Erfahrungsbericht von Koh-i-Noor
lange AUTOFAHRTEN mit Kindern (z.B. Urlaubsreisen)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Liebe Leser,
dieser Bericht stammt von meiner Mutter (Cleopetra-I), die ihn bei „ciao“ veröffentlicht hat. Da sie sich hier nicht anmelden möchte, darf ich ihn hier veröffentlichen!
Also zum Thema:
„Zitat“
Lange Autofahrten mit Kindern
Die erste wirklich lange Autofahrt mit meinem Sohn war damals nach England.
Er war 7 Jahre alt und wir fuhren zu seinem Großonkel nach Luton ( ein Vorort - ca. 40 km vor London).
Und wie habe ich mein Kind darauf vorbereitet?
Ich sagte ihm, dass er ja nun schon "groß" sei (was er auch immer sein wollte) und er nun mitkommen kann.
Ich sagte ihm, dass es eine seeeeehr lange Autofahrt wird und wir erst am nächsten Tag da sind.
Ich suchte nach einigen interessanten Punkten auf der Reise, worüber ich mich informierte, und zur passenden Gelegenheit, wenn wir sie passierten, ihm eine kleine Geschichte erzählen konnte.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass mein Sohn schon damals sehr an geschichtlichen Ereignissen interessiert war.
Zum Beispiel waren da die Geschichte von Deutschland und Frankreich – und warum sie eigentlich zusammengehörten (Karl der Große – Franken), dann kamen wir in „Calais“ an, wo wir übersetzten (Calais – Dover), und ich erzählte ihm etwas über die Stadt.
Für ihn war es ein großes Erlebnis dabei zu sein – und so viel zu erfahren. Schließlich konnte er dann nach den Sommerferien viel erzählen.
Seine Schulkameraden waren auf irgendeinem „Bauernhof“ oder so (o.k. einige auch im Ausland – aber das war in den 70-ern noch nicht so häufig).
Dann erzählte ich ihm über das „Hoover-Craft-Boot“(Luftkissenboot) und von Dover, wo wir wieder anlegten.
Zwischendurch spielten wir Spiele wie zum Beispiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, oder „stille Post“, oder wir erzählten uns Witze, oder machten „Autokennzeichenraten“ (dabei muss man wissen, oder raten, welche Stadt dieses Kennzeichen hat. Was heißt denn z.B... AB ? ...- „Aschaffenburg“ und so weiter.
Was soll ich sagen, die allgemein bekannte Frage: „Wann sind wir endlich da?“ kam NICHT !
Mein Sohn war beschäftigt (auch wenn es mich etwas Vorbereitung gekostet hat), so dass die Zeit auch für ihn wie im Flug verging.
Noch einmal zusammenfassend ein paar Tipp’s:
1.
Erkundigt Euch über die Reiseroute, und welche Besonderheiten jeder Region vorhanden sind. Dann könnt Ihr Euren Kindern dazu Geschichten erzählen (je nach Interesse sind es halt Tatsachen, Märchen oder Sagen), über das Gebiet, welches Ihr gerade „durchfahrt“.
2.
Ortsunabhängige Spiele wie z.B. „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, „Autokennzeichenraten“, oder Ähnliches ist immer gut , da immer interessanter, je weiter man von zu Hause weg ist.
3.
Nehmt einfach auch ein paar Lieblingsbücher des Kindes mit, um gegebenenfalls mal nur vorzulesen.
4.
Weist das Kind auf sehenswerte Naturereignisse hin, die während der Fahrt zu sehen sind (z.B. eine schöne Abendstimmung, eine tolle Küstenlandschaft, die außergewöhnlichen Pflanzen der Region, besondere Gebäude (z.B. der Kölner Dom, der Eiffelturm, oder so), und erzählt etwas dazu (müsst Ihr Euch als Eltern natürlich vorher informieren – oder Ihr wisst es schon).
Ich hoffe, Euch ein paar Anregungen gegeben zu haben und wünsche einen schönen Urlaub!
