Über Themen mit S Testbericht

ab 18,56
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von Mandinka

Schluzeit, die wohl zarteste Versuchung

Pro:

--

Kontra:

--

Empfehlung:

Nein

„Jetzt reicht es mir aber, könntest du bitte das Klassenzimmer verlassen“ oder „Was du hast die Hausaufgaben schon wieder nicht?“. Jedem unter uns werden diese Beiden Sätze doch bekannt vorkommen, denn schließlich verbringt ja jeder von uns einige Zeit in der Schule.
Ich persönlich gehe noch zur Schule und möchte euch daher von einige meiner bisherigen Erfahrungen berichten. Zuerst einmal sei gesagt, dass ich wohl ein echter „Lehrerschreck“ war zumindest zu der Zeit als ich in die 9. Klasse ging.
Disziplin, Pünktlichkeit, Anstand waren für mich zu dieser Zeit echte Fremdwörter, zumindest was den Umgang mit meinen Lehrern betraf.

Wir waren 18 Schüler in meiner Klasse, also eigentlich viel zu wenig um den Lehrern so großen Ärger zu bereiten. Doch die Lehrer hatten so ihre Probleme mit uns.
Alles fing damit an, dass wir nach den Sommerferien wieder zur Schule kamen und uns freuten endlich unseren Klassenlehrer los zu sein. Wir litten nämlich schon zwei Jahre unter ihm, doch es sollte alles anders kommen.
Aus Gründen, die uns bis heute nicht bekannt sind mußten wir uns erneut ein Jahr mit diesem Typen plagen. Doch wir schwörten einen Packt *g*. Zwar nicht so wirklich, aber wir wollten unserem Klassenlehrer dieses Schuljahr zur Hölle machen und das taten wir auch.

Kurze Personenbeschreibung unseres Klassenlehrers
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Für alle diejenigen unter euch ,die die Simpsons kennen, ist es ganz einfach ihn zu beschreiben. Ich hätte nie gedacht, dass es Nad Flanders wirklich gibt, aber es gibt ihn wirklich. Dementsprechend war auch sein Spitzname „Flanders“.

Der Terror
+++++++++++

Flanders wurde von uns regelrecht terrorisiert, was mit heute sogar ein wenig leid tut. Eine Stunde werde ich nie vergessen. Wir hatte Mathe und Flanders kam zur Türe herein. Nachdem er seinen täglichen Schreianfall gekriegt hatte und uns aufforderte doch endlich die Klappe zu halten, setzte er sich an sein Pult und sprang im gleichen Augenblick wieder auf, denn er hatte nicht gesehen, dass ich ihm die Reisnägel aus der vorigen Deutschstunde auf den Stuhl gelegt hatte. Ich werde nie sein Gesicht vergessen. Ich glaube er hatte kurz ziemlich große Schmerzen. Naja also dieser kleine Spaß hatte zur Folge, dass unsere ganze Klasse vier Stunden Nachsitzen kommen mußte, da mich ja schließlich keiner verpfeifen konnte. Doch weitere Streiche sollten folgen.

Da unsere Klasse sich untereinander eigentlich recht gut verstand, beschlossen wir im Sommer an einem sehr heißen Tag einfach den Unterricht zu boykottieren. Wir saßen uns alle ganz normal wie immer auf unsere Stühle und warteten auf unser vermeintliches Opfer „Flanders“, da kam er auch schon zur Tür herein. Nachdem er, an diesem Tag einmal ausnahmsweise, freundlich Guten Morgen sagte antwortete ihm niemand, was für ihn aber nicht weiter besonders war. Er wollte die Hausaufgaben der letzten Stunde sehen, doch immer wenn er jemand aufrief fing derjenige an mit seinem Nachbar zu reden. Dieses Spiel ging höchstens ein zwei Minuten. Danach ist im der Hals geplatzt und wir durften alle die Bürgschaft auswendig lerne, weiß bis heute noch nicht, wie ein Mathelehrer darauf kam.

Unser Klassenlehrer hatte es wirklich nicht leicht mit uns, besonders mit mir, denn ich fand immer mehr und mehr Spaß daran, den Unterricht zu stören und die Lehrer zu ärgern, mittlerweile war mir egal welcher Lehrer dran glauben mußte. Auch mit meinem Äußeren habe ich zu dieser Zeit provoziert, wenn ich daran zurück denke, muss ich sagen, dass war meine „Revoluzzer“ Phase, wohl auch bekannt als die Phase der Pubertät.

Aufjedenfall gefiel es mir immer und immer besser Blödsinn im Unterricht zu machen. So verbrannte ich in einer legendären Englischstunde mein Englisch Klassenarbeitsheft vor den Augen meiner Englischlehrerin. Die schlechte Note hatte mir einfach nicht gefallen, war meine Begründung. Diese Aktion hatte dann einen Tagebucheintrag und zwei Stunden Nachsitzen zur Folge.

Ich denke das reicht erst einmal an kleinen Geschichten, sonst glaubt ihr mir nicht mehr. Die ganze Sache ging noch solange weiter bis ich gezwungen wurde am Schuljahresende die Schule zu verlassen. Also schlußendlich läßt sich wohl sagen, dass meine pubertierende Phase wohl doch etwas heftig ausgefallen ist. Naja aufjedenfall hatte ich in dieser Zeit ganz schön viel Spaß, und der eine oder andere Lehrer wäre beinahe verzweifelt. Mittlerweile habe ich mich dann doch wieder ein bischen verändert. Bin jetzt ne ganz Brave.

Danke fürs Lesen

13 Bewertungen