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Erfahrungsbericht von egonman

Kurz , schnell , bequem und alltagstauglich !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

„Liegeräder“


„Liegeräder“ eignen sich nicht nur für sportliche Radfahrer !



sie sehen so verlockend aus , wenn sie über den Asphalt an einem vorbei sausen und ihre Fahrer locker in die Pedale tretend und entspannt lächelnd die flotte Fahrt genießen - und dazu das Staunen der Passanten . „Liegräder2 sind nicht nur schnell und bequem , sie fallen auch auf . Außer Neugier wecken sie auch noch Befürchtungen . Und obwohl man gerade mit eigenen Augen gesehen hat , dass man mit einem „Liegerad“ nicht umfällt , steht diese Befürchtung meist an erster Stelle , gefolgt von einem diffusen Unsicherheits-Gefühl im Straßen-Verkehr .

Doch „Liegerad“ ist nicht gleich „Liegerad“ . Wie bei „normalen“ Fahrrädern reicht die Palette von rassigen Renn-Maschinen mit ultratiefer Liege-Position bis zu bequemen Scooter-Bikes und hohem , aufrechtem Sitz . „Allzweck-Liegeräder“ haben eine Sitzhöhe zwischen 45 und 60 Zentimeter , so hoch wie im Auto , und die Sitzneigung läßt sich zwischen flacher Position für die Tour über Land und aufrechter Position für den städtischen Verkehr einstellen . Mit einem solchen „Liegerad“ ist man auf jeden Fall sicherer im Verkehr als mit einem Fahrrad ohne Licht , womit denen viel zu viele unterwegs sind - anscheinend ohne sich zu fürchten . Allerdings erfordert „Liegeradfahren“ im Verkehr eine defensive Fahrweise .

An Kreuzungen sieht man schlechter ein als auf dem „Normal-Fahrrad“ . Dafür ist der Kopf im Falle einer Kollision hinten und deshalb besser geschützt . Zum Beispiel das Toxy von Quantum ist ein solches „Alltags-Liegerad“ . die Sitzhöhe ist einstellbar zwischen 50 und 60 Zentimeter , ebenso die Sitzneigung . Mit dem Tretlager vor dem Vorderrad gehört es in die Klasse der „Kurzlieger“ . Das Toxy kommt mit einem relativ kurzen Radstand von nur 0,95 Metern aus und ist deshalb auch für kleinere Fahrer (ab 1,50 Meter) geeignet . trotz des kurzen Radstandes fährt das Toxy überraschend gut geradeaus . Auch „Liegerad-Neulinge“ können sofort damit fahren , die Schlenker am Anfang verlieren sich nach wenigen Metern . Die Sitzposition hat eine angenehme Neigung , die Übersicht ist sehr gut . Federgabel und Federung hinten sprechen sensibel an . Und mit seinen 20-Zoll-Rädern ist das Toxy kompakt und gut zu händeln . Wegen des kleinen Hinterrades ist eine Ausstattung mit Srams 3 x 7-Schaltung oder der neuen Dual Drive empfehlenswert , dadurch kann man auf übergroße Kettenblätter vorne verzichten

Quantum bietet für das Toxy zahlreiche Ausstattungs-Varianten an , Oben- oder Unter-Lenker , Schalen- oder Spann-Sitze , Gepäckträger oder Heckkoffer , V-Bremsen oder Scheiben-Bremsen , Frontverkleidung , Nabendynamo und auch Rohloffs 14-Gang-Nabe . Nicht zu empfehlen sind die Dreh-Schalt-Griffe aus dem preiswerten Regal . Srams Griffe und Schaltzüge schalten deutlich besser . Und die Ketten-Führung mit Leitrolle , wie sie andere Hersteller verwenden , funktioniert aus Erfahrung etwas besser . Dafür ist das „Basis-Toxy“ mit 2970 Mark / 1518,54 Euro ziemlich preiswert , Preisskala nach oben hin offen . Einen Rahmen-Bau-Satz gibt es für 1970 Mark / 1007,25 Euro . Und das neue Toxy LT mit niedrigem Sitz gibt es ab 1920 Mark / 981,68 Euro .



