Über Themen mit H Testbericht

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Erfahrungsbericht von Anonym126

Aha! Hara!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

So ungefähr 20 Jahre wird es wohl her sein, dass ich auf meiner ersten, allerdings nicht letzten \"Fetzenparty\" für Hara - Produkte war. In dieser Zeit boomten die Tupperparties und auch die Kochvorführungen der AMC-Töpfe. Freundinnen, Bekannte und Nachbarn wurden zusammengetrommelt, um das Wohnzimmer der Gastgeberin für solch eine Party zu füllen. Die Gastgeberin, die ihre privaten Räume zur Verfügung stellte, bekam als Dankeschön ein Präsent aus der entsprechenden Kollektion und die Vertreterin versprach sich von der zahlreichen Anwesenheit der Damen vielversprechende Geschäfte mit großem Umsatz.

Zu diesen Parties bin ich eher aus Gefälligkeit gegangen, weniger aus Überzeugung. Ein wenig Neugier war allerdings auch dabei. Ich empfand den Augenblick immer als sehr unangenehm, wenn die Vertreterin nach möglichen Bestellungen fragte. Die vorgestellten Produkte waren zwar qualitativ gut, doch auch sehr teuer und damals saß die DM bei mir nicht so locker. Als ich die Einladung zu der besagten \"Fetztenparty\" erhielt ging ich natürlich mit. Mir wurde im Vorfeld erklärt, dass es sich bei den Fetzten um Putztücher, Putzmittel und Putzgeräte handelte, die uns von der Vertreterin der Firma praktisch vorgeführt werden sollten. In der Wohnung war bereits alles vorbereitet, einschließlich einiger Knabbereien und Getränke für die Gäste.
Zunächst erhielten wir von der Vertreterin einige Informationen über die Ware. Angefertigt aus Natur- und auch Kunstfasern zeichnen sich die Tücher durch enorme Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit aus, hieß es. Die besondere Qualität rechtfertige den erhöhten Preis. Die Produkte seien nicht im freien Handel erhältlich, sondern man könne sie nur bei solchen Parties oder bei der Vertreterin der Firma erwerben.

Die Tücher:
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Die Vertreterin stellte uns nach und nach die Putztücher vor. Für jede Situation und für fast jedes Material konnte man ein besonderes Putztuch einsetzen, das aus Naturfasern bestand und in der Anwendung und Wirkung jedes herkömmliche Tuch in den Schatten stellen sollte. Wir begannen uns nacheinander von der Qualität zu überzeugen, in dem wir an der Spüle, dem Herd und an den Schränken der Hausfrau herumpolierten. Tatsächlich reinigten die entsprechenden Tücher schlieren- und streifenfrei. Schmutz und Staub wurden von dem Material förmlich angezogen und blieben sofort haften.
Ich kann mich gut erinnern, dass wir dabei eine Menge Spaß hatten und die Gastgeberin auch. Wir bekamen nacheinander sogar einen Aufnehmer in die Hand gedrückt und konnten uns selbst von der Reinigungskraft durch das Säubern von Treppenstufen überzeugen. Die Putztücher waren in verschiedenen Preisklassen zu haben. Das richtete sich nach der Größe des Tuches aber auch nach der Faserstärke. Die Reinigungswirkung der Tücher war wirklich gut, doch die Preise auch. Zwischen 5€ und 15€ sollten diese \"Fetzen\" kosten, die auch in der Maschine bei 60° gereinigt werden können.

Der Fensterwischer:
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Dann ging es ans Fensterputzen. Dazu wurde uns ein besonderer Fensterwischer vorgeführt, der mit seiner Gummilippe und dem Faserteil auf der anderen Seite des Gerätes, das Putzen der Fenster zum Kinderspiel werden lassen sollte. Ohne lästiges Heruntertropfen des Wassers, das in einer seitlichen Rille aufgefangen wurde, würde das Fensterputzen vielleicht sogar zu meinem Freizeitvergnügen werden! *g* Der Wischer war ziemlich leicht und lag gut in der Hand. Das Teil war nicht schlecht aber auch nicht gerade billig. Schon damals sollte dieser Wischer fast 15€ kosten, was viel Geld war. Den Unterschied zu den preiswerten Modellen von anderen Firmen, konnte ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen.

