Erfahrungsbericht von nEOnfIrE
Animagic 2000
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Es war 1999 DIE Anime-Messe Europas, es ist jetzt 2000 DIE Anime-Messe Europas und es bleibt 2001 DIE Anime-Messe Europas.
Ähnlich wie die Animagic vom letzten Jahr, jedoch besser: Die Händlerräume waren mehr als dick umzingelt, denn es gab ja auch Artikel zu jedem Anime in allen Formen und Variationen... und das, im Vergleich zum sonstigen Markt, zu super Preisen!
Egal ob Manga, Modelkit, Fächer, Kopfkissen, Lolli, Getränk, Mousepad oder Video... die Animagic hatte sie alle! Hier wurde man endlich mal so richtig fündig.
Von morgens bis spät nachmittags sah man die Kids aufgeregt an den Klamotten ihrer Eltern ziehen und voller Spannung in die Halle gehen... und am späten Abend dort zufriedene Anime-Verrückte, egal welchen Alters, rauskommen.
Der Freitag verlief im Eigentlichen recht ruhig: Es wurden die Händlerräume geöffnet und man konnte sich zu diversen Veranstaltungen anmelden. Für die Kleinen war dies allerdings schon Grund genug, aufgeregt durch die Gegend zu hüpfen: Diese wunderschönen Fanarts, diese tollen Kostüme, diese prominenten Gäste, diese fabelhaften Stände, diese unbeschreibliche Stimmung.
„Es ist einfach unglaublich! Alle waren so nett zu mir! Ich habe Leute umarmt, die ich gar nicht kannte... es war wie ein großes Familientreffen, um’s mal so zu sagen.“
„Es ist klasse, so viele Imports mit guter Qualität zu diesen Preisen zu bekommen.“
„So ein Treffen baut richtig auf. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man so viele Gleichgesinnte selbst auf dem Campingplatz spät abends trifft.“
Am Samstag hattest du Kostümierte allein wegen des Cosplays selbst noch am Abend im Kino getroffen. Dort liefen nämlich Animes, wofür die Eintrittskarte mit im Con-Packet enthalten war.
Der Kostümwettbewerb selbst fand anschließend nach dem Musical der „Tsuki No Senshi“ (=Monkriegerinnen) statt. Diese hatten mit ihren neuen Kostümen und Kriegerinnen eine wirklich tolle Show zu bieten, die sich von der am Sonntag unterschied. Ein besonderes Extra war die „erfreuliche Anzahl der Bösewichter“ und ihr Special zu anderen Animes, wie zum Beispiel Wedding Peach, Cat’s Eye und Neon Genesis Evangelion. Hiermit nochmal ein besonderes Lob an die gesamte TnS-Truppe und ihre gut einstudierten Werke. Eure Kostüme sind spitze und die Vorführungen gut gelungen. Des Weiteren seid ihr furchtbar lieb zu euren Fans gewesen und wir alle danken sicher herzlich für die Autogramme und Fotos.
Das Cosplay war einfach klasse. Es gab viel zu lachen, Danke Herr Moderator!, viele hatten wirklich Geniales einstudiert und sich recht viel Mühe gegeben.
Belassen wir`s dabei und kommen zu einem Fazit. Die Animagic 2000 war im Allgemeinen sehr ordentlich organisiert, einfallsreich gestaltet und hatte viel zu bieten. Sie wird nicht zu Unrecht immer bekannter und ist fürs nächste Jahr wirklich zu empfehlen.
Ok, das ist mein schon etwas älterer Bericht für die Animagic 2k gewesen. Nun ja, ich hatte ihn nie irgendwo veröffentlicht, was auch von Anfang an nie geplant war, aber ich musste ihn halt einfach schreiben, weil ich so begeistert war. J
2001 war ich nicht da, denn ich war Dank eines anderen Festivals (es leben Jack Wolfskin!) verhindert. Dieses Jahr werde ich wohl auch nicht hinfahren, da es sich dabei für mich als Norddeutscher nähe Kiel um eine Fahrt von insgesamt gut 16 Stunden handelt – immerhin findet das ganze in Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle statt. Aber ansonsten würde ich es machen! Dafür möchte ich nun auch noch ein paar Argumente auflisten.
Solch eine Animemesse in diesem Ausmaße ist sehr kostspielig – Eintritt, Fahrt, Unterkunft (nehmt besser den günstigen, großen Campingplatz dort in der Nähe! Ihr bekommt ihn bei Kartenbestellung auch auf einer Karte angezeigt. Dort werdet ihr viele Gleichgesinnte treffen! Die Hotels sind zu der Zeit extra teuer...) und natürlich das Kaufen von Merchandising. Aber: Als richtiger Animefan lohnt sich das vollkommen. Videos, Kinofilme, Spiele, Merchandising von A-Z für Jung und Alt gibt es hier. Es erscheint vielleicht teuer, ist aber in Wahrheit recht billig, da es sich dabei im Groben um importierte und limitierte – ich spreche aus Erfahrung :/ - Stücke handelt. Ansonsten wird eine super Show geboten.