Hoffe das ich einen kleinen Überblick über die „Liegeräder“ geben konnte , da ja bald die richtige Zeit dafür wieder anfängt . Das fahren mit einem „Liegerad“ ist was ganz feines , um aber ganz ehrlich zu sein , für mich selber ist das nicht das richtige fahren , es geht nichts über ein „normales Fahrrad“ . Wer aber Spaß daran hat , der sollte es ruhig mal ausprobieren , ich wünsche allen unfallfreie Fahrten !


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-10 12:33:09 mit dem Titel Phänomenal einfach - einfach phänomenal !

„Lüdenscheid“



Es ist nie zu spät , ein paar Fragen des Lebens zu klären , vor allem die Fragen , die trotz intensiver Bemühungen aller Physik-Lehrer ein Rätsel bleiben . Das Erlebnis-Zentrum „Phänomenta“ löst die Rätsel . In einem einzigartigen Konzept aus Wissenschaft und Unterhaltung wird im wörtliche Sinne begriffen , was die Welt im inneren zusammenhält .
Die Gesetze der Natur und der Physik werden spielerisch demonstriert . Phänomenal einfach !

Einfach phänomenal ist das Erlebnis im Sauna-Dorf . Hinter der bescheidenen Bezeichnung verbirgt sich eine ganz große Idee . In einem weiträumigen Freigelände ist eine ganze Dorf-Landschaft mit massiven Kiefern-Holz-Hütten gestellt , für alle denkbaren Formen des Schwitzens , Ruhens und Enspannens . Die Frei- und Wasser-Flächen , Pools und Ruhe-Zonen machen den Aufenthalt zu einem Mekka des Relaxen . Auch ein sehr gutes Hotel mit komfortabler Ausstattung das Zentral und inmitten des Stadt-Parks liegt ist vorhanden . Wo man im Restaurant „Winter-Garten“ in gemütlicher Atmosphäre sie saisonalen Gerichte der Region genießen kann . Weitere Angebote sind zum Beispiel Sauna und Solarium oder Panorama-Schwimmbad in der 11. Etage , auch Tischtennis- und Billard-Raum sowie vier rüstikale Bundeskegel-Bahnen stehen dort zur Verfügung . Wie man sieht ist man dort bestens aufgehoben und versorgt , falls der Aufenthalt mal länger dauern sollte .

Ein buntes Miteinander von Kunst , Technik und Geschichte präsentieren die Städtischen Museen . Ganz spielerisch ergänzen sich eine herausragende Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts und Relikte der Technik-Geschichte . So steht in der Glas-Halle des Museums einer ganzer Eisenbahnzug der ehemaligen Kreis-Altenaer-Eisenbahn , und zur Feuerwehr-Geschichte findet sich ebenso eine Spezial-Abteilung wie zur Historie der Knöpfe . Eine Sammlung historischer Land-Karten ist auch zu bestaunen , dann Münzen , Orden und Medallien aus „Lüdenscheider“ Produktion .

Ein Grund mehr also für „Lüdenscheid“ , aber bei weitem nicht der einzige . Noch ein Wissensdurst kann hier gestillt werden , der , wie das Bier gebraut wird . Im Brau-Haus Schillerbad wird es erklärt und das Gelernte kann dann noch Schluck für Schluck vertieft werden . Eigentlich war das Schillerbad einmal eine Schwimm-Halle , bevor es zur Brauerei umgewidmet wurde . Eine Schwäche der „Lüdenscheider“ für originelle Umnutzungen , so findet sich die Kult-Kneipe „Knast“ ausgerechnet in einer ehemaligen Arrest-Zell , sozusagen eine gastronomische Vollzugs-Anstalt . Und den Leuten gefällt’s .

Und auch um „Lüdenscheid“ herum erwartet einen eine reiche Kultur-Landschaft und Natur pur , die auf den erholungssuchenden Wanderer oder Radler warten . Zum Beispiel das Sauerland mit seinen Hügeln , Seen und Wäldern . Oder aber einen Besuch auf einem der Schlösser und Burgen der Gegend bringt Kultur und Natur zueinander .


Also „Lüdenscheid“ ist ein schönes Städtchen , aber auch seine Umgebung ist nicht zu verachten . Wie schon beschrieben gibt es doch sehr viel interessantes zu sehen , für jeden ist etwas dabei . Kann einen Besuch von „Lüdenscheid“ nur empfehlen und viel Spaß dabei wünschen !