Das Putzmittel:
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Bei diesem Putzmittel hat der Hersteller Chemie verzichtet. Durch die Verwendung von Zitronensäure duftete es bei der Anwendung fruchtig, frisch und leicht säuerlich. Ich hatte mir dieses Mittel damals nicht gekauft, sondern nur bei unserer Gastgeberin getestet. Das Produkt nannte sich nur Vollpflegemittel und konnte auf vielen Ebenen eingesetzt werden. Nur wenige Tropfen auf ein Tuch gegeben genügten, um der Nirostaspülen sehr schnell und leicht den alten Glanz zurück zu bringen, ohne große Kraftanstrengung. Die Hara-Beraterin empfahl uns dieses Mittel auch zur Entfernung von Flecken auf Polstern oder Teppichen. Sogar für die Armaturen im Bad oder andere verchromte Gegenstände konnte man es benutzen. Wir probierten das Mittel auf Spiegel und Fliesen aus und waren alle sehr beeindruckt. Bei der geringen Menge, musste die Ergiebigkeit sehr groß sein. Allerdings habe ich es mir, trotz der allgemeinen Begeisterung nicht gekauft.


Der Bodenwischer:
Als nächstes führte uns die Dame einen Wischer vor mit dem tollen Namen \"Bodenexpress!\" Und hier erwischte es mich. Bisher hatte ich nur mit Schrubber und Aufnehmer geputzt und mich jedes Mal geärgert, wenn der Aufnehmer ausgerechnet unter einem Sofa oder Schrank vom Schrubber rutschte und nur noch auf allen Vieren erreichbar war. Auch kam ich mit dem normalen Schrubber nicht besonders gut in die Ecken. Mit diesem Bodenexpress war nun alles anders. Ich muss sagen, er überzeugte mich sofort. Ich besitze ihn immer noch und er sieht fast noch so gut aus wie damals und dabei benutze ich ihn täglich!

Die Stange des Wischers besteht aus Aluminium und ist von daher gewichtsmäßig sehr leicht. Die eingekerbten senkrechten Rillen garantieren auch bei seifigen Händen kein Abrutschen beim Wischen. Am Ende des Wischer befinden sich zwei bewegliche Teile aus Metall, die durch die Betätigung eines angebrachten Fußhebels starr miteinander verbunden werden können. Zum Wischen bietet Hara spezielle Wischtücher für diesen Bodenexpress an, die an den beiden Enden eine Art Tasche haben. Hier hinein werden die zwei beweglichen Teile des Wischers geschoben, was sehr einfach, ohne Bücken, zu bewerkstelligen ist, und mit einem Druck auf den Hebel bekommt das Ganze den nötigen Halt. Das Wischteil ist vollkommen beweglich und ich kann es in alle Richtungen drehen. So gelange ich mühelos auch in die hintersten Ecken. Dazu kommt, dass der Wischer sehr flach ist und auch unter sehr niedrige Zwischenräume passt. Beim Wischvorgang klappert es allerdings immer ein wenig, da eben alle Teile aus Metall sind. Doch mich stört das weiter nicht.

Für diesen Wischer bietet Hara die unterschiedlichsten Putztücher an. Ich wollte es erst nicht glauben, doch es gibt Tücher, die man bei Parkettbelag benutzt und Andere, die bei Steinfliesen Verwendung finden. Für den rauen Kellerbelag gibt es wieder andere Tücher. Der Unterschied besteht in der Faserdichte und Faserlänge des Wischtuches. Schon damals sollte ein Tuch 35,-DM (ca.17€) kosten. Bei diesen Preisen überlegt man sich den Kauf doch ziemlich genau. Für meinen Wischer zahlte ich bereits 115,-DM ( ca. 57€ ), allerdings bekam ich ein Wischtuch gratis dazu. Wie die Preise heute sind, weiß ich leider nicht so genau. Doch bei diesem Preis musste ich damals bereits schon tief durchatmen. Ich kaufte ihn schließlich doch. Die Anschaffung habe ich bis heute nicht bereut. Bei dem ständigen Einsatz dieses Gerätes hat es sehr gute Qualität bewiesen.
Übrigens besitze ich dieses erste Tuch immer noch! *g* Es ist zwar schon sehr dünn, doch ich kann es immer noch benutzen. Im Laufe der Jahre habe ich mir Wischtücher von anderen Firmen dazu gekauft, die wesentlich preiswerter sind, und doch gut. Die Firma Hara findet man meistens auf Messen oder Gewerbeschauen und man kann auch dort die Produkte kaufen. Wenn man Glück hat, wohnt vielleicht eine Hara - Vertreterin ganz in der Nähe und man kann sich dort informieren und eventuell kaufen.

