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Erfahrungsbericht von kehlchen

WAS SIND COOKIES?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

„Cookies“ ist englisch und bedeutet „Kekse“.
Wie Kekse Krümmel hinterlassen, so hinterlassen Browser kleine Dateien auf dem Rechner,wenn man im Internet surft.
Diese kleinen Dateien enthalten Information, die der von Ihnen verwendete Web-Browser (zum Beispiel der „Internet Explorer“) im Auftrag des Web-Servers (das ist der Computer, auf dem die Internetseiten gespeichert sind) zunächst im Speicher des Rechners zu Hause festhält. Wenn man „offline“ geht oder den Web-Browser schließt, schreibt der Browser unter Umständen diese Informationen in eine Datei, dem „Cookie“.
Natürlich kann der Server nicht selbst, wie es teilweise ungenau formuliert wird, auf die Festplatte schreiben. Der Server weist den Browser an, diese Dateien zu schreiben. So kann er auch nur schreiben lassen, was er sowieso schon weiß, z.B. die aktuelle Adresse (die ip-Nummer, die man vom Anbieter zugewiesen bekommt) des Rechners oder die Anwendereingaben, also die Eingaben, die man selbst in Formulare o.ä. auf Webseiten macht.
Bei fast jedem neuen Verbindungsaufbau mit exakt diesem Web-Server sendet der Browser die gespeicherte Information an den Server zurück.
Anders als bei den bekannten lokal laufenden Programmen besteht zwischen dem Browser und dem Web-Server keine permanente Verbindung. Jedesmal, wenn man eine neue Seite aufruft oder ein ausgefülltes Formular abschickt, wird eine neue Verbindung zum Server aufgebaut,
die Daten werden ausgetauscht, die Verbindung wird beendet und ein eventuell auf dem Server gestartetes Programm, das Daten geschickt oder empfangen hat, wird ebenfalls beendet.
Wenn man durch einen komplexen Dialog geführt wird (wie zum Beispiel bei einer Bestellung im Internet, wo man zuerst angibt, was man bestellen will, auf einer weiteren Seite die Anschrift und auf einer dritten Seite die Bankverbindung)wie soll das beim Ausfüllen des zweiten Formulars auf dem Server gestartete Programm wissen, was man im ersten Formular auf der vorherigen Seite eingetragen hat? Solche Informationen merkt sich der eigene Rechner als cookie.
Es würde natürlich auch reichen, dass der Rechner die Information im Hauptspeicher hält, doch die Idee liegt darin, dass bei einem späteren Kontakt zu diesem Web-Server wieder auf alte Daten, zum Beispiel die Kundennummer, zugegriffen werden kann.
Jeder Server darf maximal 20 cookies mit einer Größe von maximal 4kb pro cookie auf dem Rechner speichern. Manche cookies sind mit einem Verfalldatum versehen, nach welchem sie nicht mehr gültig sind.
Unter Windows95/98 und dem Internet Explorer Version 5.x finden man die cookies im Windowsexplorer unter C:\WINDOWS\Temporary Internet Files und kann sie problemlos löschen.
Man kann die Annahme von cookies auch von vorneherein verweigern, doch Achtung, manche Webseiten funktionieren nicht ohne das Akzeptieren von cookies. Im Internet Explorer geschieht diese Einstellung über Extras > Internetoptionen. In der Registerkarte „Sicherheit“ klick auf „Stufe anpassen“ und scroll im nun erscheinenden Fenster etwas nach unten, bis man auf die Kategorie „Cookies“ stoßt.
Dort nur noch die Cookies deaktivieren und der käs ist gegessen. :o)

14 Bewertungen, 1 Kommentar

  • stadtkommandant

    23.03.2002, 20:00 Uhr von stadtkommandant
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich mag Kekse, ein sehr guter Bericht.