Visa Card Testbericht
Erfahrungsbericht von Niesy74
Punkte fürs bezahlen oder PAYBACK VISA
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
OK, der Name dieser Karte legt nahe, dass hinter dieser Karte zwei Partner stecken.
Zuerst PAYBACK. Dies ist im Prinzip nichts anderes als eine Sammelstelle von Bonuspunkten, die man für das Einkaufen bei bestimmten Partnern bekommt – sei es online oder offline. Bei einigen Partnern gibt es auch Punkte ohne Einkauf (z.B. Depoteröffnung). Alles in allem also so eine Art Rabattmarkensammelstelle...
Und zum anderen die LBBW, die die Ausgabe und Abrechnung der VISA-Karten übernimmt.
Was bringt die Karte?
Nun, zunächst bringt die Payback-Visa-Karte alle Funktionen der normalen Kreditkarte, also das Bezahlen per Unterschrift in allen Läden, die Visa-Karten akzeptieren im In- und Ausland und das sind sehr viele. Die über die Karte ausgegebenen Beträge werden dann einmal monatlich abgerechnet und der offene Betrag vom eigenen Girokonto abgebucht. Sollzinsen fallen nur an, wenn man von der Möglichkeit zur Rückzahlung in Raten in Anspruch nimmt. Wegen der dafür doch recht ansehnlichen Zinssätzen ist das aber nicht empfehlenswert. Einzahlungen auf das Kartenkonto werden dagegen bei Eingang verzinst. Die Habenzinsen sind nicht berauschend, aber in der Regel besser, als auf einem Girokonto.
Darüber hinaus bekommt man für alles, was man mit der Karte bezahlt, Payback-Punkte. Allerdings ist 1 Punkt pro 4 Euro Umsatz nicht gerade üppig. Diese Punkte kann man dann – zusammen mit denen aus anderen Quellen – bei Payback in Prämien eintauschen oder ab 1.500 Punkten auch auszahlen lassen (1 Punkt = 1ct).
Was kostet die Karte?
Die Payback-Visa kostet 20 € Grundgebühr pro Jahr. Dazu kommen ggf. Zinsen für Ratenzahlungen, Gebühren für Abhebungen an Geldautomaten oder den Karteneinsatz außerhalb von Euroland.
Lohnt sich das?
Wer mit dem Gedanken spielt, die Karte nur zu nehmen, um Punkte zu sammeln, sollte noch mal darüber nachdenken. Immerhin müssen 8.000 € über die Karte ausgegeben werden, um die Jahresprämie wieder reinzuholen. Wer aber eine Karte braucht – oder dies wenigstens glaubt – und keine kostenlos in der Girokontoführungsgebühr hat, der ist mit dieser gut bedient. Schließlich ist die Grundgebühr recht niedrig, da auf den sonst beigemengten, unnötigen Versicherungs-Schnick-Schnack verzichtet wird.
Abwicklung insgesamt
Die Beantragung der Karte ist recht simpel. Einfach den Antrag von der Payback-Seite laden, zuschicken lassen oder bei einem Payback-Partner besorgen und ausgefüllt zurückschicken. Bei mir kam die Antwort recht schnell (innerhalb 2 Wochen) und zwecks Identifikation musste ich noch mal zur Post (Post-Ident-Verfahren – Überfordert leider immer noch viele Postangestellte...). Seitdem (immerhin etwa 1 Jahre her), kommt meine Abrechnung regelmäßig zum Monatsende. Bisher haben diese auch immer auf den Cent gestimmt und auch die Abbuchung der Beträge von meinem Girokonto verlief problemlos – es wird eher etwas später abgebucht als ich es erwartet hätte – 2 Wochen nach Abrechnungseingang kommt schon vor.
Behandlung von Problemen seitens des Kartenservices
kann ich nicht beurteilen, da ich bisher keine hatte.
Fazit
Wer eine Karte braucht, die eine weite Verbreitung hat und nicht in den Genuss einer kostenlosen bei seiner Hausbank kommt, kann hier ruhig zugreifen. Ich persönlich setze die Karte inzwischen fast überall da ein, wo ich früher zur EC-Karte gegriffen habe und ab und an – aber ehrlich gesagt wirklich selten – auch in Geschäften, die keine EC-Karte akzeptieren. Auch der Vorbehalt, der Payback allgemein entgegengebracht wird, dass man Daten sammele, um Kundenprofile zu erstellen, greift meines Erachtens nicht, da die LBBW nur die Punktesumme an Payback übermitteln darf. Eine Übermittlung der einzelnen Positionen wäre zustimmungspflichtig. Einen solchen Passus habe ich in den AGB aber nicht gelesen – ich lasse mich da aber gerne Korrigieren, wenn ich da was überlesen habe.