Nicht zuletzt durch die Tsuki no Senshi – die Engel auf Erden.
Sie braucht nur einfach auf die Bühne zu kommen und muss nichts weiter machen, schon tobt und jubelt die Menge und freut sich zutiefst. Wie das nun mal bei jedem Star so ist, nur dass Julie auf keine Schauspielerschule geht oder einen Plattenvertrag hat, sondern „einfach nur“ mehr Japanisch- und Gesangskentnisse als ihr Publikum besitzt, welches man auch als eine Gruppe von Gleichgesinnten bezeichnen könnte, vom Tanzen ganz zu schweigen. Als Sailor Moon singt und tanzt sie seit längerer Zeit und lässt junge sowie auch alte Animeherzen höher schlagen. Für kleine Mädchen ist sie das Vorbild, für altere Jungs eine einmalige Attraktion. Um bei kleinen und inzwischen auch riesengroßen Auftritten aber überhaupt so erfolgreich sein zu können, nehme man sich doch einfach eine Eigenschaft des Musicals dazu – eine starke Truppe für die anderen Charakteren in der Kultserie, benannt nach der Hauptkriegerin Sailor Moon. Allein haben sie keine Chance, das ist jedem klar, aber gemeinsam sind sie als „Tsuki no Senshi“ buchstäblich das Dream Team, denn viele träumen nahezu von solch einem Erfolg in eigener Branche, andere träumen dafür von der wunderbaren Sailor Moon-Welt und anderen schönen Dingen, wenn die TnS-Girls in Aktion treten. Aber könnte dann nicht jede durchgeknallte Gruppe von irgendwoher kommen??
Sicher nicht, denn das, was „Tsuki no Senshi“ rüberbringt, verlangt wahrhaftig Fingerspitzengefühl. Da wäre erstmal überhaupt die Idee. Ein deutsches Sailor Moon-Musical... davon hatte doch vor ihnen niemand gehört! Es beweist Kreativität, die sich auch in ihren Shows immer wieder auszeichnet. Die Kostüme sind auch nicht gerade schlecht. Auf kleinere Details wird geachtet, was bei einem Zeichentrickfilm oft schwierig ist, es wird gute Ware benutzt und sorgfältig bearbeitet.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Fans, und was weiß TnS offensichtlich auch! Etliche Autogrammstunden, gemeinsame Fotos und Gelegenheiten für einen kleinen Talk sind immer drin. Die Mädels bleiben da immer voll gelassen bei und zeigen auch sonst viel Verständnis und Geduld. Die über 20 Mann (bzw. Frau!) starke Besatzung (Tuxedo nicht zu vergessen!) wurde das erste Mal bekannt durch ihren Auftritt auf der Neo Moon `98. Damals war die Crew noch deutlich kleiner und die Kostüme noch nicht richtig fertig.
Nun hatten sie wie letztes Jahr wieder auf der AnimagiC eine super Show mit vollem Einsatz geboten. Die Kostüme waren einheitlich, die Feinde recht stark vertreten und es gab natürlich viele neue Stücke, bei denen das Publikum völlig hingerissen zusah. Als gewisses Extra gab es anschließend noch Vorführungen zu anderen bekannten Animes, was jeden erfreute. Darunter „Cat’s Eye“, „Wedding Peach“, „Neon Genesis Evangelion“ und „Pokémon“. Auch hier wurde mächtig gesungen und getanzt. Dazu kommt auch noch, dass es am nächsten Tag, am Sonntag der AnimagiC 2000, eine weitere TnS-Show gab, die sich von der am Samstag unterschied.
Egal wo TnS auch anzutreffen ist... überall sorgen sie mit Leiterin Julie für Stimmung. Und das weiß das Publikum auch. Und deswegen ist Julie ein Star. Sie braucht nur einfach auf die Bühne zu kommen und muss nichts weiter machen, schon tobt und jubelt die Menge und freut sich zutiefst.
Es sind übrigens jedes Jahr andere Gäste aus Japan und Deutschland, Chine etc. dabei, was für mich auch eine gute Sache ist.
Ach ja, kurz etwas Hintergrundwissen: Die Animagic gibt es seit 1999 und ist aus der kleinen Neo-Moon von 1998 entstanden. Die HP von TNS lautet www.tsuki-no-senshi.de ! Und von der Animagic: www.animagic2002.de!
