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Erfahrungsbericht von Jakini

Ordnung, wann habe ich dich endlich wieder

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Im Moment habe ich das Gefühl, mir wächst einfach alles über den Kopf, denn wir wohnen noch immer mit fünf Personen in einer zwei ein halb Zimmerwohnung. Die beiden großen Mädchen haben ein Zimmer, mein Mann und ich haben das halbe Zimmer als Schlafzimmer, wo auch das Babybett steht und die Kleidung der Kleinen sind im Badezimmer im Regal neben der Wickelauflage.
Unsere Küche ist 1,50 mal 1,50 m groß, dafür haben wir einen Eßbereich im Flur, hierhin muß ich aber immer durch die Küchentür, die ständig auf und zu gemacht werden muß, damit wir an die Eßecke kommen oder an die Vitrine, in der unser Geschirr aufbewahrt wird. Bei dieser Enge ist Ordnung also wirklich oberstes Gebot, sonst kommt man nirgends mehr ran.

Inzwischen jedoch kommen schon einige Dinge hinzu, die wir für das Haus gekauft haben, so stapeln sich an unserem Bettende einige Kartons mit z.T. neuem Geschirr, Gartenlampen, Fliegengitter usw. Da ist es gar nicht mehr so einfach, für alles einen richtigen Platz zu finden, und mich nervt das hier entstandene Chaos recht gewaltig und ich freue mich mehr denn je, wenn unser Haus endlich fertig ist, und wir umziehen können, auch wenn wir so viel Ärger damit haben, dieser hört dann hoffentlich auch endlich auf.

Was sollte man bei Ordnung im Haushalt bedenken:
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Ich sehe eigentlich zu, daß am Abend, ehe ich ins Bett gehe, alles aufgeräumt ist, so auch das Spielzeug meiner Kinder, das sich durch die gesamte Wohnung verteilt. Aber auch alle anderen Dinge kommen an ihren Platz, schmutzige Gläser kommen in den Geschirrspüler und wenn anderes Geschirr herumsteht, dieses natürlich auch. Die Kleidung, die meine Töchter gerne beim Ausziehen im Wohnzimmer verteilen, kommen natürlich auch sofort in den Wäschepuff, welcher unterteilt ist, denn es gibt ja nun mal verschiedene Waschgänge und damit die Wäsche nicht erst vor dem Waschen mühsehlig sortiert werden muß, sortiere ich sie immer sofort. Zwar habe ich nur einen Wäschepuff, aber am Abend ist die Waschmaschiene schon mit dem nächsten Waschgang für den kommenden Tag beladen, und hier kommt dann alles, was dazu gehört noch in die Maschine. Im Wäschepuff wird dann Zweischichtig sortiert, getrennt durch eine größere Hose oder ein größeres Handtuch.
Wenn wir umgezogen sind, dann gibt es für jeden Waschgang einen Wäschepuff und das Sortieren wird noch leichter.

Meine Schränke durchsuche ich regelmäßig nach Gegenständen, die wir nicht mehr benötigen, sie nehmen nur unnötig Platz weg. Da vieles aber zu Schade zum Wegwerfen ist, wird es bei ebay versteigert, so wie ich derzeit einige meiner Servietten versteigere, die mal teuer gekauft habe, aber immer nur ein oder zwei aus der Packung brauchte.

Um Platz zu bekommen und somit auch vieles in Schränken unterbringen zu können, habe ich viele Eckschränke in der Wohnung, die bieten eine Menge Stauraum, und so liegt nicht so viel herum.

Im Kinderzimmer helfen mir bei der Ordnung vorallem Stapelkisten, hier kann das Spielzeug schnell reingelegt werden und schon ist der Fußboden wieder zu sehen.

Wenn man Schränke braucht, dann sollte man vorher überlegen, für welchen Zweck man diese benötigt. Vorallem in der Küche. In unserer neuen Küche haben in den Unterschränken in erster Linie Auszüge, die einfach sehr praktisch sind. Im Urlaub habe ich das zu schätzen gelernt, denn sogar Saftüten können hier ordentlich untergebracht werden. Dank der Auszüge kommt man an alles, was im Schrank untergebracht ist, ran, in einem normalen Schrank ist das oft nicht möglich. Und hier muß ich gestehen, daß meine Küchenschränke schlimm aussehen, weil ich keine Lust habe, ständig alles komplett auszuräumen, nur um etwas wieder einräumen zu können, das wird hoffentlich alles bald anders.

Schuhe sollten nicht einfach nur lose herumstehen, ein einfaches Regal, gebaut aus Weinkisten kann hier sehr hilfreich sein. So sind z.B. im Kinderzimmer die Schuhe unserer Töchter untergebracht, optisch ein schöner Blickfang und man stolpert nicht einfach über die Schuhe wenn man ins Haus kommt.

Auch auf unserer Terrasse herrscht das Chaos, hier haben wir um ein bisschen Überblick zu bekommen, eine Holzkiste gebaut, in dieser bewahren wir nun unsere Getränke auf und oben drauf liegen dann die Polster für unsere Stapelstühle. Die Bank dann zudem auch noch als Sitzplatz genutzt werden, somit haben wir damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Unsere Eßecke besteht aus einer Sitbank, einer recht alten mit Stahlrohrbeinen. Darunter ist auch noch eine Menge Platz, so ist hier mein großer Kochtopf, meine Kühltasche, unser Wischeimer und drei Klappboxen untergestellt. In den Klappboxen kann ich so allerlei aufbewahren, wie z.B. einiger unserer Spiele, die wir meistens in der Sitzecke spielen, aber auch schon Kleinigkeiten, die es für unsere Kinder in den Adventskalender geben soll, bewahre ich hier auf. Die dritte Klappbox ist für Telefonbücher und Kataloge, denn dafür habe ich im Wohnzimmer keinen Platz mehr. Unter der Bank fällt es nicht weiter auf und durch die Boxen sieht es auch ordentlich aus.

Ich hoffe, ich konnte zumindest ein paar Tips geben, denn so leicht fällt mir im Moment auch nicht mehr mit dem Ordnung halten, aber ich mußte mich selber mal wieder überzeugen, daß es so schlimm, wie ich es mir einbilde gar nicht ist. Trotzdem bin ich froh, wenn wir endlich den Umzug hinter uns gebracht haben und dann wieder richtige Ordnung herrscht, ohne Kartons am Fußende des Bettes.

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