Erfahrungsbericht von Ricke
Sperrmüll - Mama halt an.
Pro:
witzige Schnäppchenjagd
Kontra:
manchmal peinlich
Empfehlung:
Nein
Meine Mutter und ich haben des öfteren mal einen Stand auf dem Flohmarkt. Um an ein paar Sachen ran zu kommen fahren wir als Sperrmüll ab.
Was wir dort so alles erleben - liest selber.
Also Mutter fährt und Ricke hält Ausschau nach einem geeigneten Haufen. ( Sorry klingt etwas komisch, aber die nennt man halt so).
Halt an schrie ich letztens - dort am Straßenrand war ein riesiger Sperrmüllhaufen.
Wir in der Nachbarstrasse "unauffällig" geparkt und ausgestiegen. Natürlich machen wir so etwas Abends in dunkler Kleidung. Ersten erkennt uns dann so schnell niemand und zweitens finden wir um diese Abendzeit immer etwas.
Wir wühlten also voll motiviert in den abgelegten Sachen.
Auf einmal fiel uns ein wunderschöner Messinglampenschirm auf und Mutter meinte - nein den holen wir nicht mit zum Flohmarkt, der passt ganz toll in mein altdeutsches Wohnzimmer.
Nur der übergroße Lampenschirm war nicht mehr in Ordnung.
Meine Mutter meinte sie brächte den Ständer schnell zum Auto, was ich natürlich nicht mehr mitbekommen habe, denn ich stülpte mir den riesigen Schirm einfach so zum Spaß über den Kopf.
Ich lallte und lief umher und meinte natürlich meiner Mutter gefällt das.
Gesehen habe ich nichts, nur auf einmal oh schreck ganz fremde Füße.
Nein die gehörten nicht meiner Mutter, was tun?
Ich behielt den Schirm natürlich auf dem Kopf und ging schnell in Richtung Auto.
Dort angekommen konnte ich nicht mehr vor lachen und sah noch wie die fremden Leute kopfschüttelnd weggingen.
Bei einer anderen Sperrmüllfahrt fragte mich mein Vater ob wir nicht 2 große Säcke mit Teppichreste von ihm mitnehmen könnten, um sie irgendwo beim Sperrmüll dazuzustellen. (So spart man übrigens auf Geld)
O.K. sagte ich wir holen die Säcke mit.
An der Hauptstrasse sagte ich zu meiner Mutter halt mal dort an, dort ist ein großer Haufen und ich stelle die Säcke dort ab.
Gesagt, getan.
Ich musste natürlich aussteigen, weil es Madam zu peinlich war.
Ruck zuck - au weia - ich blieb mit den Säcken am Kofferraumschloss hängen und die Säcke gingen kaputt.
Der ganze Schi... Dreck lag auf der Strasse.
Ich schrie vor Entsetzen und klappe vor Wut den Kofferraumdeckel zu.
Anscheinend war das dass Stickwort für meine heiß geliebte Mutter.
Sie legte nämlich den Gang rein und fuhr los.
Sie lies mich mitten auf der Strasse allein mit ihrem Dreck.
So das war nun die Mutterliebe, dachte ich und schimpfte.
Ich hebte Stück für Stück auf und räumte es auf die Seite.
Nach ca. 10 Minuten lies sich dann auf wieder Mutter blicken und machte als wenn nichts gewesen wäre.
Bis heute habe ich ihr nicht verziehen. Hi, Hi
Der Bollerwagen (Handwägelchen mit 4 Holzrädern)
Ich fuhr alleine Sperrmüll ab und machte plötzlich eine Vollbremsung.
Dort stand direkt neben einem Sperrmüllhaufen ein Bollerwagen und ich dachte sind die blöd, den wegzuschmeißen.
Ich stieg sofort aus und machte den Kofferraum auf, und legte die Sitze um.
So jetzt schnell das Ding verstauen und dann nix wie los.
Pustekuchen, das Ding ging nicht ins Auto und ich bekam schon Panik.
Es goss außerdem in Strömen und ein Mann der mittlerweile neben dem Sperrmüll stand, schaute mir neugierig zu.
Was gafft der denn so blöd, dachte ich nur, der könnte mir ja mal helfen.
Er sah doch, das ich Mühe hatte diesen Bollerwagen zu verstauen.
Dann endlich nach ca. 15 Minuten war es vollbracht und der Kofferraum fast zu.
Als ich einsteigen und losfahren wollte, sprach mich dieser Mann auf einmal an.
Er wollte wissen wo ich mit "seinem" Handwagen hinwollte.
Ach du lieber Schreck, lieber Gott lass es nicht wahr sein.
Ihr Handwagen fragte ich ungläubisch.
Jo, jo do fahr ich doch die Grumbiern mit.
( da fährt er seine Kartoffel damit)
Ich wollt nicht mehr leben so peinlich war mir die Situation und mittlerweile hatte ich jede Menge Zuschauer.
o.K. sagte ich entschuldigen sie vielmals aber ich dachte es sei auch Sperrmüll. Ich hole den Wagen schnell wieder aus dem Kofferraum.
Denkste Ricke.
Der Mistkarren hatte sich so dermaßen verkeilt, das er weder vor, noch zurück zu bewegen war.
Mir liefen trotz kaltem Regen die Schweißperlen den Rücken runter.
Als es endlich geschafft war, machte ich schnell die Fluchfahrt.
Nein nicht zum nächsten Haufen - sondern schnell nach Hause.
Wir haben viele solche amüsanter Geschichten erlebt und ich hoffe ihr hattet etwas Spaß damit.
Eure Ricke
Was wir dort so alles erleben - liest selber.
Also Mutter fährt und Ricke hält Ausschau nach einem geeigneten Haufen. ( Sorry klingt etwas komisch, aber die nennt man halt so).
