Erfahrungsbericht von Kenbo
Pinkelpause an der Autobahn
Pro:
-
Kontra:
Abzocke der Reisenden mit einer elendig schmierigen Masche!
Empfehlung:
Nein
Heute will ich mal von einem Erlebnis berichten, welches mir vor einigen Tagen widerfuhr und mich im nachhinein zum Denken anregte! Ich war mal wieder mit meinem Wagen auf der Autobahn unterwegs, als ich so ein drängendes Gefühl im Unterleib verspürte; kurz gesagt, ich musste mal zur Toilette! Meist verspüre ich dieses Bedürfnis kurz nachdem ich eine Raststätte oder einen Parkplatz mit Toilettenanlage passiert habe und in absehbarer Zeit eine solche Einrichtung nicht mehr zu erwarten ist. Doch dieses mal hatte ich Glück, die Raststätte Allertal an der A7 lag sozusagen in Griffweite vor mir, also hab ich den Blinker rechts gesetzt und bin rübergezogen.
Die Toilettenanlage war schnell gefunden, auch wunderbar sauber und konnte so von mir relativ genussvoll benutzt werden. Eines nur störte mich und trübte meine Freude am ungestörten Harnfluss: beim Betreten dieser Einrichtung fiel mir eine Person auf, welche mit einem weißen Kittel bekleidet an einem Tischchen saß, auf welchem eine Untertasse mit einigen Münzen lag.
Solcherart gekleidete Menschen sind mir schon des öfteren an Autobahn-Toilettenanlagen begegnet! Dabei ist mir aufgefallen, dass alle, aber wirklich alle dieser Menschen ein solches Untertässchen dabei haben. Und auf allen dieser Untertassen lagen wenigstens ein paar Münzen.
In früheren Tagen (als ich noch zu klein war, um die wandhängenden Urinale zu benutzen) glaubte ich, dass dieser weißgewandte Mensch das Geld, dass ihm die Toilettenbenutzer so bereitwillig auf die Untertasse legten, zum Überleben brauchte! Denn meiner damaligen Überzeugung nach wohnte die Frau/der Mann auf der Raststätte und die Preise dort sind bekannterweise ja sehr happig.
Neueren Erkenntnissen zufolge wohnen diese Menschen nun aber doch nicht auf der Raststätte, sondern überwiegend in kleineren Mietwohnungen fernab der Autobahn. Zudem ist er nicht von dem Geld auf der Untertasse abhängig, sondern wird von seinem Arbeitgeber für die Reinigung der sanitären Anlagen bezahlt.
Jetzt zu den Fakten: sämtliche Autobahnraststätten/-tankstellen in Deutschland werden von einer Gesellschaft betrieben, die mit dem Verkauf von relativ teurem Treibstoff, Reiseproviant, Andenken etc. sowie dem Betrieb von gastronomischen Betrieben ein Heidengeld verdient, und dass ohne jegliche Konkurrenz an der Autobahn! Es sei denn, der Autofahrer will die Autobahn an einer ihm unbekannten Abfahrt verlassen und gerät bei der Suche nach Tankstelle, Toilette oder Restaurant in die totale Pampa!
Der Bund, der ja Eigentümer sämtlicher Autobahnen und daranliegender Gebäude ist, hat also dieser Gesellschaft das exklusive Recht zum Betrieb dieser Tankstellen und Rasthäuser verliehen. Als Gegenleistung für diese Exklusivität verlangt der Bund lediglich, dass diese Gesellschaft sämtlichen Reisenden kostenlos die Benutzung von Toiletten gewährt!!!
Da frage ich mich ernstlich, wofür jetzt diese besagte Untertasse neben dem Reinigungspersonal steht!?
Nehmen wir mal an, es wäre eine Art Trinkgeld! Bei 1500 Toilettenbenutzern am Tag und durchschnittlich 20 Cent pro Benutzer kommen da am Tag 300 Euro Trinkgeld zusammen (wahrscheinlich verteilt sich das Geld auf mindestens 3 Mitarbeiter)!! ICH WECHSEL DEN BERUF!!!
Nein, ernsthaft, ich habe diesen Mitarbeiter gefragt, ob er das Geld bekommt, worauf er mir sagte, dass die Tageseinnahmen regelmäßig abgeholt und wohl auf dem Firmenkonto eingezahlt werden.
