Erfahrungsbericht von campino
S wie 60er!
Pro:
Es macht Freude in Erinnerungen zu schwelgen
Kontra:
Nö!
Empfehlung:
Ja
Das Auto im allgemeinen
Kindersommer in Dänemark
Die Entdeckung der „Mode“
Meine erste unerreichbare Liebe
Die Beatles
Die Entdeckung der Schallplatte
Das Jahrzehnt des Pudels
Die Zunahme des Fernsehkonsums
Schule und Ausbildung
Tornado
Wenn ich an die 60er Jahre denke, fällt mir als erstes ein, das die Straßen hauptsächlich von Käfern bevölkert waren. Im Jahr
1961 lief immerhin schon der 5millionste Käfer vom Band. Wir waren noch nicht von der Käfermania befallen und fuhren zu Beginn des Jahrzehnts immer noch Borgward Goliath und gegen Ende eine Borgward Isabella, weinrot mit viel Chrom!
Und dieser Luxus musste gepflegt werden. Jeden Sonnabend sah man Scharen von Männern ihrer zweitliebsten Beschäftigung nachgehen: Dem Auto putzen. Es wurde poliert, was das Zeug hielt, damit der fahrbare Untersatz zum Sonntagsausflug schick aussah. Damals machte man noch Ausflüge mit dem Auto. Da war noch nichts mit Ölkrise und teurem Benzin, aber das Wort Umweltverschmutzung gab es auch noch nicht in meinem Wortschatz. Otto Normalverbraucher (und das waren fast alle Einwohner) machte sich darüber keine Gedanken.
Den Sommer 1960 verbrachte ich mit meinem Vater in Esbjerg/Dänemark. Da er nur abends 2 Auftritte hatte, war den ganzen Tag Zeit für mich. Wir wohnten auch nicht im Hotel, sondern hatten unser Zelt dabei. Der Campingplatz war sehr "naturnah", sprich: Kein warmes Wasser, Waschbecken im Freien.... Aber das machte nichts, es war ein herrlicher Sommer. In dieser Zeit lernte ich auch Jan und Kjeld kennen, deren "Banjo Boy" gerade die deutschen Hitparaden erklomm. Später kam dann noch "Hello Mary Lou" dazu.
Ostern 1961 war meine erste Heilige Kommunion. Ich war nicht sehr glücklich über die neuen Schuhe zum Kommunion-Outfit, die vorne so "ekelhaft" rund waren. Spitze Schuhe waren modern und die wollte ich auch haben. Aber meine Tante Klara, die für den Kauf der Schuhe verantwortlich zeichnete, war nicht von der Notwendigkeit modisches Schuhwerk zu tragen zu überzeugen. Sie blieb hart. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich (ungern) zu fügen.
1961 war das erste Jahr, in dem wir Oma in Berlin aus bekannten Gründen nicht besuchen konnten. Das habe ich aber damals überhaupt nicht verstanden. Ein Jahr später kam Oma dann zu uns in den Westen.
1962 dominierte im deutschen Radio immer noch hauptsächlich deutschsprachige Musik:
Die "Weißen Rosen aus Athen" von Nana Mouskouri,
Peter Hinnen war "auf seiner Ranch König"
und alle möglichen Schlager hatten was mit "Rosen" zu tun:
"Schwarze Rose, Rosemarie" (Peter Kraus),
"Eine Rose aus Santa Monica",
"Rosen sind rot",
"Die letzte Rose der Prärie".....
Woher ich das weiß? Mit vielen dieser Interpreten war mein Vater, als Artist, zusammen engagiert und die Programmhefte habe ich heute noch.
Freddy Quinn sang: "Junge komm bald wieder" und die "Italienisch-Welle", allen voran Rocco Granada mit seiner "Marina" rollte und rollte.....
Das zweite Halbjahr 1963 bis erstes Halbjahr 1964 waren keine sehr erfreulichen 12 Monate für mich. Die Geschichte möchte ich jetzt nicht erzählen, das würde den Rahmen sprengen.
