Erfahrungsbericht von Sturmflut
Stolz auf Deutschland?!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
„Man kann nicht stolz sein auf etwas, das man selber gar nicht zustande gebracht hat. Man kann froh sein oder dankbar dafür, daß man Deutscher ist. Aber stolz kann man darauf nicht sein."
Mit dieser Meinung spiegelt Rau nicht nur die Meinung der Regierungsparteien wieder, sondern auch die der Medien, Zeitungen und der „Intellektuellen". Man könne nur auf etwas stolz sein, was man auch selbst geleistet habe, so die These. Für einfache Gemüter mag dies auch durchaus Logisch erscheinen, aber es ist nichts weiter als eine Scheinlogik.
Stolz hat etwas mit Identifikation zu tun. Identifikation mit der deutschen Geschichte, Kultur und Heimat ist Grundvoraussetzung für eine funktionierende Volksgemeinschaft.
In anderen Fällen denkt sich niemand etwas dabei, wenn jemand stolz auf Leistungen ist, die er zwar nicht selbst erbracht hat, aber eben eine Gemeinschaft, der er sich zugehörig fühlt, mit der er sich identifiziert.
Wenn z.B. die Fußball Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewinnt oder die Lieblingsmannschaft einen großen Titel holt, so ist man auch stolz, obwohl man nicht aktiv mitgewirkt hat oder die Mannschaft trainiert hat. Oder der Oberbürgermeister der Stadt XXX ist zusammen mit allen Bürgern der Stadt stolz auf den „weltberühmten Philosophen aus der Stadt", obwohl der Betreffende schon seit über 100 Jahren tot ist und der Oberbürgermeister nun wirklich keinen Einfluß auf dessen Erfolg hatte.
Nur mit dem Schlagwort „deutsch" darf man sich auf keinen Fall identifizieren. Es widerspricht der heutigen „political correctness", womit der Begriff diskreditiert ist. Folgt man allerdings der beschränkten Ansicht von Herrn Rau und seinesgleichen noch weiter, dann dürfte in letzter Konsequenz auch kein Sohn stolz auf seinen Vater sein! Alles Zufall, es hätte genau so gut der Nachbar oder Briefträger sein können. Stolz ist man allerdings auf seinen Vater wegen der blutmäßigen Verbindung, die über die Familie tief in die Geschichte des eigenen Volkes zurückreicht. Mit dieser Gemeinschaft identifiziert man sich in stolzer Freude, und so sollte man Stolz nicht mit Hochmut verwechseln oder gar gleichsetzen. Stolz ist die Freude über die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, der man schicksalhaft angehört und die einem Geborgenheit, Heimstatt und Halt bietet.
Wenn die heute Herrschenden versuchen uns Deutschen den Nationalstolz zu nehmen, dann wird das Ergebnis das Vergessen der eigenen Wurzeln und der eigenen Geschichte sein, was zwangsläufig zu einer Auflösung der Gemeinschaft führt. Dies führt zu einer Welt der Egoisten, die nur ihren eigenen Profit und ihre Interessen im Vordergrund sehen, und denen das Allgemeinwohl überhaupt nicht mehr interessiert. Und Lieder wie dieses extrem widerliche Exemplar von den Prinzen sind ein „kleines Mosaik in der Pyramide" zur Bekämpfung des natürlichen Nationalstolzes, die sich zum Ziel gesetzt hat eine „multikulturelle Gesellschaft" hier zu etablieren, die nie gewollt oder Ziel des deutschen Volkes war.
So ist unser Stolz, Deutsche zu sein, kein Hochmut gegenüber anderen Völkern, deren Menschen ja auch stolz auf ihre Volkszugehörigkeit sind und auch sein sollen. Unser Stolz auf Deutschland ist vielmehr der einzige Garant für den Fortbestand unseres Volkes.
Nachdem ich meinen Beitrag mit einem Zitat begonnen hatte, will ich es nun auch mit einem beenden. Heutzutage würde man sich bei einem ähnlichen Zitat eines Genossen mit dem selben Parteibuch nur erstaunt die Augen reiben. Dies verdeutlicht nur, dass der Nationalstolz früher keine Parteigrenze kannte und selbstverständlich war, während man heutzutage die Bürger, die noch Nationalstolz haben, als „Nazis", „Faschisten" oder mit ähnlichen Beleidigungen diffamiert.
"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk, und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation." (Ernst Thälmann, von 1925-33 Vorsitzender der KPD)
12 Bewertungen, 4 Kommentare
-
08.03.2002, 14:15 Uhr von Harzer
Bewertung: sehr hilfreichEs ist keine Schade stolz auf sein Land zu sein, solange man sich auch über dessen Fehler bewußt ist. Betrachtet man die USA herrscht dort viel mehr pathos als bei uns.
-
25.02.2002, 23:31 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichIch bin nicht stolz. Unsere Musik ist einfach nur traurig ;)
-
25.02.2002, 23:31 Uhr von Swinja
Bewertung: sehr hilfreichHm, mein Stolzsein läßt sich eher so definieren: ich würde es mir verbitten, mich fürs Deutscher sein schämen zu müssen, wie das manche salbadernden Intellektuellen gerne predigen. Das heißt aber nicht, daß man de
-
25.02.2002, 23:27 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichIch bin Stolz Deutscher zu sein. Warum auch nicht? Super Autowirtschaft. Schumi ist 4 facher Weltmeister usw... . Es gibt viele Gründe warum ich Stolz auf mein Land sein kann , zuletzt auf unsere tolle Olympiade :))))




Bewerten / Kommentar schreiben