Erfahrungsbericht von mephisto99
Mercedes Tenneberg, München (A-Klasse)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit etwa 3,5 Jahren fahre ich einen \"Elch\". Selbiger hat ein paar Macken, läuft ansonsten aber gut (eine ausführliche Meinung zur A-Klasse folgt demnächst in der passenden Rubrik).
Der Kauf war das reinste Chaos --> siehe Beitrag unter \"Niederlassung Dresden\", der in Kürze folgt.
Nun aber zur Fa. Tenneberg, wohin mich mein erster Werkstattbesuch führte. Die Fa. Tenneberg befindet sich in der Kistlerhofstr. in München und ist ein Familienbetrieb. Dadurch laufen die Dinge dort (für Mercedes-Verhältnisse) recht unkompliziert ab, was aber auch seine Nachteile hat: einen Beleg mit Leistungsaufstellung für eine durchgeführte Garantiereperatur gab es erst auf Anforderung. Man kann praktisch kommen, wann man will, und wird nach Möglichkeit noch dazwischengeschoben. Als A-Klasse-Fahrer wird man aber auch mal ganz unkompliziert hintenangestellt, wenn eine fette S-Klasse vorfährt (siehe unten).
WELCHE LEISTUNGEN habe ich in Anspruch genommen? An meiner A-Klasse klapperte etwas, der Tankanzeiger zeigte nie \"voll\" an, ich wollte Winterräder auf Alu-Felgen und einen Fahrradträger kaufen. Mit dem Klappern hatte Tenneberg den Wagen einen Tag lang in der Werkstatt, nur um mir dann mitzuteilen, da klappere nix. Daraufhin habe ich einen Termin zur Probefahrt vereinbart, bin mit dem Mechaniker eine halbe Stunde durch die Gegend gefahren, und siehe, es klapperte. (Ich vermute, zu diesem Zeitpunkt wußte Mercedes über dieses für die A-Klasse typische Klappern der Stabilisatoren bereits Bescheid, aber ich habe an anderer Stelle schon mehrfach gelesen, daß die Werkstätten zunächst immer abblocken und so tun, als ob\'s das erste Mal aufträte.)
ES WURDE also ein neuer Termin vereinbart (warum weiß ich nicht mehr, ich glaube, die passenden Teile waren nicht am Lager). Nachdem ich den Wagen dann wiederhatte, war das Klappern weg, und ich war eigentlich zufrieden, abgesehen von der \"wir hören nix\"-Masche beim ersten Mal und abgesehen davon, daß ich mir irgendwie immer wie ein Idiot behandelt vorkam. Das Team ist bayrisch-wortkarg, um es mal positiv auszudrücken, die einzig nette Person war die Dame in der Reparaturannahme. (Was ich erst später entdeckte, ist, daß man mir beim Tausch der klappernden Teile, bei dem die Vorderräder demontiert werden müssen, die Abdeckung eines Radhauses eingerissen hatte, sodaß nunmehr Salz und Schmutz in den ursprünglich geschützten Hohlraum eindringen -- in der Werkstatt war\'s natürlich keiner, und ich hatte es eben erst Wochen später gemerkt). Ach ja, irgendwie gab es auch keine wirkliche Auswahl: Winterreifen auf Alufelge oder Winterreifen auf Stahlfelge. Weder das Felgendesign konnte man wählen, noch die Reifenmarke (immerhin waren 3 Reifensorten zugelassen). Fand ich auch merkwürdig. Der Preis der Reifen auf Alu inkl. Montage war aber ok (unter DM 1000).
WINTERRÄDER wollte ich haben. Für die A-Klasse waren damals nur wenige Reifensorten spezifiziert, und die waren teilweise schwer erhältlich, deswegen will ich über die Lieferzeit der Winterreifen auf Alufelge von 10 Wochen auch gar nicht lang mosern (es sollte sich zeigen, daß ich rechtzeitig bestellt hatte). Was ausblieb, war der versprochene Rückruf beim Eintreffen der Räder in der Werkstatt, und ich rief rein zufällig gerade eine Woche danach dort an, um mich mal wieder nach dem Verbleib der Räder zu erkundigen. Nun denn, macht nix, Termin zum Wechsel vereinbart und hingefahren. Rein zufällig beobachtete ich folgendes: mein Wagen wurde reingefahren und stand bereits auf der Bühne, als ein Kunde mit einer S-Klasse vorfuhr, der ebenfalls Räder gewechselt haben wollte. Mein armer Elch also runter von der Bühne, S-Klasse rauf, in Höchstgeschwindigkeit Reifenwechsel, S-Klasse runter, und... eine kleine Arbeitspause. Ich war inzwischen reichlich sauer, aber sagte nichts. Summa summarum kostete mich der Reifenwechsel knapp 2 Stunden Arbeitszeit, denn natürlich sind Termine nach 16.00 Uhr nicht zu bekommen.
