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Erfahrungsbericht von egonman

Nicht schnipseln , sondern richtig schneiden !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

„Obst-Baum-Schnitt und Rinden-Risse“


Der „Obst-Baum-Schnitt“ ist nicht nur sehr wichtig für den Ertrag und die Qualität der Ernte , sondern schützt auch die Bäume vor „Pilz-Infektionen“ !



An „Fabian und Sebastian (20. Januar) fängt der Winter richtig an“ , sagt eine alte Bauern-Regel . Trotzdem : Zum Schnitt von „Obst-Bäumen und Beeren-Obst“ ist jetzt die richtige Zeit . Im Winter werden Obst-Bäume nicht nur geschnitten , man muss sie auch vor Frost-Schäden schützen . Anfang des Jahres wird durch die starke Sonnen-Einstrahlung am Tag der im Winter eingedickte Zell-Saft dünnflüssig und gefriert wieder bei sinkenden Nacht-Temperaturen . dadurch dehnen sich die Zellen der Bäume und es kann zu Rinden-Rissen oder sogar Rissen im Holz kommen . Die eingerissene Rinde hebt sich im Laufe der Zeit vom Holz ab und trocknet ein . Diese Schäden führen letztlich zu einem verminderten Wasser- und Nähr-Stoff-Fluss , der Baum leidet unter Ernährungs-Störungen und verkümmert . Außerdem sind die durch den Frost entstandenen Risse Eintritts-Propfen für verschiedene Pilz-Sporen , die sich zu Krankheiten entwickeln , die den Baum zusätzlich schwächen .

Um diese Frost-Risse zu verhindern empfiehlt sich der sogenannte „Weiß-Anstrich“ (Frost-Schutz-Anstrich , Kalk-Anstrich) der Bäume . Am besten streicht man den ganzen Baum ein , nicht nur den Stamm . Verschiedene Hersteller bieten geeignete Fertig-Präparate an , die nur noch mit Wasser angerührt werden . Vor dem Anstrich werden lose Rinden-Stücke abgebürstet , was nicht nur den Anstrich erleichtert , sondern man entfernt damit gleichzeitig Schädlinge , die unter den losen Rinden-Stücken überwintern . Durch die Witterungs-Einflüsse , wird der Weiß-Anstrich des Jahres abgewaschen , so das diese Maßnahme jährlich wiederholt werden muss .




Ab Ende Januar kann man bei entsprechender Witterung mit dem Schnitt von Kern- und Stein-Obst sowie Beeren-Obst beginnen . Der Schnitt ist nicht nur für den Ertrag und die Qualität des Obstes wichtig . Durch das Ausschneiden überschüssiger Äste trocknen die Baum-Kronen nach sommerlichen Regen-Fällen schneller ab , und die Gefahr von Pilz-Infektionen (zum Beispiel Schorf) wird erheblich vermindert . Folgendes ist beim Schnitt zu beachten : Nicht bei Temperaturen unter - 5 Grad schneiden , weil das Holz dann brüchig ist und Schnitt-Wunden schlecht verheilen . Nicht „schnipseln“ , sondern schneiden , also lieber eine ganze Ast-Partie herausnehmen , als mehrere Zweige nur zu stutzen . Je mehr Schnitt-Stellen entstehen , desto mehr Wunden hat der Baum . Außderdem wird er zu übermäßigem Neu-Austrieb angeregt . Die Äste müssen so geschnitten werden , dass keine Ast-Stümpfe stehen bleiben . Große Schnitt-Stellen (größer als ein 5-Mark-Stück) mit einem scharfen Messer glattschneiden und mit „Wund-Verschluss-Mittel“ bestreichen .

Beim Schnitt des Beeren-Obstes sollte man darauf achten , alte Boden- und Basis-Triebe herauszuschneiden . Dies gilt insbesondere für Stachel-Beeren . Ist im vergangenen Jahr der Stachel-Beer-Mehltau aufgetreten , müssen alle Trieb-Spitzen entfernt werden . Schwache Triebe werden komplett entfernt . Bei Johannis-Beeren ist der Ertrag von einer guten Verzweigung abhängig . Deshalb wird der letztjährige Haupt-Trieb um ein Drittel eingekürzt , damit er sich verzweigen kann . Stämmchen werden ähnlich behandelt wie Büsche . Damit sie nicht auseinander brechen , werden die herabhängenden Zweige eingekürzt und der Stamm mit einem Holz-Pfahl befestigt .




