Erfahrungsbericht von Kathi!
Hochsprung - Geschichte und Regeln
Pro:
Spass total!
Kontra:
Falsche Anwendung kann Verletzungen verursachen
Empfehlung:
Nein
Die Überquerung der Hochsprunglatte hat eine Abwechslugsreiche Vergangenheit: Hocken, Scherem, Rollen, Wälzer.
Allerdings die Grundregeln sind seit 135 Jahren unverändert: jeder Athlet hat drei Versuche über eine gewählte Höhe
zu springen, doch nach einem Fehlversuch darf man die Latte nicht tiefer legen und der Absprung ist nur mit einem
Fuß zulässig. Die Hochsprunglatte ist heute vier Meter lang und wiegt maximal zwei Kilogramm.
1912 überwand als erster Mensch der Amerikaner Gerorge Horine die zwei Meter mit einem \\\"Parallel-Rücken-Roller\\\".
Davor wurde nur mit Hilfe der Technik des Scherensprungs, den Füßen zuerst, die Latte überquert. Weitere frühere
Varianten der Hochsprungtechniken sind Kreuzschnepper, Rückenroller und Tauchroller. In den dreißiger Jahren
galt David Albritton als der Erfinder des Parallelwälzers (Straddle). Dies war einer Weiterentwicklung der Rolltechnik,
die bis in die siebziger Jahre angewendet wurde.
Nach einem US-Amerikaner wurde der „Fosbury“-Flop benannt. Dies ist bis heute die meist angwante Technik im
Hochsprung. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico-City überquerte Richard \\\"Dick\\\" Fosbury - nach einem
bogenförmigen Anlauf - mit Schultern und Rücken zuerstdie Latte, um dann auf einem der inzwischen verwendeten
dicken Polsterkissen zu landen. Seit Ende der siebziger Jahre wird diese Technik von praktisch allen
Top-AthletInnen der Welt gesprungen. Ergebnis: Ein \\\"Ausbau\\\" des Weltrekordes von 2,29 m auf 2,45 m innerhalb
von 22 Jahren und zuvor nicht gekannte \\\"Überhöhungen\\\". Weltrekordhalter Javier Sotomayor beispielsweise
überspringt seine eigene Körperhöhe (1,93 m) um 52 Zentimeter. Die ersten Frauen-Hochsprung-Wettbewerbe
haben 1895 in den USA stattgefunden. Olympisch wurde die Disziplin ab 1928 in Amsterdam; die Männer sind
seit der ersten Neuzeit-Spiele 1896 dabei.
Noch eine zusätzlich Regel, um den Sieger zu erkennen: Erreichen mehrere Springer die gleiche Höhe, ist derjenige
besser platziert, der die zuletzterreichte Höhe mit der geringsten Anzahl von Versuchen übersprungen hat. Ist
diese Anzahl gleich, ist derTeilnehmer mit der geringsten Zahl von Fehlversuchen im gesamten Wettbewerb
besser platziert. Ist auchdiese Zahl identisch, kommt es zum Stechen. Dabei müssen die gleichstehenden
Wettkämpfer einen weiterenVersuch über die niedrigste Höhe ausführen, bei der einer der Gleichstehenden
sein Recht auf weitere Versucheverwirkt hat. Danach geht es jeweils zwei Zentimeter höher oder niedriger,
je nachdem, ob gerissen wurde oder nicht.
Allerdings die Grundregeln sind seit 135 Jahren unverändert: jeder Athlet hat drei Versuche über eine gewählte Höhe
zu springen, doch nach einem Fehlversuch darf man die Latte nicht tiefer legen und der Absprung ist nur mit einem
Fuß zulässig. Die Hochsprunglatte ist heute vier Meter lang und wiegt maximal zwei Kilogramm.
1912 überwand als erster Mensch der Amerikaner Gerorge Horine die zwei Meter mit einem \\\"Parallel-Rücken-Roller\\\".
Davor wurde nur mit Hilfe der Technik des Scherensprungs, den Füßen zuerst, die Latte überquert. Weitere frühere
Varianten der Hochsprungtechniken sind Kreuzschnepper, Rückenroller und Tauchroller. In den dreißiger Jahren
galt David Albritton als der Erfinder des Parallelwälzers (Straddle). Dies war einer Weiterentwicklung der Rolltechnik,
die bis in die siebziger Jahre angewendet wurde.
Nach einem US-Amerikaner wurde der „Fosbury“-Flop benannt. Dies ist bis heute die meist angwante Technik im
Hochsprung. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico-City überquerte Richard \\\"Dick\\\" Fosbury - nach einem
bogenförmigen Anlauf - mit Schultern und Rücken zuerstdie Latte, um dann auf einem der inzwischen verwendeten
dicken Polsterkissen zu landen. Seit Ende der siebziger Jahre wird diese Technik von praktisch allen
Top-AthletInnen der Welt gesprungen. Ergebnis: Ein \\\"Ausbau\\\" des Weltrekordes von 2,29 m auf 2,45 m innerhalb
von 22 Jahren und zuvor nicht gekannte \\\"Überhöhungen\\\". Weltrekordhalter Javier Sotomayor beispielsweise
überspringt seine eigene Körperhöhe (1,93 m) um 52 Zentimeter. Die ersten Frauen-Hochsprung-Wettbewerbe
haben 1895 in den USA stattgefunden. Olympisch wurde die Disziplin ab 1928 in Amsterdam; die Männer sind
seit der ersten Neuzeit-Spiele 1896 dabei.
Noch eine zusätzlich Regel, um den Sieger zu erkennen: Erreichen mehrere Springer die gleiche Höhe, ist derjenige
besser platziert, der die zuletzterreichte Höhe mit der geringsten Anzahl von Versuchen übersprungen hat. Ist
diese Anzahl gleich, ist derTeilnehmer mit der geringsten Zahl von Fehlversuchen im gesamten Wettbewerb
besser platziert. Ist auchdiese Zahl identisch, kommt es zum Stechen. Dabei müssen die gleichstehenden
Wettkämpfer einen weiterenVersuch über die niedrigste Höhe ausführen, bei der einer der Gleichstehenden
sein Recht auf weitere Versucheverwirkt hat. Danach geht es jeweils zwei Zentimeter höher oder niedriger,
je nachdem, ob gerissen wurde oder nicht.

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