Halt an schrie ich letztens - dort am Straßenrand war ein riesiger Sperrmüllhaufen.
Wir in der Nachbarstrasse "unauffällig" geparkt und ausgestiegen. Natürlich machen wir so etwas Abends in dunkler Kleidung. Ersten erkennt uns dann so schnell niemand und zweitens finden wir um diese Abendzeit immer etwas.
Wir wühlten also voll motiviert in den abgelegten Sachen.
Auf einmal fiel uns ein wunderschöner Messinglampenschirm auf und Mutter meinte - nein den holen wir nicht mit zum Flohmarkt, der passt ganz toll in mein altdeutsches Wohnzimmer.
Nur der übergroße Lampenschirm war nicht mehr in Ordnung.
Meine Mutter meinte sie brächte den Ständer schnell zum Auto, was ich natürlich nicht mehr mitbekommen habe, denn ich stülpte mir den riesigen Schirm einfach so zum Spaß über den Kopf.
Ich lallte und lief umher und meinte natürlich meiner Mutter gefällt das.
Gesehen habe ich nichts, nur auf einmal oh schreck ganz fremde Füße.
Nein die gehörten nicht meiner Mutter, was tun?
Ich behielt den Schirm natürlich auf dem Kopf und ging schnell in Richtung Auto.
Dort angekommen konnte ich nicht mehr vor lachen und sah noch wie die fremden Leute kopfschüttelnd weggingen.
Bei einer anderen Sperrmüllfahrt fragte mich mein Vater ob wir nicht 2 große Säcke mit Teppichreste von ihm mitnehmen könnten, um sie irgendwo beim Sperrmüll dazuzustellen. (So spart man übrigens auf Geld)
O.K. sagte ich wir holen die Säcke mit.
An der Hauptstrasse sagte ich zu meiner Mutter halt mal dort an, dort ist ein großer Haufen und ich stelle die Säcke dort ab.
Gesagt, getan.
Ich musste natürlich aussteigen, weil es Madam zu peinlich war.
Ruck zuck - au weia - ich blieb mit den Säcken am Kofferraumschloss hängen und die Säcke gingen kaputt.
Der ganze Schi... Dreck lag auf der Strasse.
Ich schrie vor Entsetzen und klappe vor Wut den Kofferraumdeckel zu.
Anscheinend war das dass Stickwort für meine heiß geliebte Mutter.
Sie legte nämlich den Gang rein und fuhr los.
Sie lies mich mitten auf der Strasse allein mit ihrem Dreck.
So das war nun die Mutterliebe, dachte ich und schimpfte.
Ich hebte Stück für Stück auf und räumte es auf die Seite.
Nach ca. 10 Minuten lies sich dann auf wieder Mutter blicken und machte als wenn nichts gewesen wäre.
Bis heute habe ich ihr nicht verziehen. Hi, Hi
Der Bollerwagen (Handwägelchen mit 4 Holzrädern)
Ich fuhr alleine Sperrmüll ab und machte plötzlich eine Vollbremsung.
Dort stand direkt neben einem Sperrmüllhaufen ein Bollerwagen und ich dachte sind die blöd, den wegzuschmeißen.
Ich stieg sofort aus und machte den Kofferraum auf, und legte die Sitze um.
So jetzt schnell das Ding verstauen und dann nix wie los.
Pustekuchen, das Ding ging nicht ins Auto und ich bekam schon Panik.
Es goss außerdem in Strömen und ein Mann der mittlerweile neben dem Sperrmüll stand, schaute mir neugierig zu.
Was gafft der denn so blöd, dachte ich nur, der könnte mir ja mal helfen.
Er sah doch, das ich Mühe hatte diesen Bollerwagen zu verstauen.
Dann endlich nach ca. 15 Minuten war es vollbracht und der Kofferraum fast zu.
Als ich einsteigen und losfahren wollte, sprach mich dieser Mann auf einmal an.
Er wollte wissen wo ich mit "seinem" Handwagen hinwollte.
Ach du lieber Schreck, lieber Gott lass es nicht wahr sein.
Ihr Handwagen fragte ich ungläubisch.
Jo, jo do fahr ich doch die Grumbiern mit.
( da fährt er seine Kartoffel damit)
Ich wollt nicht mehr leben so peinlich war mir die Situation und mittlerweile hatte ich jede Menge Zuschauer.
o.K. sagte ich entschuldigen sie vielmals aber ich dachte es sei auch Sperrmüll. Ich hole den Wagen schnell wieder aus dem Kofferraum.
Denkste Ricke.
Der Mistkarren hatte sich so dermaßen verkeilt, das er weder vor, noch zurück zu bewegen war.
Mir liefen trotz kaltem Regen die Schweißperlen den Rücken runter.
Als es endlich geschafft war, machte ich schnell die Fluchfahrt.
Nein nicht zum nächsten Haufen - sondern schnell nach Hause.
Wir haben viele solche amüsanter Geschichten erlebt und ich hoffe ihr hattet etwas Spaß damit.
Eure Ricke
25 Bewertungen, 3 Kommentare
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31.03.2002, 00:09 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichAber nur wegen der Rechtschreibung und Grammatik! Frohe Ostern Gaga
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20.03.2002, 13:44 Uhr von NetRunner
Bewertung: sehr hilfreichEcht lustig, hätte ich nie gedacht ;-)
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20.03.2002, 13:32 Uhr von hpmaier
Bewertung: sehr hilfreichSolange die Leut' nur den Sperrmüll mitnehmen, nix dagegen, aber bei uns zerschlagen/zerlegen... die *sammler* immer erst alles, und wer macht dann den Dreck weg...?? Gruesse hpmaier




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