Erfahrungsbericht von Hopsten
Hilfe, mein Hund ist gestört!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Als begeisterte Hundeliebhaberin hatte ich mich vor 8Jahren entschlossen einen West-Highlandterrier in unserer Familie aufzunehmen. Mit dem Einverständnis meines Mannes, versteht sich.
Ein klitzekleines Wollknäuel, ein Weibchen mit dem Namen Bonnie, schaute uns mit grossen, braunen, treuen Augen an und seit dem haben wir einen Hund.
Es war und ist unser erster Hund und da die Rasse relativ klein ist, hielten wir uns durchaus für befähigt, sie abzurichten und ihr beizubringen, was eine Hundedame in ihrer Grössenordnung so wissen muss.
Doch heute, 8Jahre später, ist uns ein Licht darüber aufgegangen, dass unsere Erziehungsmassnahmen doch nicht das Wahre waren. Damals glaubten wir die \"Kleine\" im Griff zu haben, doch es verhielt sich genau anders herum. Sie hatte uns im Griff!
Wahrscheinlich haben wir uns nicht genügend durchgesetzt, doch sie war ja auch zu niedlich. Im \"Null-Komma-Nix\" hatte sie ihren Stammplatz im Bett meines Mannes, der seitdem einen unruhigen Schlaf hat, da Bonnie manchmal mitten in der Nacht aufs Bett springt und es sich dort bequem macht.
Bonnie suchte sich \"ihren\" Sessel aus, Bonnie entschied wann und wo wir \"Gassi\" gingen und Bonnie bellte sich bei jeder Gelegenheit die Lunge aus dem Leib. Egal wer oder was uns begegnete, es wurde gekläfft ohne Ende.
Ging jemand an unserem Gartenzaun entlang, ging es mit Bonnie durch.
Wir waren uns einig, etwas falschgemacht zu haben.
Durch Zufall stiess ich in der Zeitung auf eine interessante Anzeige, die da lautete: \"Hundeschule Ibbenbüren, mit Abteilung für verhaltensgestörte Hunde!\"
Nachdem wir uns von unserem Lachanfall erholt hatten, fühlten wir uns etwas angesprochen .Bonnie war irgendwie auffällig, das war uns klar.
Also gingen wir an einem Sonntagnachmittag, nur mal so zum Gucken, hin. Schöne Rasenflächen sahen wir, einige Hundebesitzer übten mit ihren Tieren, es wirkte alles sehr gepflegt und ansprechend.Wie uns der Inhaber später mitteilte, sind alle Hunderassen willkommen. Das Besondere war für uns jedoch, dass auch \"gestörte\" Tiere dort \"behandelt\" werden konnten.
Schon beim ersten Mal wurden wir vom Hundetrainer über Dinge aufgeklärt, die wir nicht wussten und die ich euch mitteilen möchte.
Da der Hund vom Wolf abstammt hat er auch Eigenschaften und Verhaltensweisen vererbt bekommen, wie zum Beispiel das Rudelverhalten.Anführer eines Rudels ist immer ein Weibchen, die \"Alphahündin\".Sie bestimmt, was im Rudel läuft und ihre Aufgabe ist es, das Rudel, also ihre Familie, zu warnen und zu schützen.
Der Trainer machte uns klar, dass in unserem Fall mein Mann und ich das Rudel sind und unsere kleine Bonnie die \"Alphahündin\", die uns beschützen will.Daher kommt dieses ständige Bellen bei jeder Gelegenheit.
Der Trainer fragte, wer bei uns als erster an der Haustür steht, wenn es klingelt, natürlich Bonnie. Wer betritt immer als erste das Haus? Bonnie, sie muss uns ja beschützen.
Das erste was wir machen mussten war, dem Tier klarzumachen, das es nicht mehr die Anführerin ist. Das geschieht dadurch, das wir unsere Bonnie 3x täglich auf den Rücken legen mussten, da dies die Haltung des Unterlegenen und Schwächeren ist. Der Hund reagiert, indem er sich das Maul leckt und die Rute zwischen die HInterbeine einklemmt. Bonnie verhielt sich vorbildhaft.
Strafen mit Gegenständen wie Stöcke oder Zeitungen sollte man auf jeden Fall unterlassen, meinte der Trainer. Mit der Hand wird sowieso nie geschlagen. Die Hand füttert und streichelt.
