Erfahrungsbericht von liskailonka
Kurzer Bericht über Handyschalen für Nokia 3210.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eigentlich habe ich vor 1 Jahr, mein Nokia 3210 nur wegen den tollen Schalen gekauft. Aber ich war von Anfang an entäuscht über die hippen Dinger.
Erstens der Preis: von gut 8 Euro bis 25 Euro zahlt man schon einiges für so ein bisschen Plastik.
Zweitens die Handhabung: es steht nirgendwo dabei, das gleich die Tastaturmatte getauscht wird und deshalb, bekam ich ein riesen Schreck nachdem ich die Verkleidung endlich runter hatte beim ersten Mal. Das runterkriegen ist auch eine Sache für sich. Wegen meiner Arbeit brauche ich ganz kurze Fingernägel und kriege deshalb die Schalen kaum runter. Nach etwa 30 Minuten hatte ich die Teile dann runter.
Drittens die Qualität: für meine goldfarbene Schalen, habe ich bei Photo Porst 19,95 bezahlt (reduziert von 26!). Nach alle Mühe die ich mir gegeben habe, um die Dinger auf mein Nokia drauf zu kriegen, kann ich mir Morgen wieder die alten draufmachen. Die \"Goldenen\", sind nähmlich schon kaputt. Es läuft ein Riss Quer durch die Tastatur und das ist nicht sonderlich schön, da jetzt eine Ecke der Schale hochsteht.
Eigentlich finde ich das solche Objekte in dieser Preisklasse etwas länger als 3Wochen aushalten sollten.
Mittlerweile habe ich dann schon einige Handyschalen für mein Nokia durchprobiert und kann nur zu einem Entschluß kommen; alle Schalen überleben einen Mehrfachwechsel nicht und haben sher schnell Risse und abgebrochene Kanten. Die optische Verschönerung der Handys wird so auf Dauer ein sehr teures Hobby.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-11 01:52:27 mit dem Titel °*° HEUTE °*°
Heute war wieder einer dieser Tage. Wieder mal so ein Tag, wo ich nur ein Ziel vor Augen habe. So ein Tag wo ich nur an einem Ort weilen möchte - alleine mit meinen Gedanken. Mit niemand reden - niemand sehen. Alleine mit meinem Vater sein möchte. Da halten mich auch kein Schnee und kein Eis; ich muß einfach hin.
Heutnacht bin ich aufgewacht; es war gegen vier Uhr früh und ich wußte direkt, daß es heute wieder einer dieser Tage ist. Innerlich aufgewühlt, aufgeregt, aber auch traurig, sauer wegen dem Wetter und trotzdem unaufhaltsam. Ich habe noch bis sieben im Bett gelegen und nachgedacht und dann bin ich aufgestanden. Duschen, anziehen, Butterbrote und eine Wärmeflasche mit Kaffee fertig machen. Noch eine letzte Zigarette im Stehen und dann weg.
Den Roller von seiner Schutzhülle befreit und alles geprüft. Ein letzter Blick auf das Haus, noch ein letztes Mal gescheckt ob ich meine Papiere dabei habe. Motor starten - weg. Von Alsdorf (Aachen) nach Maastricht und das bei -10° und einige Zentimeter Schnee; ich muß bekloppt sein. Aber heute ist wieder so ein Tag - ich muß, ich muß.
Da ist die Grenze. Soll ich zurück? Noch gut anderthalb Stunden bis Maastricht - mit Pech sogar zwei. Nein. Ich fahre weiter. Heute ist wieder so ein Tag. Ich muß. Heule nicht wegen der Kälte, heule nicht wegen dem Wind. Ich muß. Ich will nicht. Ich sollte lieber zur Arbeit gehen. Noch ist Zeit.
Ich kehre nicht um - fahre weiter. Sehe die beschneiten Hügel, sehe die zugefrorenen Teiche. Registriere nichts. Ich sehe die Bauernhöfe - keine Kühe draußen. Ich sehe den Soldatenfriedhof - gespenstisch leer wie immer. Ich registriere nichts. Der Bus fährt an mir vorbei. Da hätte ich drin sitzen können - warm. Ich ziehe mir den Kragen noch höher. In der Ferne sehe ich die Stadt. Ich halte an. Was soll ich da? Ich muß hin. Heute ist so ein Tag. Ich muß.
Am Ziel. Endlich? Ja, endlich bin ich da. Ich bin bei Papa. Endlich wieder. Endlich wieder mit ihm reden. Endlich wieder in seiner Nähe sein. Ich entferne Schnee, Blätter und Kieselsteinchen. Rede mit ihm. Lasse meine Gedanken freien Lauf. Freue mich. Weine gleichzeitig. Setze mich an seinem Fußende - die Arme um meine Knie geschlungen. Fühle mich geborgen. Fühle mich sicher. Fühle mich allein. Fühle mich nicht allein. Heute ist wieder so ein Tag.
Lange sitze ich da. Rede mir die Sorgen von der Seele. Lache und weine zugleich. Teile meinen Kummer mit Papa. Schäme mich meiner Tränen nicht. Fühle mich besser. Fühle mich gut. Finde hier Trost. Finde hier meinen Frieden. Den habe ich gebraucht. Heute war so ein Tag.
