Erfahrungsbericht von ralf0816
OLLI KAHN HALTE DURCH! FÜR DIE ARBEITERKLASSE!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eine kleine Einführung in den Kapitalismus (Variante „soziale“ Marktwirtschaft)
Jetzt ist das Theater groß, der Leo Kirch hat sich in den Ruin gewirtschaftet.
Lange Gesichter überall, insbesondere der Freistaat Bayern findet das gar nicht komisch, die haben nämlich ihrem alten Kumpel Leo (Amigo) schon locker 2Milliarden Kredit eingeräumt.
Gibt´s wohl nicht wieder, toll investiert.
Halb so schlimm, Geld ist ja genug da, wie alleinerziehende Mütter, Arbeitslose, SozialhilfeempfängerInnen, Pflegebedürftige, Schüler, die in baufällige Gebäude gesteckt werden....und so weiter, ja allzu gut wissen.
Kein Recht auf Faulheit!
Wer nichts hat, ist selber Schuld und liegt dem „Steuerzahler“ auf der Tasche.
Der ist natürlich gerne bereit, unfähigen und größenwahnsinnigen „Unternehmerpersönlichkeiten“ aus der Patsche zu helfen, Kanzler Schröder hat da ja eine gewisse Routine, gerne erinnern wir uns an die Wahlkampfmäßig echt gut gekommene „Holzmann“ Geschichte, dort konnte man sogar es sogar schaffen, sich trotz einiger Milliarden an staatlicher Unterstützung erneut in den Ruin zu manövrieren.
Wie geht das? Ich weiß es nicht.
Aber keine Angst, der Vorstand und die „Top-Manager“ werden schon eine Abfindung in Millionenhöhe erhalten.
Der Kapitalismus ist eine Klassengesellschaft. Die herrschende Klasse herrscht und teilt den über die Arbeitskraft der arbeitenden Klasse(Arbeiterklasse, früher Proletariat genannt) Profit unter sich auf.
In der „sozialen Marktwirtschaft“ legte man bis jetzt Wert darauf, dass die nicht produktiven Mitglieder dieser Gemeinschaft(Alte, Kranke, nicht benötigte Arbeitskräfte) eine Grundversorgung auf Almosenbasis bekommen, doch weht da ein neuer Wind durch das vereinte Vaterland. Hat viel mit dem Wegfall des Konkurrenzsystems „realer Sozialismus“ zu tun. Der war zwar auch nicht im Sinne der Erfinder, wenigstens musste sich dort niemand einen Kopf darüber machen, wie er seinen Kindern ein Dach über dem Kopf und ein wenig Nahrung verschaffen kann. Ist aber ein Thema für sich, wie man so sagt.
Interessant an der „sozialen Marktwirtschaft“ ist auch, dass sehr große Unternehmen „in Echt“ gar keine Steuern zahlen müssen und ihre wahnsinnigen Gewinne somit komplett in die eigene Tasche stecken.
Wenn’s aber mal nicht so gut läuft wird der Staat in die Verantwortung gezogen, der gerne die sogenannten Verluste, die genau betrachtet, gar keine sind, mit Hilfe der Steuerzahler ausgleicht.
Für meine private Geldwirtschaft wäre das auch ganz toll, mehr Geld ausgeben, als ich eigentlich habe, kann ich gut.
.
Viel wichtiger und, wenn ich ehrlich bin, der Antrieb zum Verfassen dieser Stellungnahme, ist die Befürchtung, dass der Olli Kahn seine 5 Millionen Euro Jahresgehalt nicht bekommt.
Bei dieser Vorstellung kann ich nicht mehr ruhig schlafen.
Aber der Olli ist ja, Gott sei Dank, kein Weichei und ein Freund der klaren Worte:
„Da die Gehaltsexplosion vor allem durch die TV Gelder zu Stande kam, sind Kürzungen künftig nicht auszuschließen, aber ich sehe nicht ein, auf vereinbartes Geld zu verzichten.“
Genau, Olli, so seh ich das auch.
Daran sollten sich die ganzen Bekloppten, denen ihr Chef erzählt, dass sie für den halben oder gar keinen Lohn arbeiten müssten, da sonst der Konkurs unvermeidbar ist, mal ein Beispiel nehmen.
Olli halte durch!
Für die Arbeiter aller Länder!
Jetzt ist das Theater groß, der Leo Kirch hat sich in den Ruin gewirtschaftet.
Lange Gesichter überall, insbesondere der Freistaat Bayern findet das gar nicht komisch, die haben nämlich ihrem alten Kumpel Leo (Amigo) schon locker 2Milliarden Kredit eingeräumt.
