Erfahrungsbericht von mariokoehler
... und ich habe sie doch abgefüllt: die EPSON Patrone mit Chip - dank Resetter
Pro:
große Geldersparnis, weniger Müll
Kontra:
teilweise mindere Qualität der Nachfülltinte
Empfehlung:
Nein
Die Vorgeschichte: Wieder einmal ist die Patrone meines HP 930C leer. Und jedes Mal griff ich nur widerwillig in mein Portemonnaie, um die immer teurer werdenden Patronen zu bezahlen, die einmal mehr in meinem Einkaufskorb lagen.
Farbpatronen gingen noch recht einfach durch Spritzen zu befüllen, aber die Schwarzpatrone war sehr widerspenstig. Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, als immer wieder zum Originalprodukt zu greifen.
Eine neue Strategie von mir war, die Druckermarke zu wechseln. Bei HP ist die ganze Technik (also der Druckkopf) in den Patronen, deshalb sind sie auch so teuer (und - wenn überhaupt - nur in begrenzter Anzahl wieder zu befüllen).
Viele EPSON Patronen hingegen kann man befüllen, so oft man will. (Permanent Druckkopf sei Dank!) Deshalb entschied ich mich für einen Drucker eben genannter Firma, nämlich für den C60. Meinen knapp einjährigen HP 930 verkaufte ich bei Ebay und bekam fast den Preis dafür, den ich für den EPSON C60 auf den Ladentisch legen mußte, um ihn mit nach Hause zu nehmen.
Erste Hürde: die Patronen für den C60 sind mit einem Chip ausgestattet, der merkt, wenn man ihm eine befüllte Patrone vorsetzt. Niemals will er dann eine Patrone als neu erkennen, auch wenn sie noch so voll mit dem teuren Naß ist.
Im Internet gibt es für viele EPSON Modelle sogenannte \"Resetter\" oder \"Reprogrammer\", die (batteriebetrieben) den Chip wieder auf \"Null\" setzen. Ein Befüllen ist dann problemlos möglich.
Doch wo findet man Resetter für den EPSON C60? Dieses Modell ist relativ selten, um einen Resetter zu entwickeln. Und bei Enderlin sind zwar Resetter für dieses Modell zu finden, allerdings sind diese mit knapp 60,00EUR viel zu teuer. Andere Möglichkeiten mußten also her.
Und Übersee und Internet machen es möglich. In den USA wurde ich fündig. Die Firma QB7 (http://www.qb7.com) bietet für mehrere EPSON Modelle einen recht günstigen Resetter an, unter anderem auch für den EPSON C60. Bei den QB7 Resettern muß man nicht einmal den Chip aus den Patronen nehmen. Man hält den Resetter einfach für einige Sekunden an die Patrone und kann sie dann befüllen, ohne eine Fehlermeldung des Druckers erwarten zu müssen.
38,00$ wollte QB7 für den Resetter haben, zuzüglich 3,00$ Versand. Bei dem starken Kurs des Euro ist das ein regelrechtes Schnäppchen gegenüber den Preisen von Anbietern aus unseren Landen. Nach einer Woche kam ein Päckchen aus Übersee, und ich kann mit dem Sparen beginnen.
Kleine Rechnung: Ich habe mir bei der Firma Hepp-Computer EPSON Nachfülltinte zugelegt. Eine schwarze Patrone kann ich nun für knapp 2,00EUR befüllen, eine Farbpatronen-Füllung kostet knapp 2,70EUR. Eine originale EPSON Schwarzpatrone kostet etwa 35,00EUR. Für diesen Preis kann man ein und dieselbe Patrone mehr als 17x wieder befüllen. Oder man kauft 17 Originalpatronen für 595,00EUR. Wenn man nicht weiß, was man mit dem Geld machen soll.
Kleiner Nebeneffekt: Die Tinte von Hepp-Computer wurde nach mehreren Versuchen und Vergleichen Testsieger. Natürlich gibt es kleine Unterschiede in der Qualität. Diese \"Mängel\" kann man aber durch die richtige Papierwahl und Farbeinstellung abstellen.
Und außerdem kann man Müll einsparen, denn man muß die alte Patrone nicht wegwerfen, sondern befüllt sie immer wieder.
Fazit: Wer viel druckt, sollte Nachfülltinte verwenden. Und zudem keinen Drucker, der den Druckkopf in den Patronen hat. Drucker mit Permament Druckköpfen wie bei EPSON oder CANON sind da wirklich die bessere Wahl.
