Erfahrungsbericht von Luckybrina
Interview mit Prof. Dr. Hans I. Glück
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Frl. Neugier:
Sehr geehrter Prof. Dr. Glück, erst mal vielen lieben Dank, daß Sie Zeit für dieses Interview gefunden haben. Schon lange befassen Sich bekanntlich mit der Frage nach dem Glück der Menschen. Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen?
Prof. Dr. Glück:
Guten Tag, Frl. Neugier. Ich freue mich sogar sehr, dieses Interview mit Ihnen machen zu können.
Nun, als erstes bin ich zu dem Ergebis gekommen, daß jeder Mensch für sich entscheiden muß, was Glück für ihn bedeutet, von daher ist der Umgang mit dem Glück variabel.
Frl. N.:
Dann stimmt es also, daß man theoretisch auch mehr Glück als Verstand haben kann?
Prof. Dr. G.:
Sicherlich, wie sollte man sich sonst das Glück von Menschen erklären, die man nicht leiden kann? (lacht)
Nein, im Ernst, natürlich ist es so. Erstens ist bei einigen Menschen nur sehr wenig Glück nötig. Zweitens ist das Glück bekanntlich mit den Dummen, weil sie gar nicht merken, was ihnen fehlt und sich daher auch nichts anderes wünschen. Und drittens ist Nachdenken der erste Schritt zum Grübeln... eine absolute Spitzenmethode zum Unglücklichsein.
Frl. N.:
Interessant. Aber wie sieht es denn aus, wenn jemand etwas auf "gut Glück" tut? Macht das glücklicher?
Prof. Dr. G.:
Wenn man Glück hat, ja. Unbekümmertheit, Zuversicht und Optimismus machen zusätzlich happy, wenn man keine übertriebenen Risiken dabei eingeht. Auf gut Glück ohne Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen ist sicherlich keine gute Idee, aber mal etwas außerhalb der eingefahrenen Wege zu tun, ist auf jeden Fall eine neue Erfahrung, die mit Glück verbunden sein kann.
Frl. N.: Aber wieso sagt man eigentlich, das ausgerechnet dem Tüchtigen das Glück gehören soll?
Prof. Dr. G.:
Eine gute Frage! Das Glück wird ja nun leider nicht am Monatsende überwiesen, wenn man fleißig gearbeitet hat. Tatsächlich sind Menschen aber nicht dann richtig glücklich, wenn sie am Wochenende zu Hause sitzen und sich auf der Terasse die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sondern meist eher dann, wenn sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind, viel geleistet haben und etwas Sinnvolles vollbracht haben.
Spaß machen kann schließlich der Urlaub erst dann, wenn man ihn sich "verdient" hat... Wer immer Urlaub hat, kann es bekanntlich mit der Zeit nicht mehr genießen.
Frl. N.:
Schön, daß Sie das Thema "Zeit" aufgreifen. Schlägt dem Glücklichen wirklich keine Stunde?
Prof. Dr. G.:
Eigentlich schon... das Glück endet genau dann, wenn man auf die Uhr schaut. Glück ist ein Zustand der Selbstvergessenheit, bei dem der Mensch völlig in seine derzeitige Tätigkeit eintaucht und um sich herum nichts mehr wahrnimmt. Dabei gibt es kein Zeitbewußtsein. Oder haben Sie beim Sex schon mal auf die Uhr geschaut und gedacht. "Um Himmels willen, schon so spät, ich wollte doch noch aufräumen!"?
(lächelt, als er Frl. Neugier verschämt den Kopf schütteln sieht)
Eben! Der Glückliche verpaßt ja auch nichts!
Frl. N.:
Wieso sagt man eigentlich, daß man kein Glück in der Liebe hat, wenn man Glück im Spiel hat?
Prof. Dr. G. (wiegt leicht den Kopf hin und her):
Also da denke ich, daß dieser Ausspruch wohl mal von einem erfolgreichen Spieler getätigt wurde und so dem Volksmund in den Mund gelegt hat, um einen evtl. Neidfaktor gering zu halten oder ganz zu vermeiden.
