Erfahrungsbericht von Anonym126
Löwenzahn! Unkräuter gibt es nicht!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Diesen Satz habe ich irgendwo mal gelesen und pflichte ihm bei, denn auch Unkräuter sind Pflanzen, die oft wunderschön blühen oder auch von ihrem Blattwerk her hübsch aussehen. Nur vermehren sie sich oft zu schnell und zu mächtig, verdrängen alles, was sich ihnen in den Weg stellt und müssen manchmal rigoros belämpft werden.
Als Kind habe ich aus Kleeblumen Kränzchen und Ketten geflochten und auch die leuchtend gelben Butterblumen brachte ich meiner Mutter oft in großen Sträußen mit. Ärger gab es immer dann, wenn wir durch die Getreidefelder streiften und alles niedertrampelten, um an die blauen Kornblumen zu gelangen.
Und dann gab es da noch den Löwenzahn. Vor dieser Pflanze wurden wir Kinder immer gewarnt. Wir durften sie zwar pflücken, doch sollten wir darauf achten, dass kein weißer Saft aus den Stengeln an unsere Finger und von dort aus in unseren Mund gelangt, er sei nämlich giftig sagte man uns. Wir stellten uns vor, bei der kleinsten Berührung tot umzufallen, doch das hinderte uns nicht, diese Blumen zu pflücken, und wie man sieht, erfreue ich mich auch heute noch allerbester Gesundheit. Allerdings sollte man sich schon die Hände gründlich waschen, nachdem man mit diesem milchigen Saft in Berührung gekommen ist. Gelangt der Saft eventuell in den menschlichen Organismus, könnte er bei empfindlichen Menschen zu Übelkeit führen. Mehr passiert aber nicht.
Diese Pflanze ist auf jeder Wiese und auch auf jedem noch so gepflegten Rasen irgenwann zu finden. Der Löwenzahn ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze, die sich nicht so schnell vertreiben lässt. Die sicherste Methode ist, bereits die ersten grünen Blättchen herauszurupfen. Die Blätter des Löwenzahn sind länglich und an den Rändern scharf gezackt. Um die Pflanze aus dem Rasen zu entfernen, muß man möglichst tief in die Erde stechen, um die ganze Wurzel zu erfassen. Der Löwenzahn hat eine Pfahlwurzel, die sich gerade und senkrecht in die Erde bohrt. Bleibt nur ein kleiner Rest zurück, treibt dieser spätestens im nächsten Jahr wieder aus.
Die Blätter des Löwenzahn breiten sich rosettenförmig und großflächig im Rasen aus, was nicht jeden freut. Die Grashalme werden nach und nach vom Löwenzahn verdrängt und von daher ist es schon richtig, dem sich Ausbreiten dieser Pflanze entgegen zu wirken. Man muss sie ja nicht gleich ganz aus dem Garten verbannen, doch den Wuchs etwas einzuschränken, ist sicher empfehlenswert. Eine gute Methode ist das Ausstechen der tiefliegenden Wurzel der Pflanze.
Zum Ausstechen gibt es im Gartencenter besondere Geräte, doch ich nehme ein Messer mit einer langen Klinge. So komme ich tief in das Erdreich, steche um die Wurzel herum und ziehe sie dann im Ganzen heraus. Allerdings mache ich das nur dann, wenn eine Löwenzahninvasion droht und unser Rasen kaum noch sichtbar ist.*g*
Meistens lasse ich den Löwenzahn aber stehen. Die leuchtend orange Blüte besteht aus vielen einzelnen kleinen Blättchen und sieht wunderschön aus. Die Blüte leuchtet ganz intensiv und ist ein attraktiver Farbklecks in dem Grün des Rasens. Wenn sich zu Beginn des Wachstums die ersten Blättchen entwickeln, schnappe ich mir ein Messer und schneide dieses zarte Grün ab. Ich bereite aus den kleinen Löwenzahnblättern schon mal einen Salat zu, dass heisst, ich mische diese Blätter mit einem normalen Salat. Der Löwenzahn schmeckt etwas bitter, vor allem die größeren Blätter sind etwas scharf. Als reinen Löwnenzahnsalat mag ich ihn nicht so gern. Doch er ergänzt einen gemischten Salat ganz hervorragend und gibt ihm einen sehr aromatischen, leicht bitteren Geschmack. Auch Hasen, Kanichen und Meerschweinchen lieben diese zarten, grünen und frischen Löwenzahnblätter.
Wer also nicht alle Löwenzahnpflanzen aus seinem Garten verbannt hat, kann sich nach der Blüte an den bizzaren, kugelrunden Pusteblumen erfreuen. Wie eine grau- weiße Kugel sieht diese Pusteblume aus und kommt ein kräftiger Windstoß, fliegen die kleinen Samen wie klitzekleine Fallschirme durch die Luft. Auf die Art und Weise vermehrt sch der Löwenzahn natürlich enorm. Doch den Kindern ist das egal. Früher wie heute lieben die Kinder diese Blume und sorgen durch kräftiges Pusten für eine gesicherte Vermehrung.
