Über Themen mit S Testbericht

ab 18,56
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von roma1

S wie Sklaverei heute

Pro:

nix

Kontra:

s.o

Empfehlung:

Nein

Vorwort:
-----------------------------------------------
Ich möchte heute ein sehr wichtiges Problem der heutigen Welt berühren, nämlich die heutige Sklaverei. Die Grundlage für dieses Thema ist ein sehr interessanter Artikel, der von Hans Hielscher und Hakeem Jimo im " Spiegel" vom 23. April 2001 erschien. In diesem Artikel, der die Überschrift "Blutiger Kakao" trug, wurde über die schwere Arbeit der Kinder in Afrika erzählt. Die Arbeit wurde als Sklaverei bezeichnet.
Am Anfang meiner Überlegungen möchte ich erklären, was Sklaverei eigentlich bedeutet. Einfach gesagt, ist sie "der Zustand, ein Sklave, also ein Mensch, der nicht frei ist, sondern einer Person gehört, für die er arbeitet, zu sein". Eine andere Bedeutung dieses Wortes bedeutet auch schwere, körperliche Arbeit. Die Sklaverei, über die ich reden will, faßt diese zwei Begriffe zusammen. Noch heute, im 21 Jh. gibt es viele Sklaven nicht nur in Afrika, sondern auch in anderen Kontinenten, obwohl das Ergebnis der Sezessionskrieg im 19 Jh. war, daß es ganz offiziell keine Sklaverei mehr gab, aber es ist nur Theorie. Die Wirklichkeit sieht nämlich ganz anders aus. Viele Kinder arbeiten in Afrika bei Kakao - Plantagen, und viele Leute in Brasilien werden als billige Arbeitskraft auf Kaffee - Plantagen angestellt. Auch in Lateinamerika, Afrika und Asien gibt es viel Leute, die bei Baumwolle - Plantagen angestellt werden. Viele Kinder in Kuba arbeiten bei der Cigarrenfabrik. Auch in Europa gibt es einen Handel mit Menschen, wie zum Beispiel den Mädchenhandel. Auch verschiedene Sekten benutzen Sklaven. In diesem Fall dienen ihre eigenen Mitgliedern, die nicht gehorsam sind, als Sklaven.