Ähnlich wie die Animagic vom letzten Jahr, jedoch besser: Die Händlerräume waren mehr als dick umzingelt, denn es gab ja auch Artikel zu jedem Anime in allen Formen und Variationen... und das, im Vergleich zum sonstigen Markt, zu super Preisen!
Egal ob Manga, Modelkit, Fächer, Kopfkissen, Lolli, Getränk, Mousepad oder Video... die Animagic hatte sie alle! Hier wurde man endlich mal so richtig fündig.
Von morgens bis spät nachmittags sah man die Kids aufgeregt an den Klamotten ihrer Eltern ziehen und voller Spannung in die Halle gehen... und am späten Abend dort zufriedene Anime-Verrückte, egal welchen Alters, rauskommen.
Der Freitag verlief im Eigentlichen recht ruhig: Es wurden die Händlerräume geöffnet und man konnte sich zu diversen Veranstaltungen anmelden. Für die Kleinen war dies allerdings schon Grund genug, aufgeregt durch die Gegend zu hüpfen: Diese wunderschönen Fanarts, diese tollen Kostüme, diese prominenten Gäste, diese fabelhaften Stände, diese unbeschreibliche Stimmung.
„Es ist einfach unglaublich! Alle waren so nett zu mir! Ich habe Leute umarmt, die ich gar nicht kannte... es war wie ein großes Familientreffen, um’s mal so zu sagen.“
„Es ist klasse, so viele Imports mit guter Qualität zu diesen Preisen zu bekommen.“
„So ein Treffen baut richtig auf. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man so viele Gleichgesinnte selbst auf dem Campingplatz spät abends trifft.“
Am Samstag hattest du Kostümierte allein wegen des Cosplays selbst noch am Abend im Kino getroffen. Dort liefen nämlich Animes, wofür die Eintrittskarte mit im Con-Packet enthalten war.
Der Kostümwettbewerb selbst fand anschließend nach dem Musical der „Tsuki No Senshi“ (=Monkriegerinnen) statt. Diese hatten mit ihren neuen Kostümen und Kriegerinnen eine wirklich tolle Show zu bieten, die sich von der am Sonntag unterschied. Ein besonderes Extra war die „erfreuliche Anzahl der Bösewichter“ und ihr Special zu anderen Animes, wie zum Beispiel Wedding Peach, Cat’s Eye und Neon Genesis Evangelion. Hiermit nochmal ein besonderes Lob an die gesamte TnS-Truppe und ihre gut einstudierten Werke. Eure Kostüme sind spitze und die Vorführungen gut gelungen. Des Weiteren seid ihr furchtbar lieb zu euren Fans gewesen und wir alle danken sicher herzlich für die Autogramme und Fotos.
Das Cosplay war einfach klasse. Es gab viel zu lachen, Danke Herr Moderator!, viele hatten wirklich Geniales einstudiert und sich recht viel Mühe gegeben.
Belassen wir`s dabei und kommen zu einem Fazit. Die Animagic 2000 war im Allgemeinen sehr ordentlich organisiert, einfallsreich gestaltet und hatte viel zu bieten. Sie wird nicht zu Unrecht immer bekannter und ist fürs nächste Jahr wirklich zu empfehlen.
Ok, das ist mein schon etwas älterer Bericht für die Animagic 2k gewesen. Nun ja, ich hatte ihn nie irgendwo veröffentlicht, was auch von Anfang an nie geplant war, aber ich musste ihn halt einfach schreiben, weil ich so begeistert war. J
2001 war ich nicht da, denn ich war Dank eines anderen Festivals (es leben Jack Wolfskin!) verhindert. Dieses Jahr werde ich wohl auch nicht hinfahren, da es sich dabei für mich als Norddeutscher nähe Kiel um eine Fahrt von insgesamt gut 16 Stunden handelt – immerhin findet das ganze in Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle statt. Aber ansonsten würde ich es machen! Dafür möchte ich nun auch noch ein paar Argumente auflisten.
Solch eine Animemesse in diesem Ausmaße ist sehr kostspielig – Eintritt, Fahrt, Unterkunft (nehmt besser den günstigen, großen Campingplatz dort in der Nähe! Ihr bekommt ihn bei Kartenbestellung auch auf einer Karte angezeigt. Dort werdet ihr viele Gleichgesinnte treffen! Die Hotels sind zu der Zeit extra teuer...) und natürlich das Kaufen von Merchandising. Aber: Als richtiger Animefan lohnt sich das vollkommen. Videos, Kinofilme, Spiele, Merchandising von A-Z für Jung und Alt gibt es hier. Es erscheint vielleicht teuer, ist aber in Wahrheit recht billig, da es sich dabei im Groben um importierte und limitierte – ich spreche aus Erfahrung :/ - Stücke handelt. Ansonsten wird eine super Show geboten.