1964, ich war 12 Jahre alt und das erste Mal verliebt. Eine unerreichbare Liebe, aber trotzdem schön. Der Mann meiner Träume hieß John Lennon und
"I want to hold your hand"
dödelte den ganzen Tag vom Tonband, was sehr anstrengend für meine Eltern war, denn sofort nachdem der letzte Ton des Songs verklungen war, ließ ich das Band wieder vorlaufen und suchte den Anfang. Die Tasten des Gerätes machten einen unheimlichen Krach und nach einigen Tagen konnte auch schon meine kleine Schwester Martina den englischen Text mitsingen. Die meisten (sprich ALLE) Erwachsenen die ich kannte, waren entsetzt von den Frisuren der Beatles, dabei sahen sie doch sehr gesittet mit ihren "Pilzköpfen" aus.
Außerdem angesagt in dieser Zeit waren: Cliff Richard, die Searchers, Drafi Deutscher. Gigliola Cinquetti gewann mit "Non ho l`étà" den Grand Prix Eurovision de la Chanson in Kopenhagen und Udo Jürgens belegte mit "Warum nur" für Österreich den 6. Platz.
Die Stones hörte ich auch in diesem Jahr das erste Mal: "Tell me" hieß der Titel. Und „Satisfaction“ hörte ich 1965 das erste Mal im Radio.
Eine Single-Schallplatte kostet damals 4,00 DM. An die Preise für Langspielplatten kann ich mich nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich waren sie für eine Schülerin sowieso unerschwinglich. Meine aller ersten Platten, wohlgemerkt Singles waren: „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel und „Eve of Destruction“ von Barry McGuire. Mein Plattenspieler war so ein tragbares Teil, hellgrün und weiß....., aber ich konnte Musik hören, ohne das Tonband immer wieder zurück zu spulen. Welch ein Fortschritt!
Mit den Beatles und Stones aber kam nicht nur tolle Musik in die bundesdeutschen Wohnzimmer, nein, es kamen auch Hüfthosen mit Schlag (im Extremfall war der Schlag auch noch andersfarbig abgefüttert). Der Minirock sorgte für ernsthafte Auseinandersetzungen mit Erziehungsberechtigten – Originalton Oma: „Das Knie ist der hässlichste Körperteil der Frau, das zeigt man nicht....“ - .
Couréges beglückte die Nation mit sackähnlichen Kleidern die geometrisch gemustert waren. Dazu mussten natürlich auch im Sommer Stiefel getragen werden. Die Stiefel waren an den Zehen offen und die Farbe war meist weiß. Was tun? Meine Mutter war nicht zu überzeugen, das der Besitz ebensolcher Stiefel LEBENSNOTWENDIG war!!! Tja, deshalb mussten die guten Winterstiefel herhalten. Kurz entschlossen vorne ein wenig abgeschnitten und die ganze Pracht mit weißer Schuhfarbe eingefärbt. Den Kommentar meiner Eltern möchte ich aus guten Gründen hier nicht wiedergeben. Und – niemals hätte ich behauptet, mir wäre heiß (auch nicht bei 30 Grad Außentemperatur in gefütterten Winterstiefeln).
Irgendwie hat anscheinend jedes Jahrzehnt auch seine bestimmte „Hunderassen-Mode“, denn wie ich gelesen habe, hatte auch Familie Los Gatos einen Pudel. Wir auch. Und mir war es sehr peinlich, den Hund, wenn er „frisch vom Friseur“ kam, Gassi zu führen. Es sah irgendwie dämlich aus. Der fast nackte Bauch und Rücken, und dann diese Puschel an den rasierten Beinen und die Krönug, im wahrsten Sinne des Wortes, war der Puschel auf dem Kopf! (des Hundes).
Fernsehen? Ja, endlich gab es eine Sendung, da musste man Samstags einfach zu Hause bleiben wenn man nichts verpassen wollte: Den BEATCLUB! Die erste Hitparade fiel auch noch in die Sechziger. Und der schönste Mann der Hitparade war Graham Bonny.... („Super Girl“). Die Lords sangen in etwas gewöhnungsbedürftigem Englisch ihr „Poor Boy“ und Cliff Richard küsste rote Lippen auf deutsch.
Und dann waren da natürlich auch noch die Serien im „Werbefernsehen“:
„Graf Yoster gibt sich die Ehre“,
„Gestatten, mein Name ist Cox“,
das war damals Kult (zumindest für mich). Samstags abends kamen auch oft Übertragungen via Bildschirm vom Millowitsch- oder Ohnsorg-Theater. Die habe ich, trotz meines jugendlichen Alters, auch gerne angeschaut.
Die ersten Quizsendungen machten sich breit und Hans-Joachim Kulenkampf’s Butler Martin und der brillante Peter Frankenfeld brachten die Nation zum raten und zum lachen.
