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Erfahrungsbericht von Abgar

Die Sumerer

Pro:

sehr empfhelenswert :)

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Sumerer
Die Kultur in Mesopotamien war zwischen den Jahren 3500-3200 v. Chr. schon so weit entwickelt, dass die Sumerer sich hier ansiedelten. Sie beherrschten bald diese bereits vorhandene Kultur und entfalteten sie weiter. Sie vereinten sich unter dem Dach der Religiosität und begannen folglich dem Glauben und Beten großen Wert beizumessen. Der Erfolg in der Landwirtschaft und im Handel sorgte für die Entwicklung der Astronomie und des Kalenders. Als die Gaben der Bevölkerung durch die Gebetshäuser zu steigen begannen, wurde das Piktogramm erfunden, um diese Gewinne besser kontrollieren zu können. Diese Bilderschrift wurde zunächst in den Tempeln verwendet, dann aber in Keilschrift verwandelt und hinaus getragen, so dass sie allmählich auch unter dem Volk verbreitet und angewendet werden konnte.

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Sumer bezeichnet eine Hochkultur in Mesopotamien. Sumer, Shumer oder Schumer kommt aus dem akkadischen und bedeutet Kulturland - eine Anspielung auf die Leistung der Sumerer als Kulturbringer.

Aus der Vermischung der im Süden Mesopotamiens lebenden Ubaidier und aus der arabischen Wüste einwandernden Semiten entstand etwa 4000 v. Chr. die Bevölkerung, aus der in der Folgezeit die sumerischen Stadtstaaten hervorgehen sollten. Die sumerische Sprache steht isoliert da, sie ist
mit den semitischen Sprachen nicht verwandt.

Am Anfang standen eine Reihe von Stadtstaaten (Adab, Eridu, Isin, Kisch, Kullab, Lagasch, Larsam, Nippur und Ur), die etwa 2800 v. Chr. das Altsumerische Reich unter wechselnden Stadtherrschern bildeten.

Erster bekannter Herrscher von Sumer ist Etana, der um 2800 v. Chr. lebte und König von Kisch war.

Sein Nachfolger, Meskiaggascher König von Uruk (dem biblischen Erech), gründete weit südlich von Kisch eine rivalisierende Dynastie und erlangte die Herrschaft über die ganze Region zwischen dem Mittelmeer und dem Zagros-Gebirge. Er wurde von seinem Sohn Enmerkar (um 2750 v. Chr.) abgelöst. Diesem folgte sein Feldherr Lugalbanda auf den Thron. Am Ende der Regierungszeit von Lugalbanda wurde Enmebaragesi (um 2700 v. Chr.), ein König der Etana-Dynastie in Kisch, zum führenden Herrscher von Sumer.

Die Akkadier aus dem Norden vereinten Sumer unter einer Dynastie (2235 bis 2094 v. Chr.).
Gefördert durch Uneinigkeit zwischen Akkad und dem restlichen Sumer, endete diese Dynastie mit der Eroberung durch die Gutäer.

Das Neusumerische Reich (2047 bis 1940 v. Chr.) unter der Herrschaft der 3. Dynastie von Ur endete unter dem Druck Elams aus dem Osten.

Kleinreiche um Assur, Babylon, Eschunna, Der und Susa entstanden in Folge.

Mesopotamien wurde in der Folgezeit von Assyrien und Babylonien dominiert.

Sumers kulturelle Bedeutung
Obwohl die Schrift mehrmals in der Geschichte der Menschheit erfunden wurde (Ägypten, China, Maya), so ist für Europa die sumerische Keilschrift von zentraler Bedeutung. Entwickelt für das Sumerische, wurde die Keilschrift erfolgreich an das Akkadische und Hittitische angepasst, und gilt als Vorläufer vieler Schriften.

Die Entwicklung des Rades - ebenfalls erstmals in Sumer benutzt - steht in engem Zusammenhang mit der Erkenntnis, dass domestizierte Tiere nicht nur eine Nahrungs- und Rohstoffquelle (z.B. Leder) sind, sondern auch als Zugtiere dienen können (Pflug, Karren).

