Erfahrungsbericht von maertens
Villis- eine Bierbar mit V!
Pro:
nettes Publikum
Kontra:
etwas unbequeme Sitze
Empfehlung:
Nein
Die Zahl der Kneipen in Berlin ist bekanntlich groß. Und wenn man schon die Auswahl hat, sollte man auch in gute und interessante Lokale gehen.
Ist man im Berliner Szenebezirk Prenzlauer Berg unterwegs, kann man ebenfalls eine Menge interessanter Bars finden, welche jedoch oft durch Yuppies und Touristen frequentiert werden, und dementsprechend hohe Preise und unfreundliche Bedienung haben.
Ich möchte eine „Bierbar“ empfehlen, welche von mir des öfteren besucht wird. Es ist die Villis Bierbar in der Greifenhagener Straße 45.
Ihre Lage direkt am S-und U-Bahnhof „Schönhauser Allee“, hinter den Schönhauer Allee Arkaden, ist ideal für ein Bier nach dem Shopping, nach der Arbeit, um sich in Ruhe mit Freunden zu treffen oder wie auch immer.
Ambiente:
Die Bar ist dunkel in rötlichen Tönen gehalten, der Raum L-förmig. Vorn befindet sich der Tresen davor zur Straße hin einige Tische vor Bänken. Hier sitzt man quasi im Schaufenster. Nach hinten gibt es viele Tische und Sitzgelegenheiten unterschiedlicher Größe, alle in Holz und Leder gefertigt.
Das Villis ist auch ein Raum für Kunst, und so zeigt es wechselnde Ausstellungen von Gemälden oder Installationen. Durch Spots angestrahlt macht das im sonst eher dunklen Raum eine besondere Stimmung aus.
Selbst die noch weiter hinter liegenden Toiletten, sehr sauber übrigens, machen einen guten Eindruck. Hier liegen dann auch diverse Szenezeitschriften und Giveaways aus.
Gut ausgesuchte Hintergrundmusik, mal jazzig angehaucht, mal türkisch modern oder Mainstream, sorgt für gute Stimmung und lässt normale Unterhaltung zu. Daher ist der Flirtfaktor auch relativ hoch, wie ich finde.
Publikum:
Das Villis ist eigentlich eine Männerbar, d.h. hier verkehrt der schwule Mann. Aber so eng wird das nicht gesehen, und so beläuft sich der Frauenanteil an ca. 10 % schätze ich. Touristen verirren sich selten hierher, meist sitzen hier Berliner oder Zugezogene aus dem umliegenden Kietz. Das Altersspektrum liegt so zwischen 25 und 45 Jahren. Es gibt keinen Dresscode, ob Anzug, Jeans, Schlabberlook oder Leder, alles geht.
Oft ist es zu Beginn des Abends wenig voll, erst nach 21:00 Uhr füllt sich der Laden. Man trinkt hier sozusagen das Eröffnungsbier, bevor man dann weiterzieht in die Clubs der Umgebung, wo es dann erst ab 23:00 Uhr so richtig losgeht.
Angebot:
Neben gängigen Biersorten (Pils, Alt, Hefe, Schwarz) gibt es eine kleine Auswahl an Cocktails und Snacks, welche wechselnden Tafeln zu entnehmen sind. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Weinen und Spirituosen. Hauptschwerpunkt ist jedoch das Bier. Besonders empfehlenswert ist das Hefe wie ich finde, ein süffiges Schneider-Weisse...
Preise:
Die Preise bewegen sich auf unterem Berliner Niveau. Der halbe Liter Bier kostet zwischen 2,30 und 2,50 Euro, Cocktails gibt es für ca. 4,00 Euro. Snacks bewegen sich so um 2-6 Euro.
Wer Geld sparen will, kann das am Mittwoch tun. Da kostet der Halbe Liter Bier zwischen 19:00 und 22:00 Uhr nur 1,15 bis 1,25 Euro.
Öffnungszeiten:
Geöffnet wird ab 17:00 Uhr, Schluss ist, wenn der letzte gegangen ist.
Adresse:
Greifenhagener Straße 45; 10439 Berlin; Tel. 030 44719081
Negativpunkt:
Leider sind die Sitzgelegenheiten etwas unbequem. An den Wänden kommt man sich manchmal vor wie auf einer Hühnerstange, weil man ziemlich hoch sitzt, die Tische jedoch eine normale Höhe haben. Das ist bei längerem Aufenthalt dann etwas ungemütlich, wird aber von Person zu Person unterschiedlich empfunden.
