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Erfahrungsbericht von seehuhn

H… wie Horrornachbarn

Pro:

das Sozialamt zahlt

Kontra:

Kinder verbreiten Angst und Schrecken...

Empfehlung:

Nein

Hallo liebe Leser,

eigentlich bin ich ein Menschfreund und mische mich nicht in das Leben fremder ein. Manchmal jedoch wird es auch mir zuviel.

Die Nachbarn meiner Eltern sind einfach nur der Horror.
Der Vater ist alkoholabhängig, schlägt nicht nur die Wohnungseinrichtung kurz und klein, nein auch seine Frau läuft gelegentlich mit einer Sonnenbrille rum.
Die Frau selber ist einfach nur zu bemitleiden. Eigentlich eine nette Frau, welche aber unter der Fuchtel des Mannes steht.
Die drei Kinder sind alle schlecht erzogen und gehen in Schulen für schwererziehbare Kinder.

Im Garten sieht man die Kinder oft mit einer AXT spielen. Manchmal bedrohen sie auch andere Kinder der Straße mit Glasscherben.

Auch im Haus wohnen zwei Hunde und noch ein paar Kleintiere. Die Hunde werden durch die Kinder verprügelt und geschlagen. Einmal hat ein Kind einen Hund mit der Leine an den Gartenzaun gebunden. Dieser wollte dann über das Tor springen und hat sich dabei fast erhängt. Ein Anruf beim Tierheim brachte nichts. Das Tierheim verwarnte die Familie nur, aber geändert hat sich nichts.

Was mich auch verärgert ist die Tatsache, dass die Familie Sozialhilfe erhält. Vielleicht falsch ausgedrückt, denn die Tatsache, dass jemand Sozialhilfe bekommt ist ja noch nichts verwerfliches, schaut man sich einmal die Arbeitslosenquote in Deutschland an. Trotzdem ist es nicht fair, dass ich mir alles hart erarbeiten muss und diese Familie immer die neuesten Fahrräder oder Spielsachen haben. Es kann doch nicht sein, dass bei einer Familie mit drei Kindern im Jahr locker mal sechs Fahrräder vorgefahren werden.
Sechs Fahrräder sind schon nötig, denn die Zerstörungswut der Kinder ist enorm. Selbst ich möchte diesen Kindern nicht nachts begegnen.

Hat der Ehemann mal wieder einen Rausch und schlägt die Wohnungseinrichtung zusammen, steht keine Woche später der Möbelwagen da und bringt neue Möbel zum zertrümmern.

Auch der Vermieter der Wohnung ist hilflos. Das Haus ist total verwahrlost. Im Garten türmt sich Müll. Der größte Sohn schlägt regelmäßig mit seiner Axt den Putz des Hauses ab. Eine Kündigung der Wohnung ist schon ausgesprochen, doch solange die Familie keine andere Wohnung hat, ist nicht viel drin mit rauswerfen.

Auch der Bruder der guten Frau ist ständig anwesend. Dieser ist aber grundsätzlich nur mit Auto waschen und polieren beschäftigt.

Durch die Hunde ist auch das Radfahren und das Autofahren auf der Straße nur eingeschränkt möglich. Die Hunde sind nämlich überhaupt nicht erzogen und sitzen den halben Tag auf der Straße rum. Wenn ein Auto kommt interessiert sie das eigentlich gleich überhaupt nicht. Einen Fahrradfahrer haben sie glaube ich, auch schon erwischt.



Ich musste diesem Ärger jetzt einfach mal Luft machen. Es ist einfach eine Frechheit, dass so etwas in Deutschland möglich ist. Ich muss hart arbeiten, wenn ich mir ein neues Fahrrad kaufen will und andere bekommen es umsonst.
Eigentlich sollte sich jeder ein paar Kinder anschaffen und zuhause sitzen. Das Sozialamt hilft dann schon.

Was mich auch sehr erschreckt ist das Verhalten des Tierheimes. Ein Hase wurde von den Kinder schon mal zu Tode geprügelt. Und dann eine Verwarnung??? Muss noch ein Tier sterben, bevor hier einmal gehandelt wird?

Kann es sein, dass ein Kind eine ganze Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt? Dass manche Kinder sich nicht mehr ohne Aufsicht auf die Straße trauen?

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