Die Arbeit der Kinder in Afrika
---------------------------------------------------
Nun möchte ich einen Text aus dem "Spiegel" vorstellen. Dort wurde geschrieben, daß viele Kinder aus Afrika viel arbeiten müssen, um Geld für ihr Leben zu verdienen. Viele Eltern aus bitterarmen Länder von Afrika glauben, daß wenn sie ihre Kinder an reichere Ländern verkaufen werden, ihre Kinder das Geld für ihre Bildung verdienen können, und deshalb werden sie eine gute Zukunft haben. Das Geschäft mit den Kindern tritt immer häufiger an die Stelle einer afrikanischen Tradition. Arme Stammesmitglieder schickten ihre Nachkommen zu besser gestellten Familien, bei denen sie zwar im Haus helfen mussten, dafür aber wurden sie versorgt und erzogen. Mittellosen Eltern wurden die Kinder meist mit großartigen Versprechungen abgeschwatzt: die Arbeit sei leicht und ihre Nachkommen erhielten die Möglichkeit zum Schulbesuch. Leider ist die Wirklichkeit sehr tragisch: sie bekommen nicht nur kein Geld und dürfen keine Schule besuchen, sondern sie arbeiten nur für Essen und Unterkunft. Die Hoffnung der Eltern, daß ihre Kinder eine leuchtende Zukunft haben werden, endet sich fast immer, wenn ein Mittelsmann für ein Kind umgerechnet 50 bis 70 DM zählt und dann verkauft er es - meist im Ausland zum zehnfacher Preis. Ca 200 000 Kinder werden in Westafrika in Haushalten und Geschäften, in Werkstätten und auf Plantagen als billige Arbeitskräfte missbraucht.
Viele Kinder aus Benin oder Togo arbeiten in Getränkeläden, wo sie tagsüber Kunden bedienen. Abends putzen sie die Haushalte ihrer Chefs. Viele von ihnen werden geschlagen, sexuell missbraucht, oder sogar umgebracht, weil Fetischpriester Organe für ihre Riten benötigen. Die meisten Kinder aus Togo und Benin, sowie aus Kamerun arbeiten in Libreville, der Hauptstadt Gabuns und in der nigerianischen Metropole Lagos.
Ein Mädchen wurde durch ihren Herr geschlagen und sie lief darum weg. Sie hatte viel Glück, weil sie Unterkunft bei Nonnen gefunden hat. Die bitterarmen Binnenländer Mali und Burkina Faso oder Kleinstaaten wie Togo und Benin gelten als Lieferländer für die Ware Kind. Importeur sind der Weltgrößte Kakao - Produzent der Elfenbeinküste und die Ölexporteure Nigeria und Gabun.
Ein Bucht von Benin hieß einmal "Sklavenküste", weil von dort einst Millionen Afrikaner nach Amerika verschifft worden waren. Wie bereits gesagt wurde, arbeiten viele Kinder auf Kakao - Plantagen. Als wichtigste Route der neuen Sklavenhändler dient die Verbindung von Mali an die Elfenbeinküste - etwa 1500 malische Kinder wurden bereits unter falschen Versprechungen in das südliche Nachbarland gelockt, wo sie auf Kakao - Plantagen schufften. Der Direktor von Malis "Save the Children Fund" warnte sogar: wer Kakao trank, der trank ihr Blut.
Wie sieht der Transport der Kinder aus? Üblicherweise gibt es folgenden Weg: Von Benin aus werden die Kinder zunächst auf dem Landweg nach Nigeria geschmuggelt. Erst dort steigen sie in den Mangrovensümpfen des Niger - Deltas in umgebaute Fischerboote nach Gabun. Ein Mädchen mußte 700 Kilometer in Auto über Benin nach Nigeria mitfahren und dann 1000 Kilometer per Boot nach Libreville. Grenzen zu überwinden ist fast kinderleicht, die findigen Schmuggler umgehen offizielle Übergänge oder bestechen Beamte. Manche Kinder werden auch in Arabische Länder transportiert. Als Gelegenheit dafür dient die Pilgerfahrt nach Mekka. Ganz findige Schmuggler haben sogar die Route nach Westeuropa entdeckt. Manche Kinder fahren nämlich als Gäste der Audienz beim Papst dorthin.
Manchmal werden die Schiffe, die als Passagierschiffe dienen, kontrolliert. Solche Kontrollen geben fast immer kaum Resultate. Ein Schiff, das aus Cotonou nach Gabun und Kamerun fuhr, wurde durch Polizei, Hilfsorganisation und Reporter kontrolliert. Doch statt der vermuteten 250 verschleppten Minderjähriger befanden sich unter den 139 Passagieren lediglich 40 Kinder und Teenager. Angeblich waren alle in Begleitung wenigsten eines Elternteils. Viele Polizisten können nicht glauben, daß Passagierenschiffe oft als Tarnung für Kinderhandel dienen. Eine Frau, Sophie Agbidie, kann jedoch ausfinden, daß einige Kinder aus Mali und Togo stammen. Die Afrikanerin ist auf solche Recherchen spezialisiert. Sie ermittelt anhand von Dialekten, und ins Gesicht geritzten Ziernarben die Herkunft aufgegriffener Kinder. Solche Personen können viel dafür tun, damit der Kinderhandel in Afrika aufhört.

Menschenhandel in Europa.
--------------------------------------------------
Es gibt die Sklaverei nicht nur in Afrika, sondern auch in anderen Teilen der Erde, sogar in Europa. Ich meine den Mädchenhandel. Viele junge Mädel in Polen suchen den erträumten Job in Deutschland und anderen Ländern. Sie lesen auf ersten Blick ganz seriös ausersehende Anzeigen in Zeitschriften. Sie lauten oft wie folgt: "Wir bieten einen Job in Deutschland als Kellnerin, Putzfrau, bzw. Babysitter" oder: "gesucht werden junge Mädel für die Arbeit in Deutschland als Modells". Gute Bezahlung ist garantiert". Solche Arbeit ist fast immer eine Schwarzarbeit und nach Verlassen der Heimat werden die Mädel nirgendwo registriert. Sie haben kein Visum und die Polizei interessiert sich nicht für sie, falls sie verloren werden. Solche Arbeit endet sich meistens gleich: Nach dem Überschreiten der Grenze werden die Mädchen geschlagen und narkotisiert und wird ihnen der Reisepaß weggenommen. Sie müssen später in Bordellen arbeiten und sexuell dienen. Oft sind die Mädchen gezwungen für pornographische Bildern zu posieren.