Ohne Zweifel sind die Haraprodukte qualitativ hochwertig, doch der Preis ist es auch. Ich gestehe, mich nach anderen und preiswerteren Herstellern umgesehen zu haben, da mir der Anschaffungspreis für Wisch- und Putztücher doch ein zu großes Loch in meinen Geldbeutel riss. Allerdings lohnt es sich in jedem Fall, die Haraprodukte kennen zu lernen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Dann kann sich jeder selbst überzeugen und entscheiden ob ihm diese „Fetzen“ *g* so viel Geld wert sind.

Lieben Gruß

Catty



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-11 16:04:29 mit dem Titel Heilerde! Zurück zur Natur!



Wir alle legen großen Wert auf eine gepflegte und reine Gesichtshaut. Möglichst ohne Pickel- und Mitesser sollte sie sein. Um das zu erreichen werden in Drogerien die verschiedensten Mittel gekauft, um Gesichtsmasken aufzutragen oder Peelings durchzuführen.

An chemische Zusätze haben wir uns fast schon gewöhnt. Vor allem, da es kaum Pflegemittel gibt, die auf solche Substanzen verzichten können. Schon vor Jahren habe ich für mich allerdings die Heilerde entdeckt.

Kurze Produktbeschreibung:
Heilerde ist ein feines, braunes Pulver, besteht aus Mineralien und Spurenelementen und kommt ganz ohne chemische Substanzen oder andere Zusätze aus.
Heilerde kann zur äußeren Behandlung bei unreiner Haut verwendet werden, und ist dann in ihrer Beschaffenheit etwas grobkörnig. Man kann sie aber auch trinken, um innere Beschwerden zu behandeln, dann ist sie sehr fein. Für 950g habe ich in der Apotheke ca. 7,50 Euro gezahlt.

Meine Erfahrungen:
Beim Öffnen des Pappkartons und der darin befindlichen umweltfreundlichen braunen Tüte mit der Heilerde, ist schon Vorsicht geboten. Das Pulver ist sehr fein und staubt leicht und die Heilerde riecht tatsächlich nach \"Erde!\"

Um das Pulver anzurühren, empfehle ich ein kleines Gefäß, z.B. ein Kompottschälchen. Da ich das Mengenverhältnis nicht wusste, habe ich auf gut Glück 2 gehäufte Esslöffel des Pulvers mit warmen Wasser verrührt.

Das Pulver löste sich sofort auf, die Masse wurde zu flüssig und tropfte bei dem Versuch sie auf dem Gesicht zu verteilen, auf Waschbecken und Seifenschale. Die Zugabe von Wasser sollte nur tropfenweise geschehen, um genau das zu verhindern. Es ist wichtig, immer wieder umzurühren, um zu sehen, ob die Konsistenz richtig ist.

Es soll ein dicker, zähfließender Brei sein, der sich problemlos auf dem Gesicht verteilen lässt. Zuerst habe ich es mit den Händen versucht, doch mit dem anschließend eingesetzten Pinsel, klappte es wesentlich besser.

Augen und Mundpartei sparte ich aus, um zu verhindern, dass mir feine Körnchen der Heilerde hineingerieten, denn aus Erfahrung weiß ich, wie unangenehm das sein kann. Die Menge von 2 Esslöffeln war vollkommen ausreichend für mich.

Ich habe mir vorsichtshalber ein Handtuch umgehängt, um herabtropfende Reste aufzufangen.15-20Minuten habe ich die Masse einziehen lassen, dazu machte ich es mir auf dem Sofa gemütlich. Diese Zeit nutzte ich zur Entspannung, was nicht unwichtig ist.

Kurz nach dem Auftragen der Masse spürte ich eine wohlige Wärme im Gesicht. Als die Erde anfing zu trocknen, begann die Haut zu spannen und wurde ganz starr. Jede Bewegung im Gesicht, ließ die getrocknete Heilerde reiße und bröseln. Daher noch einmal der Rat, immer ein Handtuch parat zu haben, sonst findet man das Gekrümele überall!

