Über Themen mit H Testbericht

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Erfahrungsbericht von elvira

Gesundes aus "H" wie Holunderblüten

Pro:

gesund und schmeckt

Kontra:

sammeln

Empfehlung:

Nein

Die Beerentrauben des schwarzen Holunders werden mittels Schere oder einem Messer abgeschnitten, wenn sie sich schwarzblau verfärbt haben. Man sollte wissen, daß sich die schirmartigen flachen Trugdolden schwärzlich ausfärben, bevor sie völlig ausgereift sind. Der chem. Stoff Sambunigrin ist vor allem in den noch unreifen Früchten anzutreffen und ist verantwortlich für Übelkeit, Erbrechen und kann Darmverstimmungen auslösen.

Achtung ist deshalb nur beim Verarbeiten der Beeren geboten, die müssen nämlich unbedingt reif sein, da die noch grünen Beeren das Blausäure abspaltende Sambunigrin enthalten und dadurch o.g Probleme hervorrufen.
Übrigens, der Holunder soll schon beruhigend wirken, wenn man sich dem Strauch nähert - ein Tipp für alle Choleriker!!!

In einen Baum, der so heilkräftig ist, muss natürlich auch ein guter Geist wohnen. Die einen behaupten, im Baum wohne die Frau Holla - ein anderer Name für die Hausgöttin Freya, die Haus, Hof und Stall vor bösem Zauber beschützt. Daher kommt auch der Name des Busches, abgeleitet vom altdeutschen Wort Holuntar = Baum der Frau Holle. (Später wurde dann die Frau Holle in dem Grimmschen Märchen daraus.) Ein Holunderbusch durfte deshalb auch nicht einfach zerstört werden, das brachte Unheil über Haus, Hof und seine Bewohner. Zum anderen sollten im Holunderbusch mit Vorliebe aber auch Elfen (kleine Geister wie Zwerge und Kobolde) hocken, die eine Art Symbiose mit ihm eingehen und daher stets um Erlaubnis gebeten werden wollen, wenn man Blüten und Beeren abzupft. Hat man das versäumt, rächen sie sich grausam - es sei denn, man bringt ihnen schnell Brot oder etwas Wolle zum Spinnen.

Nun aber zum Tee: Die reifen Beeren allerdings finden zahlreiche Verwendung als Kompott, Gelee, Fruchtsuppe oder Fruchtsaft. Diese enthalten bekannterweise ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Minerale und Vitamine.
Aus den Holunderblüten bereite ich allerdings gern einen kräftigen Tee zum Schutz vor Erkältung. Aber ist auch gut gegen Grippe, Zahn- und Ohrenschmerzen sowie der Blutreinigung. Die Herstellung ist einfach. Man gießt einen Teelöffel Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser auf und trinkt davon 4 bis 5 Tassen pro Tag. Nebenwirkungen sind mir nicht bekannt.
Ein Tip deshalb für die ungemütlicher werdende Jahreszeit. Wohl bekomm\'s !

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