Eine weitere Vorbedingung für die Nutzung des Rades sind ebene, breite Wege, die erst bei einer kritischen Bevölkerungsdichte und geeignetem Landschaftsrelief entstehen.

Im Bereich der Landwirtschaft hat Sumer wahrscheinlich keine neuen Nutzpflanzen oder Nutztiere domestiziert; der Beitrag liegt hier in der Verfeinerung der Bewässerung sowie der Einführung der Milchwirtschaft.

Die Sumerer haben die erste bekannte Kultur mit hoch entwickelter Mathematik hervorgebracht. Sie gelten als die Erfinder des Gewölbes und gründeten mit Ur, Uruk und Lagasch die ältesten bekannten Städte mit Monumentalbauten, insbesondere der für Mesopotamien typischen Zikkurat.

Die sumerische Religion ist eine der ältesten,
der bekannten Religionen und gilt als wesentliches als Vorbild
für spätere Religionen in Mesopotamien und den angrenzenden Regionen.


Anmerkung
Absolute Jahreszahlen innerhalb der sumerischen Datierung variieren je nach Lehrmeinung um etwa 100 Jahre.
Zur genaueren Datierung sollte Fachliteratur herangezogen werden.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-09-19 18:25:42 mit dem Titel Die Sprache \"aramäisch\"

Sprache

Die Aramäische Sprache
Die Aramäer, oder die eine Sprachgruppe der West-Aramäer sprechen einen aramäischen Dialekt, genannt Thuroyo. Thuroyo wird nur gesprochen, nicht aber geschrieben. In der Liturgie wird das Alt-Aramäische verwendet, dass Kthobonoyo. Die West aramäische Sprache wird «Kthobonoyo» d. h. «Buchsprache oder Hochsprache» genannt. Diese Sprache ist zugleich das Erbe des aramäischen Volkes, das bis heute seine Muttersprache ist; Aramäisch war ebenfalls die Muttersprache Jesu Christi in Galiläa. Weitere Zeugen dieser Sprache sind die Inschriften und Fragmente aus Papyrus und Pergament in den großen Museen und Bibliotheken der Welt. Selbst die Peshitto oder auch die Geschriebene genannt, ist auf Kthobonoyo abgefasst, denn sie bezieht sich auf dieses Buch, nämlich die Westaramäische Bibel, mit der Serto Schriftart.

Siehe hierzu: Eugen Prym und Albert Socin, Der neuaramäische Dialekt des Tur-Abdin, Göttingen 1881; Hellmut Ritter, Die Volkssprache der syrischen Christen des Tur-Abdin. Beirut 1967; Otto Jastrow, Lehrbuch der Turoyosprache... Adolf Siegel, Laut- und Formenlehre des neuaramäischen Dialekts des Tur-Abdin (= Beiträge zur semitischen Philologie und Linguistik, hrsg. von G. Bergsträsser, Heft 2), Hannover 1923, Arthur Ungnad, Syrische Grammatik mit Übungsbuch, Georg Olms Verlag, ISBN: 3-287-09635-8