Allerdings ist schon irgendwo was wahres dran: Wer in der Liebe spielt, kriegt meist was auf die Mütze! Sich nicht in die Karten schauen zu lassen, zu bluffen und nur auf den eigenen Vorteil auszusein ist absolut tödlich für die Liebe!
Frl. N.:
Dem kann ich, wenn auch Laie zu diesem Thema, nur zustimmen! Da ist das Glück wohl besser zu Hause in trauter Zweisamkeit aufgehoben.
Allerdings irritiert mich dann doch der Spruch: "Trautes Heim, Glück allein."
Was ist das Ergebnis Ihrer Nachforschungen zu diesem Ausspruch?
Prof. Dr. G.:
Machen wir uns nichts vor: Allzu idyllisch geht es in vielen trauten Heimen gar nicht zu. Daher müßte man das Sprichwort eigentlich modifizieren: "Im trauten Heim findet man sein Glück nur allein!"... oder so ähnlich - denn manchmal gehen einem die anderen ja doch schon mal tierisch auf den Wecker!
Na gut, Bindung, Nähe und Geborgenheit machen einen schon glücklich. Aber nicht immer, nicht ohne auch ein wenig Platz für sich selbst zu haben und schon gar nicht NUR in den eigenen vier Wänden, bzw. schon gar nicht vor der heimischen Glotze!
Frl. N.:
Also muß wirklich jeder von uns sein Glück selbst schmieden?
Prof. Dr. G.:
Absolut. Weil jeder nur sein eigenes höchstpersönliches Glück finden kann. Wenn es ein allgemein gültiges Rezept zum Glücklichsein gäbe, wären schließlich längst alle glücklich. Zwei Schleifsteine in den Brunnen werfen wie bei mir, dem Hans im Glück, auf meinen Reisen, funktioniert eben nicht bei jedem...
Frl. N.:
Wie ist das denn nun, wenn man selbst keinen Einfluss auf die Dinge hat, die einen unglücklich machen und man daher immer wieder grübelt. Wäre es da nicht besser, diese Dinge zu vergessen, wenn man sie nicht selbst ändern kann?
Prof. Dr. G.:
Volltreffer, Frl. Neugier!
Die eleganteste und sicherste Art, sich unglücklich zu machen, ist nämlich, sich über Dinge zu ärgern, auf die man keinen Einfluss hat. Womit wir auch wieder beim Grübeln wären... sie verstehen? Ein verhängnisvoller Kreislauf!
Wer ständig an seinem eigenen Versagen und seinem Unglücklichsein über Oberflächlichkeiten festhält, z.B. darüber jammert, daß seine Beine nicht so lang sind wie die von Nadja Auermann, oder die Muskeln nicht so fest wie bei Arnold Schwarzenegger... so jemand wird sich garantiert schwer tun mit dem Glück.
Frl. N.:
Aber diese beiden von Ihnen genannten Personen sind
ja obendrein auch berühmt und reich. Macht denn dann Geld vielleicht doch glücklich?
Prof. Dr. G.:
Wer sagt Ihnen, daß diese Menschen glücklich sind?
Nein, ich denke, nach all meinen Nachforschungen sagen zu können, daß man weder ein großes Auto, noch einen gutaussehenden Liebhaber oder ein Outfit von Gucci zum glücklichsein braucht.
Milliardäre sind bei weitem nicht glücklicher als der arme Schlucker von nebenan... im Gegenteil, er hat alles, kann alles machen, weiß aber nie, ob er echte Freunde um sich hat. Der arme Schlucker weiß das oft besser und kann sich oft auch noch über Kleinigkeiten freuen. Glück ist ein innerer Zustand und liegt nie in den Dingen selbst!
