280 Liter / 1030 Liter
Tankinhalt: 60 Liter
Verbrauch: 8,2 Liter Superbenzin
Abgasnorm: Euro 3
Beschleunigung: 0 - 100 km/h in 10,6 s
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Typklassen: Haftpflicht 16 / Teilkasko 32 / Vollkasko 19
Preis: knapp 37.000 DM
Der Alfa ist in der Golf-Klasse anzusiedeln. Was sich so nüchtern anhört ist es heute lange nicht mehr. Generell entwickelt sich die Kompaktklasse auch immer mehr in Richtung Luxus und Lifestyle. Der VW Golf verwöhnt ab der Version IV mit gediegenem Innenleben und leistungsstarken Motoren. Auch Audi stellte mit dem A3 ein teures Designerstück in die Riege der nüchternen Kompakten. Alfa Romeo kann da natürlich nicht hinten anstehen.
Seit dem 20. Januar steht der Alfa 147 nun in vollem Glanz bei den Händlern: schön anzusehen, gut ausgestattet und als Basismodell (1.6 ECO) mit 31.880 Mark auch noch recht günstig.
Die Vorgänger 145 und 146 zeigten zwar auch schon eine schöne Linie, verärgerten aber ihre Besitzer mit einigen Qualitätsmängeln. Hinzukommt, dass die Innenraum-Materialien ihre Abstammung aus dem Hause Fiat nie ganz verleugnen konnten.
Ganz anders nun der 147: Gerade auf Design und Ausdauer soll in der Entwicklung Wert gelegt worden sein. So gut wie ein Audi und so elegant wie ein Alfa soll er sein. Ob dias wirklich so ist? Nun, da muß sich jeder sein eigenes Bild darüber machen, aber vielleicht tragen meine weiteren Ausführung ein wenig dazu bei.
Hier nun Details über Ausstattung, Technik und Preis.
Innenraum:
Das Verstellen von Sitz und Lenkrad sollte für nahezu jede Körpergröße ausreichen und auch die Ellenbogenfreiheit ist gut. Selbst auf den Rücksitzen nehmen Erwachsene entspannt Platz, allerdings wird über 1,80 Meter die Kopffreiheit auf den Rücksitzen knapp. Die Rückbank lässt sich asymmetrisch teilen und umlegen. Für den Passagier in der Bankmitte ist allerdings nur ein Beckengurt vorgesehen und der Kofferraum ist recht knapp bemessen.
Der Fahrer wird durch klassische Rundinstrumente und eine duale Klimaautomatik verwöhnt. Serienmäßig bei allen 147er Modellen gibt es eine 4 x 40 Watt Stereoanlage mit acht Lautsprechern, Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung und sechs Airbags.
Für einen Aufpreis von 620 Mark verwandelt sich der Alfa dann in eine Konzerthalle. HiFi-Spezialist Bose liefert ein Soundsystem zum CD-Player was den Aufpreis wirklich wert ist. Mit der außergewöhnlich reichhaltigen ausgewählten Ausstattung macht im Alfa 147 selbst ein warten im Stau Spaß.
Fahrverhalten:
Wenn der 147 auch mit einer sehr komfortablen Abstimmung überrascht, so kurvenstabil wie wie zum Beispiel ein MX5 oder A3 ist er nicht. Und wer die gelungene Umsetzung beim Ford Focus kennt, wird vom Alfa sogar leicht enttäuscht sein. Dazu kommt eine schlecht zu dosierende Bremse mit deutlich spürbarem ABS-Pulsieren im Pedal. Die Stärken des 147-Fahrwerks liegen in der Bodenhaftung und im Komfort. Schnelle Kurven durchfährt der Alfa weitgehend neutral, erst spät setzt leichtes Untersteuern ein. Das Fahrwerk ist straff gefedert, aber trotzdem so gut, dass keine störenden Geräusche entstehen.