Hier wird doch mit dem Gefühl der Reisenden, zumindest etwas Geld auf diese ominöse Untertasse legen zu müssen, ein Riesenreibach gemacht. Obwohl das ja eigentlich im Gegensatz zu den Vereinbarungen mit dem Bund steht. Für mich steht fest, ich lasse dort nicht mehr einen Cent. Die Preise sind dort derartig hoch, dass die paar Liter Wasser, ein Spritzer Seife und ein Papierhandtuch schon mindestens zehnmal bezahlt sind!
Gute Fahrt!
Die Toilettenanlage war schnell gefunden, auch wunderbar sauber und konnte so von mir relativ genussvoll benutzt werden. Eines nur störte mich und trübte meine Freude am ungestörten Harnfluss: beim Betreten dieser Einrichtung fiel mir eine Person auf, welche mit einem weißen Kittel bekleidet an einem Tischchen saß, auf welchem eine Untertasse mit einigen Münzen lag.
Solcherart gekleidete Menschen sind mir schon des öfteren an Autobahn-Toilettenanlagen begegnet! Dabei ist mir aufgefallen, dass alle, aber wirklich alle dieser Menschen ein solches Untertässchen dabei haben. Und auf allen dieser Untertassen lagen wenigstens ein paar Münzen.
In früheren Tagen (als ich noch zu klein war, um die wandhängenden Urinale zu benutzen) glaubte ich, dass dieser weißgewandte Mensch das Geld, dass ihm die Toilettenbenutzer so bereitwillig auf die Untertasse legten, zum Überleben brauchte! Denn meiner damaligen Überzeugung nach wohnte die Frau/der Mann auf der Raststätte und die Preise dort sind bekannterweise ja sehr happig.
Neueren Erkenntnissen zufolge wohnen diese Menschen nun aber doch nicht auf der Raststätte, sondern überwiegend in kleineren Mietwohnungen fernab der Autobahn. Zudem ist er nicht von dem Geld auf der Untertasse abhängig, sondern wird von seinem Arbeitgeber für die Reinigung der sanitären Anlagen bezahlt.
Jetzt zu den Fakten: sämtliche Autobahnraststätten/-tankstellen in Deutschland werden von einer Gesellschaft betrieben, die mit dem Verkauf von relativ teurem Treibstoff, Reiseproviant, Andenken etc. sowie dem Betrieb von gastronomischen Betrieben ein Heidengeld verdient, und dass ohne jegliche Konkurrenz an der Autobahn! Es sei denn, der Autofahrer will die Autobahn an einer ihm unbekannten Abfahrt verlassen und gerät bei der Suche nach Tankstelle, Toilette oder Restaurant in die totale Pampa!
Der Bund, der ja Eigentümer sämtlicher Autobahnen und daranliegender Gebäude ist, hat also dieser Gesellschaft das exklusive Recht zum Betrieb dieser Tankstellen und Rasthäuser verliehen. Als Gegenleistung für diese Exklusivität verlangt der Bund lediglich, dass diese Gesellschaft sämtlichen Reisenden kostenlos die Benutzung von Toiletten gewährt!!!
Da frage ich mich ernstlich, wofür jetzt diese besagte Untertasse neben dem Reinigungspersonal steht!?
Nehmen wir mal an, es wäre eine Art Trinkgeld! Bei 1500 Toilettenbenutzern am Tag und durchschnittlich 20 Cent pro Benutzer kommen da am Tag 300 Euro Trinkgeld zusammen (wahrscheinlich verteilt sich das Geld auf mindestens 3 Mitarbeiter)!! ICH WECHSEL DEN BERUF!!!
Nein, ernsthaft, ich habe diesen Mitarbeiter gefragt, ob er das Geld bekommt, worauf er mir sagte, dass die Tageseinnahmen regelmäßig abgeholt und wohl auf dem Firmenkonto eingezahlt werden.
Hier wird doch mit dem Gefühl der Reisenden, zumindest etwas Geld auf diese ominöse Untertasse legen zu müssen, ein Riesenreibach gemacht. Obwohl das ja eigentlich im Gegensatz zu den Vereinbarungen mit dem Bund steht. Für mich steht fest, ich lasse dort nicht mehr einen Cent. Die Preise sind dort derartig hoch, dass die paar Liter Wasser, ein Spritzer Seife und ein Papierhandtuch schon mindestens zehnmal bezahlt sind!
Gute Fahrt!




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