Sicherlich findet man im Internet auch Beschreibungen, Chip Patronen auch ohne Resetter auszutricksen. Doch diese abenteuerliche Bastler-Akrobatik mute ich mir nicht zu - Resetter sind da sicherer und schneller.
Farbpatronen gingen noch recht einfach durch Spritzen zu befüllen, aber die Schwarzpatrone war sehr widerspenstig. Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, als immer wieder zum Originalprodukt zu greifen.
Eine neue Strategie von mir war, die Druckermarke zu wechseln. Bei HP ist die ganze Technik (also der Druckkopf) in den Patronen, deshalb sind sie auch so teuer (und - wenn überhaupt - nur in begrenzter Anzahl wieder zu befüllen).
Viele EPSON Patronen hingegen kann man befüllen, so oft man will. (Permanent Druckkopf sei Dank!) Deshalb entschied ich mich für einen Drucker eben genannter Firma, nämlich für den C60. Meinen knapp einjährigen HP 930 verkaufte ich bei Ebay und bekam fast den Preis dafür, den ich für den EPSON C60 auf den Ladentisch legen mußte, um ihn mit nach Hause zu nehmen.
Erste Hürde: die Patronen für den C60 sind mit einem Chip ausgestattet, der merkt, wenn man ihm eine befüllte Patrone vorsetzt. Niemals will er dann eine Patrone als neu erkennen, auch wenn sie noch so voll mit dem teuren Naß ist.
Im Internet gibt es für viele EPSON Modelle sogenannte \"Resetter\" oder \"Reprogrammer\", die (batteriebetrieben) den Chip wieder auf \"Null\" setzen. Ein Befüllen ist dann problemlos möglich.
Doch wo findet man Resetter für den EPSON C60? Dieses Modell ist relativ selten, um einen Resetter zu entwickeln. Und bei Enderlin sind zwar Resetter für dieses Modell zu finden, allerdings sind diese mit knapp 60,00EUR viel zu teuer. Andere Möglichkeiten mußten also her.
Und Übersee und Internet machen es möglich. In den USA wurde ich fündig. Die Firma QB7 (http://www.qb7.com) bietet für mehrere EPSON Modelle einen recht günstigen Resetter an, unter anderem auch für den EPSON C60. Bei den QB7 Resettern muß man nicht einmal den Chip aus den Patronen nehmen. Man hält den Resetter einfach für einige Sekunden an die Patrone und kann sie dann befüllen, ohne eine Fehlermeldung des Druckers erwarten zu müssen.
38,00$ wollte QB7 für den Resetter haben, zuzüglich 3,00$ Versand. Bei dem starken Kurs des Euro ist das ein regelrechtes Schnäppchen gegenüber den Preisen von Anbietern aus unseren Landen. Nach einer Woche kam ein Päckchen aus Übersee, und ich kann mit dem Sparen beginnen.
Kleine Rechnung: Ich habe mir bei der Firma Hepp-Computer EPSON Nachfülltinte zugelegt. Eine schwarze Patrone kann ich nun für knapp 2,00EUR befüllen, eine Farbpatronen-Füllung kostet knapp 2,70EUR. Eine originale EPSON Schwarzpatrone kostet etwa 35,00EUR. Für diesen Preis kann man ein und dieselbe Patrone mehr als 17x wieder befüllen. Oder man kauft 17 Originalpatronen für 595,00EUR. Wenn man nicht weiß, was man mit dem Geld machen soll.
Kleiner Nebeneffekt: Die Tinte von Hepp-Computer wurde nach mehreren Versuchen und Vergleichen Testsieger. Natürlich gibt es kleine Unterschiede in der Qualität. Diese \"Mängel\" kann man aber durch die richtige Papierwahl und Farbeinstellung abstellen.
Und außerdem kann man Müll einsparen, denn man muß die alte Patrone nicht wegwerfen, sondern befüllt sie immer wieder.
Fazit: Wer viel druckt, sollte Nachfülltinte verwenden. Und zudem keinen Drucker, der den Druckkopf in den Patronen hat. Drucker mit Permament Druckköpfen wie bei EPSON oder CANON sind da wirklich die bessere Wahl.
Sicherlich findet man im Internet auch Beschreibungen, Chip Patronen auch ohne Resetter auszutricksen. Doch diese abenteuerliche Bastler-Akrobatik mute ich mir nicht zu - Resetter sind da sicherer und schneller.



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