Zum Abwaschen der Masse habe ich einen Waschlappen benutzt, da es mit ihm am Leichtesten geht. So kann die flüssige Heilerde nicht an Händen und Armen hinunterlaufen, wie es mir beim ersten Mal passiert ist.

Nach der Behandlung fühlte sich mein Gesicht sehr warm an, was auf die gute Durchblutung zurückzuführen ist. Auch fühlte sich meine Haut weicher und etwas glatter an. Heilerde trocknet die Haut etwas aus, sie entzieht ihr Feuchtigkeit, die ich ihr anschließend durch eine Tagescreme wieder zurückgebe.

Öfter als 1 Mal in der Woche führe ich diese Behandlung nicht durch, da ich sowieso schon eine trockene Haut habe und sie nicht zu sehr beanspruchen möchte. Doch das muss jeder für sich herausfinden.

Handtücher und Lappen, die mit der flüssigen Heilerde in Berührung kommen, haben sofort braune Flecken, die jedoch nach mehrmaligem Waschen herausgehen. Ich rate jedoch, ausrangierte Tücher zu verwenden, um sich nicht anschließend ärgern zu müssen.

Heilerde ist ein Naturprodukt, das für jeden geeignet ist. Allerdings sollte man immer auf seinen Hauttyp achten, denn danach richtet sich die Häufigkeit der Anwendungen. Ich denke, dass es eine gute, preiswerte und natürliche Alternative ist zu den anderen Gesichtsmaskenpräparaten, die auf dem Markt angeboten werden.



Liebe Grüße

Catty



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-19 18:52:36 mit dem Titel Tipps zum Haareschneiden!



Bei solchen Themen kann man sich so richtig auslassen, in Erinnerungen schwelgen und aus der eigenen Erfahrung berichten. Zuerst etwas von \"früher!\" Das Geld für den Frisör war eigentlich nie da, so berichtete meine Oma und mit leichtem Schaudern in der Stimme erzählte sie uns staunenden Kinder, dass ihre Mutter allen Geschwistern und ihr selbst einen \"Topfschnitt\" verpasst habe. Ein Mal rundherum geschnitten und die Frisur saß!

Die Preise fürs Haareschneiden sind ganz beachtlich. Vor allem mein Mann kommt stets sauer vom Frisör zurück, da er über 13Euro für seinen Haarschnitt zahlen muss, obwohl es ja eigentlich kaum noch was zu schneiden gibt. Ich bot ihm mehrmals meine Schneidefähigkeit an, doch er lehnte dankend ab. Scheinbar traut er mir nicht so ganz. Bei meinem Sohn habe ich das Haareschneiden mit dem Eintritt in die Grundschule eingestellt. Ich bin 2x mit ihm während dieser Zeit beim Frisör gewesen und habe diesem über die Schulter geguckt. Was der kann, kann ich auch, dachte ich und versuchte, mir einige Handgriffe zu merken.

Die Schere:
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Das Wichtigste beim Haareschneiden ist, man glaubt es kaum, die Schere. Mit einer normalen Haushaltsschere sollte man sich an die Haare nicht heranwagen. Die Schneiden solcher Scheren sind für die feinen Haarspitzen nicht scharf genug und so reißt man das Haar eher ab, als das man es sanft schneidet. Die Haare fallen dann nicht so gut und leiden außerdem darunter.

Eine richtige Frisörschere sollte es schon sein. Das legte mir eine erfahrene Frisöse ans Herz. Also kaufte ich so eine Schere und berappte für solch ein gutes Handwerkszeug schon vor Jahren 40,-DM. Die echte Frisörschere hat eine lange schlanke Form und auch die beiden Schneideflächen sind überdurchschnittlich lang. Die Enden sind sehr spitz und müssen gut behandelt werden. Brechen sie ab, ist ein genaues Schneiden einzelner Haare kaum noch ordentlich möglich.

