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Erfahrungsbericht von Supercookie

Was sind COOKIES?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo liebe Leser,

ich habe einmal einen Text verfasst, der auch auf meiner dazugehörigen Homepage erschienen ist, also nix mit copyright. Nur zur Info ;-)

Kekse im Internet? Vielleicht online bestellen, aber mancher weiss nicht, dass man während der Surfens im WWW Spuren, sogenannte Cookies, hinterlässt.

Cookies sind kleine Dateien, die in meist kodierter Form eine Menge Daten speichern. Im Prinzip sind die Cookies keine schlechte Einrichtung beziehungsweise eine Machenschaft des „Bösen“; es kommt nur darauf an, wie man diese kleinen Dateien einsetzt.

Sobald man im Internet unterwegs ist, sendet der Webserver eine Cookie-Datei an Deinen Browser. Diese Datei wird auf der Festplatte gespeichert. Was nun genau in dieser einen Datei gespeichert wird, variiert von Anbieter zu Anbieter. Eigentlich enthält ein Cookie immer eine ID, anhand derer der Webserver Dich beim nächsten Besuch der Webseite wieder erkennt. Wurdest Du erkannt, stellt er die Seite so dar, dass Du diese, optimiert auf Deinen aktuellen Browser, ansehen kannst. Damit das alles funktioniert, muss der Webserver also in etwa wissen, welchen Browser und in welcher Version Du diesen nutzt.

Soweit sind die Cookies also eine nützliche Sache. Aber es lassen sich mit Cookies noch andere Sachen anstellen.

Cookies können aber auch noch andere Infos speichern. Zum Beispiel wie häufig Du auf eine bestimmte Seite gesurft bist, von der Du bereits ein Cookie erhalten hast. Jedes Mal erkennt Dich der Webserver dann und weiss, dass Du wieder einmal da bist – und das wird dann in eine Statistik aufgenommen. Auch das Surfverhalten innerhalb dieser Webseite lässt sich prüfen. Wenn Du immer bei einem Onlineshop auf „CD´s und Video´s“ klickst, dann erkennt das der Händler (Besitzer des Onlineshops) und müllt Dich unter Umständen mit Spam zu.

Die meisten Cookies lassen sich aber vermeiden (auch, wenn einige Dienste dann aber unter Umständen nicht mehr funktionieren).

Windows bietet die Möglichkeit, die Cookies unter Kontrolle zu halten. In der standardmäßigen Installation des Internet-Explorers bei allen Windows-Versionen akzeptiert der Browser alle Cookies. Ohne Dein Wissen kannst Du so in kürzester Zeit hunderte von Cookies angesammelt haben.

Wenn Du in der Suche einmal „Cookie“ eingibst, wird Dir ein Ordner namens „Cookies“ angezeigt. Diesen öffnest Du und löschst alle diese Dateien (.txt-Format). Somit sind die Cookies weg (bei Windows meist unter Windows/Cookies zu finden).


Abhilfe
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Internet Explorer:

Extras/Internetoptionen, Register Sicherheit, auf Stufe anpassen klicken, in der Kategorie Cookies beide Punkte auf deaktivieren bzw. Eingabeaufforderung umstellen.


Netscape Navigator:
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Bearbeiten/Einstellungen, Erweitert, in der Kategorie Cookies auf Cookies deaktivieren bzw. auf Warnmeldung vor dem akzeptieren von Cookies stellen.


Alternativ dazu bieten auch viele Firewalls (wie z. B. AtGuard) die Möglichkeit der Cookiefilterung an. Oder man verwendet direkt einen lokalen Proxy, der diese herausfiltert.


Wie schaut denn so ein Cookie aus?
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Hier eine von Netscape erzeugte Datei COOKIES.TXT: :

# Netscape HTTP Cookie File #

http://www.netscape.com/newsref/std/cookie_spec.html
# This is a generated file! Do not edit.

.disney.com TRUE / FALSE 946684799 DISNEY 194.42.212.24526008849568741758
.nrsite.com TRUE / FALSE 946598400 NRid haaTwLty28uoFDrQWOwrlW
metacrawler.cs.washington.edu:8080 FALSE / FALSE 942189160 nbfp2 1101
www.info.de FALSE / FALSE 942189160 Apache zimbo12480852509200442
www.noris.de FALSE / FALSE 942189160 Apache zimbo529785259903010
.netscape.com TRUE / FALSE 946684799 NETSCAPE_ID 1000e010,106b6f55
.hotbot.com TRUE / FALSE 937396800 ink IU0F9Zml38F6D790FBBBB207F3FFFDF7527BE146


Jede Zeile entspricht einem Cookie-Eintrag:

Zuerst schreibt sich der Verursacher rein, damit er seinen Eintrag auch später wieder finden kann. Im Beispiel ist dies .disney.com, weil der Rechner www.disney.com besucht wurde.

Es folgen Schalterzustände wie TRUE (gesetzt bzw. wahr) oder FALSE (nicht gesetzt bzw. falsch),
ein verschlüsseltes Verfallsdatum wie 946684799. Ist dieses Verfallsdatum erreicht, wird diese Information nicht mehr ausgewertet.

Name des Eintrags, z.B. DISNEY.

Am Schluss folgt der Wert des Eintrags. Dies kann eine E-Mailnummer sein, das zuletzt eingegebene Stichwort, die TCP/IP Nummer des Users (194.42.212.245), ein Rechnername (zimbo), der User-Name oder ein wie auch immer codierter Wert (26008849568741758), der nur vom Rechner des Cookie-Urhebers interpretiert werden kann.

Im Prinzip sind Cookies nützlich, können aber eine Menge Dinge zu Deinen Surfgewohnheiten verraten. Internetsicherheitsstufe sollte daher auf \"Mittel\" im Explorer stehen.

In diesem Sinne,

Supercookie (mein Name Supercookie entstand auch aus der Geschichte der Cookies... ;-))