Gibt´s wohl nicht wieder, toll investiert.
Halb so schlimm, Geld ist ja genug da, wie alleinerziehende Mütter, Arbeitslose, SozialhilfeempfängerInnen, Pflegebedürftige, Schüler, die in baufällige Gebäude gesteckt werden....und so weiter, ja allzu gut wissen.
Kein Recht auf Faulheit!
Wer nichts hat, ist selber Schuld und liegt dem „Steuerzahler“ auf der Tasche.
Der ist natürlich gerne bereit, unfähigen und größenwahnsinnigen „Unternehmerpersönlichkeiten“ aus der Patsche zu helfen, Kanzler Schröder hat da ja eine gewisse Routine, gerne erinnern wir uns an die Wahlkampfmäßig echt gut gekommene „Holzmann“ Geschichte, dort konnte man sogar es sogar schaffen, sich trotz einiger Milliarden an staatlicher Unterstützung erneut in den Ruin zu manövrieren.
Wie geht das? Ich weiß es nicht.
Aber keine Angst, der Vorstand und die „Top-Manager“ werden schon eine Abfindung in Millionenhöhe erhalten.
Der Kapitalismus ist eine Klassengesellschaft. Die herrschende Klasse herrscht und teilt den über die Arbeitskraft der arbeitenden Klasse(Arbeiterklasse, früher Proletariat genannt) Profit unter sich auf.
In der „sozialen Marktwirtschaft“ legte man bis jetzt Wert darauf, dass die nicht produktiven Mitglieder dieser Gemeinschaft(Alte, Kranke, nicht benötigte Arbeitskräfte) eine Grundversorgung auf Almosenbasis bekommen, doch weht da ein neuer Wind durch das vereinte Vaterland. Hat viel mit dem Wegfall des Konkurrenzsystems „realer Sozialismus“ zu tun. Der war zwar auch nicht im Sinne der Erfinder, wenigstens musste sich dort niemand einen Kopf darüber machen, wie er seinen Kindern ein Dach über dem Kopf und ein wenig Nahrung verschaffen kann. Ist aber ein Thema für sich, wie man so sagt.
Interessant an der „sozialen Marktwirtschaft“ ist auch, dass sehr große Unternehmen „in Echt“ gar keine Steuern zahlen müssen und ihre wahnsinnigen Gewinne somit komplett in die eigene Tasche stecken.
Wenn’s aber mal nicht so gut läuft wird der Staat in die Verantwortung gezogen, der gerne die sogenannten Verluste, die genau betrachtet, gar keine sind, mit Hilfe der Steuerzahler ausgleicht.
Für meine private Geldwirtschaft wäre das auch ganz toll, mehr Geld ausgeben, als ich eigentlich habe, kann ich gut.
.
Viel wichtiger und, wenn ich ehrlich bin, der Antrieb zum Verfassen dieser Stellungnahme, ist die Befürchtung, dass der Olli Kahn seine 5 Millionen Euro Jahresgehalt nicht bekommt.
Bei dieser Vorstellung kann ich nicht mehr ruhig schlafen.
Aber der Olli ist ja, Gott sei Dank, kein Weichei und ein Freund der klaren Worte:
„Da die Gehaltsexplosion vor allem durch die TV Gelder zu Stande kam, sind Kürzungen künftig nicht auszuschließen, aber ich sehe nicht ein, auf vereinbartes Geld zu verzichten.“
Genau, Olli, so seh ich das auch.
Daran sollten sich die ganzen Bekloppten, denen ihr Chef erzählt, dass sie für den halben oder gar keinen Lohn arbeiten müssten, da sonst der Konkurs unvermeidbar ist, mal ein Beispiel nehmen.
Olli halte durch!
Für die Arbeiter aller Länder!
15 Bewertungen, 3 Kommentare
-
18.07.2002, 13:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichNach der WM solltest du den Olli-Teil beseitigen, bevor dir noch ein Schnitzelfan in die Quere kommt und dir einen reindrückt, du Fußball(un)freund. Gruß, nosianai
-
07.04.2002, 23:21 Uhr von Fhrink
Bewertung: sehr hilfreichKann ich in der Tendenz unterschreiben. Doch Ironie reicht bei Typen wie Kirch nicht mehr. Solche Gestalten müssen intensiv bekämpft werden !
-
07.04.2002, 18:08 Uhr von DirtyHardy
Bewertung: sehr hilfreichHumor (in diesem Falle Ironie) ist, wenn man trotzdem lacht ...




Bewerten / Kommentar schreiben