Erfahrungsbericht von grashopper
Volga oder Wolga
Pro:
Was Altes-Neues und preiswert
Kontra:
Nicht für Autogegner geeignet
Empfehlung:
Nein
Hier geht es um Tradition, um Historie und um eine große russische Automarke.
Im Osten wird man sie sicher besser kennen und schätzen gelernt haben. Die \"Olga\" oder der Wolga, einst Dienstwagen des mittleren Managements, der seinen Weg meist im letzten Drittel seines Autolebens in private Hände gefunden hat und nach der \"Wende\" Anfang der 90-ger Jahre den Deutschland verlassenden russischen Soldaten noch als weiterhin treu dienendes Fahrzeug mitgegeben wurde.
GAZ, Gorkij Automobil Fabrik, wie man die Abkürzung ins Deutsche übersetzen könnte, ist ein Industrie-Gigant, der neben Rüstungsgütern und LKW auch Fahrzeuge für den privaten Gebrauch herstellt und immer hergestellt hat, denke man nur an Legenden wie die \"Wolga\" GAZ 21, GAZ 24 oder auch an Autos der Luxusklasse, wie den allradgetriebenen GAZ 3105, der in Regierungsauftrag Ende der 80-er Jahre entwickelt wurde.
Aktuelle Modelle, wie der GAZ 3110 oder 3111 sind - oder man kann inzwischen fast sagen - waren in Deutschland nicht mehr bekannt. Zu weit war Nishny Novgorod, das frühere Gorkij, nicht nur auf der Landkarte von Deutschland entfernt. Auch der Markt hat das Seinige dazu getan, dass eine regelrechte Institution, wie sie vor der Wende eben doch existierte, aus dem Blickfeld geraten ist. Scheinbar vergessen, wie Trabandt oder Wartburg, nicht entdeckt von den europäischen Global Playern, wie etwa Skoda.
Es haben sich sicher in den osteuropäischen Ländern und im östlichen Teil Deutschlands Fanclubs gehalten, die regelmäßige Treffen abhalten, Ersatzteile organisieren und hier und dort an einer Wiedergeburt der Wolga - Fahrzeuge auf den Straßen Deutschlands gearbeitet haben. Vile stellen sich aber die Frage, brauchen wir diese Autos eigentlich hier, haben wir nicht schon genug Auswahl ? Sind russiche Autos nicht zuletzt auch aufgrund nicht immer nur erfolgreichen Images überhaupt konkurrenzfähig gegen Marken, die weltweit als Spitze der Automobiltechnologie gelten und aus dem eigenen Lande kommen ?
Die Antwort wird überraschen: Wolga lebt in der Erinnerung als qualitativ hochwertiges Auto auch heute noch fort und würde von vielen Autofahrern in der eigenen Garage oder als automobiles Familienmitglied durchaus auch in Deutschland geschätzt. Noch überraschender ist, dass dies in Ost und West gleichermaßen gilt.
Der Auto-Bild ( Ausgabe 26/2002) war dieses Phänomen so wichtig, dass man hier eine ganze Seite mit Bildern des aktuellen Modells 3111 gebracht hat und einfach die Leser gefragt hat, was sie von diesem Auto halten...
Das Echo der Leser war überwältigend positiv. In einer Zeit, in der die Absatzzahlen der Automobilhersteller Sorgenfalten bei deren Managern verursachen, sagt der Auto-Otto-Normalverbraucher : \"Her mit etwas Neuem, weg von der Uniformität, ein Denkzettel gegen Hochpreispolitik und Ausstattungsexzesse\".
Scheinbar sind es, wie so oft im Leben, die einfachen Dinge, die das Herz der Menschen erwärmen können.
Bald werden diese russischen Autos wieder auf Deutschlands Straßen fahren, als Taxis ihren Dienst tun und das nicht nur hier sondern auch in anderen Ländern der EG. Vielleicht ist das doch ein fröhlicher Farbtupfer im als grau empfundenen Einerlei , das da heisst High Tech vor Solidität und Funktionalität.
Interessant wären sicher auch die Kommentare der Leser von Yopi.
