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Erfahrungsbericht von popel14

Teil meiner Lebensgeschichte

Pro:

Kann Helfen.

Kontra:

Sowas will nicht jeder lese

Empfehlung:

Ja

Diesmal schreibe ich nicht, um gute Bewertungen zu erhalten. Es geht mir jetzt eher darum, dass manche Leute, die in einer rosigen Welt leben und wegsehen wenn es etwas ungewöhnliches ist oder zumindest annehmen es sei ungewöhnlich. Es gibt dinge, die geschehen jeden Tag, aber sie dringen nicht an die Gesellschaft. Ich möchte hiermit Leuten zeigen, die ähnliche erfahrungen hatten, dass man weiter machen kann und es doch Menschen gibt die sich nicht verstecken, denn das sollte keiner. Und nun zu mir:


Na und nu Zu mir:

Ich erblickte irgendwann, irgendwo in einer Kleinstadt das dunkle licht der
Welt und wurde netterweise von meiner Mutter nach meiner Tante Klaudia
benannt, jedoch wäre es niemals passiert, wenn sie nicht mit Schmerzmitteln
zugedröhnt gewesen wäre. Der Wunschname meiner Mutter war anfangs Kristin,
aber ich denke nicht das unser Verhältnis dadurch heute besser gewesen wäre.

Irgendwann habe ich, das kleine blonde dürre Mädchen, gemerkt, dass ich viel
zu wenig Aufmerksamkeit von meinen Eltern bekam als alle anderen Kindern. Da
habe ich mir mal eben gedacht, das ich mir ne Stricknadel in die Knie
ramme, damit meine Eltern nur ansatzweise bemerken das es mich gibt.
Aber anstatt sich mehr mit mir zu befassen, hatte ich das Gegenteil damit
erreicht.
Meine Eltern stritten sich deswegen nur noch und ließen sich Scheiden.

Nach der Scheidung befasste sich meine Mutter auch lieber mit den Männern um
nur an ihr glück zu denken. Glücklicherweise wurde das Miststück nur
verarscht.
Das geschah ihr recht!

Ich war relativ eine gute Schülerin nur irgendwann ist zwei Freundinnen und
mir aufgefallen das wir unsere Lehrerin doch nicht so mochten. Also
marschierten wir zur Polizei und erzählten, sie wäre eine Böse Hexe die mir
meinen schönen blauen Kamm und Geld geklaut hat. Das fanden dann alle ganz
lustig, als die Polizei in die Schule kam und wir alle dachten, sie käme in
einen schwarz-weis-geschtreiften Anzug zu den bösen Männern ins Gefängnis.
Leider kam es anders und wir drei Freundinnen durften die 3.Klasse
wiederholen.
Arsch geleckt! (Wir drei haben noch mehr angestellt, wenn ihr mehr wissen
wollt, dann sagt bescheid und ich schreib noch mehr über unsere Abendteuer!)


Irgendwann, als ich 12 war, würde mir das ganz leben zu blöde, da kamen
diese dunklen Gestalten!
So liebe Menschen hatte ich nie getroffen und sie schienen mich zu
verstehen.
Wir haben immer mehr Zeit miteinander verbracht, sie waren fast alle 17 oder
18, aber das hat niemanden gestört. Irgendwann haben sie mich abends
mitgenommen. Sie nannten es eine ?Schwarzemesse?. Sie sagten das die
Menschen da alle in eine art ?Freunde-Club? gehören und immer füreinander da
sind und ich könne es mir mal ansehen.
Ich fand ihr verhalten gegenüber etwas komisch, als sie sich auszogen und
den Liebesakt miteinander vollzogen, aber es hatte mir gefallen. Sie hatten
sich doch gern!
Irgendwann wollte ich da nicht mehr einfach nur zuschauen. Ich wollte
mittendrin sein.
Einer von ihnen. Sie waren eigenartig, aber sie verstanden mich.
Sie fingen an mir von Satan zu erzählen und von dem schmerz den er mir
nehmen könne wenn ich so werde wie er. Denn das böse kenne keinen Schmerz.
Das wollte ich unbedingt! Ich fing an eine art Mutproben zu vollziehen bis
mein großer Tag der Aufnahme kam:

Es war kurz vor 11 Uhr, meine Mutter dachte ich wäre bei einer Freundin, die
jedoch auch zu meinem Freundeskreis gehörte und wir uns still, in unseren
dunklen Gewänder gehüllt, zwischen den Grabsteinen zu einem abgemachten
Treffpunkt schlängelten, wo auch schon der Altar stand der mir mein Leid
nehmen sollte.
Es war still, keiner sprach. Unser Führer sprach paar Worte in einer anderen
Sprache, ich verstand sie. Wir zogen uns alle aus. Er reichte einen Kelch
weiter mit Blut. Es stammte von eines der Tiere das ich geopfert hatte.
Jeder trank einen schluck.
Zwei der Männlichen anwesenden baten mich, das ich mich auf den Altar lege.
Ich tat es, denn es war mehr ein Befehl als eine bitte. Der Führer trat vor
mich um paar Worte zu meiner Aufnahme zu lesen. Die zwei anderen gossen mir
mit heißem wachs ein Schattenpentagram auf meinen Bauch. Es tat nicht mal
mehr weh, solche schmerzen fügte ich mir seit meinem 4. Lebensjahr schon
selber zu.
Man könnte sagen das ich in dem Moment getauft wurde. Ja genau. Nur im Namen
des Bösen. Dann fing der Führer an im Deutschen zu sprechen, er bat die
beiden Männlichen nackten gestallten an meiner Seite mich zu entjungfern,
aber ihr Ejakuliertes auf den Grabstein eines verstorbenen Kindes zu
schmieren, sie sollten nicht in mir kommen.
Es waren schmerzen. Ja, Höllischeschmerzen! Aber es war nun mal richtig!
Dann kam der Führer und vollzog den selben Akt.

So etwas kam nie wieder vor, aber im laufe der zeit bekam ich mit, dass das
alles nicht OK. War. Ich wollte nicht mehr weiter der Sklave derer sein, von
denen ich dachte sie wären meine Freunde, mir dann aber so etwas antaten.
Ich war nicht die einzige die so dachte.
Einige andere und ich wollten raus aus diesem Teufelskreis, jedoch wie?
Sie waren unberechenbar, in der zeit hatten wir gelernt, uns nicht mit
Körperlicher- sondern Psychischer-Gewald zu währen. Wie sollten wir gegen
jemanden ankämpfen der mal unser meister war in der Vernichtung einer Seele?
Dann kam uns die rettende Idee, was wäre, wenn wir eine eigene neue
Gemeinde gründen würde? Ich redete offen mit dem Führer darüber und er
stimmte mir sogar zu, die richtige Person zu sein um eine eigene Gemeinde zu
führen.
Er ließ mich meines Ranges steigen. Dann konnte ich mit den anderen gehen.
Aber es war nicht vorbei. Wir waren alle immer noch m festen Glauben. Man
kann nicht einfach aus so einer derartigen Sekte austreten. Wir mussten sie
auflösen. Das war`s! Denkt ihr nicht?
Doch aber so war es! Wir waren Frei! Und wir wussten:

Leicht rutscht man hinein, aber steil ist der weg aus der
Hölle!


Mit Mitte 13 hatte ich dann meinen ersten Freund, aber die Beziehung war so
langweilig bis auf den einen Versuch Sex, der daneben gegangen ist, dass ich
da nicht mehr zu schreiben möchte.
Ich habe dann angefangen mich verstärkt mit PCs zu befassen und war gierig
nach wissen. Ich wusste das ist meine Welt. Bis Heute!

Nach meiner ersten Beziehung kam Plötzlich Leaven!
Er war so nett und Gutaussehend und mit seinen 26 Jahren sehr erfahren.
Vielleicht zu erfahrend für ein junges Mädchen wie mich damals, aber ich
habe ihn angehimmelt wie einen Popstar und träumte von zärtlichen küssen.
Na ja, ich weis nicht mehr wie, aber wir sind uns näher gekommen. Da war
dann auch schon der heiß ersehnte Kuss! Ich war verliebt und als hätte es
nicht noch besser kommen können, sagte er das was ich dachte! Wir waren ein
Paar.
Die erste Zeit war eine wunderschöne Zeit, trotz der vielen Kritik von außen
wegen der großen Altersunterschieds. Aber das war uns egal, wir liebten uns
wie in jener Nacht.
Es kamen wieder alte Bilder hoch. Ich konnte es nicht. Mir wurde die Seele
wieder zerrissen.
Es tat weh. Ich erzählte ihn von der vergangenen Sache auf dem Friedhof,
worauf er meinte, Er würde es verstehen. So war es anfangs auch, aber nach
einiger Zeit fing an druck zu machen. Irgendwann sagte er ?Du Schlampe,
irgendwann musst du es doch verkraftet haben?, er zog mir mein kleines Kleid
hoch und drang schmerzhaft in mich ein. Das widerholte er dann noch genau
12mal. Warum ich mich nicht gewährt hatte? Warum ich nicht zur Polizei
gegangen bin? Der Mann war unberechenbar, verfügte an macht und die Polizei
hatte er auch gekauft.