Fazit:
Bis auf die Bequemlichkeit der Sitzmöbel kann ich das „Villis“ jedem empfehlen, der preiswert und in Ruhe in schönem Ambiente eine Molle zischen will.
Ist man im Berliner Szenebezirk Prenzlauer Berg unterwegs, kann man ebenfalls eine Menge interessanter Bars finden, welche jedoch oft durch Yuppies und Touristen frequentiert werden, und dementsprechend hohe Preise und unfreundliche Bedienung haben.
Ich möchte eine „Bierbar“ empfehlen, welche von mir des öfteren besucht wird. Es ist die Villis Bierbar in der Greifenhagener Straße 45.
Ihre Lage direkt am S-und U-Bahnhof „Schönhauser Allee“, hinter den Schönhauer Allee Arkaden, ist ideal für ein Bier nach dem Shopping, nach der Arbeit, um sich in Ruhe mit Freunden zu treffen oder wie auch immer.
Ambiente:
Die Bar ist dunkel in rötlichen Tönen gehalten, der Raum L-förmig. Vorn befindet sich der Tresen davor zur Straße hin einige Tische vor Bänken. Hier sitzt man quasi im Schaufenster. Nach hinten gibt es viele Tische und Sitzgelegenheiten unterschiedlicher Größe, alle in Holz und Leder gefertigt.
Das Villis ist auch ein Raum für Kunst, und so zeigt es wechselnde Ausstellungen von Gemälden oder Installationen. Durch Spots angestrahlt macht das im sonst eher dunklen Raum eine besondere Stimmung aus.
Selbst die noch weiter hinter liegenden Toiletten, sehr sauber übrigens, machen einen guten Eindruck. Hier liegen dann auch diverse Szenezeitschriften und Giveaways aus.
Gut ausgesuchte Hintergrundmusik, mal jazzig angehaucht, mal türkisch modern oder Mainstream, sorgt für gute Stimmung und lässt normale Unterhaltung zu. Daher ist der Flirtfaktor auch relativ hoch, wie ich finde.
Publikum:
Das Villis ist eigentlich eine Männerbar, d.h. hier verkehrt der schwule Mann. Aber so eng wird das nicht gesehen, und so beläuft sich der Frauenanteil an ca. 10 % schätze ich. Touristen verirren sich selten hierher, meist sitzen hier Berliner oder Zugezogene aus dem umliegenden Kietz. Das Altersspektrum liegt so zwischen 25 und 45 Jahren. Es gibt keinen Dresscode, ob Anzug, Jeans, Schlabberlook oder Leder, alles geht.
Oft ist es zu Beginn des Abends wenig voll, erst nach 21:00 Uhr füllt sich der Laden. Man trinkt hier sozusagen das Eröffnungsbier, bevor man dann weiterzieht in die Clubs der Umgebung, wo es dann erst ab 23:00 Uhr so richtig losgeht.
Angebot:
Neben gängigen Biersorten (Pils, Alt, Hefe, Schwarz) gibt es eine kleine Auswahl an Cocktails und Snacks, welche wechselnden Tafeln zu entnehmen sind. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Weinen und Spirituosen. Hauptschwerpunkt ist jedoch das Bier. Besonders empfehlenswert ist das Hefe wie ich finde, ein süffiges Schneider-Weisse...
Preise:
Die Preise bewegen sich auf unterem Berliner Niveau. Der halbe Liter Bier kostet zwischen 2,30 und 2,50 Euro, Cocktails gibt es für ca. 4,00 Euro. Snacks bewegen sich so um 2-6 Euro.
Wer Geld sparen will, kann das am Mittwoch tun. Da kostet der Halbe Liter Bier zwischen 19:00 und 22:00 Uhr nur 1,15 bis 1,25 Euro.
Öffnungszeiten:
Geöffnet wird ab 17:00 Uhr, Schluss ist, wenn der letzte gegangen ist.
Adresse:
Greifenhagener Straße 45; 10439 Berlin; Tel. 030 44719081
Negativpunkt:
Leider sind die Sitzgelegenheiten etwas unbequem. An den Wänden kommt man sich manchmal vor wie auf einer Hühnerstange, weil man ziemlich hoch sitzt, die Tische jedoch eine normale Höhe haben. Das ist bei längerem Aufenthalt dann etwas ungemütlich, wird aber von Person zu Person unterschiedlich empfunden.
Fazit:
Bis auf die Bequemlichkeit der Sitzmöbel kann ich das „Villis“ jedem empfehlen, der preiswert und in Ruhe in schönem Ambiente eine Molle zischen will.




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