Liebe Grüße
Catty
Als Kind habe ich aus Kleeblumen Kränzchen und Ketten geflochten und auch die leuchtend gelben Butterblumen brachte ich meiner Mutter oft in großen Sträußen mit. Ärger gab es immer dann, wenn wir durch die Getreidefelder streiften und alles niedertrampelten, um an die blauen Kornblumen zu gelangen.
Und dann gab es da noch den Löwenzahn. Vor dieser Pflanze wurden wir Kinder immer gewarnt. Wir durften sie zwar pflücken, doch sollten wir darauf achten, dass kein weißer Saft aus den Stengeln an unsere Finger und von dort aus in unseren Mund gelangt, er sei nämlich giftig sagte man uns. Wir stellten uns vor, bei der kleinsten Berührung tot umzufallen, doch das hinderte uns nicht, diese Blumen zu pflücken, und wie man sieht, erfreue ich mich auch heute noch allerbester Gesundheit. Allerdings sollte man sich schon die Hände gründlich waschen, nachdem man mit diesem milchigen Saft in Berührung gekommen ist. Gelangt der Saft eventuell in den menschlichen Organismus, könnte er bei empfindlichen Menschen zu Übelkeit führen. Mehr passiert aber nicht.
Diese Pflanze ist auf jeder Wiese und auch auf jedem noch so gepflegten Rasen irgenwann zu finden. Der Löwenzahn ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze, die sich nicht so schnell vertreiben lässt. Die sicherste Methode ist, bereits die ersten grünen Blättchen herauszurupfen. Die Blätter des Löwenzahn sind länglich und an den Rändern scharf gezackt. Um die Pflanze aus dem Rasen zu entfernen, muß man möglichst tief in die Erde stechen, um die ganze Wurzel zu erfassen. Der Löwenzahn hat eine Pfahlwurzel, die sich gerade und senkrecht in die Erde bohrt. Bleibt nur ein kleiner Rest zurück, treibt dieser spätestens im nächsten Jahr wieder aus.
Die Blätter des Löwenzahn breiten sich rosettenförmig und großflächig im Rasen aus, was nicht jeden freut. Die Grashalme werden nach und nach vom Löwenzahn verdrängt und von daher ist es schon richtig, dem sich Ausbreiten dieser Pflanze entgegen zu wirken. Man muss sie ja nicht gleich ganz aus dem Garten verbannen, doch den Wuchs etwas einzuschränken, ist sicher empfehlenswert. Eine gute Methode ist das Ausstechen der tiefliegenden Wurzel der Pflanze.
Zum Ausstechen gibt es im Gartencenter besondere Geräte, doch ich nehme ein Messer mit einer langen Klinge. So komme ich tief in das Erdreich, steche um die Wurzel herum und ziehe sie dann im Ganzen heraus. Allerdings mache ich das nur dann, wenn eine Löwenzahninvasion droht und unser Rasen kaum noch sichtbar ist.*g*
Meistens lasse ich den Löwenzahn aber stehen. Die leuchtend orange Blüte besteht aus vielen einzelnen kleinen Blättchen und sieht wunderschön aus. Die Blüte leuchtet ganz intensiv und ist ein attraktiver Farbklecks in dem Grün des Rasens. Wenn sich zu Beginn des Wachstums die ersten Blättchen entwickeln, schnappe ich mir ein Messer und schneide dieses zarte Grün ab. Ich bereite aus den kleinen Löwenzahnblättern schon mal einen Salat zu, dass heisst, ich mische diese Blätter mit einem normalen Salat. Der Löwenzahn schmeckt etwas bitter, vor allem die größeren Blätter sind etwas scharf. Als reinen Löwnenzahnsalat mag ich ihn nicht so gern. Doch er ergänzt einen gemischten Salat ganz hervorragend und gibt ihm einen sehr aromatischen, leicht bitteren Geschmack. Auch Hasen, Kanichen und Meerschweinchen lieben diese zarten, grünen und frischen Löwenzahnblätter.
Wer also nicht alle Löwenzahnpflanzen aus seinem Garten verbannt hat, kann sich nach der Blüte an den bizzaren, kugelrunden Pusteblumen erfreuen. Wie eine grau- weiße Kugel sieht diese Pusteblume aus und kommt ein kräftiger Windstoß, fliegen die kleinen Samen wie klitzekleine Fallschirme durch die Luft. Auf die Art und Weise vermehrt sch der Löwenzahn natürlich enorm. Doch den Kindern ist das egal. Früher wie heute lieben die Kinder diese Blume und sorgen durch kräftiges Pusten für eine gesicherte Vermehrung.
Liebe Grüße
Catty
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