Ich machte einen Tanzkurs und die ersten Discotheken wurden eröffnet. Ein Begriff, mit dem viele Erwachsene nichts anfangen konnten. Jetzt war zumindest für Teenys Samstag Nachmittag Disco angesagt (Tanzlokal war was für die „Alten“, schon offensichtlich über 20jährigen). Meine neu erworbenen Tanzkurs-Kenntnisse nützten nicht viel, damit konnte man in der Disco nicht glänzen. Das höchste der Gefühle war Disco-Fox.
1968 begann ich meine Ausbildung zur Juwelengoldschmiedin auf der Fachschule für Gold- und Silberschmiede in Pforzheim. Die schulische Grundausbildung dauerte 2 Jahre. Und es waren 2 wunderbare Jahre. Erfreulich, wir waren in unserer Klasse nur 5 Mädchen und 15 Jungs! Die meisten Mitschüler kamen aus Skandinavien und mein ältester Mitschüler (Hallo Jan!) war 10 Jahre älter als ich. Der charmanteste Junge in meiner Klasse hieß Christian und kam aus Frankreich. Ich war die Jüngste und hatte es als Nesthäkchen entsprechend gut.
Die 68er, das war auch die Zeit der Studentenunruhen, OK, damit hatten wir nicht viel am Hut. Allerdings drangen einige Parolen auch zu uns ins beschauliche Pforzheim: Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.......
- Zitat: „Ein in Deutschland äußerst seltenes Phänomen war der Tornado, der sich am 10. Juli 1968 in Pforzheim bildete. Er zog am Abend über den Süden der Stadt hinweg. Auf der Tornadostärken-Skala (Fujita-Skala von 0 ("Sturm-Tornado") bis 6 ("unvorstellbarer" Tornado)) wurde er als ein Tornado der Stufe 3 (schwerer Tornado) eingeordnet. Windgeschwindigkeit bis ca. 330 km/h. Insgesamt war die Zugbahn 30 Kilometer lang. Dabei entstanden Schäden in Höhe von rund 60 Millionen Euro. Allein in Pforzheim wurden 1.750 Häuser beschädigt. 2 Menschen kamen in Ottenhausen (westlich von Pforzheim) ums Leben. Im Stadtgebiet wurden mehr als 200 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt, in den Wochen danach verunglückten noch einmal 130 Menschen bei Aufräumarbeiten. Ein Dachdecker verunglückte tödlich.“ Zitat Ende. -
Den Tornado erlebte ich am Vorabend meines 16. Geburtstages. Wir wussten gar nicht was los war. Den ganzen Tag über war es brütend heiß und kein Lüftchen regte sich. Ich glaube es ging so gegen 22:00 Uhr los. Ein seltsames Pfeifen lag in der Luft und auf einmal bogen sich die Fensterscheiben nach innen und die Rahmen begannen zu klappern. Das war eigentlich alles, was ich in der Wohnung mitbekam. Das ganze Ausmaß wurde mir erst klar, als ich mit dem Hund nach draußen ging. Autos lagen auf der Seite und auf dem Dach, wie nach einer Massenkarambolage. Im Haus nebenan war das Flachdach eingestürzt. Überall entwurzelte Bäume, ein schreckliches Bild. Noch nach Tagen durfte man in einige Wohngebiete Pforzheims (unseres gehörte dazu) nur wenn man sich ausweisen konnte und dort tatsächlich wohnte. Nur so war der Schaulustigen Herr zu werden.
Wir Goldschmiedschüler wurden dazu eingesetzt, erst mal um unsere Schule herum aufzuräumen, und auch einige Häuser unserer Lehrer hatte es böse erwischt.
So endeten die ersten 16 Jahre meines Lebens turbulent und mit einem gewaltigen Windstoß!
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Die Produktbewertung ist in dieser Kategorie natürlich blödsinnig. Aber ohne Auswahl keine Veröffentlichung und so nehme ich mal die "goldene Mitte" mit leichtem Touch nach oben, sprich: Gut.
...und empfehlen kann ich Euch die 60er, ist denn einer von Euch im Besitz einer Zeitmaschine? Dann würde sich ein Ausflug lohnen.
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So, ich hoffe Euch mit meinem Bericht nicht gelangweilt zu haben.
Wenn ja, tut’s mir leid, wenn nein, hat sich die Mühe gelohnt!