Deshalb ist auch das größte Glück der Erde nicht auf dem Rücken der Pferde, wie so oft gesagt wird - es sei denn, man ist ein 10jähriges, pferdeverrücktes kleines Mädchen, das noch kein Interesse an einem Freund hat (schmunzelt).
Frl. N.(lächelt):
Vielen Dank, daß sie sich soviel Zeit für uns genommen haben, ich denke, daß dieses Interview für einige Menschen interessant sein wird.
Dann wünsche ich Ihnen für die Zukunft und für Ihre weiteren Nachforschungen alles Gute.
Haben Sie schon für ein neues Forschungsgebiet entschieden?
Prof. Dr. G.:
Vielen Dank, auch mir hat das Interview viel Spaß gemacht.
Nein, es sind noch keine neuen Projekte in Planung. Ich denke, ich werde mich erst mal zurückziehen und mein persönliches Glück genießen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-29 18:41:14 mit dem Titel Interview mit Prof. Dr. Hans I. Glück
Bei dem Versuch einem der begehrtesten Gefühle auf die Schliche zu kommen, hat uns der renommierte Glücksexperte Rede und Antwort gestanden. Hier nun Ausschnitte aus dem Interview, geführt von Frl. Neugier.
Frl. Neugier:
Sehr geehrter Prof. Dr. Glück, erst mal vielen lieben Dank, daß Sie Zeit für dieses Interview gefunden haben. Schon lange befassen Sich bekanntlich mit der Frage nach dem Glück der Menschen. Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen?
Prof. Dr. Glück:
Guten Tag, Frl. Neugier. Ich freue mich sogar sehr, dieses Interview mit Ihnen machen zu können.
Nun, als erstes bin ich zu dem Ergebis gekommen, daß jeder Mensch für sich entscheiden muß, was Glück für ihn bedeutet, von daher ist der Umgang mit dem Glück variabel.
Frl. N.:
Dann stimmt es also, daß man theoretisch auch mehr Glück als Verstand haben kann?
Prof. Dr. G.:
Sicherlich, wie sollte man sich sonst das Glück von Menschen erklären, die man nicht leiden kann? (lacht)
Nein, im Ernst, natürlich ist es so. Erstens ist bei einigen Menschen nur sehr wenig Glück nötig. Zweitens ist das Glück bekanntlich mit den Dummen, weil sie gar nicht merken, was ihnen fehlt und sich daher auch nichts anderes wünschen. Und drittens ist Nachdenken der erste Schritt zum Grübeln... eine absolute Spitzenmethode zum Unglücklichsein.
Frl. N.:
Interessant. Aber wie sieht es denn aus, wenn jemand etwas auf "gut Glück" tut? Macht das glücklicher?
Prof. Dr. G.:
Wenn man Glück hat, ja. Unbekümmertheit, Zuversicht und Optimismus machen zusätzlich happy, wenn man keine übertriebenen Risiken dabei eingeht. Auf gut Glück ohne Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen ist sicherlich keine gute Idee, aber mal etwas außerhalb der eingefahrenen Wege zu tun, ist auf jeden Fall eine neue Erfahrung, die mit Glück verbunden sein kann.
Frl. N.: Aber wieso sagt man eigentlich, das ausgerechnet dem Tüchtigen das Glück gehören soll?
Prof. Dr. G.:
Eine gute Frage! Das Glück wird ja nun leider nicht am Monatsende überwiesen, wenn man fleißig gearbeitet hat. Tatsächlich sind Menschen aber nicht dann richtig glücklich, wenn sie am Wochenende zu Hause sitzen und sich auf der Terasse die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sondern meist eher dann, wenn sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind, viel geleistet haben und etwas Sinnvolles vollbracht haben.
Spaß machen kann schließlich der Urlaub erst dann, wenn man ihn sich "verdient" hat... Wer immer Urlaub hat, kann es bekanntlich mit der Zeit nicht mehr genießen.
Frl. N.:
Schön, daß Sie das Thema "Zeit" aufgreifen. Schlägt dem Glücklichen wirklich keine Stunde?