Mehr über dieses Thema findet man auch im Internet auf der Seite des künftigen Importeurs , die sicher über die gängigen Suchmaschinen leicht zu finden ist.
Im Osten wird man sie sicher besser kennen und schätzen gelernt haben. Die \"Olga\" oder der Wolga, einst Dienstwagen des mittleren Managements, der seinen Weg meist im letzten Drittel seines Autolebens in private Hände gefunden hat und nach der \"Wende\" Anfang der 90-ger Jahre den Deutschland verlassenden russischen Soldaten noch als weiterhin treu dienendes Fahrzeug mitgegeben wurde.
GAZ, Gorkij Automobil Fabrik, wie man die Abkürzung ins Deutsche übersetzen könnte, ist ein Industrie-Gigant, der neben Rüstungsgütern und LKW auch Fahrzeuge für den privaten Gebrauch herstellt und immer hergestellt hat, denke man nur an Legenden wie die \"Wolga\" GAZ 21, GAZ 24 oder auch an Autos der Luxusklasse, wie den allradgetriebenen GAZ 3105, der in Regierungsauftrag Ende der 80-er Jahre entwickelt wurde.
Aktuelle Modelle, wie der GAZ 3110 oder 3111 sind - oder man kann inzwischen fast sagen - waren in Deutschland nicht mehr bekannt. Zu weit war Nishny Novgorod, das frühere Gorkij, nicht nur auf der Landkarte von Deutschland entfernt. Auch der Markt hat das Seinige dazu getan, dass eine regelrechte Institution, wie sie vor der Wende eben doch existierte, aus dem Blickfeld geraten ist. Scheinbar vergessen, wie Trabandt oder Wartburg, nicht entdeckt von den europäischen Global Playern, wie etwa Skoda.
Es haben sich sicher in den osteuropäischen Ländern und im östlichen Teil Deutschlands Fanclubs gehalten, die regelmäßige Treffen abhalten, Ersatzteile organisieren und hier und dort an einer Wiedergeburt der Wolga - Fahrzeuge auf den Straßen Deutschlands gearbeitet haben. Vile stellen sich aber die Frage, brauchen wir diese Autos eigentlich hier, haben wir nicht schon genug Auswahl ? Sind russiche Autos nicht zuletzt auch aufgrund nicht immer nur erfolgreichen Images überhaupt konkurrenzfähig gegen Marken, die weltweit als Spitze der Automobiltechnologie gelten und aus dem eigenen Lande kommen ?
Die Antwort wird überraschen: Wolga lebt in der Erinnerung als qualitativ hochwertiges Auto auch heute noch fort und würde von vielen Autofahrern in der eigenen Garage oder als automobiles Familienmitglied durchaus auch in Deutschland geschätzt. Noch überraschender ist, dass dies in Ost und West gleichermaßen gilt.
Der Auto-Bild ( Ausgabe 26/2002) war dieses Phänomen so wichtig, dass man hier eine ganze Seite mit Bildern des aktuellen Modells 3111 gebracht hat und einfach die Leser gefragt hat, was sie von diesem Auto halten...
Das Echo der Leser war überwältigend positiv. In einer Zeit, in der die Absatzzahlen der Automobilhersteller Sorgenfalten bei deren Managern verursachen, sagt der Auto-Otto-Normalverbraucher : \"Her mit etwas Neuem, weg von der Uniformität, ein Denkzettel gegen Hochpreispolitik und Ausstattungsexzesse\".
Scheinbar sind es, wie so oft im Leben, die einfachen Dinge, die das Herz der Menschen erwärmen können.
Bald werden diese russischen Autos wieder auf Deutschlands Straßen fahren, als Taxis ihren Dienst tun und das nicht nur hier sondern auch in anderen Ländern der EG. Vielleicht ist das doch ein fröhlicher Farbtupfer im als grau empfundenen Einerlei , das da heisst High Tech vor Solidität und Funktionalität.
Interessant wären sicher auch die Kommentare der Leser von Yopi.
Mehr über dieses Thema findet man auch im Internet auf der Seite des künftigen Importeurs , die sicher über die gängigen Suchmaschinen leicht zu finden ist.




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