Mit einer Haarschere dürfen auch nur Haare geschnitten werden. Benutzt man sie mal eben für Papier oder Pappe, verändert sich sofort der Schliff, was geübte Frisöre sofort merken. Ich nehme dieses Feingefühl für mich lieber nicht in Anspruch.*g*

Der Kamm:
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Es gibt Kämme mit breiten und mit schmalen Zinken. Es gibt Kämme aus Holz, Kunststoff und sogar aus Metall. Es gibt Kämme mit und ohne Stiel. Bei den wenigen Frisörbesuchen fiel mir auf, dass die Angestellten Kunststoffkämme benutzten mit sehr engstehenden Zinken. Dadurch liegen die einzelnen Haare besser nebeneinander und lassen sich auch besser schneiden. Die Kämme besaßen alle einen dünnen Metallstiel, ähnlich wie eine dünne Stricknadel und am Ende sehr spitz, was ich als nicht ungefährlich einstufe. Doch diese spitzen Stiele ermöglichen ein genaues Abteilen einzelner Haarpartien. Obwohl ich von den Vorzügen dieser Kämme wußte, benutzte ich doch lieber einen ohne Stiel. Vor allem da ich meinem kleinen Sohn die Haare schnitt und mir immer schon ausmalte was passieren würde, wenn er mal ruckartig den Kopf drehte. Ich nahm einen ganz normalen Kamm, allerdings mit engen Zinken.

Der Standort:
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Am besten ist es die Haare dort zu schneiden wo man sie schnell zusammen fegen kann. Ich habe das Haareschneiden immer gleich im Bad erledigt. Dort herrschte nach dem Baden oder Duschen ohnehin schon ein mittelprächtiges Chaos und da kam es auf einige abgeschnittene Haare auch nicht mehr an. Wichtig ist auch die richtige Sitzhöhe des zu Beschneidenden. *g* Für mein Söhnchen musste ich einige Kissen aufstapeln und das Ganze so aufbauen, dass es nicht verrutschte oder wackelte. Schließlich sollte der Haarschnitt ja einigermaßen gelingen.

Nun ist es bei kleinen Kindern nicht so leicht, sie ruhig zu halten. Die ersten Minuten gehen ja noch, doch da ich mindestens vier Mal so lange brauchte als ein Profi, wurde der Kleine doch unruhig und das war nicht ganz ungefährlich. So setzte ich ihn immer in Sichthöhe des Spiegels, damit er das kommeme Unheil von Beginn an mit verfolgen konnte und er verhielt sich sehr ruhig.

Haare:
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Ich habe auch schon mal versucht, die Haare in trockenem Zustand zu schneiden, was mit einem Disaster endete. Zunächst mal wird der Schnitt nie so wie man ihn sich vorstellt, da die weichen, trockenen Haare ständig verrutschen. Zum Anderen gab es jedes Mal ein Mordsgeschrei, denn die Haare flogen locker und leicht in der Luft herum und gerieten meinem Sohn in die Augen, kitzelten ihn im Gesicht und verursachten einen unangenehmen Juckreiz auf Schultern und Rücken trotz des Handtuches, das ich ihm über die Schultern gelegt hatte. Besser ist es das feuchte Haar zu schneiden. So kann man sich wirklich ganz genau Strähne für Strähne vornehmen, es verrutscht nichts und es wirbeln auch keine Haare in der Luft herum.

Das Ergebnis:
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Das Ergebnis war jedes Mal eine Überraschung, denn der Haarschnitt, wenn ihn mal so bezeichnen darf, sah immer anders aus. Was im Frisörsalon so einfach aussieht ist in der Praxis doch wesentlich komplizierter. Nun war mein Sohn ja noch sehr klein und betrachtete sich nicht prüfend und eitel im Spiegel. Und meine Schneidekunst verbesserte sich auch von Mal zu Mal. Doch es kam der Zeitpunkt, da entschloß ich mich, doch lieber eine Fachfrau oder Fachmann an die Haare meines Sohnes zu lassen.

Doch eines ist wirklich sehr wichtig. Wenn man seiner Familie wirklich selbst die Haare schneiden möchte, sollte man auf jeden Fall für gutes Arbeitsmaterial sorgen und ruhig etwas mehr Geld dafür ausgeben, denn das ist der halbe Erfolg. Meine Zeiten als \"Heimfrisör\" sind schon lange vorbei, schade eigentlich, denn ich habe es immer sehr gern gemacht.

Liebe Grüße

Catty





----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-30 09:56:12 mit dem Titel Audrey Hepburn

Unvergessene Audrey Hepburn!





Mindestens 4x habe ich die Verfilmumg des Musicals \"My fair Lady\" gesehen! Im Kino und vor dem Bildschirm! Audrey Hepburn glänzte neben Rex Harrison in einer ihrer grössten Paraderollen!