Wenn der Hund etwas tut, was er nicht soll, reicht ein kleiner Griff in die Flanke des Tieres, verbunden mit einem lauten \"Nein!\".Der Griff soll nicht wehtun, sondern dem Tier nur zeigen, das das Verhalten nicht erwünscht ist.
Bei grossen Hunden ist der Griff an die Flanke kein Problem, doch bei unserem Winzling ist das etwas anstrengend.
Wir waren jetzt 3x dort und unser Hund hat begriffen, dass das Bett meinem Mann gehört. Das Anbellen von allem was Beine hat, hat aufgehört. Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, doch Bonnie bleibt stumm! Der \"Flankengriff\" hat sich bewährt.
Natürlich muss man bei allem daran denken, dass Bonnie schon eine ältere Hundedame ist und auch ein natürlicher Hund bleiben soll.Wir lieben unseren Kleinen und täten nichts, was sie ängstigte oder überforderte.
Doch der Erfolg spricht für sich.Bisher haben wir auf unseren Spaziergängen einsame Gegenden bevorzugt, damit sie bloß mit keinem Hund in Berührung kam. Jetzt können wir mit ihr überall hingehen, ohne das sie wegläuft oder ihr ständiges Bellen nervt.
Für 1 Stunde intensive Beratung und praktischen Übungen haben wir 65,-DM gezahlt und es nicht bereut und ich kann den Besuch so einer Hunde-Schule nur empfehlen.
Abschliessend möchte ich noch sagen, dass der Unterschied zwischen grossen und kleinen Hunden für mich nur darin besteht, das der Angriff eines grossen Tieres gefährlich oder tödlich sein kann ( ich klammere Kampfhunde bewusst aus, da diese oft auch nicht riesig, jedoch gefährlich sind)) während man mit einem kleinen Tier durchaus fertig werden kann.
Ich denke, dass es für alle Tiere wichtig ist, eine Hundeschule zu besuchen, abgerichtet zu werden und zu lernen, auf Zuruf zu hören, auch im Interesse des Tieres. Nur so kann ich meine Mitmenschen und auch mein Tier vor Schaden bewahren.
Gruß
Hopsten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-06 23:08:50 mit dem Titel Hortensien...ein schöner Blickfang!
Das Buddeln und Wühlen im Garten ist ein großes Hobby von mir. Auch besuche ich gern Gartencenter, um zu sehen, was es neues an Pflanzen gibt, da ich gern herumexperimentiere. Eine meiner Lieblingsblumen ist die Hortensie. Davon stehen einige Büsche in meinem Garten und erfreuen meinen Mann und mich den ganzen Sommer lang mit schönen Blüten. Nun gibt es aber verschiedene Sorten und diese, von der ich berichten möchte ist die Hortensie Bouquet Rose.
Diese Hortensie ist im Gegensatz zu anderen Sorten extrem winterhart. Bei ihr brauche ich mir keine Sorgen zu machen, ob sie einen strengen Winter übersteht. Ich habe sie als kleine Büsche gekauft und bezahlte zwischen 3 und 5 Euro dafür, je nach Größe. Mittlerweile sind sie kräftig gewachsen und leuchten in verschiedenen Farben.
Diese Bouquet Rose wird ungefähr 1m - 1,50m hoch und sie steht in meinem Garten ziemlich frei. So kommt ihre Blütenpracht besonders gut zur Geltung. Die Pflanze liebt es, im Sonnenlicht zu stehen, doch auch halbschattig gedeiht sie noch. Allerdings sollte man sie windgeschützt anpflanzen. Der Boden sollte feucht und nährstoffreich sein. Wir haben einen Komposthaufen und wenn aus allen Abfällen schöne Humuserde geworden ist bekommen die Hortensien einen Teil davon ab und danken es uns mit besonders schönen Blüten. Manchmal mischen wir noch Torf dazu, der bekommt ihr auch gut.
Die Blütendolden der Bouquet Rose sind rosafarben, kugelförmig und ziemlich üppig. Im Juni ist mit den ersten Blüten zu rechnen. Auch das Blattwerk ist nicht gerade gering. Jedes einzelne Blatt ist relativ groß und sieht zusammen mit den schönen Blüten sehr dekorativ aus. Um die Intensität der Blüte zu erhalten, entferne ich zu Beginn des Frühjahres die alten, abgestorbenen Triebe und schneide sie auf Bodenhöhe ab. Auch wenn die Triebe zu dicht stehen und sich gegenseitig am Wuchs behindern, dünne ich das Gehölz etwas aus. Die Blütenköpfe lasse ich bis zum Frühjahr einfach an den Zweigen. Sie dienen dem Schutz der neuen, jungen Blütenknospen.