Eure Petra
„Zitatende“
Liebe Grüße Euer „betroffener“ Mirco (mirco30, Koh-i-Noor)
dieser Bericht stammt von meiner Mutter (Cleopetra-I), die ihn bei „ciao“ veröffentlicht hat. Da sie sich hier nicht anmelden möchte, darf ich ihn hier veröffentlichen!
Also zum Thema:
„Zitat“
Lange Autofahrten mit Kindern
Die erste wirklich lange Autofahrt mit meinem Sohn war damals nach England.
Er war 7 Jahre alt und wir fuhren zu seinem Großonkel nach Luton ( ein Vorort - ca. 40 km vor London).
Und wie habe ich mein Kind darauf vorbereitet?
Ich sagte ihm, dass er ja nun schon "groß" sei (was er auch immer sein wollte) und er nun mitkommen kann.
Ich sagte ihm, dass es eine seeeeehr lange Autofahrt wird und wir erst am nächsten Tag da sind.
Ich suchte nach einigen interessanten Punkten auf der Reise, worüber ich mich informierte, und zur passenden Gelegenheit, wenn wir sie passierten, ihm eine kleine Geschichte erzählen konnte.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass mein Sohn schon damals sehr an geschichtlichen Ereignissen interessiert war.
Zum Beispiel waren da die Geschichte von Deutschland und Frankreich – und warum sie eigentlich zusammengehörten (Karl der Große – Franken), dann kamen wir in „Calais“ an, wo wir übersetzten (Calais – Dover), und ich erzählte ihm etwas über die Stadt.
Für ihn war es ein großes Erlebnis dabei zu sein – und so viel zu erfahren. Schließlich konnte er dann nach den Sommerferien viel erzählen.
Seine Schulkameraden waren auf irgendeinem „Bauernhof“ oder so (o.k. einige auch im Ausland – aber das war in den 70-ern noch nicht so häufig).
Dann erzählte ich ihm über das „Hoover-Craft-Boot“(Luftkissenboot) und von Dover, wo wir wieder anlegten.
Zwischendurch spielten wir Spiele wie zum Beispiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, oder „stille Post“, oder wir erzählten uns Witze, oder machten „Autokennzeichenraten“ (dabei muss man wissen, oder raten, welche Stadt dieses Kennzeichen hat. Was heißt denn z.B... AB ? ...- „Aschaffenburg“ und so weiter.
Was soll ich sagen, die allgemein bekannte Frage: „Wann sind wir endlich da?“ kam NICHT !
Mein Sohn war beschäftigt (auch wenn es mich etwas Vorbereitung gekostet hat), so dass die Zeit auch für ihn wie im Flug verging.
Noch einmal zusammenfassend ein paar Tipp’s:
1.
Erkundigt Euch über die Reiseroute, und welche Besonderheiten jeder Region vorhanden sind. Dann könnt Ihr Euren Kindern dazu Geschichten erzählen (je nach Interesse sind es halt Tatsachen, Märchen oder Sagen), über das Gebiet, welches Ihr gerade „durchfahrt“.
2.
Ortsunabhängige Spiele wie z.B. „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, „Autokennzeichenraten“, oder Ähnliches ist immer gut , da immer interessanter, je weiter man von zu Hause weg ist.
3.
Nehmt einfach auch ein paar Lieblingsbücher des Kindes mit, um gegebenenfalls mal nur vorzulesen.
4.
Weist das Kind auf sehenswerte Naturereignisse hin, die während der Fahrt zu sehen sind (z.B. eine schöne Abendstimmung, eine tolle Küstenlandschaft, die außergewöhnlichen Pflanzen der Region, besondere Gebäude (z.B. der Kölner Dom, der Eiffelturm, oder so), und erzählt etwas dazu (müsst Ihr Euch als Eltern natürlich vorher informieren – oder Ihr wisst es schon).
Ich hoffe, Euch ein paar Anregungen gegeben zu haben und wünsche einen schönen Urlaub!
Eure Petra
„Zitatende“
Liebe Grüße Euer „betroffener“ Mirco (mirco30, Koh-i-Noor)



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