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Dieser Bericht wurde auch in anderen Foren und auf meiner Homepage veröffentlicht.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-06-15 22:21:42 mit dem Titel Schön war's...
...meine persönliche Oldie-Parade
Zunächst einmal erhebt sich die Frage: Was ist ein Oldie?
Für die Altersklasse bis 20 zählt bereits der Sound der Achtziger dazu.
Die heute 30jährigen denken sicher an alte Zeiten, wenn "Sound Of Philadelphia" im Radio dödelt, denn als sie Kleinkinder waren, spielten alle Radiosender von Nord nach Süd den Phillisound beständig und nervtötend.
Bei 40 wird es, zumindest für mich, schon einfacher. Die Zeit der Beatles. Aber zählt das schon zu den Oldies?
Und über 50? Da hieß das noch nicht Oldie, da hieß es Evergreen.
Ihr seht, jede Altersgruppe hat ihre eigenen Oldies, ob es Musik aus der Kindheit ist, die man kennt, weil die Eltern sie oft gehört haben, oder ob man seine eigenen Erfahrungen mit einem Musikstück verbindet.
Was jetzt nicht heißt, das kein 20jähriger die Beatles zu "seinen" Oldies zählt.
Für mich ist Oldie jedenfalls nicht gleich Oldie, weil der Titel schon älter ist, sondern weil ich Erfahrungen und Erinnerungen mit ihm verbinde.
Nun denn, was jetzt folgt sind meine besten Oldies:
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Platz 10: Where do you go my lovely, Peter Sarstedt:
You talk like Marlene Dietrich
And you dance like Zizi Jeanmaire
Your clothes are all made by Balmain
And there's diamonds and pearls in your hair
You live in a fancy appartement
Of the Boulevard of St. Michel
Where you keep your Rolling Stones records
And a friend of Sascha Distel
But where do you go to my lovely
When you're alone in your bed
Tell me the thoughts that surround you
I want to look inside your head.....
Bei diesem Song ist es nicht der Text, hier hat mir die Melodie schon immer sehr gut gefallen. Außerdem ist es eines der wenigen Lieder, die relativ einfach auf der Gitarre zu begleiten sind und das führt natürlich zu einem Riesen-Erfolgserlebnis!
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Platz 9: City of New Orleans, Arlo Guthrie
Dieses Lied war Kult zu der Zeit als ich die Goldschmiedeschule besuchte. In unserer Klasse waren wir nur 3 Mädchen, und insgesamt nur 2 Schülerinnen aus Pforzheim, der Rest der Klasse kam aus aller Herren Länder: Frankreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, USA, Niederlande.
Der Musikgeschmack war verständlicherweise verschieden, zumal es auch ein relativ große Altersunterschiede unter uns Schülern gab. Mein ältester Mitschüler war 10 Jahre älter als ich. Aber ein Lied liebten wir alle und sangen es zu jeder passenden (und unpassenden) Gelegenheit:
Riding on the City of New Orleans,
Illinois Central Monday morning rail
Fifteen cars and fifteen restless riders,
Three conductors and twenty-five sacks of mail.
All along the southbound odyssey
The train pulls out at Kankakee
Rolls along past houses, farms and fields.
Passin' trains that have no names,
Freight yards full of old black men
And the graveyards of the rusted automobiles.
Good morning America how are you?
Don't you know me I'm your native son,
I'm the train they call The City of New Orleans,
I'll be gone five hundred miles when the day is done....
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Platz 8: Summer in the City, The Lovin' Spoonful
Hot town, summer in the city
Back of my neck getting dirty and gritty
Been down, isn't it a pity
Doesn't seem to be a shadow in the city
All around, people looking half dead
Walking on the sidewalk, hotter than a match head
But at night it's a different world
Go out and find a girl
Come-on come-on and dance all night
Despite the heat it'll be alright
And babe, don't you know it's a pity
That the days can't be like the nights
In the summer, in the city
In the summer, in the city .....
Das Original. Und ich finde heute noch, es ist die beste Version.
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Platz 7: Eve of Destruction, Barry McGuire
Wie könnte er fehlen. Das war die erste Single meines Lebens, die ich mir gekauft habe. In einem anderen Bericht habe ich schon darüber geschrieben.