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-21 11:10:51 mit dem Titel Lichttherapie stärkt das Immunsystem !








Lichttherapie stärkt das Immunsystem !





„Licht-Therapie“


Mit einer „Licht-Therapie - Winter-Depression“ ade !

Wie wichtig ein intaktes „Immun-System“ für die Gesundheit ist , dürfte jedem bekannt sein .
Doch es kann von vielen Einflüssen beeinträchtigt und belastet werden , so dass es nicht mehr in der Lage ist , seine Aufgaben wahrzunehmen . Aktuelle Unter-Suchungen auf dem Gebiet der „Neuro-Immunologie“ Das heißt : Einfluss des zentralen Nerven-Systems auf die Abwehr-Kräfte) haben gezeigt , wie „Stimmungs-Änderungen , die Jahreszeiten , Stress und die individuellen Tag-Nacht-Rhythmen“ das „Hormon-System“ beeinflussen und eine tiefgreifende Wirkung auf den physiologischen Zustand des „Immun-Systems“ haben können.

Bei der Stärkung der Abwehr spielt Licht eine zentrale Rolle . In erster Linie erfolgt die Aufnahme der stimulierenden Strahlen übers Auge . Sie kann aber auch , so wie beim „Sonnen-Baden“ mit ultravioletten Strahlen , über die Haut erfolgen . Die erzielten „Wirkmechanismen“ scheinen sehr unterschiedlich abzulaufen , was aber noch in der aktuellen „Licht-Forschung“ geklärt werden muss .

In der dunklen Jahreszeit ist es allerdings oftmals nicht möglich , ausreichend Licht aufzunehmen . Zwar hilft schon ein langer „Spazier-Gang“ bei bedecktem Himmel .
Zusätzlich empfiehlt es sich aber , mit einer entsprechenden „UV-Licht-Therapie“ das „Immun-System“ zu stärken .



Ehe man eine „Licht-Therapie“ macht sollte man unbedingt mit dem Arzt sprechen , es kann zwar nicht schaden , aber das sollte man im Einzelfall abklären . Wenn es draußen all zu trübe ist hilft auch schon mal ein Gang ins „Sonnen-Studio“ , anschließend fühlt man sich wie neu geboren und das schlechte Wetter kann einem nichts mehr anhaben . Sollte man aber schon in eine Depression hereingerutscht sein , dann muss man doch schon eine „Licht-Therapie“ , das sagt einem aber der Arzt , mit mehreren Sitzungen machen . Wünsche uns allen das sie diese Jahreszeit ohne Depressionen gut überstehen !


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-20 13:51:22 mit dem Titel Lasterhaus und Domschatz !

„Limburg an der Lahn“



Mächtig thront der Dom über der Stadt und der Lahn .
Selbst das Schloss wirkt klein daneben .



Wer die Lahn im Limburger Becken zwischen Taunus und Westerwald überquert , erlebt die weiß und erdrot gestrichene Bischofs-Kirche mit den sieben dicht stehenden Türmen schon von weitem als Blickfang . Von Osten hat man die klassische Ansicht der Illustratoren im 19. Jahrhundert : Fluss und Fels mit dem Dom und Schlösschen . Vom Westen sieht man die Doppel-Turm-Fassade mit der riesigen Rose . Im Vordergrund schwingt sich die Bogen-Brücke aus dem 14. Jahrhundert über die Lahn . Links außen steht ihr ehemaliger Wehrturm und auf der Brücken-Mitte ein steinerner Nepomuk , der in „Limburg“ als Symbiol-Figur für Courage gegenüber der Obrigkeit besonders aktuell ist .
Der alte Stadtkern wurde am Lahnufer halbmondförmig um den Domberg angelegt und steht komplett unter Denkmal-Schutz . die Häuser entstanden zwischen dem 13. Und 18. Jahrhundert , unter ihnen sind einige Fachwerk-Perlen , ehemalige Burgmannenhöfe , Stiftsherren-Häuser , Wohnhäuser wohlhabender Patrizier . als nationales Denkmal ist das Gotische Haus von 1289 am Römer 2-4-6 geschützt . In der Brückengasse 9 steht das 1567 erbaute Haus der sieben Laster . Die Todsünden sind als Figuren in die Balken-Köpfe geschnitzt : Hochmut , Geiz , Neid , Unkeuchheit , Unmäßigkeit , Zorn und Trägheit .
Zu den Altstadt-Attraktionen gehört eine Ansammlung von Fachwerk- und Stein-Häusern am Fischmarkt . Dort kann das ehemalige Rathaus bewundert und als Standesamt genutzt werden . Unter seiner hohen gotischen Erdgeschoss-Halle mit mächtigen Stützbalken und einer Wendel-Treppe befindet sich ein Keller-Gewölbe aus dem 13. Jahrhundert . Am Fischmarkt 12 steht ein um 1300 erbautes steinernes gotisches Hallen-Haus , an dessen Haustür Bronzetafeln mit Daten zur Stadt-Geschichte angebracht sind .