Die Hortensie kann auch als Kübelpflanze eingesetzt werden. Da macht sie sich auch sehr gut. Nur muss man daran denken, sie bei Trockenheit regelmäßig zu gießen, sonst verkümmert sie. Wer über keinen Kompost verfügt, kann in der Gärtnerei Hortensiendünger kaufen, um die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen für das anstehende Wachstum zu versorgen.
Eigentlich ist diese Hortensienart sehr robust, doch gegen Blattläuse oder andere Insekten muss man sie schützen. Um auch wirklich das richtige Mittel zu kaufen und zu sprühen sollte man sich in einer Gärtnerei beraten lassen. Auch soll es einen speziellen Dünger geben, der die Insekten von Anfang an fern hält. Ein bisschen Pflege brauchen die Hortensien schon, um ihre ganze Schönheit im Sommer entfalten zu können. In meinem Garten wachsen und blühen die Hortensien in verschiedenen Farben und ich hoffe, noch lange Freude an ihnen zu haben.
Hopsten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-23 20:41:18 mit dem Titel Ein Mal übel zurichten
Frisch frisiert kam ich neulich vom Frisör, als mir ein guter Freund begegnete und mich fragte, ob ich Kritik vertragen könnte. Nichts Böses ahnend sagte ich: Na, klar! Und er fragte mich ob ich wisse, was mein Frisör hauptberuflich mache!? Gut, das hatte gesessen. Jedes Mal sehe ich nach einem Frisörbesuch anders aus, obwohl es doch immer die gleiche Frisur ist, glaube ich wenigstens. Doch auf den Gedanken, mir die Haare selbst zu schneiden, bin ich noch nicht gekommen.
Dagegen habe ich meinen beiden Kindern, als diese noch klein waren, regelmässig die Haare geschnitten und habe wirklich etwas Geld sparen können. Aber es hat mir auch immer schon Spaß gemacht, Haare zu frisieren und auch zu schneiden.
Nun ist es gar nicht so leicht, Kindern die Haare zu schneiden. Erst recht dann nicht, wenn sie noch ziemlich klein sind und ständig hin- und herzappeln. Ich hatte immer etwas Angst davor, ich könne sie mit der Schere verletzen. Bei der Frisörin habe ich mir ein wenig abgeguckt. So nahm ich mit dem Zeigefinger und dem Mittelfinger der linken Hand eine Strähne hoch, zog sie glatt und schnitt mit der Schere über der Handfläche das Haar ab. So konnte ich mein Kind nicht verletzen, sondern mir höchstens in die Hand schneiden, was aber nicht vorkam.
Damit meine Kinder einigermaßen ruhig sitzenblieben, setzte ich sie so hoch, dass sie auch in den Spiegel sehen und alles mitverfolgen konnten. Oder ich gab ihnen einen eigenen, kleinen Spiegel in die Hand. Ein guter Trick war auch immer das Fernsehen. Meine Kleinen schauten sehr interessiert hin und zwar immer in dieselbe Richtung und ich konte munter schneiden. Viel Zeit konnte ich mir meistens nicht lassen und so fiel manch eine Frisur nicht immer sehr akkurat aus.
Meine Problemzone war der Pony! Aber auch hier deckte ich das Kindergesicht immer mit Hilfe meiner Hand ab und ich schnitt immer nur kleine Strähnen. Auch hinter den Ohren war es schwierig, zu schneiden. Es hört sich vielleicht ulkig an, doch ich knickte das Ohr immer etwas nach vorn und konnte die dahinterliegenden Haare besser ereichen.
Wenn meine Beiden zu unruhig waren musste mein Mann schon mal helfen. Er zeigte ihnen ein Bilderbuch oder hantierte mit der Kasperpuppe herum und ich schnitt! Die Frisuren gerieten manchmal etwas ausser Fasson. Doch das machte den Beiden nichts aus. Sie waren noch nicht im kritischen Alter und auch missratene Frisuren sahen bei den zwei Kleinen immer noch nett aus.