Prof. Dr. G.:
Eigentlich schon... das Glück endet genau dann, wenn man auf die Uhr schaut. Glück ist ein Zustand der Selbstvergessenheit, bei dem der Mensch völlig in seine derzeitige Tätigkeit eintaucht und um sich herum nichts mehr wahrnimmt. Dabei gibt es kein Zeitbewußtsein. Oder haben Sie beim Sex schon mal auf die Uhr geschaut und gedacht. "Um Himmels willen, schon so spät, ich wollte doch noch aufräumen!"?
(lächelt, als er Frl. Neugier verschämt den Kopf schütteln sieht)
Eben! Der Glückliche verpaßt ja auch nichts!
Frl. N.:
Wieso sagt man eigentlich, daß man kein Glück in der Liebe hat, wenn man Glück im Spiel hat?
Prof. Dr. G. (wiegt leicht den Kopf hin und her):
Also da denke ich, daß dieser Ausspruch wohl mal von einem erfolgreichen Spieler getätigt wurde und so dem Volksmund in den Mund gelegt hat, um einen evtl. Neidfaktor gering zu halten oder ganz zu vermeiden.
Allerdings ist schon irgendwo was wahres dran: Wer in der Liebe spielt, kriegt meist was auf die Mütze! Sich nicht in die Karten schauen zu lassen, zu bluffen und nur auf den eigenen Vorteil auszusein ist absolut tödlich für die Liebe!
Frl. N.:
Dem kann ich, wenn auch Laie zu diesem Thema, nur zustimmen! Da ist das Glück wohl besser zu Hause in trauter Zweisamkeit aufgehoben.
Allerdings irritiert mich dann doch der Spruch: "Trautes Heim, Glück allein."
Was ist das Ergebnis Ihrer Nachforschungen zu diesem Ausspruch?
Prof. Dr. G.:
Machen wir uns nichts vor: Allzu idyllisch geht es in vielen trauten Heimen gar nicht zu. Daher müßte man das Sprichwort eigentlich modifizieren: "Im trauten Heim findet man sein Glück nur allein!"... oder so ähnlich - denn manchmal gehen einem die anderen ja doch schon mal tierisch auf den Wecker!
Na gut, Bindung, Nähe und Geborgenheit machen einen schon glücklich. Aber nicht immer, nicht ohne auch ein wenig Platz für sich selbst zu haben und schon gar nicht NUR in den eigenen vier Wänden, bzw. schon gar nicht vor der heimischen Glotze!
Frl. N.:
Also muß wirklich jeder von uns sein Glück selbst schmieden?
Prof. Dr. G.:
Absolut. Weil jeder nur sein eigenes höchstpersönliches Glück finden kann. Wenn es ein allgemein gültiges Rezept zum Glücklichsein gäbe, wären schließlich längst alle glücklich. Zwei Schleifsteine in den Brunnen werfen wie bei mir, dem Hans im Glück, auf meinen Reisen, funktioniert eben nicht bei jedem...
Frl. N.:
Wie ist das denn nun, wenn man selbst keinen Einfluss auf die Dinge hat, die einen unglücklich machen und man daher immer wieder grübelt. Wäre es da nicht besser, diese Dinge zu vergessen, wenn man sie nicht selbst ändern kann?
Prof. Dr. G.:
Volltreffer, Frl. Neugier!
Die eleganteste und sicherste Art, sich unglücklich zu machen, ist nämlich, sich über Dinge zu ärgern, auf die man keinen Einfluss hat. Womit wir auch wieder beim Grübeln wären... sie verstehen? Ein verhängnisvoller Kreislauf!
Wer ständig an seinem eigenen Versagen und seinem Unglücklichsein über Oberflächlichkeiten festhält, z.B. darüber jammert, daß seine Beine nicht so lang sind wie die von Nadja Auermann, oder die Muskeln nicht so fest wie bei Arnold Schwarzenegger... so jemand wird sich garantiert schwer tun mit dem Glück.