Durch ihre weibliche Eleganz,ihre Grazie und auch ihre vornehme Gelassenheit machte sie die \"Figur\" der \"Eliza\" unsterblich.

Audrey Hepburn wirkte in ihren Filmen stets zerbrechlich, oft unnnahbar, doch manchmal auch willensstark! Rollen, die für sie wie geschaffen waren!

Geboren wurde sie 1929 in Brüssel. Ihre Mutter war eine holländische Baronin und ihr Vater ein britisch-irischer Bankier.

Mit 10 Jahren, nach der Scheidung ihrer Eltern, kam sie in ein Internat und entdeckte dort ihre Liebe zum klassischen Ballett.

Der 2.Weltkrieg beendete ihre Karriere und sie musste wie viele andere täglich ums Überleben kämpfen. Erst 1948 konnte sie ihre Tanzausbildung beenden.

Als Fotomodell und mit kleinen Nebenrollen verdiente sie ihren Lebensunterhalt. Nach und nach wuchs ihr Bekanntheitsgrad und man sah sie in Filmen an der Seite von Gregory Peck, Cary Grant oder Rex Harrison.

Filme wie \" Frühstück bei Tiffany\", \" Warte bis es dunkel ist\",\"Die Verblendeten\" oder \"My fair Lady\" machten aus ihr einen Weltstar.

Seit 1988 setzte sie sich als Sonderbotschafterin für UNICEF ein.
Sie war 2x verheiratet und starb 1993 in der Schweiz!

Audrey Hepburn war eine vielseitige Künstlerin, die unvergessen bleiben wird und deren Filme ich mir weiterhin gern ansehen werden! Auch Wiederholungen, weil es so schön ist!!!

Liebe Grüsse

Catty





----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-12 10:59:15 mit dem Titel Haus Krudenburg! Einkehren lohnt.





Krudenburg ist ein sehr kleines Dorf, das weder über ein Lebensmittelgeschäft noch einen Metzger oder eine Apotheke verfügt. Aber dafür gibt es hier drei Kneipen!*gg* Wobei es sich bei zwei Lokalitäten wirklich um Kneipen handelt, die Dritte jedoch ein Ausflugsrestaurant ist. Über dieses möchte ich hier berichten.
Das Restaurant nennt sich \"Haus Krudenburg\" und wird von der Familie Dietsch geführt. Der Inhaber ist selber ein ausgezeichneter Koch, der die gehobene Küche durchaus beherrscht.

Das Restautrant liegt mitten im Herzen Krudenburgs. Wenn man in das Dorf hineinfährt, befindet man sich sofort auf der Dorfstraße, die bis zum \"Haus Krudenburg\" führt. Das Restaurant ist nicht zu übersehen. Es ist ein großes Gebäude und mehrere Steinstufen führen zur Eingangstür. Vor dem Gebäude liegt etwas erhöht die große Sonnenterasse, die im Sommer mit ihren bunten Sonnenschirmen und freundlichen Tischdecken sehr einladend aussieht. Hier haben wir schon oft gesessen. Mein Mann schlürfte ein kühles Bierchen, ich genoß einen guten Roten und dabei lauschten wir abends dem Quaken der Frösche, denn direkt neben der Terrasse liegt ein großer Teich, der unter Naturschutz steht.

Beim Eintritt in das Restaurant steht man zuerst im Thekenbereich. Die Theke ist umgeben von Barhockern, doch es gibt hier auch ein paar Tische und Stühle mit bäuerlichem Charakter. Dieser Bereich wirkt sehr rustikal und hier trifft sich gern mal die männliche Bevölkerung des Dorfes, um einen Absacker zu genießen. Wenn meine Familie und ich nur mal rasch etwas essen wollten, ohne länger bleiben zu wollen, setzten wir uns gern hier hin.

Das eigentliche Restaurant beginnt rechts von der Theke. Es eröffnet sich einem sofort ein Blick auf ordentlich angeordnete Sitzecken. Weisse Tischdecken und Blumengestecke auf den Tischen sehen ziemlich vornehm aus. Genau weiss ich es nicht, doch ich schätze mal, das so 40-50 Personen hier Platz finden können.Von diesem Raum gelangt man noch einmal in eine Räumlichkeit, die durch eine Schiebewand vom vorderen Teil abgetrennt werden kann. Hier kann gefeiert werden. Hochzeiten, Konfirmationen, Nikolausfeiern aber auch Sitzungen diverser Vereine finden hier regelmässig statt. Für die unterschiedlichsten Anlässe kann natürlich auch Essen bestellt werden, wobei der \"Chef\" hier noch selbst kocht.

