Erfahrungsbericht von Hopsten
Hilfe, ich werde grau !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nun, es bleibt keiner verschont von grauen Haaren. Ab einem gewissen Alter ist mit dem Ergrauen der Haarpracht zu rechnen und man muss sich einfach damit abfinden. Wer Glück hat und wessen Haarfarbe von Natur aus blond ist, wird das Grau noch etwas verstecken können. Doch bei dunkelhaarigen Typen, wie ich einer bin, sieht man die ersten „Grauen\" sofort und dann ist man zunächst mal entsetzt.
Wie das Ergrauen zustande kommt, weiß ich nicht so genau, nur dass es sich um eine Pigmentstörung handelt, ist mir bekannt. Aus irgend einem Grund bekommen die Haare nicht mehr ihren ursprünglichen Farbton und bleiben eben grau oder werden sogar ganz weiß.
Nun kann man ja sagen, jeder \"Graue\" solle zu seiner Pigmentstörung stehen, und wenn das Lebensalter dazu passt, ist das auch in Ordnung. Herren mit grauen Haaren oder auch ältere Damen, die manchmal wirklich schneeweiße Haare haben, finde ich ausgesprochen interessant.
Doch wenn ein junger Mensch plötzlich ergraut, macht ihn das oft um viele Jahre älter und ich denke, dass es verständlich ist, wenn man dann zu Hilfsmitteln greift. Sicher ist das auch eine Frage der Einstellung, denn wer sich mit seiner Haarfarbe wohlfühlt, sollte auch nichts daran ändern.
Die ersten grauen Haare habe ich ganz einfach mit einer Tönung behandelt. Alle 6-8 Wochen kaufte ich mir solch ein Packung, die mich so ungefähr 5 Euro kostete, je nach Marke und Produkt. Ich gefiel mir gut und da die Farbe fast identisch mit meiner eigenen Haarfarbe war, fiel es meinen Bekannten gar nicht auf. Allerdings sollte man nicht mit der ersten Tönung warten, bis man bereits schlohweiß auf dem Haupt ist. Dann ist mit einem kleinen Schock bei Freunden und Familie zu rechnen. Besser ist es, rechtzeitig die Haare im eigentlichen Naturton durch ein Mittel zu stärken.
Irgendwann habe ich versucht, meine grauen Haare zu akzeptieren. Zumindest in so weit, als das ich sie als graue Strähnchen in meine aufgefrischte Haarfarbe mit einbezog. Das machte ich natürlich nicht mehr selbst, sondern ging damit lieber zum Frisör. Auf diesem Stand bin ich heute noch und wenn ich in den Spiegel schaue bin ich immer noch sehr zufrieden mit meinem Aussehen. Das Grau in Verbindung mit dem Braun passt sehr gut. Die Frisöse hat jedes Mal sehr gute Arbeit geleistet.
Ich weiß, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem das Grau überwiegt und die nachgewachsenen Ansätze immer eher zu sehen sind. Bis dahin bin ich hoffentlich noch einige Jährchen älter geworden und kann zu dieser \"Pigmentstörung\" stehen. Manchmal empfinde ich es schon als ungerecht, dass ein ergrauter Mann oder ein Mann nur mit grauen Schläfen als interessant bezeichnet wird, während man von grauhaarigen Frauen, als \"alte Damen\" spricht. *g*
Ich kann vollkommen verstehen, dass sich junge Menschen, die frühzeitig ergraut sind, einer regelmäßigen Tönung oder Färbung unterziehen. Warum soll man älter wirken, als man ist, wenn es heutzutage Mittel und Wege gibt, um dieses zu verdecken. Ich hoffe, dass nicht ein geschätzter Leser, während des Lesens meines Berichtes, aus Ärger graue Haare bekommt. *g*
Hopsten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-13 22:10:47 mit dem Titel Ärger mit dem Graben
Zum Glück sind wir nur von zwei Gräben umgeben. An der linken und rechten Seite unseres Grundstückes befindet sich die Gräben, die uns den nötigen Abstand zum nächsten Nachbarn bescheren. Der Sinn der Gräben ist mir nicht so ganz klar. Sie sollen angeblich das Regenwasser auffangen, und auf die angrenzende unbebaute Ackerfläche weiterleiten. Doch leider klappt das nur bedingt. Sicher, manchmal sammelt sich ein wenig Regenwasser dort, doch meistens fließt es nicht ab, sondern bleibt als sumpfiger Morast stehen.
Das Unangenehme sind die diversen Dinge, die sich in unserem Graben sammeln, da wir auch noch das letzte Grundstück haben. So schwimmt von unseren Nachbarn so einiges zu uns und bleibt im Morast hängen. Das sieht nicht schön aus und lockt vielleicht sogar noch Ungeziefer an. So bleibt uns nichts anderes übrig, als die beiden Graben zu säubern. So richtig tolle Tipps habe ich leider auch nicht. Fest steht nur, dass es gemacht werden muss.
