Erfahrungsbericht von Danczak
Organspenden - pro und contra
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Im Radio, hier bei einem regionalem Sender, machen sie gerade Werbung für eine Sendung im Fernsehen. In der Sendung geht es darum, daß ein kleiner Junge nur die Möglichkeit hat weiterzuleben, falls er ein Spenderherz bekommt. In dem Zusammenhang möchte ich mich hier an dem Thema beteiligen.
Wie das Wort "Organspende" schon sagt, geht es um eine absolut freiwillige Sache, denn Spenden sind ja nun immer freiwillig. Und freiwillige Sachen sind auch meistens gute Sachen. Doch in dieser Angelegenheit kann es auch Gründe geben die dagegen sprechen.
Zunächst einmal muß man feststellen, daß Organ nicht gleich Organ ist, und das deswegen eigentlich schon Unterschiede gemacht werden müßten, denn eine Niere zu spenden, mit einer kann man ja weiterleben, ist schon etwas anderes als ein Herz zu spenden, wobei diese Angelegenheit wohl eh nur in extremen Situationen vorkommen kann.
Außerdem hat man ja schon vielerlei gehört, daß wirklich Schindluder getrieben wird. Es soll Organisationen geben, die reich mit dieser Art von Spenden werden und die auch vor Verbrechen nicht zurückschrecken. Nun in Deutschland wohl eher weniger, doch in anderen Ländern schon denkbar. Zur Unterstützung möchte ich hier den Film "Fleisch" aus den 70er Jahren anführen, der dieses Thema schon damals behandelt hat.
Der Gedanke daran kann einen schon negativ beeinflussen, denn wer weiß wie es ist, wenn man einen Spenderausweis in der Tasche mit sich führt und wirklich etwas passiert. Werden die Maschinen dann nicht vielleicht doch zu früh abgestellt, oder ziehen irgendwelche Profitgeier Vorteile aus dieser Situation?
Auf der anderen Seite kann man sehr viel Gutes tun. Was hat man nicht schon alles gehört, wie sehr anderen geholfen wurde. Es muß ja auch nicht immer ins Extrem gehen. Wenn ich das Leben von jemanden retten kann, der eine Niere braucht, und meine passen würde, mich diese Art der Spende jedoch nicht wirklich beeinträchtigt, warum sollte ich das dann nicht machen?
Wer selbst in einer solchen Situation steckt, in der er auf Hilfe anderer angewiesen ist, oder jemanden in der Familie oder im Bekanntenkreis hat, der ihm sehr nahe steht, der kann sich hier ein Urteil bilden.
Die Listen, die zur Zeit bestehen, in der die "Wartenden" eingetragen sind, sind wesentlich länger als die der Spender. Da kann sich jeder ausrechnen wann er vielleicht das Glück hat und an der Reihe ist . Oft wohl nicht rechtzeitig.
Dies sind wohl die allgemeinen Gründe, die für oder gegen die Organspende sprechen. Desweitern gibt es natürlich bestimmt auch irgendwo religiöse Gründe, die es den Religionsangehörigen verbieten Organe zu spenden, da der Körper halt auch im "Jenseits" oder wo auch immer unversehrt bleiben muß. Oder man hat einfach Angst davor, daß man nach der Spende dann nicht mehr, na wie soll ich sagen, der "Alte" ist und der Eingriff doch erhebliche Auswirkungen auf das eigene Leben hat. Auch diese Ansicht muß man einfach akzeptieren.
Ich bin selbst der Meinung, daß es sehr schwer ist, sich für oder wider zu entscheiden und denke, daß man es von der Situation abhängig machen muß. Sollte man in die Situation kommen, durch die Spende eines Organs, jemandem zu helfen, setzt man sich eh noch einmal mit der Situation auseinander, wobei es einem wohl einfacher fällt, wenn es jemanden aus der Familie betrifft.
Einen Spenderausweis aber mit sich zu führen, der die allgemeine Zustimmung für diese Art von Eingriffen gibt halte ich für nicht notwendig, denn ich kann mich ja jederzeit dafür entscheiden. Sollte ich eigene Entscheidungen, aufgrund eines Unfalls oder schlechtem gesundheitlichem Zustand nicht mehr treffen können, so entscheiden dann die nächsten Angehörigen für mich. Ich denke das reicht aus.
Im Ergebnis bin ich für Organspenden, solange es aus freien Willen geschieht, denn das Leid welches man damit vielleicht beenden kann, ist meist sehr groß, und oft ist es ja auch die letzte Möglichkeit für den Anderen.