Rauschen heute die meisten Reisenden auf der Autobahn und bald auf der neuen ICE-Strecke an „Limburg“ vorbei , mussten sie früher ihr Tempo drosseln , um an der seichten Stelle die Lahn zu passieren . Fernstraßen , wie die von Köln nach Frankfurt , führten über die Limburger Furt . Bald wurde Zoll erhoben , eine Burg zur Sicherung gebaut , und schließlich entstand eine Kaufmanns-Siedlung , um beim Waren-Verkehr richtig mitmischen zu können .
Die ursprüngliche Schutzburg an der Lahn war seit 821 Sitz der Niederlahngauer Grafen . Graf Konrad Kurzhold , dessen Grabmal im Nordquerhaus des Doms steht , gründete 910 innerhalb der Burganlage das Georgenstift mit Genehmigung von König Ludwig dem Kind . „Limburg“ hat nachweislich seit 1214 Stadtrechte . Von 1806 – 1866 gehörte die Stadt zum Herzogtum Nassau , das 1827 „Limburg“ zum Bischofssitz erhob . Der auf dem Platz der alten Stiftskirche erbaute Sankt-Georgs-Dom wurde 1235 geweiht . Wer die Kathedralen von Laon oder Tournai gesehen hat , wird ähnliche Bauelemente am Limburger Dom entdecken , etwa die symbolische Siebenzahl der Türme , die Streb-Bogen-Konstruktion oder die Rose der Westfassade . Kirchen-Kennern wird auch die architektonische Verwandtschaft mit Kirchen im Rheinland auffallen , die in der Doppel-Turm-Fassade , den Lang-Haus-Emporen und den Rauten-Dächern der Türme deutlich wird . Rheinische Spätromantik und französische Frühgotik sind im Limburger Sankt-Georgs-Dom vereint , im Inneren genauso beeindruckend gegliedert und farbenfroh gemalt wie außen . Bei der jüngsten Restaurierung wurden exzellente romantische Fresken freigelegt .
Das Diözesan-Museum ist im nahen Haus Domstraße 12 untergebracht . Hier wird Sakral-Kunst aus zwölf Jahrhunderten gezeigt - und der Limburger-Domschatz , bischöfliche Insignien , Altargefäße , Reliquare aus ehemals kurltrierischem Besitz , aber auch Stücke aus der alten Stiftskirche . Wertvollstes Exponat ist die Staurothek , ein byzantinisches Kreuz-Reliquiar aus der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts .
Auf der Südseite steht das Limburger Schloss , dessen romantischer Mittelbau Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut wurde . Mit seinem Wohnturm und seinem Fachwerk-Flügel wirkt es klein und bescheiden . In „Limburg“ scheint eben noch der Bischof das Zepter zu schwingen - wenn er sich nicht gerade mit dem Papst anlegt .




Natürlich kann man auch noch andere Sachen in „Limburg“ , der historischen Perle zwischen Taunus und Westerwald unternehmen , wenn man sich nicht so wie oben beschrieben mit den historischen Bauwerken befassen möchte , zum Beispiel ein Ausflug per Schiff oder Floß , oder eine Planwagenfahrt , oder Radtouren , oder man erkundet die Gegend zu Fuß . Auch die landestübischen Gerichte sind nicht zu verachten , man sieht es ist für jeden etwas dabei . Mir bleibt nur noch allen die einmal „Limburg“ besuchen möchten , was ich nur empfehlen kann , sehr viel Spaß dabei zu wünschen !

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