Die Speisekarte bietet alles, was ein gehobenes Restaurant haben muss. Verschiedene Salatplatten gibt es, eine große Auswahl an Suppen und Nachtischen, aber auch Fisch- und Fleischgerichte. Man passt sich hier immer gern den Jahreszeiten an. So gibt es in den speziellen Monaten Muscheln oder Wildgerichte. Und ein anders Mal steht sogar ein deftiger Grünkohleintopf auf der Karte. Die Preise habe ich leider nicht im Kopf. Ich weiss nur, dass ich damals bereits ca. 10- 12 Euro für ein normales Gericht bezahlen musste. Wildgerichte oder Rinderfilet mit ausgefallenem Gemüse liegen ungefähr bei 15-17Euro. So war es jedenfalls als ich noch dort wohnte. Vielleicht hat sich das Preisniveau leicht geändert, doch wie ich schon erwähnte, handelt es sich hier um ein Restaurant der höheren Art und so sind dann auch die Preise. Doch alles was ich bei \"Dietsch\" gefuttert habe, schmeckte wirklich ausgezeichnet. Auch waren die Gerichte immer noch heiß, wenn sie serviert wurden. Allerdings musste man manchmal auch längere Wartezeiten in Kauf nehmen, da der \"Chef\" selbst mit in der Küche stand.

Eines sollte man sich allerdings merken. Nach 21 Uhr gibt es hier keine großen Gerichte mehr. Diese Erfahrung mussten wir machen, als wir etwas ausgehungert nach einer Radtour hier einkehren wollten. Es gab nichts mehr. Nun ja, wenn man es weiß, kann man sich darauf einstellen.

Das \"Haus Krudenburg\" hat im Keller des Hauses vier Kegelbahnen, die bei den Einheimischen für etwas Abwechslung sorgen. Die Bahnen sind auch meistens ausgebucht. Doch als mein Sohn seinen Geburtstag dort feiern wollte und alle seine Schulkameraden zum Kegeln einlud, hatten wir Glück und bekamen sogar noch samstags eine Bahn. Die Küche erklärte sich auch bereit für alle diese hungrigen Mäuler anschließend Spaghetti mit Tomatensoße, in unbegrenzter Menge, zu servieren.

Übernachtungsmöglichkeiten gab es damals im \"Haus Krudenburg\" nicht, da die obere Etage vom Inhaber selbst bewohnt wurde. Vielleicht hat sich ja im letzen Jahr in dieser Hinsicht etwas geändert. Doch ich kann es mir nur schwer vorstellen. Dafür gibt es aber Parkmöglichkeiten gleich vor dem Restaurant. Der große Parkplatz wird aber auch von allen anderen Besuchern benutzt, da die Parkplatzmöglichkeiten hier in Krudenburg sehr beschränkt sind.

Auf eines möchte ich noch hinweisen. Man sagt immer, ein gutes, gepflegtes Restaurant erkennt man an den Toiletten*g*. Da ist ganz sicher viel Wahres dran. Hier, im \"Haus Krudenburg\" braucht man sich keine Sorge um die Sauberkeit und Hygiene machen, misst man sie an der Sauberkeit der Toiletten. Die Räume sind sehr groß, hell und freundlich. Die Toiletten immer sauber, jedenfalls habe ich sie immer so vorgefunden. Große Spiegel und blitzende Armaturen machen den Aufenhalt hier angenehm.

Das \"Haus Krudenburg\" ist ein Ausflugsrestaurant, das vor allem für Gäste aus dem Ruhrgebiet eine Anlaufstelle ist. Die Gegend um das Restaurant herum ist Natur \"pur\" und lädt zu großen Fahrradtouren ein, deren Ende meistens im \"Haus Krudenburg\" stattfindet. Das sieht man an den zahlreichen Rädern, die um das Restautrant herum zu finden sind. Wer etwas Abstand vom Alltag braucht, ein wenig Erholung, frische Luft und viel Wald möchte und dazu noch ein gutes Restaurant, wo man schlemmen und genießen kann, ist hier ganz bestimmt richtig.


Liebe Grüße

Catty

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