Erfahrungsbericht von engel123
Angst vor dem Tod? Organe spenden?
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Und zwar in die Organspende.
Viele denken, sie seien zu jung, um über den Tod nachzudenken.
Aber könnte es nicht sein, dass man an einem schweren Unfall sterben kann?
Man könnte Organe spenden.
Dadurch könnte man rein theoretisch in einem anderen Körper weiterleben und gleichzeitig auch eins retten.
Die, die darüber nachdenken, für die jenigen ist das der Wunsch, nach dem Tod weiterzuleben, sozusagen unsterblich zu werden.
Meine Meinung dazu, Organe zu spenden ist sicherlich eine gute Möglichkeit, Leben zu retten.
Dennoch finde ich es zu wenig, nur Organe weiterzugeben.
Dafür sehe ich eine andere Form von Unsterblichkeit.
Und die erreicht man, indem man seinen Mitmenschen etwas Unvergessliches schenkt: Liebe, Kreativität, Energie...
Und was bekommen meine Angehörigen, wenn ich tod bin.
Die Entscheidung, Organe spenden zu wollen, ist freiwillig und sollte nicht mit der Erwartung auf finanzielle Leistungen getroffen werden.
Weder dem potenziellen Organspender noch seinen Angehörigen wird eine Vergütung gezahlt.
Es muss sichergestellt sein, dass jeder, der ein Spenderorgan benötigt, ohne eine Bezahlung die gleiche Chance erhält.
Seine Lebensrettung darf nie daran scheitern, dass er die Kosten für ein Spenderorgan nicht aufbringen kann.
Organe können erst dann entnommen werden, wenn der Hirntod des Patienten festgestellt wurde.
Deutsche spenden wenig Organe im Gegensatz zu den Österreichern und den Spaniern:
Deutschland hinkt bei Organspenden im europäischen Vergleich noch weit hinterher.
Mit 51 Nieren pro eine Million Einwohner sind 1999 in Spanien mehr als doppelt so viele dieser Organe aus Toten zur Transplantation entnommen worden wie in Deutschland.
Als Gründe führten die bessere Mitarbeit der Intensivstationen in Spanien, Werbung für Organspenden sogar auf Einkaufstüten und eine Prämie für Ärzte, die Organe vermittelten.
Ein solches Honorar lässt sich in Deutschland sicher nicht aufbrinegn, so meine Meinung.
Der Herzmediziner Michael deBakey, der vor rund 35 Jahren weltweit das erste Kunstherz in einen Menschen implantiert hatte, präsentierte ein neues System, das ein erkranktes Herz unterstützt.
Mit einer Länge von 6,8 und einem Durchmesser von 2,4 Zentimetern sei es das kleinste Kunstherz der Welt.
Es ist seit 1999 bereits in 45 Patienten eingesetzt worden.
Drei Patienten in den USA sollen das Kunstherz dauerhaft tragen, die anderen damit die Zeit bis zur Transplantation überbrücken.
Es verbraucht nur sehr wenig Energie.
Allerdings benötige es noch eine Stromversorgung und somit ein Kabel von außen und kann nicht wie die in Deutschland bereits implantierte Pumpe namens "Löwenherz" von außen durch die unverletzte Haut mit Strom versorgt werden.
Die Übertragung von Tierorganen auf den Menschen (Xenotransplantation) ist nach Schätzungen noch Jahre entfernt.
Vor allem die Abstoßung eines artfremden Organes sei noch nicht sicher zu verhindern.
Noch sind die Patienten jedoch auf die Zunahme der Organspenden angewiesen. In der Länder-Aufstellung der Nierenspenden aus Toten von 1999 folgt auf Spanien Österreich mit 44,4 Spenden pro eine Million Einwohner, danach Belgien (40,1), Portugal (35,9) und Finnland (30,9).
Deutschland steht mit 23,1 Entnahmen auf Platz elf der 16 untersuchten Länder.
In Deutschland müssen Spender und Empfänger eine enge Beziehung zueinander haben.
Nicht einmal zwei Ehepaare dürfen sich gegenseitig helfen, falls sie ihrem jeweiligen Partner wegen verschiedener Blutgruppen keine Niere spenden können.
Beispiel:
Eine gesunde deutsche Frau spendete einer Schweizerin eine Niere, ihr Ehemann bekam dafür eine Niere des schweizer Mannes.
Nach Ansichten sollten Ärzte und Apotheker viel mehr Organspendeformulare auslegen.
Wichtig seien vor allem auch Transplantationsbeaufragte in jeder Klinik, die Spenderorgane melden (in Bayern ist das wohl auch schon Pflicht). Im entsprechenden Gesetzentwurf von Nordrhein-Westfalen sei dies dagegen nicht einmal vorgesehen.
Mein Titel, eine philosophische Frage.
Meine Meinung, Die Angst vor dem Tod wird kleiner, wenn ich bereit bin, täglich einen kleinen Beitrag für meine Unsterblichkeit zu leisten.
Denn irgendwann könnte es auch DEIN Leben retten!
12 Bewertungen, 3 Kommentare
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31.08.2002, 18:02 Uhr von Gundi1974
Bewertung: sehr hilfreichAls potentielle Organspenderin (Motorradfahrerin) habe ich schon die nötigen Unterlagen dafür besorgt...allerdings ist da immernoch eine kleine Hürde zu überspringen. Wie du sagst... Angst vor dem Tod. Aber ich werd es nun ausfülle
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28.03.2002, 14:29 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichWenn das so gemeint ist, dass die Ärtze ein Honorar dafür bekommen, wenn sie Spendenorgane auftreiben, halte ich das für eine Horrorvision. Man stelle sich nur mal vor, die Ärtze gehen einen auf den SEnkel, weil sie Prämien kassier
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22.03.2002, 11:21 Uhr von Haber
Bewertung: sehr hilfreichhab ehrlich gesagt wenig über sowas nachgedacht.... guter gedanke




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