Erfahrungsbericht von eretrea
Curley Sue mit Eierkopf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meine beste Freundin!?!
Es war die Geburtstagsparty meiner Arbeitskollegin Nina. Es sollte ein Fest mit buntgemischten Menschen werden, allerdings nicht ohne Folgen...
Sie stand in der Mitte des Raums und sah aus wie Curley Sue mit Eierkopfform. Ihr Körper glich dem eines Bodybuilders und war kastenförmig. Ihre Stimme war unbeschreiblich und nicht zu überhören.
Kein Wunder, denn ausser ihr redete sonst niemand.
Ich schaute meine Freundin an und sie sagte nur: „Maria!“. Mein Blick wanderte wieder in die Mitte des Raumes, wo Maria stand und immer noch redete. Ich beobachtete die Leute um Maria, keiner redete, aber aus ihren Bewegungen und Gesten konnte man lesen wie aus einem spannenden Buch. Die meisten von ihnen versuchten zu essen. Sie schaufelten den Salat auf die Gabel und suchten rasch den Weg zum Mund. Wenn sie Glück hatten, schafften sie es, bevor sie von Maria mit Namen angesprochen wurden, ansonsten blieb ihnen nur der Blick zu Maria, wobei ihnen der Salat wieder auf den Teller kippte.
Das Paar in der Ecke wollte sich schon seit Minuten küssen, ohne von Maria gesehen zu werden. Michael trank schon sein viertes Glas Bowle, dabei musste er noch fahren. Ich hatte das Gefühl, von der Decke erdrückt zu werden, und dabei hörte ich dauernd die Stimme von Maria.
Plötzlich wagte Nina sich vor und sagte: „So, jetzt gehen wir alle nach draussen und blasen Luftballone auf!“. Zeitgleich hüpften alle von den Bänken und stürmten nach draussen.
Danke Nina, du warst die Rettung aus den Klauen von Maria. Als ich es auf den Platz geschafft hatte, hoffte ich, dass Maria ihren Ballon so fest aufblasen werde, dass er sie weit davon trägt.
Wir vergnügten uns mit Spielen und Tanzen und nahmen uns Zeit einander vorzustellen. Mitten in der Geschenksbescherung fragte ich Michael: „Du, wo ist denn Maria?“
Ich schaute links und rechts, schaute vor mir und hinter mir, aber ich hörte und sah sie nicht. Hatte sie der Ballon wirklich davongetragen???
Jahre später, Maria war überstanden und die Sommerferien waren zu Ende. Das dritte Semester an der Schule begann und ich war gerade auf dem Weg ins Geschichtszimmer, als mir Claudia begegnete und mir berichtete, dass wir vier Neue in der Klasse hatten und dass eine davon meine beste Freundin sei. Ich schaute sie fragend an und dachte nur: „Aber Tiziana macht doch das Lehrerseminar!?!“ Ich dachte, es sei eine Verwechslung. Ich öffnete die Schulzimmertür und wollte gerade „Hallo“ sagen, als ich vor mir einen Eierkopf sah. Sie hatte jedoch keine Locken mehr, sondern ihre Haare erinnerten mehr an einen Igel, der Kasten hat sich verbreitert, aber die Stimme war noch die selbe. Ich konnte es nicht glauben, es musste mein Albtraum sein. Maria liess mir keine Möglichkeit zur Flucht, sondern legte mit ihrem Wortschwall gleich los. Ich starrte meine Schulkollegen an und sah die gleichen Blicke wie vor Jahren an der Party. Ich wusste, dass ich etwas tun musste! Ich holte tief Luft und blickte Maria direkt in die Augen. Sie sah mich erstaunt an, aber ich lies ihr nicht die Chance etwas zu sagen. Ich brüllte sie an, dass ich sie absolut nicht ausstehen könne und dass ich sie hässlich fand; ich sagte ihr, dass sie zu zweihundert Prozent niemals meine Freundin sei und liess zum Schluss ein einziges löwenähnliches Gebrüll in ihre Richtung los.
Von diesem Zeitpunkt an habe ich nie wieder Marias Stimme gehört, das ist gut so, denn ich kann mich an nichts erinnern, was sie jemals gesagt hat.