Wie das Wort "Organspende" schon sagt, geht es um eine absolut freiwillige Sache, denn Spenden sind ja nun immer freiwillig. Und freiwillige Sachen sind auch meistens gute Sachen. Doch in dieser Angelegenheit kann es auch Gründe geben die dagegen sprechen.
Zunächst einmal muß man feststellen, daß Organ nicht gleich Organ ist, und das deswegen eigentlich schon Unterschiede gemacht werden müßten, denn eine Niere zu spenden, mit einer kann man ja weiterleben, ist schon etwas anderes als ein Herz zu spenden, wobei diese Angelegenheit wohl eh nur in extremen Situationen vorkommen kann.
Außerdem hat man ja schon vielerlei gehört, daß wirklich Schindluder getrieben wird. Es soll Organisationen geben, die reich mit dieser Art von Spenden werden und die auch vor Verbrechen nicht zurückschrecken. Nun in Deutschland wohl eher weniger, doch in anderen Ländern schon denkbar. Zur Unterstützung möchte ich hier den Film "Fleisch" aus den 70er Jahren anführen, der dieses Thema schon damals behandelt hat.
Der Gedanke daran kann einen schon negativ beeinflussen, denn wer weiß wie es ist, wenn man einen Spenderausweis in der Tasche mit sich führt und wirklich etwas passiert. Werden die Maschinen dann nicht vielleicht doch zu früh abgestellt, oder ziehen irgendwelche Profitgeier Vorteile aus dieser Situation?
Auf der anderen Seite kann man sehr viel Gutes tun. Was hat man nicht schon alles gehört, wie sehr anderen geholfen wurde. Es muß ja auch nicht immer ins Extrem gehen. Wenn ich das Leben von jemanden retten kann, der eine Niere braucht, und meine passen würde, mich diese Art der Spende jedoch nicht wirklich beeinträchtigt, warum sollte ich das dann nicht machen?
Wer selbst in einer solchen Situation steckt, in der er auf Hilfe anderer angewiesen ist, oder jemanden in der Familie oder im Bekanntenkreis hat, der ihm sehr nahe steht, der kann sich hier ein Urteil bilden.
Die Listen, die zur Zeit bestehen, in der die "Wartenden" eingetragen sind, sind wesentlich länger als die der Spender. Da kann sich jeder ausrechnen wann er vielleicht das Glück hat und an der Reihe ist . Oft wohl nicht rechtzeitig.
Dies sind wohl die allgemeinen Gründe, die für oder gegen die Organspende sprechen. Desweitern gibt es natürlich bestimmt auch irgendwo religiöse Gründe, die es den Religionsangehörigen verbieten Organe zu spenden, da der Körper halt auch im "Jenseits" oder wo auch immer unversehrt bleiben muß. Oder man hat einfach Angst davor, daß man nach der Spende dann nicht mehr, na wie soll ich sagen, der "Alte" ist und der Eingriff doch erhebliche Auswirkungen auf das eigene Leben hat. Auch diese Ansicht muß man einfach akzeptieren.
Ich bin selbst der Meinung, daß es sehr schwer ist, sich für oder wider zu entscheiden und denke, daß man es von der Situation abhängig machen muß. Sollte man in die Situation kommen, durch die Spende eines Organs, jemandem zu helfen, setzt man sich eh noch einmal mit der Situation auseinander, wobei es einem wohl einfacher fällt, wenn es jemanden aus der Familie betrifft.
Einen Spenderausweis aber mit sich zu führen, der die allgemeine Zustimmung für diese Art von Eingriffen gibt halte ich für nicht notwendig, denn ich kann mich ja jederzeit dafür entscheiden. Sollte ich eigene Entscheidungen, aufgrund eines Unfalls oder schlechtem gesundheitlichem Zustand nicht mehr treffen können, so entscheiden dann die nächsten Angehörigen für mich. Ich denke das reicht aus.
Im Ergebnis bin ich für Organspenden, solange es aus freien Willen geschieht, denn das Leid welches man damit vielleicht beenden kann, ist meist sehr groß, und oft ist es ja auch die letzte Möglichkeit für den Anderen.
32 Bewertungen, 2 Kommentare
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10.04.2002, 16:31 Uhr von andre-kr
Bewertung: sehr hilfreichAlso ich ahbe ihn, den Spenderausweis.
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06.03.2002, 16:29 Uhr von Juliaroberts13
Bewertung: sehr hilfreichDarüber habe ich auch mal vor dem neuen Yopi geschrieben. Hatte ihn leider nicht gespeichert. BYE




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