Später unterliess ich es dann. Als sie älter und eitler wurden, durfte ich nicht mehr schneiden sondern es musste eine Frisörin sein. Das war dann auch in Ordnung. Auf jeden Fall habe ich während dieser Zeit eine ganze Menge Geld gespart und Spaß hat es mir ausserdem noch gemacht. *g*
Hopsten
Ein klitzekleines Wollknäuel, ein Weibchen mit dem Namen Bonnie, schaute uns mit grossen, braunen, treuen Augen an und seit dem haben wir einen Hund.
Es war und ist unser erster Hund und da die Rasse relativ klein ist, hielten wir uns durchaus für befähigt, sie abzurichten und ihr beizubringen, was eine Hundedame in ihrer Grössenordnung so wissen muss.
Doch heute, 8Jahre später, ist uns ein Licht darüber aufgegangen, dass unsere Erziehungsmassnahmen doch nicht das Wahre waren. Damals glaubten wir die \"Kleine\" im Griff zu haben, doch es verhielt sich genau anders herum. Sie hatte uns im Griff!
Wahrscheinlich haben wir uns nicht genügend durchgesetzt, doch sie war ja auch zu niedlich. Im \"Null-Komma-Nix\" hatte sie ihren Stammplatz im Bett meines Mannes, der seitdem einen unruhigen Schlaf hat, da Bonnie manchmal mitten in der Nacht aufs Bett springt und es sich dort bequem macht.
Bonnie suchte sich \"ihren\" Sessel aus, Bonnie entschied wann und wo wir \"Gassi\" gingen und Bonnie bellte sich bei jeder Gelegenheit die Lunge aus dem Leib. Egal wer oder was uns begegnete, es wurde gekläfft ohne Ende.
Ging jemand an unserem Gartenzaun entlang, ging es mit Bonnie durch.
Wir waren uns einig, etwas falschgemacht zu haben.
Durch Zufall stiess ich in der Zeitung auf eine interessante Anzeige, die da lautete: \"Hundeschule Ibbenbüren, mit Abteilung für verhaltensgestörte Hunde!\"
Nachdem wir uns von unserem Lachanfall erholt hatten, fühlten wir uns etwas angesprochen .Bonnie war irgendwie auffällig, das war uns klar.
Also gingen wir an einem Sonntagnachmittag, nur mal so zum Gucken, hin. Schöne Rasenflächen sahen wir, einige Hundebesitzer übten mit ihren Tieren, es wirkte alles sehr gepflegt und ansprechend.Wie uns der Inhaber später mitteilte, sind alle Hunderassen willkommen. Das Besondere war für uns jedoch, dass auch \"gestörte\" Tiere dort \"behandelt\" werden konnten.
Schon beim ersten Mal wurden wir vom Hundetrainer über Dinge aufgeklärt, die wir nicht wussten und die ich euch mitteilen möchte.
Da der Hund vom Wolf abstammt hat er auch Eigenschaften und Verhaltensweisen vererbt bekommen, wie zum Beispiel das Rudelverhalten.Anführer eines Rudels ist immer ein Weibchen, die \"Alphahündin\".Sie bestimmt, was im Rudel läuft und ihre Aufgabe ist es, das Rudel, also ihre Familie, zu warnen und zu schützen.
Der Trainer machte uns klar, dass in unserem Fall mein Mann und ich das Rudel sind und unsere kleine Bonnie die \"Alphahündin\", die uns beschützen will.Daher kommt dieses ständige Bellen bei jeder Gelegenheit.
Der Trainer fragte, wer bei uns als erster an der Haustür steht, wenn es klingelt, natürlich Bonnie. Wer betritt immer als erste das Haus? Bonnie, sie muss uns ja beschützen.
Das erste was wir machen mussten war, dem Tier klarzumachen, das es nicht mehr die Anführerin ist. Das geschieht dadurch, das wir unsere Bonnie 3x täglich auf den Rücken legen mussten, da dies die Haltung des Unterlegenen und Schwächeren ist. Der Hund reagiert, indem er sich das Maul leckt und die Rute zwischen die HInterbeine einklemmt. Bonnie verhielt sich vorbildhaft.
Strafen mit Gegenständen wie Stöcke oder Zeitungen sollte man auf jeden Fall unterlassen, meinte der Trainer. Mit der Hand wird sowieso nie geschlagen. Die Hand füttert und streichelt.
Wenn der Hund etwas tut, was er nicht soll, reicht ein kleiner Griff in die Flanke des Tieres, verbunden mit einem lauten \"Nein!\".Der Griff soll nicht wehtun, sondern dem Tier nur zeigen, das das Verhalten nicht erwünscht ist.