Viele Prostituierte in Polen stammen aus der Ukraine. Sie müssen täglich von morgens bis abends an der Straße oder der Tankstelle stehen, um auf Tirenfahrer zu warten, da sie sonst von einem Zuhälter geschlagen werden.

Auch manche Ehe der Polinnen mit Deutschen enden tragisch. Es war einige Fälle in Polen, bei denen angeblich verliebte Männer aus Deutschland Polinnen geheiratet haben, aber die Träume über das gemeinsamen Leben endete nach dem Grenzübergang, wenn die Frauen durch ihren Manne geschlagen und ohne Paß in ein Bordell verkauft wurden. Es ist traurig aber wahr.

Sehr gefährlich sind auch verschiedene Sekten, wo die Mitgliedern so stark an den Guru glauben, daß sie ohne Nachdenken alles tun, was er veranlasst. Vorher ganz normale, sehr oft auch intelligente Leute sind so stark durch anderen Sektenmitglieder beeinflusst, daß sie ihren ganzes Kritizismus verlieren und sie ihr ganzes Vermögen dem Guru überlassen. Psychologen und andere Menschen, die für eine Sekte arbeiten, Spezialisten, versuchen alle Mittel, um Kandidaten für die Sekte zu werben. Am Anfang wissen die Leute nicht, daß sie es mit einer Sekte zu tun haben. Und wenn sie dann wissen, ist es oft zu spät, um darüber nachzudenken und aus der Sekte wegzulaufen. Den Leuten ist ganz plötzlich ganz klar, daß sie ihr ganzes Geld und Vermögen verloren haben. Sie haben noch dazu kein Kontakte mit ihrer Familien, weil der Guru sie dazu anhält, Verbindungen mit den Verwandten bzw. Freunden abreißen zulassen und die Mitglieder haben es getan, weil ihre Persönlichkeit in der Sekte radikal geändert wurde. Es ist schon zu spät um etwas zu ändern, und so werden nicht gehorsame oder sogar empörte Mitgliedern zur sehr schweren, aussprengenden Arbeiten gezwungen. Sie sterben dort an Überarbeitung. Ein gutes Beispiel dafür ist die koreanische Moon-Sekte. Es gibt eine spezielle Insel im Pazifik, wo nicht gehorsame Teilnehmer der Sekte laut Brauch des Guru und seiner Sekte unter sehr schweren Bedingungen, sehr oft bei Kälte und trotz Hunger arbeiten müssen, bis zu sie an Krankheiten, Überarbeit und vor Erschöpfung gestorben sind.

Auch sog. wirtschaftliche Sekten benutzen Sklaverei. Die meist bekannte Firma ist Amway. Sie beschäftigt sich mit dem Handel durch Akquisiteure der Kosmetik und Haushaltswaren. Die Akquisiteure werden zur interessanten Möglichkeit, schnell Geld zu verdienen. Sie müssen verschiedene Stufen durchgehen und rivalisieren miteinander auf eigenem und unterschiedlichem Niveau. Am Ende stellt es sich heraus, daß die Leute nicht nur nicht so viel Geld verdient haben, sondern sie haben auch sehr viel verloren, weil sie müssen viel Geld für ihre Akquisition zuzahlen. Sie können jedoch diese Firma nicht verlassen, weil sie schon zu stark von ihnen abhängig sind, und die Firma macht viel Probleme. Sehr ähnlich funktionieren solche Firmen wie das schwedische Oriflame oder das amerikanisches Avon, aber dort ist die Abhängigkeit der Arbeiter von der Firma nicht so stark. Auch viele Zeitarbeitsfirmen nutzen die Naivität vielen Leute aus und bieten Arbeit für angeblich hohes Geld, aber am Ende stellt sich heraus, daß die Firma eine sehr hohe Provision verlangen und man bekommt sehr wenig Geld für seine, oft sehr schwierige, physische Arbeit.

Zusammenfassung:
-----------------------------------------------------
Zusammenfassend will ich noch die Formen der heutigen Sklaverei erinnern: Unter anderen sind das die Arbeit der Kinder in Afrika oder der Mädchenhandel in Europa, wo Mädchen sich prostituieren müssen, obwohl sie für ihre Arbeit nur Essen und die Unterkunft bekommen können. Dafür werden sie oft geschlagen und stark narkotisiert, um gefügig zu werden. Eine weitere Form der Sklaverei ist heute auch die Arbeit für die Sekten.

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    07.03.2006, 19:07 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    leider sehr schlimm