Frl. N.:
Aber diese beiden von Ihnen genannten Personen sind
ja obendrein auch berühmt und reich. Macht denn dann Geld vielleicht doch glücklich?
Prof. Dr. G.:
Wer sagt Ihnen, daß diese Menschen glücklich sind?
Nein, ich denke, nach all meinen Nachforschungen sagen zu können, daß man weder ein großes Auto, noch einen gutaussehenden Liebhaber oder ein Outfit von Gucci zum glücklichsein braucht.
Milliardäre sind bei weitem nicht glücklicher als der arme Schlucker von nebenan... im Gegenteil, er hat alles, kann alles machen, weiß aber nie, ob er echte Freunde um sich hat. Der arme Schlucker weiß das oft besser und kann sich oft auch noch über Kleinigkeiten freuen. Glück ist ein innerer Zustand und liegt nie in den Dingen selbst!
Deshalb ist auch das größte Glück der Erde nicht auf dem Rücken der Pferde, wie so oft gesagt wird - es sei denn, man ist ein 10jähriges, pferdeverrücktes kleines Mädchen, das noch kein Interesse an einem Freund hat (schmunzelt).
Frl. N.(lächelt):
Vielen Dank, daß sie sich soviel Zeit für uns genommen haben, ich denke, daß dieses Interview für einige Menschen interessant sein wird.
Dann wünsche ich Ihnen für die Zukunft und für Ihre weiteren Nachforschungen alles Gute.
Haben Sie schon für ein neues Forschungsgebiet entschieden?
Prof. Dr. G.:
Vielen Dank, auch mir hat das Interview viel Spaß gemacht.
Nein, es sind noch keine neuen Projekte in Planung. Ich denke, ich werde mich erst mal zurückziehen und mein persönliches Glück genießen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-29 20:26:52 mit dem Titel Gerüchteküche oder "Du kannst dir nicht vorstellen, was ich heute gehört habe..
... der Nachbar der Freundin meiner Schwester hat doch allen ernstes behauptet, daß die Frau, die bei seiner Cousine ins Haus eingezogen ist eine Tochter hat, deren Freund....."
Lästermäuler, Tratschtanten, "Über-alles-informierte"... wer kennt sie nicht? Und in gewisser Weise gehören wir alle mal dazu...
Wohl jeder, oder?
Üble Nachrede und falsche Schlußfolgerungen durch wage Informationen
Ein Beispiel:
Romeo und Julia liegen tot auf dem Teppich, neben ihnen liegen Scherben, unter dem Teppich läuft Flüssigkeit hervor. Das Fenster steht offen, der Wind weht heftig um das Haus...
Was ist passiert?
Nun wird überlegt:
- ist ein Einbrecher durchs Fenster eingestiegen und hat die beiden umgebracht?
- haben die beiden Selbstmord begangen und die Flüssigkeit ist der Rest Gift aus dem kaputtgegangenen Glas?
- Hat ein Kampf zwischen den beiden stattgefunden, bei dem es keinen Sieger gab?
Jeder überlegt für sich, was ihm das wahrscheinlichste ist, was ja auch in Ordnung ist, ... aber es gibt leider immer wieder Menschen, die sich so sicher sind, die Wahrheit herausgefunden zu haben, daß sie diese direkt verbreiten müssen.
Gestreng nach dem Motto:
Was dem Narren einleuchtet,
ist ihm die größte Wahrheit!
Habt ihr das nicht auch alle schon mal erlebt?
Ich schon, z.B. während meiner Lehrzeit:
Da ich damals schon nicht mehr zu Hause wohnte, war ich ständig knapp bei Kasse, schließlich verdient man in der Lehre nicht die Welt.
Also suchte ich mir einen Nebenjob, den ich in einer Kneipe in unserer Altstadt fand. Daraus machte ich auch keinen Hehl, mein Lehrchef war auch damit einverstanden, also, was soll's? Es war schließlich hart erarbeitetes Geld.