I. M. Liska.
Wo ich heute war?
Ich war bei meinem Vater:
W. G. Liska 12.06.1927 - 06.04.1990.
Erstens der Preis: von gut 8 Euro bis 25 Euro zahlt man schon einiges für so ein bisschen Plastik.
Zweitens die Handhabung: es steht nirgendwo dabei, das gleich die Tastaturmatte getauscht wird und deshalb, bekam ich ein riesen Schreck nachdem ich die Verkleidung endlich runter hatte beim ersten Mal. Das runterkriegen ist auch eine Sache für sich. Wegen meiner Arbeit brauche ich ganz kurze Fingernägel und kriege deshalb die Schalen kaum runter. Nach etwa 30 Minuten hatte ich die Teile dann runter.
Drittens die Qualität: für meine goldfarbene Schalen, habe ich bei Photo Porst 19,95 bezahlt (reduziert von 26!). Nach alle Mühe die ich mir gegeben habe, um die Dinger auf mein Nokia drauf zu kriegen, kann ich mir Morgen wieder die alten draufmachen. Die \"Goldenen\", sind nähmlich schon kaputt. Es läuft ein Riss Quer durch die Tastatur und das ist nicht sonderlich schön, da jetzt eine Ecke der Schale hochsteht.
Eigentlich finde ich das solche Objekte in dieser Preisklasse etwas länger als 3Wochen aushalten sollten.
Mittlerweile habe ich dann schon einige Handyschalen für mein Nokia durchprobiert und kann nur zu einem Entschluß kommen; alle Schalen überleben einen Mehrfachwechsel nicht und haben sher schnell Risse und abgebrochene Kanten. Die optische Verschönerung der Handys wird so auf Dauer ein sehr teures Hobby.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-11 01:52:27 mit dem Titel °*° HEUTE °*°
Heute war wieder einer dieser Tage. Wieder mal so ein Tag, wo ich nur ein Ziel vor Augen habe. So ein Tag wo ich nur an einem Ort weilen möchte - alleine mit meinen Gedanken. Mit niemand reden - niemand sehen. Alleine mit meinem Vater sein möchte. Da halten mich auch kein Schnee und kein Eis; ich muß einfach hin.
Heutnacht bin ich aufgewacht; es war gegen vier Uhr früh und ich wußte direkt, daß es heute wieder einer dieser Tage ist. Innerlich aufgewühlt, aufgeregt, aber auch traurig, sauer wegen dem Wetter und trotzdem unaufhaltsam. Ich habe noch bis sieben im Bett gelegen und nachgedacht und dann bin ich aufgestanden. Duschen, anziehen, Butterbrote und eine Wärmeflasche mit Kaffee fertig machen. Noch eine letzte Zigarette im Stehen und dann weg.
Den Roller von seiner Schutzhülle befreit und alles geprüft. Ein letzter Blick auf das Haus, noch ein letztes Mal gescheckt ob ich meine Papiere dabei habe. Motor starten - weg. Von Alsdorf (Aachen) nach Maastricht und das bei -10° und einige Zentimeter Schnee; ich muß bekloppt sein. Aber heute ist wieder so ein Tag - ich muß, ich muß.
Da ist die Grenze. Soll ich zurück? Noch gut anderthalb Stunden bis Maastricht - mit Pech sogar zwei. Nein. Ich fahre weiter. Heute ist wieder so ein Tag. Ich muß. Heule nicht wegen der Kälte, heule nicht wegen dem Wind. Ich muß. Ich will nicht. Ich sollte lieber zur Arbeit gehen. Noch ist Zeit.
Ich kehre nicht um - fahre weiter. Sehe die beschneiten Hügel, sehe die zugefrorenen Teiche. Registriere nichts. Ich sehe die Bauernhöfe - keine Kühe draußen. Ich sehe den Soldatenfriedhof - gespenstisch leer wie immer. Ich registriere nichts. Der Bus fährt an mir vorbei. Da hätte ich drin sitzen können - warm. Ich ziehe mir den Kragen noch höher. In der Ferne sehe ich die Stadt. Ich halte an. Was soll ich da? Ich muß hin. Heute ist so ein Tag. Ich muß.
Am Ziel. Endlich? Ja, endlich bin ich da. Ich bin bei Papa. Endlich wieder. Endlich wieder mit ihm reden. Endlich wieder in seiner Nähe sein. Ich entferne Schnee, Blätter und Kieselsteinchen. Rede mit ihm. Lasse meine Gedanken freien Lauf. Freue mich. Weine gleichzeitig. Setze mich an seinem Fußende - die Arme um meine Knie geschlungen. Fühle mich geborgen. Fühle mich sicher. Fühle mich allein. Fühle mich nicht allein. Heute ist wieder so ein Tag.
Lange sitze ich da. Rede mir die Sorgen von der Seele. Lache und weine zugleich. Teile meinen Kummer mit Papa. Schäme mich meiner Tränen nicht. Fühle mich besser. Fühle mich gut. Finde hier Trost. Finde hier meinen Frieden. Den habe ich gebraucht. Heute war so ein Tag.
I. M. Liska.
Wo ich heute war?
Ich war bei meinem Vater:
W. G. Liska 12.06.1927 - 06.04.1990.

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