So schnappen mein Mann und ich uns je einen großen Müllsack, ziehen dicke Gartenhandschuhe an, schlüpfen in unsere Gummistiefel und steigen in die Gräben. Wir warten zwar immer, bis das meiste Wasser versickert ist, doch irgendwann ist es vorbei mit der Warterei, dann muss es einfach gemacht werden. So sammeln wir mit der Hand den angesammelten Müll ein und werfen ihn in unsere Mülltonne. Wir holen die Unmöglichsten Dinge aus dem Graben, die nicht von uns stammen und ich habe bereits schon mal den Vorschlag gemacht, zwischen die einzelnen Grundstücke kleine Auffangzäune zu bauen. So würde der Müll eines jeden Eigentümers in seinem Graben bleiben und könnte von ihm selbst entsorgt werden. Ich finde das gerecht und richtig. Der Vorschlag wurde zur Kenntnis genommen, doch passiert ist bisher noch nichts.
Die Gräben haben natürlich auch Böschungen, die wir zum Glück sehr seicht angelegt haben. So kann mein Mann ohne große Probleme den Rasenmäher benutzen, um den hohen Graswuchs zu kürzen. Bei Nachbarn sah ich viel steilere Böschungen, mit denen es ganz sicher Probleme geben wird, sollte man einen Rasenmäher benutzen wollen. Da der Graben samt Böschung immer schön feucht ist wächst hier alles ganz prima. *gg* In der ersten Zeit lagen größere Zeitabstände zwischen unseren Säuberungsaktionen. Das hatte zur Folge, dass die Grabensäuberung seht lange dauerte und richtig schwere körperliche Arbeit war.
Nun haben wir uns entschlossen, doch lieber mindestens alle 14 Tage die Graben zu säubern. Dann ist das nur ein kleiner Zeitaufwand uns es ist auch nicht so anstrengend. Nun haben wir im Baumarkt ein Gerät gesehen, das mit einem Benzinmotor ausgerüstet ist und speziell bei der Grabensäuberung eingesetzt werden soll. Damit soll es ganz leicht gehen! Nun kostet dieses Gerät aber fast 200 Euro. Mit zwei netten Nachbarn haben wir vor, dieses Gartengerät gemeinsam zu kaufen. So wird es für alle billiger. Doch das kann man nur mit wirklich netten und korrekten Nachbarn machen, die auch sorgfältig mit der Maschine umgehen, sonst ist ein Nachbarschaftstreit vorprogrammiert.
Na ja, mal sehen ob es klappt. Jedenfalls kann ich leider nicht mit weiteren Tipps dienen. Vielleicht hat einer von Euch noch ein paar hilfreiche Tricks und Tipps für mich. Ist es so, lasst es mich wissen, ich bin Euch sehr dankbar.
Hopsten
Wie das Ergrauen zustande kommt, weiß ich nicht so genau, nur dass es sich um eine Pigmentstörung handelt, ist mir bekannt. Aus irgend einem Grund bekommen die Haare nicht mehr ihren ursprünglichen Farbton und bleiben eben grau oder werden sogar ganz weiß.
Nun kann man ja sagen, jeder \"Graue\" solle zu seiner Pigmentstörung stehen, und wenn das Lebensalter dazu passt, ist das auch in Ordnung. Herren mit grauen Haaren oder auch ältere Damen, die manchmal wirklich schneeweiße Haare haben, finde ich ausgesprochen interessant.
Doch wenn ein junger Mensch plötzlich ergraut, macht ihn das oft um viele Jahre älter und ich denke, dass es verständlich ist, wenn man dann zu Hilfsmitteln greift. Sicher ist das auch eine Frage der Einstellung, denn wer sich mit seiner Haarfarbe wohlfühlt, sollte auch nichts daran ändern.
Die ersten grauen Haare habe ich ganz einfach mit einer Tönung behandelt. Alle 6-8 Wochen kaufte ich mir solch ein Packung, die mich so ungefähr 5 Euro kostete, je nach Marke und Produkt. Ich gefiel mir gut und da die Farbe fast identisch mit meiner eigenen Haarfarbe war, fiel es meinen Bekannten gar nicht auf. Allerdings sollte man nicht mit der ersten Tönung warten, bis man bereits schlohweiß auf dem Haupt ist. Dann ist mit einem kleinen Schock bei Freunden und Familie zu rechnen. Besser ist es, rechtzeitig die Haare im eigentlichen Naturton durch ein Mittel zu stärken.
Irgendwann habe ich versucht, meine grauen Haare zu akzeptieren. Zumindest in so weit, als das ich sie als graue Strähnchen in meine aufgefrischte Haarfarbe mit einbezog. Das machte ich natürlich nicht mehr selbst, sondern ging damit lieber zum Frisör. Auf diesem Stand bin ich heute noch und wenn ich in den Spiegel schaue bin ich immer noch sehr zufrieden mit meinem Aussehen. Das Grau in Verbindung mit dem Braun passt sehr gut. Die Frisöse hat jedes Mal sehr gute Arbeit geleistet.