Dazu kam die Tatsache, daß mein Freundeskreis seit je her eine gute Ecke älter war als ich, teilweise bis zu 20 Jahre Altersunterschied, was ja in so weit auch nichts machte.
Daher war ich erstaunt, was dabei rauskam...
Ich hatte nur mit wenigen aus unserer Klasse zu tun, weil ich keine Lust auf die ewigen Diskussionen hatte, was man am WE in die Disco anziehen sollte und welches Makeup wohl im moment das trendigste wäre (Klar interessiere ich mich auch für sowas, aber doch nicht nur!).
So wurde auch des öfteren über mich geredet: erst arbeitete ich noch in einer Kneipe, dann wurde auf wundersame Weise eine Bar daraus und noch später (man höre und staune) eine Nackt-Bar!
Wozu nun das mit dem älteren Freundeskreis?
Also: Der größte Teil der Clique war zwischen Ende zwanzig und mitte dreißig und Single. Mit 30 hat man meist dann doch schon ein etwas besseres Einkommen als direkt nach der Lehre und wenn man keine Familie davon ernähren muß, kann man sich doch eine ganze Menge leisten, z.B. ein etwas größeres Auto.
Wenn mich nun mal einer meiner Kumpel von der Berufsschule abholte, war das natürlich (laut der Lästermäuler) kein Kumpel, sondern ein Freier mit viel Geld!
Denn der Nacktbar war selbstverständlich inzwischen ein Bordell angeschlossen worden!
So schnell wird man von einer einfachen Bedienung zu einer Dame des horizontalen Gewerbes, und nun versucht mal einen solchen Ruf in einer Kleinstadt wieder loszuwerden.
Ich stand drüber, hab nach außen hin gelacht, wenn ich drauf angesprochen wurde, ... aber wenn jemand nicht viel Selbstbewußtsein hat, kann das richtig übel werden!!! Und es tat weh - das könnt ihr mir glauben...
Irgendwann hat sich mein Ruf von ganz alleine rehabilitiert und wer mich besser kannte, lachte sowieso über die Anschuldigungen.
Ich wünsche trotzdem keinem, daß er solche Sachen mal erleben muß! Rufmord wird das in der Justiz auch genannt und hat schon so bei manchem viel kaputt gemacht!
Was ich hier erzählte ist nur ein Beispiel, ich habe bei Bekannten und Freunden schlimmeres, aber auch leichtere Fälle erlebt. Für einen labilen Menschen kann das unabsehbare Folgen haben!
Vergeßt das bitte nicht, wenn das nächste Mal jemand zu Euch kommt und sagt: "Du kannst dir nicht vorstellen, was ich heute gehört habe..."
P.S.: noch mal zurück zum Rätsel vom Anfang -
Romeo und Julia sind Fische. Eine starke Windboe hat das nur angelehnte Fenster aufgestoßen und das dort stehende Fischglas auf den Boden geworfen, wo es zerbrach...
15 Bewertungen, 5 Kommentare
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01.04.2006, 00:14 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht...LG Sandy
-
01.02.2005, 17:56 Uhr von NinaDivine
Bewertung: sehr hilfreich...das mit den ruf weghaben kenn ich,musste mir da sjahrelang anhören,nur weil ich model,soastis sowas lg Nina
-
19.05.2002, 14:23 Uhr von RIPwolf
Bewertung: sehr hilfreichdeine Meinungen gefallen mir, mach weiter so, ich schaue immer mal wieder vorbei!
-
29.03.2002, 21:34 Uhr von DerMolf
Bewertung: sehr hilfreich*lol* Jaja, die altbekannten Lästermäuler... Wurde hier in der Gegend auch früher mal "Bezirksbefruchter" genannt weil ich ja angeblich keine Frau auslassen würde usw. *g* In Echt war ich aber eigentlich mehr als harmlos. :-)
-
29.03.2002, 21:31 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichna ja kann passieren. gruß vom alias

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