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Erfahrungsbericht von Daniela29

Leben mit einem neuen Lebenspartner und meinen Kindern !!!.

Pro:

Bei uns läuft es super

Kontra:

Es kann auch problematisch werden, wenn die Kinder den neuen Mann nicht akzeptieren

Empfehlung:

Nein

Manche haben sicher den Bericht über meine Trennung von meinem Mann gelesen und den Meisten ist es wohl bekannt das ich Mama von 3 Kindern bin, die nicht von meinem neuen Lebensgefährten sind.
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Ich bin 32 Jahre alt, geschieden, Mama von 3 Kindern, eigentlich 4en, aber das Eine ist unser gemeinsames, darum kann es hier nicht gehen. soll ich mein Leben lang alleine bleiben damit die Kinder keinen Schaden nehmen, oder soll ich warten bis die Kinder erwachsen sind, und erst dann einen neuen Partner suchen, bzw. finden ? Nein, das kann es wohl nicht sein !!!

Als ich meinen neuen Partner kennenlernte, war natürlich die Frage da ob ich diesen meinen Kindern \"vorsetzen \" kann , ob er wohl auch mit den Kindern klarkommen wird, denn er hat keine Kinder und so ist es sicher nicht einfach auf einen Schlag 3 zu bekommen. Soviele Fragen, doch ohne Versuch, keine Antworten !!!

Da er aus Berlin kommt und ich am Bodensee wohne, war das erst einmal eine Wochenendbeziehung über die wir Beide aber nicht sehr glücklich waren, denn das war es nicht was wir wollten. So beschlossen wir, das er an den Bodensee ziehen wird. Langsam begannen wir ein kennenlernen zwischen den Kindern. Zuerst wussten diese noch nicht das es sich hier um meinen neuen Partner handelt, was glaube ich auch gut so war, denn ich finde man muss so etwas im Interesse der Kinder behutsam angehen.

Mein Sohn mit 10 Jahren der eigentlich normalerweise eher zurückhalten ist, war sofort gesprächig und erzählte Sven gleich so einiges, klärte ihn über Pokemons auf und so schuf sich hier gleich eine Vertrauensbasis. Meine Tochter die 8 Jahre alt ist und normalerweise sehr offen, war diesem neuen Mann gegenüber zuerst einmal etwas zurückhaltend, aber wir wussten Beide das wir dies akzeptieren mussten. Die Kleine mit 2,5 Jahren fremdelte zuerst ein wenig, was aber ganz schnell wieder verflog. Das war der Beginn eines neuen Kennenlernens.

Die erste Zeit musste er unter der Woche noch in Berlin sein, denn er hatte ja auch einiges wegen der Auflösung zutun und immer wenn er wieder wegging, waren auch die Kinder traurig. Man konnte doch feststellen das sie ihn in ihr Herz geschlossen hatten.

Wie gesagt wir sahen uns nur am Wochenende, wesswegen wir beschlossen 1ne Woche Ferien in Berlin zu machen, denn in einer Woche am Stück kann man sich besser kennenlernen, als an den Wochenenden.Hier bemerkten die Kinder dann auch das wir ein Paar waren und es schien ihnen nichts auszumachen, worüber wir natürlich froh waren. Die Kinder kannten Berlin nicht und so gab es viele Fragen, die \"er \" natürlich beantworten musste, denn ich kenne mich in Berlin ja auch nicht aus. Hier fand ich es schon sehr schön wie geduldig er die vielen Fragen beantwortete. Er ging von Anfang an auf die Kinder ein, was natürlich einiges erleichterte. Schnell war zu merken das auch er mit den Kindern klar kam, was nicht so selbstverständlich ist.

Nach dieser Woche waren wir alle zufrieden und glücklich wieder nach Hause gefahren. 2 Wochen noch und er wohnte dann bei uns, was die Kinder als ganz normal annahmen.

Jetzt ist es so das alle sehr offen miteinander umgehen. Die Kleine ruft nach ihm wenn sie morgens aufwacht, die anderen Beiden erzählen ihm nach wie vor sehr viel, und er hört noch immer zu und beantwortet die Fragen.
Das war die Sicht aus meinen Augen und aus den Augen meiner Kinder, etwas möchte ich aber auch über seine Gedanken wiedergeben,denn er spielt ja doch irgendwie die Hauptrolle.
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Wie schon erwähnt ging es Sven eigentlich wie in der Serie \"ich heirate eine Familie\". Dazu kommt aber noch das die Kinder einen Papa haben, den sie sehr gerne haben und zu dem sie auch regelmässig Kontakt haben. Er hat Angst sich da irgendwo dazwischen zu drängen. Sicher hatte er anfangs auch Angst wie er mit den Kindern klarkommt, kann aber inzwischen selbst sagen das es super klappt. In seinen Gedanken war auch das er sich zwischen mich und meine Kinder drängt und ich ihm vorhalten werde das er nicht der Vater ist. Werde ich nie machen und das sollte man auch nie machen. Ich sehe es so das er sich mit um die Kinder kümmert, er wickelt ,macht Frühstück für alle, lernt mit ihnen, also kann er auch einmal meckern wenn die Kinder ihn ärgern oder Mist bauen. Diese Freiheit sollte man dem neuen Partner schon geben, sofern er sich auch kümmert.
Die Meisten seiner Ängste waren unbegründet, denn die 4 kommen super zurecht und er wurde von den Kinder voll angenommen, so wie auch er die Kinder voll annahm.

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So das war jetzt mehr oder weniger die Geschichte wie sie sich bei mir zutrug, jetzt möchte ich aber noch einige Tipps geben, die aus meiner Sicht wichtig sind, wenn sie auch teilweise schon im Text enthalten sind.
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Der neue Partner sollte nicht versuchen dem Vater die Kinder zu nehmen, indem er schlecht über diesen redet, denn die Kinder haben nunmal einen Vater zudem sie auch Kontakt halten sollten, denn sonst wäre das meist sicher ein herber Verlust.

Hat man einen neuen Partner sollte man langsam bei der Kennenlernphase vorgehen, behutsam ist wohl das bessere Wort, denn sonst wird die Umstellung zu hart.

Der neue Partner oder auch Partnerin sollte sich um die Kinder kümmern dürfen, aber auch dadurch gewisse Freiheiten bekommen, wie z.b auch einmal mit den Kindern schimpfen oder ihnen sagen dürfen wenn ihm /Ihr etwas nicht gefällt.Es gibt ja nicht nur Pflichten, es gibt auch Rechte !!!

Wir, die wir die Kinder schon seit Geburt haben, sollten etwas geduldig sein, wenn es beim wickeln, füttern, nicht gleich so klappt. Der neue Partner hat vielleicht noch nicht die Erfahrung die wir schon haben, und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

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Abschliessend noch ein paar Worte an dich mein Schatz, denn ich weiss das du diesen Bericht lesen wirst.Ich danke dir das du dir immer Zeit für die Kinder nimmst, auch das du nicht meckerst da wir durch die Kinder ja weniger Zeit für uns haben. Schön auch das es dir nichts ausmacht wenn die Kinder bei jeder Unternehmung dabei sind.Ich liebe dich.
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Liebe Grüsse,
Daniela29

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