Erfahrungsbericht von kalli46
Da schnalzt der Kenner mit der Zunge -Rinderfilet mit Gorgonzola-Creme
Pro:
schmackhaft
Kontra:
lange Zubereitung
Empfehlung:
Nein
Hallo Yopi-Freunde und Freunde von einem Spitzengericht!
Hier mal ein Rezept, das wunderbar schmeckt und sehr schnell zubereitet werden kann. Wir machen es schon mal, wenn sich Gäste kurzfristig angemeldet haben. Ein bis zwei Portionen Rinderfilet haben wir immer eingefroren. Frisch schmeckt es natürlich besser.
Das Rezept ist wieder mal aus der Schulzeit meiner Frau. Im Unterricht wurde es dort im Fach Haushalt behandelt, analysiert und auch hergerichtet. Gerade der Schimmelkäse bringt den besonderen Geschmack an das Gericht. Ich bzw. meine Frau verwenden nur den Gorgonzola-Käse. Er eignet sich besonders gut zum Würzen und allein der Geruch während des Kochens erhöht die Speichelproduktion im Mund.
Zunächst einmal aber die Zutaten. Es sind nicht allzuviele. Deshalb sind die Kosten auch relativ gering. Die Zutaten sind für vier Personen ausgelegt. Über Kalorien oder andere Daten kann ich leider nichts sagen. Da wurde früher noch nicht so darauf geachtet.
Zutaten:
600 g Rinderfilet
100 g Gorgonzola-Käse
3 Eßl. Creme fraiche
10 Scheiben Frühstücksspeck
Salz
Pfeffer
Paprika
Zubereitung:
Auch die Zubereitung ist ziemlich einfach und erfordert nicht viel Zeit. Das Rinderfilet in 3 cm dicke Scheiben schneiden und flach drücken. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Fleisch mit Speck umwickeln und mit einigen Zahnstochern feststecken. Ganz eng aneinander in eine gefettete Auflaufform geben. Bei 200 °C ca. 20 Minuten braten.
In der Zwischenzeit den Gorgonzola-Käse kleindrücken und mit Creme fraiche verrühren, bis es eine cremige Masse geworden ist.
Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Käsecreme auf das Fleisch verteilen. Den Rost auf die obere Schiene setzen und bei 240 °C ca. 5 Minuten schmelzen lassen. Dazu schmeckt Reis, Kroketten oder Baguette.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten. Guten Appetit wünscht euer Chefkoch kalli46
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-29 18:19:49 mit dem Titel Römertopf - und darin Elsässer BÄCKEOFE, ein Gedicht mit vielen Strophen!!!
Hallo Yopi-Freunde!
Wie ja bereits viele von euch wissen, lebt ein Teil meiner Verwandschaft im Saarland, genauer gesagt in Schwarzenholz. Wie es ja nun mal in allen Familien vorkommt, so wurde auch in der vorigen Woche dort ein runder Geburtstag gefeiert, ein Onkel wurde 70 Jahre alt (deshalb konnte ich auch nicht eher wieder einen Bericht schreiben).
Gefeiert wurde zu Hause und die Gesellschaft war so 30 Personen stark. Also noch im Rahmen, was man zu Hause veranstalten kann. Da ich ja, wie bekannt, ein ausgesprochener Fan von außergewöhnlichen Gerichten bin, hatte ich dort in Schwarzenholz, nahe der französischen Grenze, das Gourmet-Paradies vor Augen. Mich wunderte nur im nachhinein, daß ich noch bei der Heimfahrt hinter dem Steuer paßte.
Das Festessen bestand aus mehreren Gängen, Suppe, Salat, Dessert, Obst, Kuchen und natürlich dem Hauptgericht, welches den Namen Elsässer BÄCKEOFE trug. Über den Namen konnte mir keiner der Einheimischen Auskunft geben. Auch nicht, warum dieses Gericht im Römertopf (besser gesagt, in mehreren Römertöpfen) angerichtet wird. Es hieß nur: das war schon immer so!
So, nun aber zum Hauptgericht, welches folgende Zutaten für vier Personen benötigt.