Es war die Geburtstagsparty meiner Arbeitskollegin Nina. Es sollte ein Fest mit buntgemischten Menschen werden, allerdings nicht ohne Folgen...
Sie stand in der Mitte des Raums und sah aus wie Curley Sue mit Eierkopfform. Ihr Körper glich dem eines Bodybuilders und war kastenförmig. Ihre Stimme war unbeschreiblich und nicht zu überhören.
Kein Wunder, denn ausser ihr redete sonst niemand.
Ich schaute meine Freundin an und sie sagte nur: „Maria!“. Mein Blick wanderte wieder in die Mitte des Raumes, wo Maria stand und immer noch redete. Ich beobachtete die Leute um Maria, keiner redete, aber aus ihren Bewegungen und Gesten konnte man lesen wie aus einem spannenden Buch. Die meisten von ihnen versuchten zu essen. Sie schaufelten den Salat auf die Gabel und suchten rasch den Weg zum Mund. Wenn sie Glück hatten, schafften sie es, bevor sie von Maria mit Namen angesprochen wurden, ansonsten blieb ihnen nur der Blick zu Maria, wobei ihnen der Salat wieder auf den Teller kippte.
Das Paar in der Ecke wollte sich schon seit Minuten küssen, ohne von Maria gesehen zu werden. Michael trank schon sein viertes Glas Bowle, dabei musste er noch fahren. Ich hatte das Gefühl, von der Decke erdrückt zu werden, und dabei hörte ich dauernd die Stimme von Maria.
Plötzlich wagte Nina sich vor und sagte: „So, jetzt gehen wir alle nach draussen und blasen Luftballone auf!“. Zeitgleich hüpften alle von den Bänken und stürmten nach draussen.
Danke Nina, du warst die Rettung aus den Klauen von Maria. Als ich es auf den Platz geschafft hatte, hoffte ich, dass Maria ihren Ballon so fest aufblasen werde, dass er sie weit davon trägt.
Wir vergnügten uns mit Spielen und Tanzen und nahmen uns Zeit einander vorzustellen. Mitten in der Geschenksbescherung fragte ich Michael: „Du, wo ist denn Maria?“
Ich schaute links und rechts, schaute vor mir und hinter mir, aber ich hörte und sah sie nicht. Hatte sie der Ballon wirklich davongetragen???
Jahre später, Maria war überstanden und die Sommerferien waren zu Ende. Das dritte Semester an der Schule begann und ich war gerade auf dem Weg ins Geschichtszimmer, als mir Claudia begegnete und mir berichtete, dass wir vier Neue in der Klasse hatten und dass eine davon meine beste Freundin sei. Ich schaute sie fragend an und dachte nur: „Aber Tiziana macht doch das Lehrerseminar!?!“ Ich dachte, es sei eine Verwechslung. Ich öffnete die Schulzimmertür und wollte gerade „Hallo“ sagen, als ich vor mir einen Eierkopf sah. Sie hatte jedoch keine Locken mehr, sondern ihre Haare erinnerten mehr an einen Igel, der Kasten hat sich verbreitert, aber die Stimme war noch die selbe. Ich konnte es nicht glauben, es musste mein Albtraum sein. Maria liess mir keine Möglichkeit zur Flucht, sondern legte mit ihrem Wortschwall gleich los. Ich starrte meine Schulkollegen an und sah die gleichen Blicke wie vor Jahren an der Party. Ich wusste, dass ich etwas tun musste! Ich holte tief Luft und blickte Maria direkt in die Augen. Sie sah mich erstaunt an, aber ich lies ihr nicht die Chance etwas zu sagen. Ich brüllte sie an, dass ich sie absolut nicht ausstehen könne und dass ich sie hässlich fand; ich sagte ihr, dass sie zu zweihundert Prozent niemals meine Freundin sei und liess zum Schluss ein einziges löwenähnliches Gebrüll in ihre Richtung los.
Von diesem Zeitpunkt an habe ich nie wieder Marias Stimme gehört, das ist gut so, denn ich kann mich an nichts erinnern, was sie jemals gesagt hat.




Bewerten / Kommentar schreiben