Erfahrungsbericht von arco1000
Auch Väter sind nur Menschen
Pro:
urteilt selbst
Kontra:
urteilt selbst
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben
Heute möchte ich noch mal einen Bericht hier im CIAO-Cafe schreiben, und zwar zum Thema alles mit V. V wie Vater, der manchmal nicht so ganz einfach zu nehmen oder verstehen ist.
Allerdings muss ich damit ihr meinen Bericht etwas besser verstehen könnt, etwas weiter ausholen. Normalerweise besteht eine Familie ja aus Vater, Mutter und Kind, oder wie in unserem Fall 3 Kindern alles Mädchen. Wovon ich die älteste bin, was nicht immer ein Vorteil ist. Zumindestens nicht in meinem Fall, da mein Vater so seine „Lieblinge unter uns 3 Mädchen“ hat. Jahre lang war mein Vater Fernfahrer, genauer gesagt 25 Jahre. Was bedeutet das wir die meiste Zeit mit meiner Mutter alleine waren, und mein Vater nur am Wochenende Zuhause war. Als meinem Vater dann von seiner Firma die Stelle als Disponent angeboten wurde, nahm Er dieses Angebot an. Was gleichzeitig bedeutete das mein Vater nun jeden Abend Zuhause war, im gegen Satz zu Zeiten als Fernfahrer. Und meine Mutter und auch wir drei( obwohl schon alle Verheiratet), freuten uns darüber sehr. Allerdings währte unsere Freude darüber nicht sehr lang, da man meinem Vater ein für ihn noch besseres Angebot machte. 1991 ging mein Vater nun als Geschäfts-Führer einer Niederlassung seiner Firma, in die frühere DDR. Damit aber nicht genug, sondern Er kam nun nur noch alle 6-8 Wochen mal nach Hause. Ansonsten bestand der Kontakt mit Ihm nur über Tägliche Anrufe, was meiner Mutter nun ganz und gar nicht gefiel. Also bat mein Vater uns drei, uns etwas um die Mama zu kümmern. Da meine Eltern auf einem kleinen Dorf wohnen gab es dort nur ein Lebensmittel Geschäft, das dazu noch sehr teuer war. Was hieß das wir mal mit Ihr in die nächste Stadt fahren, damit Sie günstig Einkaufen konnte. Außerdem konnte Sie dann mal was anderes sehn. Aber wie Ihr euch nun Denken könnt, blieb alles an mir alleine hängen. Meine Schwestern standen auf dem Standpunkt, sie seihen Verheiratet. Nun wollte meine Mutter aber alle 14 Tage zu meinem Vater, der 520 KM von Zuhause weg war. Für die Strecke brauchte man etwa 5,1/2 Stunden, wenn keine Staus auf der A2 waren. Außerdem rief Er öfter an weil Er irgendwelche Ersatz-Teile brauchte, die ihm dann gebracht werden mussten. Auch das blieb Ihr ahnt es schon, für mich wie immer. Wenn mein Vater dann mal den Weg nach Hause fand, fanden sich auch unsere „Damen“ ein. Nach 6. Jahren wechselte mein Vater dann zu einer Firma nach Osnabrück, so das Er alle 14 Tage nach Hause kommen konnte. Als Mama dann krank wurde rief ich ihn an, und Er kam auch sofort nach Hause. Was ich ihm wirklich hoch anrechne, da Arbeit für ihn immer wichtiger war als alles andere. Als meine Mutter dann ins Krankenhaus musste versorgte ich meinen Vater, meinem Mann, zwei Komplette Haushalte und 4 Tiere. Als meine Mutter im Krankenhaus war, kümmerten sich mein Vater und ich mich um Sie, meine Geschwister konnten das Elend meiner Mutter nicht ertragen. Aber Anne die musste, ob sie konnte oder nicht. Allerdings hing meine Mutter auch mehr an mir, wie an meinen Geschwistern. Weil ich immer die jenige war, die für sie dar war. Als das Krankenhaus nichts mehr für Sie tun konnte, holten wir beide Sie auch nach Hause. Als meine Mutter dann Zuhause war, pflegten wir beide Sie. Meine beiden Geschwister kamen wohl, aber von Hilfe war auch diesmal keine Spur. Alls Mama dann Tot war, war wieder ich es, die meinem Vater beistehen musste. Das fing mit der Beerdigung für Mama an, und ging damit weiter das ich ihn versorgte. Außerdem bin ich alle 14 Tage zu Ihm gefahren, um sein Haus zu putzen. Meine beiden Geschwister störten sich um nichts, aber Sie blieben Papas Lieblinge. Auch das hat mir nichts ausgemacht, ich hielt zu ihm. Etwa ein Jahr nach dem Tot meiner Mutter wurde mein Vater selbst schwer krank, und brauchte Hilfe. Wiederum stand ich ihm zur Seite. Dazu müsst Ihr vielleicht noch wissen das mein Vater wenn Er Krank ist und Schmerzen hat, ein wirklich großes Ekel ist. Denn dann sucht Er immer jemanden, den Er nieder machen kann. Und findet dann natürlich, immer nur mich. Trotzdem halte ich immer noch zu ihm, was sehr viele nicht verstehen können. Und genau das möchte ich versuchen euch nun mal zu erklären.