Ich empfand nur noch Hass, Hass auf alle Männer und Hass auf die Menschheit!
Wieso kann man so etwas jemanden antun und nicht für bestraft werden?
Warum gibt es solche Menschen?
Warum Er? Ich glaubte ihn für den liebsten Menschen auf der Welt!

Irgendwann, nach lange Zeit, lernte ich einen Mann kennen zu dem ich wieder
Vertrauen aufbauen konnte. Er hat es geschafft, wie auch immer, mir mein
vertrauen in die Menschen wieder zu geben. Ich gewann das erste mal die Lust
am Sex. Ich hatte das erste mal wieder einer Person vertraut und diesmal
wurde ich nicht mehr verletzt. Er war zu der zeit 35, ich Mitte 14, aber wir
gingen eine Feste Beziehung ein. Er war nicht nur ein Guter Freund,
Liebhaber und Zuhörer, sondern auch ein Vater den ich nie hatte. Es war
nicht einfach sich zu lieben und dabei die harte Kritik von außen zu hören.
Es vielen derbe Beleidigungen, die ich hier besser nicht erwähnen sollte.
Er gehörte nicht zu den Menschen, die kleinen Mädchen hinterher schauen und
sich an den Kurzen Röckchen und Knackigen Körpern aufgeilen. Er war von
Grund auf anders.
Er führe davor eine Gute Ehe, von der er sich in frieden Scheiden lies, denn
die Liebe war nicht mehr vorhanden. Er konnte mir nie erklären, warum es bei
mir so gekommen ist, aber er fand es OK. Wir haben uns aufgrund der schweren
Verhältnissen und der harten Kritik in Freundschaft getrennt. Es war OK.,
keine harte Trennung. Wir sind bis heute noch Freunde.


Dann am 27. Februar 2004 habe ich mich Glücklich verliebt uns wir sind bis
heute noch ein Paar. Daran wird sich hoffentlich in den nächsten Jahren auch
nichts ändern.
Wir haben unsere Weh-Wehchen, die Größtenteils von meiner Seite aus gehen,
da ich nicht mehr ganz so Beziehungsfähig bin.
Ein Beispiel ist z.B.:
Wir waren uns das erste mal richtig nah beieinander. Ich schien alles zu
vergessen.
Bei par Spielereien ist er versehentlich in mich Eingedrungen. Aber es war
wunderschön!
Das ist ein Augenblick über den wir heute noch gern mit einander gern reden.
Es passierte ganz ungezwungen aber doch gewollt.
Leider konnten wir so nicht weiter machen, denn ich nahm zu der zeit keine
Pille und er hatte kein Kondom. Als er aufstand um ein Kondom zu hohlen.
Ging die Stimmung bei mir etwas schwinden. Als er Eindringen wollte, sah ich
in ihm plötzlich meinen Vergewaltiger wieder, nur für einen Moment, aber er
war da.
Ich hatte es ihm nie gesagt, ich glaube aber er hat gemerkt das zuerst etwas
nicht stimmte, aber als ich mich wieder entspannte, war es für uns beide
wieder OK.
Spätestens nachdem er das hier gelesen hat, weis er davon. Es ist OK. Ich
liebe Ihn!



Warum ich das hier geschrieben habe?
Ich weis das es Menschen gibt die noch strikt davon überzeugt sind, das wir
in einer heilen Welt leben. Geschrieben habe ich es auch um zu zeigen, dass
so etwas einen das ganze Leben verfolgt. Viele sagen, sie seien über eine
schlimmer Vergangenheit hinweg, aber jemand der so was selbst erlebt hat,
weiß das es nicht so ist!

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Rheydt

    22.10.2004, 19:20 Uhr von Rheydt
    Bewertung: sehr hilfreich

    mein Gott ! Du hast echt schon eine Menge hinter dir ! Ganz schön stark, daß du so darüber schreiben kannst. Ich hoffe, daß dein Leben jetzt so weitergeht, wie du es dir wünschst ! Lg, Kerstin