Hoffe das ich hiermit ein wenig dazu beitragen kann , die richtigen Pflege-Tipps anzuwenden.
Damit die Ernte gut Ausfällt und die Qualität sich verbessert , und nicht zu vergessen , der Gesundheits-Zustand der Pflanzen (Bäume und Sträucher) . Wenn alles richtig gemacht wird hat man sehr viel Freude an den Pflanzen selber und auch an dem Ertrag . Kann nur allen ein glückliches Händchen im Umgang mit seinen Pflanzen wünschen !



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-25 13:23:47 mit dem Titel Gebrauchtwagenkauf : Man soll nicht alles glauben !

„Gebraucht-Wagen-Kauf“


Auto-Kauf ist mehr als Vertrauens-Sache . Das gilt vor allem bei Geschäften von privat an privat . Dabei haben Gebraucht-Wagen-Käufer zwar die Chance , günstiger an ein neues Auto zu kommen , da ja kein Händler an diesem Geschäft verdienen muss . Doch Vorsicht :
Doch gerade auf den großen Gebraucht-Wagen-Börsen tummeln sich viele schwarze Schafe , die es auf gutgläubige Käufer , aber auch Verkäufer abgesehen haben . Deshalb sollte man nie einen Kauf ohne schriftlichen Vertrag abwickeln . Damit dieser einwandfrei - geschlossen werden kann , bieten zum Beispiel die Kfz-Versicherer Muster-Kauf-Verträge über ein gebrauchtes Kraftfahrzeug an (man kann auch einen im Internet Downloaden unter www.ontos.de) .

Aber genau so gut kann man auch hereinfallen wenn man den Gebraut-Wagen über den Händler Kauft . Hier ein Beispiel dafür : Der Käufer eines vier Jahre alten Gebraucht-Wagens wollte diesen zurückgeben . Neben einigen kleineren Mängeln wurde vor allem beanstandet , dass der Wagen statt der angegebenen 70 000 Kilometer in Wirklichkeit schon 75 000 Kilometer auf dem Buckel hatte (das kann man rauskriegen in dem man den Vorbesitzer anruft und nach dem Kilometer-Stand fragt , in den meisten Fällen bekommt man diese Auskunft ohne Schwierigkeiten) .

Als der Händler sich weigerte , das Fahrzeug zurückzunehmen , ist der Käufer vor Gericht gezogen , hatte damit aber keinen Erfolg gehabt . Der Kauf-Vertrag hatte Bestand , bestätigten die Richter . Der Begriff „Top-Zustand“ , mit dem der Wagen angeboten worden war , habe für einen verständigen Käufer erkennbar nur werbenden Charakter . Er sei zu unbestimmt , um daraus schließen zu können , dass der Verkäufer das Vorhandensein bestimmter Eigenschaften damit garantieren wollen .

Auch mit dem Kilometer-Stand war vor Gericht kein Blumen-Topf zu gewinnen . Auch einem Händler könnten gewisse Abweichungen zwischen Tacho-Meter-Angaben und der tatsächlichen Gesamt-Fahr-Leistung eines Wagens unbekannt bleiben , gaben die Richter dem Auto-Käufer zu bedenken . Eine derartige Zusicherung bedeutete nur , dass die angegebene Fahrleistung nicht entscheidend überschritten werde . Bei einem vier Jahre alten Auto spiele es keine entscheidende Rolle , ob es bereits 75 000 oder nur 70 000 Kilometer gefahren ist . Die Abweichung von 5 000 Kilometern muss der Käufer daher als unbedeutend hinnehmen .