Meine Meinung:
**************
Zum einen ist und bleibt Er mein Vater, zum anderen hat auch Er seine guten Seiten. Auch wenn meine beiden Geschwister seine Lieblinge sind, so war und ist Er doch auch für mich da. Als ich damals meinen Auto-Unfall hatte wodurch ich irgendwann im Rollstuhl lande, wollte Er sofort nach Hause kommen und mir beistehen. Auch war mein Vater einer der ersten der als Er erfuhr das ich eine Rücken und Knochenmark Transplantation brauche, sich sofort darauf testen ließ. Leider kommt Er genau sowenig wie meine Mutter, nach einer Blutübertragung dafür in Frage. Und außerdem war mein Vater nicht immer so, sondern ist erst nach dem Tot meiner Mutter so geworden. Der Tot von Mama hat ihn total aus der Bahn geworfen, was ich auch sehr gut verstehen kann. Schließlich waren meine Eltern 36 Jahre verheiratet, was ja auch bindet. Zum anderen tut Er sich sehr schwer damit das ich solche Ähnlichkeit mit Ihr habe, so das Er immer wieder durch mich an meine Mutter erinnert wird.
Meine Eltern hatten schon geplant wie Ihr Leben aussehen sollte wenn mein Vater Rentner würde, und sich dafür eine Eigentums-Wohnung in Spanien gekauft. Wo sie dann Leben wollten, als Mama Starb ist wohl auch ein Teil von meinem Vater gestorben. Seid dem sieht Er in nichts mehr einen Sinn, und ist mit allem und jeden unzufrieden. Und ich darf mir nicht vorstellen, wie ich sein werde wenn meinem Mann mal was passiert. Von daher kann ich es akzeptieren, wenn auch nicht verstehen. Trotzdem werde ich auch weiterhin zu Ihm halten, und Ihm helfen wenn Er mich braucht.
So und nun sage ich wie immer ein artiges Dankeschön fürs Lesen und Bewerten, und bleibe bis zum nächsten mal euer arco 1000 Anne
Heute möchte ich noch mal einen Bericht hier im CIAO-Cafe schreiben, und zwar zum Thema alles mit V. V wie Vater, der manchmal nicht so ganz einfach zu nehmen oder verstehen ist.
Allerdings muss ich damit ihr meinen Bericht etwas besser verstehen könnt, etwas weiter ausholen. Normalerweise besteht eine Familie ja aus Vater, Mutter und Kind, oder wie in unserem Fall 3 Kindern alles Mädchen. Wovon ich die älteste bin, was nicht immer ein Vorteil ist. Zumindestens nicht in meinem Fall, da mein Vater so seine „Lieblinge unter uns 3 Mädchen“ hat. Jahre lang war mein Vater Fernfahrer, genauer gesagt 25 Jahre. Was bedeutet das wir die meiste Zeit mit meiner Mutter alleine waren, und mein Vater nur am Wochenende Zuhause war. Als meinem Vater dann von seiner Firma die Stelle als Disponent angeboten wurde, nahm Er dieses Angebot an. Was gleichzeitig bedeutete das mein Vater nun jeden Abend Zuhause war, im gegen Satz zu Zeiten als Fernfahrer. Und meine Mutter und auch wir drei( obwohl schon alle Verheiratet), freuten uns darüber sehr. Allerdings währte unsere Freude darüber nicht sehr lang, da man meinem Vater ein für ihn noch besseres Angebot machte. 1991 ging mein Vater nun als Geschäfts-Führer einer Niederlassung seiner Firma, in die frühere DDR. Damit aber nicht genug, sondern Er kam nun nur noch alle 6-8 Wochen mal nach Hause. Ansonsten bestand der Kontakt mit Ihm nur über Tägliche Anrufe, was meiner Mutter nun ganz und gar nicht gefiel. Also bat mein Vater uns drei, uns etwas um die Mama zu kümmern. Da meine Eltern auf einem kleinen Dorf wohnen gab es dort nur ein Lebensmittel Geschäft, das dazu noch sehr teuer war. Was hieß das wir mal mit Ihr in die nächste Stadt fahren, damit Sie günstig Einkaufen konnte. Außerdem konnte Sie dann mal was anderes sehn. Aber wie Ihr euch nun Denken könnt, blieb alles an mir alleine hängen. Meine Schwestern standen auf dem Standpunkt, sie seihen Verheiratet. Nun wollte meine Mutter aber alle 14 Tage zu meinem Vater, der 520 KM von Zuhause weg war. Für die Strecke brauchte man etwa 5,1/2 Stunden, wenn keine Staus auf der A2 waren. Außerdem rief Er öfter an weil Er irgendwelche