Erfahrungsbericht von Indigo
Love Parade am 13. Juli 2002 in Berlin
Pro:
Ein Weltkulturereignis
Kontra:
Müll, Freck, Drogen
Empfehlung:
Nein
Love Parade am 13. Juli 2002 in Berlin
Es ist wieder soweit, die Love Parade steht vor der Tür. Das diesjährige Motto der Organisatoren „Access Pease“ transportiert wieder den friedvollen und begeisterungsfähigen Grundgedanken, der in den letzten Jahren schon verloren zu gehen drohte.
Die Veranstalter sind gut vorbereitet, die Route durch den Berliner Tiergarten ist gesichert und das Berliner Verwaltungsgericht hat den Eilantrag einer Anwohnerin auf vorläufigen Rechtschutz zur Einhaltung der Lärmschutzverordnung abgewiesen.
50 verschiedne Wagen haben den Zuschlag bekommen und die Veranstalter wollen back to the roots. Die Werbewagen der daily soaps wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ „Verbotene Liebe“ etc. sind ebenso nicht erwünscht wie Gotthilf Fischers Chorgesang oder der smart grinsende Mallorca-König Jürgen Drews.
Die Veranstalter laden die Welt ein, aber nicht unbedingt, um auf einem Wagen werbewirksamdie Strecke abzufahren.
Das Image und die Ideologie soll wieder mehr den Techno-Jüngern gewidmet werden. Wir werden folglich Labels, DJ`s sogenannte Szenemedien und Partygrößen erleben dürfen.
Erstmals wird die Love Parade auch im worldwideweb präsent. Unter www.loveprade.net können User bis zu vier Fotos im Bereich „Love-Dating“ kostenfrei einspeisen, um so endliche die große Liebe zu erhaschen. Nach Pressemitteilungen stehen bislang schon 300.000 Flirter zur Auswahl.
Für die Skeptiker und Kritiker sei angemerkt, dass ich persönlich wenig mit diesem Massenphänomen anfangen kann, dennoch aber der Einschätzung des Love Parade GmbH Geschäftsführers folgen kann: „Zu voll, zu laut, zu schmutzig, zu kommerziell? Zugenial!“
Die erwarteten eine Million Raver werden am 13. Juli wieder den Tiergarten mit Müllbergen überschütten. Dieses Jahr ist jedoch der Veranstalter in der Pflicht, den Müll zu beseitigen. Unter Berücksichtigung der bislang immer dreistelligen Millionengewinne ist dies jedoch eine durchaus zumutbare Last.
1989 ging es mit „Friede, Freude, Eierkuchen“ lauf dem Kurfürstendamm los, am 13. Juli 2002 geht es mit „Access Pease“ fröhlich weiter.
Es ist wieder soweit, die Love Parade steht vor der Tür. Das diesjährige Motto der Organisatoren „Access Pease“ transportiert wieder den friedvollen und begeisterungsfähigen Grundgedanken, der in den letzten Jahren schon verloren zu gehen drohte.
Die Veranstalter sind gut vorbereitet, die Route durch den Berliner Tiergarten ist gesichert und das Berliner Verwaltungsgericht hat den Eilantrag einer Anwohnerin auf vorläufigen Rechtschutz zur Einhaltung der Lärmschutzverordnung abgewiesen.
50 verschiedne Wagen haben den Zuschlag bekommen und die Veranstalter wollen back to the roots. Die Werbewagen der daily soaps wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ „Verbotene Liebe“ etc. sind ebenso nicht erwünscht wie Gotthilf Fischers Chorgesang oder der smart grinsende Mallorca-König Jürgen Drews.
Die Veranstalter laden die Welt ein, aber nicht unbedingt, um auf einem Wagen werbewirksamdie Strecke abzufahren.
Das Image und die Ideologie soll wieder mehr den Techno-Jüngern gewidmet werden. Wir werden folglich Labels, DJ`s sogenannte Szenemedien und Partygrößen erleben dürfen.
Erstmals wird die Love Parade auch im worldwideweb präsent. Unter www.loveprade.net können User bis zu vier Fotos im Bereich „Love-Dating“ kostenfrei einspeisen, um so endliche die große Liebe zu erhaschen. Nach Pressemitteilungen stehen bislang schon 300.000 Flirter zur Auswahl.
Für die Skeptiker und Kritiker sei angemerkt, dass ich persönlich wenig mit diesem Massenphänomen anfangen kann, dennoch aber der Einschätzung des Love Parade GmbH Geschäftsführers folgen kann: „Zu voll, zu laut, zu schmutzig, zu kommerziell? Zugenial!“
Die erwarteten eine Million Raver werden am 13. Juli wieder den Tiergarten mit Müllbergen überschütten. Dieses Jahr ist jedoch der Veranstalter in der Pflicht, den Müll zu beseitigen. Unter Berücksichtigung der bislang immer dreistelligen Millionengewinne ist dies jedoch eine durchaus zumutbare Last.
1989 ging es mit „Friede, Freude, Eierkuchen“ lauf dem Kurfürstendamm los, am 13. Juli 2002 geht es mit „Access Pease“ fröhlich weiter.
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