Das war nur ein Beispiel das man bei einem Gebraucht-Wagen-Kauf nicht alles glauben soll was erzählt wird . Man sollte sich vor der Vertrags-Unterzeichnung sehr gut informieren , mit der Fahrleistung kann man sich absichern wie schon beschrieben . Oder man nimmt jemand mit dem man Vertraut und der Ahnung von der Materie hat . Es gibt auch verschiedene Anzeichen woran man erkennen kann was mit dem Fahrzeug los ist , wie zum Beispiel verschlissene Gummis an den Pedalen , oder der Sitz-Bezug ist an der Tür-Seite mehr Verschlissen als an der anderen Seite das zeugt davon das sehr viel ein- und ausgestiegen wurde . Oder der Fahrer-Sitz ist in seiner Halterung ziemlich locker , das ist auch ein Zeichen für großen Gebrauch . Also wenn man die Augen aufhält kann man schon einiges an einem Gebraucht-Wagen erkennen und vor allen Dingen darf man nicht alles glauben was der Verkäufer einem erzählt , ob es sich nun ein Privat-Mann oder ein Händler ist . Drücke allen die Daumen das sie an einen seriösen Gebraucht-Wagen-Verkäufer geraten und das alles so stimmt wie es angegeben wird , aber trotzdem Vorsicht hinterher kann es zu spät sein !


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-26 13:25:43 mit dem Titel Gesundheitstipp : Verschluckte Gräte beseitigen !

„Erste Hilfe bei verschluckter Gräte“



Das Problem :
Beim Fisch-Essen hat einer der anwesenden eine Gräte verschluckt .
Die sitzt ihm quer in der Speise-Röhre fest .


Die Gefahr :
Die festsitzende Gräte kann die Wand der Speise-Röhre verletzen , sie kann vielleicht wie ein Stachel stecken bleiben .
Die so entstandene Wunde könnte anschwellen , so dass die Speise-Röhre zuschwillt und man bekommt weniger Luft .
Die Folge sind Husten-Reflexe , so das der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauer-Stoff versorgt wird , so das eine Erstickung droht .


Erste Hilfe :
Als sehr nützlich hat sich folgendes erwiesen , ein paar Löffel Zitronen-Saft , ganz langsam geschluckt , er weicht die festsitzende Gräte auf und macht die Spitze unschädlich .


Die Rettung :
Man sollte es so weit nicht kommen lassen !
Dem Unglücklichen sollte man schnell den Saft einer Zitrone geben oder etwas verdünnten Essig , den er ganz langsam schlucken sollte .
Dieses alte Haus-Mittel hilft generell bei verschluckten Gräten .
Denn es weicht die Gräten auf und entschärft die Spitze .
Anschließend sorgen ein paar Bissen Weiß-Brot mit Butter oder ein rohes Ei dafür , dass die Gräte herunter geschluckt wird , und so das Problem gelöst ist .


Warn-Hinweis :
Diese Methode mit dem Zitronen-Saft oder dem Essig , bitte nicht anwenden bei sehr starker Atem-Not , sehr starkem Erstickungs-Gefühl , sehr starkem Husten oder sehr starken Schmerzen . In diesen Fällen - oder wenn die Zitronen- oder Essig-Methoden nicht helfen - sofort zum Arzt oder in die Not-Aufnahme , um dort die Gräte entfernen zu lassen .




Also man sollte doch beim Fisch-Essen immer sehr vorsichtig sein , das einem so ein Miss-Geschick wie oben beschrieben nicht passiert . Lieber einmal mehr hinschauen als nachher eine Gräte im Hals hängen haben , aber trotzdem ist es schneller passiert als man glaubt . Das alte Haus-Mittel mit dem Zitronen-Saft oder dem Essig , und danach die paar Stücke Brot mit Butter , haben sich schon sehr oft Bewährt , so das schon unsere Eltern und Groß-Eltern diese Mittel angewendet haben . Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen es hilft wirklich . Hoffe das das alte Haus-Mittel hilft wenn einem mal ein solches Miss-Geschick widerfährt .
Auch wenn das mit der Gräte des öfteren einmal passieren kann , sollte man sich das Fisch-Essen nicht vermiesen lassen .Wünsche allen trotzdem beim Fisch-Essen einen guten Appetit ohne eine festsitzende Gräte in der Speise-Röhre !

10 Bewertungen, 2 Kommentare

  • uteker

    28.04.2002, 18:31 Uhr von uteker
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da sind auch immer meine Befürchtungen beim Fischessen. Weil ist demnächst auf Sylt mich Sicherheit täglich Fisch zu mir nehme, werde ich mir deinen Tipp ganz genau einprägen. Gruß Ute

  • wilma

    26.04.2002, 15:33 Uhr von wilma
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hab früher gehört, daß man Sauerkraut essen soll - das umwickelt die Gräte und läßt sie runterflutschen. Habs aber zum Glück noch nicht ausprobieren können. Vor allem Zitronensaft oder Essig hat man schneller b