Bei grossen Hunden ist der Griff an die Flanke kein Problem, doch bei unserem Winzling ist das etwas anstrengend.
Wir waren jetzt 3x dort und unser Hund hat begriffen, dass das Bett meinem Mann gehört. Das Anbellen von allem was Beine hat, hat aufgehört. Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, doch Bonnie bleibt stumm! Der \"Flankengriff\" hat sich bewährt.
Natürlich muss man bei allem daran denken, dass Bonnie schon eine ältere Hundedame ist und auch ein natürlicher Hund bleiben soll.Wir lieben unseren Kleinen und täten nichts, was sie ängstigte oder überforderte.
Doch der Erfolg spricht für sich.Bisher haben wir auf unseren Spaziergängen einsame Gegenden bevorzugt, damit sie bloß mit keinem Hund in Berührung kam. Jetzt können wir mit ihr überall hingehen, ohne das sie wegläuft oder ihr ständiges Bellen nervt.
Für 1 Stunde intensive Beratung und praktischen Übungen haben wir 65,-DM gezahlt und es nicht bereut und ich kann den Besuch so einer Hunde-Schule nur empfehlen.
Abschliessend möchte ich noch sagen, dass der Unterschied zwischen grossen und kleinen Hunden für mich nur darin besteht, das der Angriff eines grossen Tieres gefährlich oder tödlich sein kann ( ich klammere Kampfhunde bewusst aus, da diese oft auch nicht riesig, jedoch gefährlich sind)) während man mit einem kleinen Tier durchaus fertig werden kann.
Ich denke, dass es für alle Tiere wichtig ist, eine Hundeschule zu besuchen, abgerichtet zu werden und zu lernen, auf Zuruf zu hören, auch im Interesse des Tieres. Nur so kann ich meine Mitmenschen und auch mein Tier vor Schaden bewahren.
Gruß
Hopsten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-06 23:08:50 mit dem Titel Hortensien...ein schöner Blickfang!
Das Buddeln und Wühlen im Garten ist ein großes Hobby von mir. Auch besuche ich gern Gartencenter, um zu sehen, was es neues an Pflanzen gibt, da ich gern herumexperimentiere. Eine meiner Lieblingsblumen ist die Hortensie. Davon stehen einige Büsche in meinem Garten und erfreuen meinen Mann und mich den ganzen Sommer lang mit schönen Blüten. Nun gibt es aber verschiedene Sorten und diese, von der ich berichten möchte ist die Hortensie Bouquet Rose.
Diese Hortensie ist im Gegensatz zu anderen Sorten extrem winterhart. Bei ihr brauche ich mir keine Sorgen zu machen, ob sie einen strengen Winter übersteht. Ich habe sie als kleine Büsche gekauft und bezahlte zwischen 3 und 5 Euro dafür, je nach Größe. Mittlerweile sind sie kräftig gewachsen und leuchten in verschiedenen Farben.
Diese Bouquet Rose wird ungefähr 1m - 1,50m hoch und sie steht in meinem Garten ziemlich frei. So kommt ihre Blütenpracht besonders gut zur Geltung. Die Pflanze liebt es, im Sonnenlicht zu stehen, doch auch halbschattig gedeiht sie noch. Allerdings sollte man sie windgeschützt anpflanzen. Der Boden sollte feucht und nährstoffreich sein. Wir haben einen Komposthaufen und wenn aus allen Abfällen schöne Humuserde geworden ist bekommen die Hortensien einen Teil davon ab und danken es uns mit besonders schönen Blüten. Manchmal mischen wir noch Torf dazu, der bekommt ihr auch gut.
Die Blütendolden der Bouquet Rose sind rosafarben, kugelförmig und ziemlich üppig. Im Juni ist mit den ersten Blüten zu rechnen. Auch das Blattwerk ist nicht gerade gering. Jedes einzelne Blatt ist relativ groß und sieht zusammen mit den schönen Blüten sehr dekorativ aus. Um die Intensität der Blüte zu erhalten, entferne ich zu Beginn des Frühjahres die alten, abgestorbenen Triebe und schneide sie auf Bodenhöhe ab. Auch wenn die Triebe zu dicht stehen und sich gegenseitig am Wuchs behindern, dünne ich das Gehölz etwas aus. Die Blütenköpfe lasse ich bis zum Frühjahr einfach an den Zweigen. Sie dienen dem Schutz der neuen, jungen Blütenknospen.