Nicht zuletzt durch die Tsuki no Senshi – die Engel auf Erden.
Sie braucht nur einfach auf die Bühne zu kommen und muss nichts weiter machen, schon tobt und jubelt die Menge und freut sich zutiefst. Wie das nun mal bei jedem Star so ist, nur dass Julie auf keine Schauspielerschule geht oder einen Plattenvertrag hat, sondern „einfach nur“ mehr Japanisch- und Gesangskentnisse als ihr Publikum besitzt, welches man auch als eine Gruppe von Gleichgesinnten bezeichnen könnte, vom Tanzen ganz zu schweigen. Als Sailor Moon singt und tanzt sie seit längerer Zeit und lässt junge sowie auch alte Animeherzen höher schlagen. Für kleine Mädchen ist sie das Vorbild, für altere Jungs eine einmalige Attraktion. Um bei kleinen und inzwischen auch riesengroßen Auftritten aber überhaupt so erfolgreich sein zu können, nehme man sich doch einfach eine Eigenschaft des Musicals dazu – eine starke Truppe für die anderen Charakteren in der Kultserie, benannt nach der Hauptkriegerin Sailor Moon. Allein haben sie keine Chance, das ist jedem klar, aber gemeinsam sind sie als „Tsuki no Senshi“ buchstäblich das Dream Team, denn viele träumen nahezu von solch einem Erfolg in eigener Branche, andere träumen dafür von der wunderbaren Sailor Moon-Welt und anderen schönen Dingen, wenn die TnS-Girls in Aktion treten. Aber könnte dann nicht jede durchgeknallte Gruppe von irgendwoher kommen??
Sicher nicht, denn das, was „Tsuki no Senshi“ rüberbringt, verlangt wahrhaftig Fingerspitzengefühl. Da wäre erstmal überhaupt die Idee. Ein deutsches Sailor Moon-Musical... davon hatte doch vor ihnen niemand gehört! Es beweist Kreativität, die sich auch in ihren Shows immer wieder auszeichnet. Die Kostüme sind auch nicht gerade schlecht. Auf kleinere Details wird geachtet, was bei einem Zeichentrickfilm oft schwierig ist, es wird gute Ware benutzt und sorgfältig bearbeitet.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Fans, und was weiß TnS offensichtlich auch! Etliche Autogrammstunden, gemeinsame Fotos und Gelegenheiten für einen kleinen Talk sind immer drin. Die Mädels bleiben da immer voll gelassen bei und zeigen auch sonst viel Verständnis und Geduld. Die über 20 Mann (bzw. Frau!) starke Besatzung (Tuxedo nicht zu vergessen!) wurde das erste Mal bekannt durch ihren Auftritt auf der Neo Moon `98. Damals war die Crew noch deutlich kleiner und die Kostüme noch nicht richtig fertig.
Nun hatten sie wie letztes Jahr wieder auf der AnimagiC eine super Show mit vollem Einsatz geboten. Die Kostüme waren einheitlich, die Feinde recht stark vertreten und es gab natürlich viele neue Stücke, bei denen das Publikum völlig hingerissen zusah. Als gewisses Extra gab es anschließend noch Vorführungen zu anderen bekannten Animes, was jeden erfreute. Darunter „Cat’s Eye“, „Wedding Peach“, „Neon Genesis Evangelion“ und „Pokémon“. Auch hier wurde mächtig gesungen und getanzt. Dazu kommt auch noch, dass es am nächsten Tag, am Sonntag der AnimagiC 2000, eine weitere TnS-Show gab, die sich von der am Samstag unterschied.
Egal wo TnS auch anzutreffen ist... überall sorgen sie mit Leiterin Julie für Stimmung. Und das weiß das Publikum auch. Und deswegen ist Julie ein Star. Sie braucht nur einfach auf die Bühne zu kommen und muss nichts weiter machen, schon tobt und jubelt die Menge und freut sich zutiefst.
Es sind übrigens jedes Jahr andere Gäste aus Japan und Deutschland, Chine etc. dabei, was für mich auch eine gute Sache ist.
Ach ja, kurz etwas Hintergrundwissen: Die Animagic gibt es seit 1999 und ist aus der kleinen Neo-Moon von 1998 entstanden. Die HP von TNS lautet www.tsuki-no-senshi.de ! Und von der Animagic: www.animagic2002.de!



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