Motoren:
Mehr Leistung und ein kerniges Motorgeräusch soll ein TS-Zylinderkopf produzieren. An den Leistungswerten der Benzinmotoren gibt es wenig zu beanstanden: 105 oder 120 PS aus 1,6 Liter sowie 150 PS beim 2,0 Liter sind recht gut. Der 1,6 Liter Alfa Romeo dreht locker hoch, mühte sich aber in den unteren Drehzahlregionen mit seinen ca. 1300 Kilogramm etwas ab. Kein Wunder, da der Motor sein höchstes Drehmoment von eher durchschnittlichen 146 Nm erst bei 4200 Umdrehungen pro Minute liefert.
Besser geht es beim 2 Liter Benziner, den es zunächst nur mit einer Halbautomatik und einer nochmals verbesserten Ausstattung für satte 44.200 Mark gibt.
Im Mai folgt dann die 5-türige Variante des Alfa 147, sowie ein moderner Common-Rail-Diesel.
Technik:
Beim 147 präsentiert Alfa Romeo ein super modernes Sicherheitskonzept: Zwei Front- und zwei Seitenairbags werden von sogenannten Windowairbags unterstützt, einem Luftsackvorhang entlang der Dachholme. Vorbildlich ist dabei, dass sich der Beifahrerairbag abschalten lässt, damit vorne auch Kindersitze montiert werden können. Die Karosserie ist wesentlich steifer als beim Vorgänger 145 und damit auch stabiler im Falle eines Crashs. Der Alfa 147 besitzt Gurtstraffer, die blitzartig den Gurt im Hüftbereich anziehen, um ein Durchrutschen mit dem Becken zu verhindern. Gurtkraftbegrenzer und Isofix-Befestigungen für Kindersitze sind auch mit an Bord. Eine dritte Kopfstütze samt Dreipunktgurt gibt es für die Rückbank als Option. Der Schleuderschutz VDC ist nur beim 2,0 Liter Serie und kostet sonst 560 Mark extra.
Kuschelwuschels Fazit:
Der Alfa 147 hat das Zeug dazu, der Beste Alfa zu werden. Genaueres läßt sich natürlich erst nach einigen tausend Kilometern sagen. Bis jetzt überzeugt auf jeden Fall das Design, die Ausstattung und der Preis. Das Sicherheitspaket ist erstklassig. Natürlich könnten auch noch einige Dinge verbessert werden. Ein größerer Komferraum wäre wünschenswert und ein noch etwas stabileres Fahrwerk. Aber im großen und ganz ein sehr gutes Auto, das viel besser ist als seine Vorgänger Modelle.
Daten des Alfa 147 1.6 Distinctive laut Werksangaben:
Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
Ventile: 4 pro Zylinder
Hubraum: 1598 cm3
Leistung: 88 kW (120 PS) bei 6200 U/min
Drehmoment: 146 Nm bei 4.200 U/min
Getriebe: 5-Gang-Schaltung
Antrieb: Vorderräder
Bremsen: Scheiben vorn und hinten, ABS
Felgen: 6,5 J x 15
Reifen: 195/60 R 15V
Wendekreis: 11,5 Meter
Leergewicht: 1275 kg
Zuladung: 445 kg
Kofferraum: 280 Liter / 1030 Liter
Tankinhalt: 60 Liter
Verbrauch: 8,2 Liter Superbenzin
Abgasnorm: Euro 3
Beschleunigung: 0 - 100 km/h in 10,6 s
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Typklassen: Haftpflicht 16 / Teilkasko 32 / Vollkasko 19
Preis: knapp 37.000 DM
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.04.2002, 17:21 Uhr von Dialya
Bewertung: sehr hilfreichGäbe es da nicht eine passende Kategorie zu? Ich weiss es zwar nicht, aber ich denke, für die verschiedenen Autos hat Yopi sicherlich die passenden Kategorien eingerichtet.



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