Ersatz-Teile brauchte, die ihm dann gebracht werden mussten. Auch das blieb Ihr ahnt es schon, für mich wie immer. Wenn mein Vater dann mal den Weg nach Hause fand, fanden sich auch unsere „Damen“ ein. Nach 6. Jahren wechselte mein Vater dann zu einer Firma nach Osnabrück, so das Er alle 14 Tage nach Hause kommen konnte. Als Mama dann krank wurde rief ich ihn an, und Er kam auch sofort nach Hause. Was ich ihm wirklich hoch anrechne, da Arbeit für ihn immer wichtiger war als alles andere. Als meine Mutter dann ins Krankenhaus musste versorgte ich meinen Vater, meinem Mann, zwei Komplette Haushalte und 4 Tiere. Als meine Mutter im Krankenhaus war, kümmerten sich mein Vater und ich mich um Sie, meine Geschwister konnten das Elend meiner Mutter nicht ertragen. Aber Anne die musste, ob sie konnte oder nicht. Allerdings hing meine Mutter auch mehr an mir, wie an meinen Geschwistern. Weil ich immer die jenige war, die für sie dar war. Als das Krankenhaus nichts mehr für Sie tun konnte, holten wir beide Sie auch nach Hause. Als meine Mutter dann Zuhause war, pflegten wir beide Sie. Meine beiden Geschwister kamen wohl, aber von Hilfe war auch diesmal keine Spur. Alls Mama dann Tot war, war wieder ich es, die meinem Vater beistehen musste. Das fing mit der Beerdigung für Mama an, und ging damit weiter das ich ihn versorgte. Außerdem bin ich alle 14 Tage zu Ihm gefahren, um sein Haus zu putzen. Meine beiden Geschwister störten sich um nichts, aber Sie blieben Papas Lieblinge. Auch das hat mir nichts ausgemacht, ich hielt zu ihm. Etwa ein Jahr nach dem Tot meiner Mutter wurde mein Vater selbst schwer krank, und brauchte Hilfe. Wiederum stand ich ihm zur Seite. Dazu müsst Ihr vielleicht noch wissen das mein Vater wenn Er Krank ist und Schmerzen hat, ein wirklich großes Ekel ist. Denn dann sucht Er immer jemanden, den Er nieder machen kann. Und findet dann natürlich, immer nur mich. Trotzdem halte ich immer noch zu ihm, was sehr viele nicht verstehen können. Und genau das möchte ich versuchen euch nun mal zu erklären.
Meine Meinung:
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Zum einen ist und bleibt Er mein Vater, zum anderen hat auch Er seine guten Seiten. Auch wenn meine beiden Geschwister seine Lieblinge sind, so war und ist Er doch auch für mich da. Als ich damals meinen Auto-Unfall hatte wodurch ich irgendwann im Rollstuhl lande, wollte Er sofort nach Hause kommen und mir beistehen. Auch war mein Vater einer der ersten der als Er erfuhr das ich eine Rücken und Knochenmark Transplantation brauche, sich sofort darauf testen ließ. Leider kommt Er genau sowenig wie meine Mutter, nach einer Blutübertragung dafür in Frage. Und außerdem war mein Vater nicht immer so, sondern ist erst nach dem Tot meiner Mutter so geworden. Der Tot von Mama hat ihn total aus der Bahn geworfen, was ich auch sehr gut verstehen kann. Schließlich waren meine Eltern 36 Jahre verheiratet, was ja auch bindet. Zum anderen tut Er sich sehr schwer damit das ich solche Ähnlichkeit mit Ihr habe, so das Er immer wieder durch mich an meine Mutter erinnert wird.
Meine Eltern hatten schon geplant wie Ihr Leben aussehen sollte wenn mein Vater Rentner würde, und sich dafür eine Eigentums-Wohnung in Spanien gekauft. Wo sie dann Leben wollten, als Mama Starb ist wohl auch ein Teil von meinem Vater gestorben. Seid dem sieht Er in nichts mehr einen Sinn, und ist mit allem und jeden unzufrieden. Und ich darf mir nicht vorstellen, wie ich sein werde wenn meinem Mann mal was passiert. Von daher kann ich es akzeptieren, wenn auch nicht verstehen. Trotzdem werde ich auch weiterhin zu Ihm halten, und Ihm helfen wenn Er mich braucht.
So und nun sage ich wie immer ein artiges Dankeschön fürs Lesen und Bewerten, und bleibe bis zum nächsten mal euer arco 1000 Anne




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