Ich weiß, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem das Grau überwiegt und die nachgewachsenen Ansätze immer eher zu sehen sind. Bis dahin bin ich hoffentlich noch einige Jährchen älter geworden und kann zu dieser \"Pigmentstörung\" stehen. Manchmal empfinde ich es schon als ungerecht, dass ein ergrauter Mann oder ein Mann nur mit grauen Schläfen als interessant bezeichnet wird, während man von grauhaarigen Frauen, als \"alte Damen\" spricht. *g*
Ich kann vollkommen verstehen, dass sich junge Menschen, die frühzeitig ergraut sind, einer regelmäßigen Tönung oder Färbung unterziehen. Warum soll man älter wirken, als man ist, wenn es heutzutage Mittel und Wege gibt, um dieses zu verdecken. Ich hoffe, dass nicht ein geschätzter Leser, während des Lesens meines Berichtes, aus Ärger graue Haare bekommt. *g*
Hopsten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-13 22:10:47 mit dem Titel Ärger mit dem Graben
Zum Glück sind wir nur von zwei Gräben umgeben. An der linken und rechten Seite unseres Grundstückes befindet sich die Gräben, die uns den nötigen Abstand zum nächsten Nachbarn bescheren. Der Sinn der Gräben ist mir nicht so ganz klar. Sie sollen angeblich das Regenwasser auffangen, und auf die angrenzende unbebaute Ackerfläche weiterleiten. Doch leider klappt das nur bedingt. Sicher, manchmal sammelt sich ein wenig Regenwasser dort, doch meistens fließt es nicht ab, sondern bleibt als sumpfiger Morast stehen.
Das Unangenehme sind die diversen Dinge, die sich in unserem Graben sammeln, da wir auch noch das letzte Grundstück haben. So schwimmt von unseren Nachbarn so einiges zu uns und bleibt im Morast hängen. Das sieht nicht schön aus und lockt vielleicht sogar noch Ungeziefer an. So bleibt uns nichts anderes übrig, als die beiden Graben zu säubern. So richtig tolle Tipps habe ich leider auch nicht. Fest steht nur, dass es gemacht werden muss.
So schnappen mein Mann und ich uns je einen großen Müllsack, ziehen dicke Gartenhandschuhe an, schlüpfen in unsere Gummistiefel und steigen in die Gräben. Wir warten zwar immer, bis das meiste Wasser versickert ist, doch irgendwann ist es vorbei mit der Warterei, dann muss es einfach gemacht werden. So sammeln wir mit der Hand den angesammelten Müll ein und werfen ihn in unsere Mülltonne. Wir holen die Unmöglichsten Dinge aus dem Graben, die nicht von uns stammen und ich habe bereits schon mal den Vorschlag gemacht, zwischen die einzelnen Grundstücke kleine Auffangzäune zu bauen. So würde der Müll eines jeden Eigentümers in seinem Graben bleiben und könnte von ihm selbst entsorgt werden. Ich finde das gerecht und richtig. Der Vorschlag wurde zur Kenntnis genommen, doch passiert ist bisher noch nichts.
Die Gräben haben natürlich auch Böschungen, die wir zum Glück sehr seicht angelegt haben. So kann mein Mann ohne große Probleme den Rasenmäher benutzen, um den hohen Graswuchs zu kürzen. Bei Nachbarn sah ich viel steilere Böschungen, mit denen es ganz sicher Probleme geben wird, sollte man einen Rasenmäher benutzen wollen. Da der Graben samt Böschung immer schön feucht ist wächst hier alles ganz prima. *gg* In der ersten Zeit lagen größere Zeitabstände zwischen unseren Säuberungsaktionen. Das hatte zur Folge, dass die Grabensäuberung seht lange dauerte und richtig schwere körperliche Arbeit war.
Nun haben wir uns entschlossen, doch lieber mindestens alle 14 Tage die Graben zu säubern. Dann ist das nur ein kleiner Zeitaufwand uns es ist auch nicht so anstrengend. Nun haben wir im Baumarkt ein Gerät gesehen, das mit einem Benzinmotor ausgerüstet ist und speziell bei der Grabensäuberung eingesetzt werden soll. Damit soll es ganz leicht gehen! Nun kostet dieses Gerät aber fast 200 Euro. Mit zwei netten Nachbarn haben wir vor, dieses Gartengerät gemeinsam zu kaufen. So wird es für alle billiger. Doch das kann man nur mit wirklich netten und korrekten Nachbarn machen, die auch sorgfältig mit der Maschine umgehen, sonst ist ein Nachbarschaftstreit vorprogrammiert.
Na ja, mal sehen ob es klappt. Jedenfalls kann ich leider nicht mit weiteren Tipps dienen. Vielleicht hat einer von Euch noch ein paar hilfreiche Tricks und Tipps für mich. Ist es so, lasst es mich wissen, ich bin Euch sehr dankbar.
Hopsten

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