Zutaten:
250 g Schweinefleisch,
250 g Rindfleisch,
250 g Zwiebeln,
2 Knoblauchzehen,
2 Stangen Porree,
1 kg Kartoffeln,
2 große Möhren,
1 Aubergine,
2 Fleischtomaten,
1 Dose rote Bohnen,
ein Viertel Weißkohl,
1 Stück Sellerie,
500 ml Elsässer Weiß-Wein,
1 Bund Petersilie,
3 Lorbeerblätter,
1 Hähnchenschenkel (pro Person),
1 Maggi-Suppenwürfel.
Zum Abschmecken:
1 Prise Nelkenpulver,
Salz, Pfeffer und etwas Thymian.
Und nun die Zubereitung:
Das kleingeschnittene Schweine- und Rindfleisch soll 24 Stunden mit etwas Elsässer Weiswein (am besten Edelzwicker), einigen Zwiebelringen, das zerschnittene Weiße vom Porree, einer in Scheiben geschnittenen Möhre, etwas Petersilie und dem Pfeffer marinieren.
Dies alles muß einen Tag vor der Feier oder vor dem Verzehr angerichtet werden!
Am folgenden Tag werden die Kartoffeln geschält und in Scheiben geschnitten. Mit der Hälfte dieser Scheiben den Boden eines
Römertopfes bedecken. Die Fleischstücke, das übrige Gemüse, den Suppenwürfel und die Gewürze zugeben.
Obenauf werden die restlichen Kartoffelscheiben und darauf die abgezogenen Hähnchenschenkel gelegt. Mit der Beize, dem
Weißwein und etwas Wasser den Römertopf bis zur Hälfte auffüllen, salzen und pfeffern. Mit einem Deckel fest verschließen und im
Backofen bei 180 bis 200 °C etwa 3 Stunden schmoren lassen.
Vor dem Auftragen mit der restlichen Petersilie bestreuen. Statt der Hähnchenschenkel kann man auch einige Gänsefleischstücke beigeben.
Vor dem Vergnügen wurde der Schweiß erfunden, oder so ähnlich, aber wie ihr gelesen habt, ist dieses Gericht etwas aufwendig, aber der spätere Genuß entschädigt die mühevolle und zeitaufwendige Zubereitung. Zum Schluß kann ich nur sagen, laßt es euch schmecken!
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, euer Gourmet kalli46
Hier mal ein Rezept, das wunderbar schmeckt und sehr schnell zubereitet werden kann. Wir machen es schon mal, wenn sich Gäste kurzfristig angemeldet haben. Ein bis zwei Portionen Rinderfilet haben wir immer eingefroren. Frisch schmeckt es natürlich besser.
Das Rezept ist wieder mal aus der Schulzeit meiner Frau. Im Unterricht wurde es dort im Fach Haushalt behandelt, analysiert und auch hergerichtet. Gerade der Schimmelkäse bringt den besonderen Geschmack an das Gericht. Ich bzw. meine Frau verwenden nur den Gorgonzola-Käse. Er eignet sich besonders gut zum Würzen und allein der Geruch während des Kochens erhöht die Speichelproduktion im Mund.
Zunächst einmal aber die Zutaten. Es sind nicht allzuviele. Deshalb sind die Kosten auch relativ gering. Die Zutaten sind für vier Personen ausgelegt. Über Kalorien oder andere Daten kann ich leider nichts sagen. Da wurde früher noch nicht so darauf geachtet.
Zutaten:
600 g Rinderfilet
100 g Gorgonzola-Käse
3 Eßl. Creme fraiche
10 Scheiben Frühstücksspeck
Salz
Pfeffer
Paprika
Zubereitung:
Auch die Zubereitung ist ziemlich einfach und erfordert nicht viel Zeit. Das Rinderfilet in 3 cm dicke Scheiben schneiden und flach drücken. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Fleisch mit Speck umwickeln und mit einigen Zahnstochern feststecken. Ganz eng aneinander in eine gefettete Auflaufform geben. Bei 200 °C ca. 20 Minuten braten.
In der Zwischenzeit den Gorgonzola-Käse kleindrücken und mit Creme fraiche verrühren, bis es eine cremige Masse geworden ist.
Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Käsecreme auf das Fleisch verteilen. Den Rost auf die obere Schiene setzen und bei 240 °C ca. 5 Minuten schmelzen lassen. Dazu schmeckt Reis, Kroketten oder Baguette.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten. Guten Appetit wünscht euer Chefkoch kalli46
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-29 18:19:49 mit dem Titel Römertopf - und darin Elsässer BÄCKEOFE, ein Gedicht mit vielen Strophen!!!
Hallo Yopi-Freunde!
Wie ja bereits viele von euch wissen, lebt ein Teil meiner Verwandschaft im Saarland, genauer gesagt in Schwarzenholz. Wie es ja nun mal in allen Familien vorkommt, so wurde auch in der vorigen Woche dort ein runder Geburtstag gefeiert, ein Onkel wurde 70 Jahre alt (deshalb konnte ich auch nicht eher wieder einen Bericht schreiben).
Gefeiert wurde zu Hause und die Gesellschaft war so 30 Personen stark. Also noch im Rahmen, was man zu Hause veranstalten kann. Da ich ja, wie bekannt, ein ausgesprochener Fan von außergewöhnlichen Gerichten bin, hatte ich dort in Schwarzenholz, nahe der französischen Grenze, das Gourmet-Paradies vor Augen. Mich wunderte nur im nachhinein, daß ich noch bei der Heimfahrt hinter dem Steuer paßte.
Das Festessen bestand aus mehreren Gängen, Suppe, Salat, Dessert, Obst, Kuchen und natürlich dem Hauptgericht, welches den Namen Elsässer BÄCKEOFE trug. Über den Namen konnte mir keiner der Einheimischen Auskunft geben. Auch nicht, warum dieses Gericht im Römertopf (besser gesagt, in mehreren Römertöpfen) angerichtet wird. Es hieß nur: das war schon immer so!
So, nun aber zum Hauptgericht, welches folgende Zutaten für vier Personen benötigt.
Zutaten:
250 g Schweinefleisch,
250 g Rindfleisch,
250 g Zwiebeln,
2 Knoblauchzehen,
2 Stangen Porree,
1 kg Kartoffeln,
2 große Möhren,
1 Aubergine,
2 Fleischtomaten,
1 Dose rote Bohnen,
ein Viertel Weißkohl,
1 Stück Sellerie,
500 ml Elsässer Weiß-Wein,
1 Bund Petersilie,
3 Lorbeerblätter,
1 Hähnchenschenkel (pro Person),
1 Maggi-Suppenwürfel.
Zum Abschmecken:
1 Prise Nelkenpulver,
Salz, Pfeffer und etwas Thymian.
Und nun die Zubereitung:
Das kleingeschnittene Schweine- und Rindfleisch soll 24 Stunden mit etwas Elsässer Weiswein (am besten Edelzwicker), einigen Zwiebelringen, das zerschnittene Weiße vom Porree, einer in Scheiben geschnittenen Möhre, etwas Petersilie und dem Pfeffer marinieren.
Dies alles muß einen Tag vor der Feier oder vor dem Verzehr angerichtet werden!
Am folgenden Tag werden die Kartoffeln geschält und in Scheiben geschnitten. Mit der Hälfte dieser Scheiben den Boden eines
Römertopfes bedecken. Die Fleischstücke, das übrige Gemüse, den Suppenwürfel und die Gewürze zugeben.
Obenauf werden die restlichen Kartoffelscheiben und darauf die abgezogenen Hähnchenschenkel gelegt. Mit der Beize, dem
Weißwein und etwas Wasser den Römertopf bis zur Hälfte auffüllen, salzen und pfeffern. Mit einem Deckel fest verschließen und im
Backofen bei 180 bis 200 °C etwa 3 Stunden schmoren lassen.
Vor dem Auftragen mit der restlichen Petersilie bestreuen. Statt der Hähnchenschenkel kann man auch einige Gänsefleischstücke beigeben.
Vor dem Vergnügen wurde der Schweiß erfunden, oder so ähnlich, aber wie ihr gelesen habt, ist dieses Gericht etwas aufwendig, aber der spätere Genuß entschädigt die mühevolle und zeitaufwendige Zubereitung. Zum Schluß kann ich nur sagen, laßt es euch schmecken!
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, euer Gourmet kalli46



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