1965, der Vietnam-Krieg war in vollem Gange, ich war grade mal 13 Jahre alt und Barry McGuire sang: "Eve of destruction"
The eastern world it is explodin', Violence flarin', bullets loadin',
You're old enough to kill but not for votin',
You don't believe in war, what's that gun you're totin',
And even the Jordan river has bodies floatin',
But you tell me over and over and over again my friend,
Ah, you don't believe we're on the eve of destruction.
Don't you understand, what I'm trying to say?
Can't you see the fear that I'm feeling today?
If the button is pushed, there's no running away,
There'll be no one to save with the world in a grave,
Take a look around you, boy, it's bound to scare you, boy,
But you tell me over and over and over again my friend,
Ah, you don't believe we're on the eve of destruction.
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Platz 6: Sound of Silence, Simon & Garfunkel
Ich glaube, das ist ein Titel, den wohl jeder kennt. Aus dem Soundtrack des Films "The Graduate" (1967). Eine wunderschöne Ballade, zum träumen gemacht. Ein leises Lied, wie ja der Titel schon sagt, aber ein Lied, dass mich festhält und fesselt. So schön kann gesungene Zärtlichkeit sein.
Hello darkness, my old friend,
I’ve come to talk with you again,
Because a vision softly creeping,
Left it’s seeds while I was sleeping,
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence.
In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone,
’neath the halo of a street lamp,
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of
A neon light
That split the night
And touched the sound of silence.......
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Platz 5: The last Time, Rolling Stones
Well I told you once and I told you twice
But you never listen to my advice
You don't try very hard to please me
For what you know it should be easy
Well this could be the last time
This could be the last time
Maybe the last time I don't know
Oh no, oh no...........
"Out Of Our Heads" hieß das Vinyl von 1965. Ein anderer Titel, "Satisfaction" aus dieser Zeit, ist sicher nicht erklärungsbedürftig.
Bei diesem Song, den ich noch heute mit voller Lautstärke im Radio höre (leider wird er selten gespielt) hat es mir in der Hauptsache die Musik, nicht unbedingt der Text, angetan.
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Platz 4: Don't let me be misunderstood, Santa Esmeralda
Leroy Gomez, der Sänger von Santa Esmeralda, hat mit diesem Hit Ende 1977 wochenlang die Charts angeführt. OK, ich gebe zu, ein Disco-Hit. Aber haben wir nicht alle Fehler?
Im Original übrigens von Eric Burdon and the Animals. Was selten vorkommt, die Cover-Version hat mir besser gefallen. Warum? Vielleicht weil man bei diesem Rhythmus einfach nicht still sitzen bleiben kann. Es geht nicht!
Baby, do you understand me now?
Sometimes I feel a little mad
But, don't you know that no one alive can always be an angel
When things go wrong I seem to be bad
I'm just a soul whose intentions are good
Oh Lord, please don't let me be misunderstood
If I seem edgy
I want you to know
That I never meant to take it out on you
Life has its problems
And I got my share
And that's one thing I never meant to do
'Cause I love you
Baby, don't you know I'm just human
And I've got thoughts like any other man
And sometimes I find myself, alone, regretting
Some foolish thing, some foolish thing I've done
But I'm just a soul whose intentions are good
Oh Lord, please don't let me be misunderstood
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Platz 3: My back Pages, Bob Dylan
Crimson flames tied through my ears
Rollin' high and mighty traps
Pounced with fire on flaming roads
Using ideas as my maps
"We'll meet on edges, soon," said I Am
Proud 'neath heated brow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now..............
In typischer Bob Dylan-Manier vorgetragener Titel, den ich das erste Mal auf einem BAP-Konzert hörte und dessen Refrain sich außerordentlich gut zum "mitgröhlen" eignet. Diesen "Gröhl-Effekt" haben BAP übrigens immer, wenn sie diesen Song gebracht haben, eingesetzt. Im Klartext heißt das: Das Publikum sang diesen Refrain alleine. Und glaubt mir, es machte einen Mords-Spaß!
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Platz 2: Free me, Uriah Heep
Free me
Free me
Why don't you free me
Free me from your spell
Come on and free me
Why don't you free me
Come on and free me
Free me from your spell.
Why should I worry that you might not love
you're not
The only love that I've ever had.