Zuerst PAYBACK. Dies ist im Prinzip nichts anderes als eine Sammelstelle von Bonuspunkten, die man für das Einkaufen bei bestimmten Partnern bekommt – sei es online oder offline. Bei einigen Partnern gibt es auch Punkte ohne Einkauf (z.B. Depoteröffnung). Alles in allem also so eine Art Rabattmarkensammelstelle...
Und zum anderen die LBBW, die die Ausgabe und Abrechnung der VISA-Karten übernimmt.
Was bringt die Karte?
Nun, zunächst bringt die Payback-Visa-Karte alle Funktionen der normalen Kreditkarte, also das Bezahlen per Unterschrift in allen Läden, die Visa-Karten akzeptieren im In- und Ausland und das sind sehr viele. Die über die Karte ausgegebenen Beträge werden dann einmal monatlich abgerechnet und der offene Betrag vom eigenen Girokonto abgebucht. Sollzinsen fallen nur an, wenn man von der Möglichkeit zur Rückzahlung in Raten in Anspruch nimmt. Wegen der dafür doch recht ansehnlichen Zinssätzen ist das aber nicht empfehlenswert. Einzahlungen auf das Kartenkonto werden dagegen bei Eingang verzinst. Die Habenzinsen sind nicht berauschend, aber in der Regel besser, als auf einem Girokonto.
Darüber hinaus bekommt man für alles, was man mit der Karte bezahlt, Payback-Punkte. Allerdings ist 1 Punkt pro 4 Euro Umsatz nicht gerade üppig. Diese Punkte kann man dann – zusammen mit denen aus anderen Quellen – bei Payback in Prämien eintauschen oder ab 1.500 Punkten auch auszahlen lassen (1 Punkt = 1ct).
Was kostet die Karte?
Die Payback-Visa kostet 20 € Grundgebühr pro Jahr. Dazu kommen ggf. Zinsen für Ratenzahlungen, Gebühren für Abhebungen an Geldautomaten oder den Karteneinsatz außerhalb von Euroland.
Lohnt sich das?
Wer mit dem Gedanken spielt, die Karte nur zu nehmen, um Punkte zu sammeln, sollte noch mal darüber nachdenken. Immerhin müssen 8.000 € über die Karte ausgegeben werden, um die Jahresprämie wieder reinzuholen. Wer aber eine Karte braucht – oder dies wenigstens glaubt – und keine kostenlos in der Girokontoführungsgebühr hat, der ist mit dieser gut bedient. Schließlich ist die Grundgebühr recht niedrig, da auf den sonst beigemengten, unnötigen Versicherungs-Schnick-Schnack verzichtet wird.
Abwicklung insgesamt
Die Beantragung der Karte ist recht simpel. Einfach den Antrag von der Payback-Seite laden, zuschicken lassen oder bei einem Payback-Partner besorgen und ausgefüllt zurückschicken. Bei mir kam die Antwort recht schnell (innerhalb 2 Wochen) und zwecks Identifikation musste ich noch mal zur Post (Post-Ident-Verfahren – Überfordert leider immer noch viele Postangestellte...). Seitdem (immerhin etwa 1 Jahre her), kommt meine Abrechnung regelmäßig zum Monatsende. Bisher haben diese auch immer auf den Cent gestimmt und auch die Abbuchung der Beträge von meinem Girokonto verlief problemlos – es wird eher etwas später abgebucht als ich es erwartet hätte – 2 Wochen nach Abrechnungseingang kommt schon vor.
Behandlung von Problemen seitens des Kartenservices
kann ich nicht beurteilen, da ich bisher keine hatte.
Fazit
Wer eine Karte braucht, die eine weite Verbreitung hat und nicht in den Genuss einer kostenlosen bei seiner Hausbank kommt, kann hier ruhig zugreifen. Ich persönlich setze die Karte inzwischen fast überall da ein, wo ich früher zur EC-Karte gegriffen habe und ab und an – aber ehrlich gesagt wirklich selten – auch in Geschäften, die keine EC-Karte akzeptieren. Auch der Vorbehalt, der Payback allgemein entgegengebracht wird, dass man Daten sammele, um Kundenprofile zu erstellen, greift meines Erachtens nicht, da die LBBW nur die Punktesumme an Payback übermitteln darf. Eine Übermittlung der einzelnen Positionen wäre zustimmungspflichtig. Einen solchen Passus habe ich in den AGB aber nicht gelesen – ich lasse mich da aber gerne Korrigieren, wenn ich da was überlesen habe.
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