Das Aramäische
Die in der Literatur übliche Benennung «Aramäisch» geht auf die Selbstbezeichnung der Aramäer zurück. Das Aramäische ist eine nordwest-semitische Sprache, ursprünglich der semitische Dialekt der aramäischen Stämme, die um 1200 v. Chr. in das syrisch-palästinische Kulturland eindrangen und dort verschiedene Staaten gründeten. Die drittälteste noch gesprochene Sprache ist das Aramäische. Die zur semitischen Sprachfamilie gehörende aramäische Sprache ist eng mit Hebräisch und Arabisch verwandt. Die ältesten Zeugnisse von ihr reichen bis ins zweite Jahrtausend v. Chr. Mit 5.000 Jahren ist Aramäisch somit nach Chinesisch die älteste noch gesprochene Sprache der Welt. Die Herkunft der aramäischen Sprache ist aber viel älter, nämlich 13.000 Jahre. Damals hieß sie Adamitisch. Adamitisch im Sinne von Menschen. Von diesen Menschen die am Anfang jemals eine symbolische Sprache sprachen, also es muss nicht mal sumerisch sein aber summerisch kam dann von dieser Sprache aus vom ersten möglichen sprechenden Menschen Adam ist gemeint, ersten Menschheit also nicht mehr Menschen Affen die noch Symbolisch die Bedeutung der aramäischen Sprache liegt weniger in der heutigen Zeit als im Altertum. Bereits am Anfang des ersten Jahrtausends verdrängte sie alle Sprachen in Aram-Nahrin (Mesopotamien). Von den tüchtigen aramäischen Kaufleuten über den gesamten Orient verbreitet, entwickelte sich diese Sprache innerhalb einiger Jahrhunderte zu wichtigsten Sprache des Nahen Ostens. Aramäisch war im vorchristlichen Jahrtausend Weltsprache. Sie war Reichssprache in Ägypten, Persien und anderen mächtigen Imperien früherer Hochkulturen. Die aramäische Sprache revolutionierte die Schriften. Das Alte und Neue Testament sind zuallererst in aramäischer Sprache geschrieben worden, nicht wie manche Theologen behaupten in Hebräisch (eigentlich Jüdisch), sondern das Hebräisch selbst ist ein Aramäischer Dialekt, also besser es Arameen zu nennen.

Das Aramäische ist zunächst in Syrien (Aram) nachweisbar, breitete es sich nach und nach über den ganzen vorderen Orient und weiter nach Osten aus. Bereits in assyrischer Zeit war es eine internationale Sprache. Der Brauch der Assyrer, sich mittels des Aramäischen mit anderssprachigen Untertanen zu verständigen, wurde von den Achämeniden aufgenommen und das Reichs-Aramäische zur offiziellen Sprache der Kanzlei des Assyrischen und auch den Chaldäischen Reiches gemacht. Es stellt eine weiterentwickelte und verselbständigte Form des ältesten Aramäischen dar. Als Kanzleisprache hat es einen fossilen Rest in den Idiogrammen des Avestanisch und später des Pehlewi einige weitere Formen des Alten Aramäischen im Persischen Reich hinterlassen, das Parthische Reich machte auch von diesen zwei Idiomen gebrauch. Zu dieser Zeit war der Arische Zarathustrah, ein Parther ein Prophet für das Persische Reich. Die Avesta und die Yasna wurden in diesen zwei Formen des Aramäischen von Zarathustrah verfasst, die seine Lehre für die Arier, auch Perser sein sollte. Das aramäisch geschriebenen Alte und Neue Testament sind aber in Arameen verfasst, die noch älteste Form die man in Maalula in Syrien (Aram) und in Israel bei den Aramäern gesprochen wird. In seiner Art schließt sich das sog. West-Aramäische am nächsten an die Formen des Reichs-Aramäischen an:

1- Das Nabatäisch-Aramäische, die aramäische Schriftsprache eines arabischen Staates, der mit dem Zentrum in Petra wirtschaftlich für den Weg nach Arabien wichtig und vom 4.Jh. v. Chr. bis über die Zeit seiner Eroberung durch die Römer (106 n. Chr.) hinaus bedeutsam war.

2- Das Palmyrenisch-Aramäische, das ebenfalls in einer Karawanenstadt geschrieben, wohl auch gesprochen wurde, die Petra den Rang ablief.

3- Das Jüdisch-Palästinensische Aramäisch ist das Idiom, das das Hebräische als gesprochene Sprache verdrängt hat. Es war die Sprache Jesu «galiläisch-aramäisch»; in welcher die Heilige Schriften und das jerusalemischen Talmuds niedergeschrieben worden ist, und bis an dem heutigen Tage im Gottesdienst abgehalten wird, den Dialekt von Maalula in Syrien und in Israel wird es immer noch gesprochen, das Arameen.

4- Das Samaritanisch-Aramäische: Die Absonderung Samarias in religiöser und politischer Hinsicht erklärt die Entstehung eines solchen gesonderten Idioms.