Your sweet memory will always comfort me
So why should I be feeling sad
As far as I can tell
You knew so well
I was always at the end of the line
I've loved you as much
As any man can
But not enough to make you mine
So long easy rider
I know I'll miss you for a while
But sooner or later
I know that I'll forget you
Uriah Heep wurde 1968 von Mick Box und Ken Hensley gegründet. Mick Box ist auch heute noch dabei, wenn Uriah Heep in diversen Oldie-Hitparaden ihr (Un)wesen treiben. Die Musik der Gruppe ist am ehesten mit melodischem Hardrock zu umschreiben. Weshalb ausgerechnet dieser Song den Sprung in meine Oldie-Hitparade geschafft hat? Nun, das hat sehr, sehr persönliche Gründe. Top Secret.
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Platz 1: Stairway to Heaven, Led Zeppelin
There's a lady who's sure all that glitters is gold
And she's buying a stairway to heaven.
When she gets there she knows, if the stores are all closed
With a word she can get what she came for.
Ooh, ooh, and she's buying a stairway to heaven.
There's a sign on the wall but she wants to be sure
'Cause you know sometimes words have two meanings.
In a tree by the brook, there's a songbird who sings,
Sometimes all of our thoughts are misgiven.
Ooh, it makes me wonder,
Ooh, it makes me wonder.
There's a feeling I get when I look to the west,
And my spirit is crying for leaving.
In my thoughts I have seen rings of smoke through the trees,
And the voices of those who stand looking.
Ooh, it makes me wonder,
Ooh, it really makes me wonder.
And it's whispered that soon if we all call the tune
Then the piper will lead us to reason.
And a new day will dawn for those who stand long
And the forests will echo with laughter.
Stairway to Heaven ist nicht nur mein Spitzenreiter, sondern ich teile diese Vorliebe anscheinend mit vielen weiteren Bewohnern des Bundeslandes Baden-Württemberg. Stairway to Heaven landet nämlich bei Hörerhitparaden im Ländle immer wieder auf den Vordersten Plätzen.
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So, das war meine persönliche Oldie-Parade wie ich sie heute sehe. Morgen kann das schon wieder ganz anders aussehen. So viele mir lieb gewordenen Songs konnte ich nicht berücksichtigen, sicher hätte ich aus dem Stegreif lässig 50 Titel aufschreiben können. Wäre aber ein bißchen viel geworden.....
Ich hoffe, für Euch, die Ihr bis ans Ende dieses Berichtes gelesen habt, war die eine oder andere Anregung dabei "zum mal wieder reinhören".
Das werde ich jetzt auch tun......
(Bevor mir Klagen kommen: Ich weiß, die Songtexte sind bis auf "Free me" nicht vollständig, aber das hätte den Rahmen gesprengt. Falls jemand von Euch einen kompletten Songtext haben möchte, eMail genügt).
136 Bewertungen, 16 Kommentare
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19.01.2009, 09:42 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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12.09.2008, 09:37 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichGuTeN mOrGeN - gRuEsSe AuS nIeDeRsAcHsEn...AnJa
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13.05.2008, 20:33 Uhr von misscindy
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, lg Sylvia
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17.09.2007, 12:43 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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23.02.2007, 22:27 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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19.05.2006, 18:47 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich"sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny
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12.05.2006, 20:52 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichtoller bericht --- sh --- :-) ... lg susi ( chat für yopi - user: www.ychat.de.vu ... guck doch mal rein :-) )
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10.05.2006, 17:59 Uhr von mona1281
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht
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08.05.2006, 11:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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07.05.2006, 02:20 Uhr von Sarah1509
Bewertung: sehr hilfreichSh & Lg Sarah
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07.05.2006, 01:36 Uhr von katy50
Bewertung: sehr hilfreichsh und glg katy
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06.05.2006, 20:35 Uhr von Stephi18
Bewertung: sehr hilfreich;o)----------sehr hilfreich----------(o;
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06.05.2006, 15:37 Uhr von iii
Bewertung: sehr hilfreich+++ sehr hilfreich +++
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16.06.2005, 00:37 Uhr von Arti25
Bewertung: sehr hilfreichden Song von sarstedt - vor allem wegen dem Text :-)
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17.11.2004, 08:18 Uhr von ilsee
Bewertung: sehr hilfreichder Song von ihm ist so alt und immer noch so schön!
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18.09.2004, 07:35 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichin meinem meisten Essen fehlt der Schnittlauch NICHT. *lach* Wir haben gleich drei Töpfe bei uns im Garten damit angepflanzt. Ein ganz tolles und klasse Gewürz. LG Maria




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