Die Hortensie kann auch als Kübelpflanze eingesetzt werden. Da macht sie sich auch sehr gut. Nur muss man daran denken, sie bei Trockenheit regelmäßig zu gießen, sonst verkümmert sie. Wer über keinen Kompost verfügt, kann in der Gärtnerei Hortensiendünger kaufen, um die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen für das anstehende Wachstum zu versorgen.
Eigentlich ist diese Hortensienart sehr robust, doch gegen Blattläuse oder andere Insekten muss man sie schützen. Um auch wirklich das richtige Mittel zu kaufen und zu sprühen sollte man sich in einer Gärtnerei beraten lassen. Auch soll es einen speziellen Dünger geben, der die Insekten von Anfang an fern hält. Ein bisschen Pflege brauchen die Hortensien schon, um ihre ganze Schönheit im Sommer entfalten zu können. In meinem Garten wachsen und blühen die Hortensien in verschiedenen Farben und ich hoffe, noch lange Freude an ihnen zu haben.
Hopsten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-23 20:41:18 mit dem Titel Ein Mal übel zurichten
Frisch frisiert kam ich neulich vom Frisör, als mir ein guter Freund begegnete und mich fragte, ob ich Kritik vertragen könnte. Nichts Böses ahnend sagte ich: Na, klar! Und er fragte mich ob ich wisse, was mein Frisör hauptberuflich mache!? Gut, das hatte gesessen. Jedes Mal sehe ich nach einem Frisörbesuch anders aus, obwohl es doch immer die gleiche Frisur ist, glaube ich wenigstens. Doch auf den Gedanken, mir die Haare selbst zu schneiden, bin ich noch nicht gekommen.
Dagegen habe ich meinen beiden Kindern, als diese noch klein waren, regelmässig die Haare geschnitten und habe wirklich etwas Geld sparen können. Aber es hat mir auch immer schon Spaß gemacht, Haare zu frisieren und auch zu schneiden.
Nun ist es gar nicht so leicht, Kindern die Haare zu schneiden. Erst recht dann nicht, wenn sie noch ziemlich klein sind und ständig hin- und herzappeln. Ich hatte immer etwas Angst davor, ich könne sie mit der Schere verletzen. Bei der Frisörin habe ich mir ein wenig abgeguckt. So nahm ich mit dem Zeigefinger und dem Mittelfinger der linken Hand eine Strähne hoch, zog sie glatt und schnitt mit der Schere über der Handfläche das Haar ab. So konnte ich mein Kind nicht verletzen, sondern mir höchstens in die Hand schneiden, was aber nicht vorkam.
Damit meine Kinder einigermaßen ruhig sitzenblieben, setzte ich sie so hoch, dass sie auch in den Spiegel sehen und alles mitverfolgen konnten. Oder ich gab ihnen einen eigenen, kleinen Spiegel in die Hand. Ein guter Trick war auch immer das Fernsehen. Meine Kleinen schauten sehr interessiert hin und zwar immer in dieselbe Richtung und ich konte munter schneiden. Viel Zeit konnte ich mir meistens nicht lassen und so fiel manch eine Frisur nicht immer sehr akkurat aus.
Meine Problemzone war der Pony! Aber auch hier deckte ich das Kindergesicht immer mit Hilfe meiner Hand ab und ich schnitt immer nur kleine Strähnen. Auch hinter den Ohren war es schwierig, zu schneiden. Es hört sich vielleicht ulkig an, doch ich knickte das Ohr immer etwas nach vorn und konnte die dahinterliegenden Haare besser ereichen.
Wenn meine Beiden zu unruhig waren musste mein Mann schon mal helfen. Er zeigte ihnen ein Bilderbuch oder hantierte mit der Kasperpuppe herum und ich schnitt! Die Frisuren gerieten manchmal etwas ausser Fasson. Doch das machte den Beiden nichts aus. Sie waren noch nicht im kritischen Alter und auch missratene Frisuren sahen bei den zwei Kleinen immer noch nett aus.
Später unterliess ich es dann. Als sie älter und eitler wurden, durfte ich nicht mehr schneiden sondern es musste eine Frisörin sein. Das war dann auch in Ordnung. Auf jeden Fall habe ich während dieser Zeit eine ganze Menge Geld gespart und Spaß hat es mir ausserdem noch gemacht. *g*
Hopsten

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