5- Das Christlich-Palästinensische: ist die Sprache der Melkiten in Palästina; sie wurde außer in Nordpalästina auch in Teilen des Ostjordanlandes gebraucht.

6- Das Neuwest-Aramäische: In einigen Dörfern des Antilibanon, in Maalula, Bacha und Dschubb Adin hat sich das Aramäische des westlichen Typus bis in die Gegenwart erhalten, zu dieser Sprache werden alle Aramäischen Idiome des Westens einbegriffen, die alten und die neuen.

Das Aramäische des Zweistromlandes wird unter der Bezeichnung Ost-Aramäisch zusammengefasst. Es umfasst:
1- Das Aramäische des babylonischen Talmuds
2- Das Mandäische, die Sprache einer religiösen Sekte, die sich am Schatt Al Arab und in Chusestan bis heute erhalten hat, die Gnostiker wie auch die Johanniten sprachen es.
3- Das Aramäische (in Ost- und Westaramäisch), die Sprache des Staatskanzlei von Edessa (aramäisch: Urhoy), der Residenz der Könige der Osrhöne.

Das Thuroyo Aramäisch wird im Anschluss an die griechische Benennung der Aramäer «syrisch» genannt, weil sie den Unterschied von Th und S nicht unterscheiden konnten. Das Thuroyo wird von den aramäischen Kirchenvätern und den Orientalisten die «Edessenische» oder «die Mesopotamische» Sprache genannt, weil mit Thuroyo das gesamte Westaramäische mit allen Idiomen gemeint ist und das Aramäische Thur-Abdin seinen Anfang nimmt. Das Thuroyo im engeren Sinne, der Dialekt von Thur-Abdin, scheint den aramäischen Dialekten der Tigrisländer etwas näher gestanden zu haben als denen des mittleren Syriens und Palästinas. In Edessa wurde der Edessenische Dialekt schon lange vor Einführung des Christentums als Schriftsprache verwandt, dass noch in Maalula als Mundsprache gilt, jedoch vom Thuroyo ersetzt. Besondere Wichtigkeit erlangte er aber, seit die Bibel in ihr zuallererst verfasst war, und Edessa immer mehr die Hauptstadt der rein aramäischen Christenheit wurde. Mit dem Christentum drang die Sprache von Edessa auch ins persische Reich. Schon im 4. Jh. dient sie, die nunmehr die «Thuroyo» schlechtweg, den christlichen Aramäern am Tigris als Schriftsprache.

Die Blütezeit des Aramäischen reicht bis ins 7. Jh. Die Aramäer gehörten damals dem römischen, teils dem persischen Reiche an. Dazu kamen die kirchlichen Spaltungen, namentlich durch die unseligen Christologischen Auseinandersetzungen. Die persischen Aramäer entschieden sich meistens für die nestorianische, die oströmischen für die orthodoxe Lehre. Diese kirchliche Spaltung verhinderte die gleichmäßige Ausbildung der aramäischen Schriftsprache, die in zwei Dialekten, dem östlichen und westlichen, vorliegt. Die Eroberung der aramäischen Länder durch die Araber brachte der herrschenden Stellung des Syrischen ein jähes Ende. Zwar blieb es in Edessa noch einige Zeit lebendig, und in abgelegenen Gegenden erhielten sich aramäische Dialekte lange, teilweise sogar bis auf den heutigen Tag, aber das Syrische verlor rasch seine Stellung als Umgangssprache der Gebildeten in weiten Ländern.

Die älteste Thuroyo Schrift ist Estrangelâ, aus der sich die der östlichen Aramäer (Chaldäer und Ihrer Abspalter die Nestorianer) und die der westlichen Aramäer (Orthodoxe, Maroniten und Katholiken), deren eigentlicher Name Sertô oder Soret ist.

Siehe hierzu: Carl Brockelmann, Syrische Grammatik, Leipzig 1938; Theodor Nöldeke, syrische Grammatik. 2. verbindliche Aufl. Leipzig 1898; Stanislav Segert, Altaramäische Grammatik mit Biographie, Chrestomathie und Glossar, Leipzig 1986.

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