DIE BESTELLUNG des Fahrradträgers ging recht reibungslos vonstatten, nach ca. 4 Wochen war er da, ich zahlte, und... ein halbes Jahr später kam die Rechnung nochmal, mit der Bitte um schleunigste Zahlung. Es genügte aber, den ec-Beleg hinzufaxen, und die Sache war erledigt. Was wäre passiert, hätte ich bar bezahlt? Barquittungen hebe ich nämlich nicht solange auf...
JEDENFALLS entschloß ich mich aufgrund des Erlebten, hinfort eine andere Werkstatt zu bemühen, insbesondere wegen der Geschichte beim Reifenwechsel, wegen der allgemeinen Unfreundlichkeit und wegen der nicht vorhandenen Auswahl beim Reifenerwerb. Meine Erlebnisse mit der großen Niederlassung München folgen...
(zuerst erschienen auf dooyoo unter mephisto66)
Der Kauf war das reinste Chaos --> siehe Beitrag unter \"Niederlassung Dresden\", der in Kürze folgt.
Nun aber zur Fa. Tenneberg, wohin mich mein erster Werkstattbesuch führte. Die Fa. Tenneberg befindet sich in der Kistlerhofstr. in München und ist ein Familienbetrieb. Dadurch laufen die Dinge dort (für Mercedes-Verhältnisse) recht unkompliziert ab, was aber auch seine Nachteile hat: einen Beleg mit Leistungsaufstellung für eine durchgeführte Garantiereperatur gab es erst auf Anforderung. Man kann praktisch kommen, wann man will, und wird nach Möglichkeit noch dazwischengeschoben. Als A-Klasse-Fahrer wird man aber auch mal ganz unkompliziert hintenangestellt, wenn eine fette S-Klasse vorfährt (siehe unten).
WELCHE LEISTUNGEN habe ich in Anspruch genommen? An meiner A-Klasse klapperte etwas, der Tankanzeiger zeigte nie \"voll\" an, ich wollte Winterräder auf Alu-Felgen und einen Fahrradträger kaufen. Mit dem Klappern hatte Tenneberg den Wagen einen Tag lang in der Werkstatt, nur um mir dann mitzuteilen, da klappere nix. Daraufhin habe ich einen Termin zur Probefahrt vereinbart, bin mit dem Mechaniker eine halbe Stunde durch die Gegend gefahren, und siehe, es klapperte. (Ich vermute, zu diesem Zeitpunkt wußte Mercedes über dieses für die A-Klasse typische Klappern der Stabilisatoren bereits Bescheid, aber ich habe an anderer Stelle schon mehrfach gelesen, daß die Werkstätten zunächst immer abblocken und so tun, als ob\'s das erste Mal aufträte.)
ES WURDE also ein neuer Termin vereinbart (warum weiß ich nicht mehr, ich glaube, die passenden Teile waren nicht am Lager). Nachdem ich den Wagen dann wiederhatte, war das Klappern weg, und ich war eigentlich zufrieden, abgesehen von der \"wir hören nix\"-Masche beim ersten Mal und abgesehen davon, daß ich mir irgendwie immer wie ein Idiot behandelt vorkam. Das Team ist bayrisch-wortkarg, um es mal positiv auszudrücken, die einzig nette Person war die Dame in der Reparaturannahme. (Was ich erst später entdeckte, ist, daß man mir beim Tausch der klappernden Teile, bei dem die Vorderräder demontiert werden müssen, die Abdeckung eines Radhauses eingerissen hatte, sodaß nunmehr Salz und Schmutz in den ursprünglich geschützten Hohlraum eindringen -- in der Werkstatt war\'s natürlich keiner, und ich hatte es eben erst Wochen später gemerkt). Ach ja, irgendwie gab es auch keine wirkliche Auswahl: Winterreifen auf Alufelge oder Winterreifen auf Stahlfelge. Weder das Felgendesign konnte man wählen, noch die Reifenmarke (immerhin waren 3 Reifensorten zugelassen). Fand ich auch merkwürdig. Der Preis der Reifen auf Alu inkl. Montage war aber ok (unter DM 1000).
WINTERRÄDER wollte ich haben. Für die A-Klasse waren damals nur wenige Reifensorten spezifiziert, und die waren teilweise schwer erhältlich, deswegen will ich über die Lieferzeit der Winterreifen auf Alufelge von 10 Wochen auch gar nicht lang mosern (es sollte sich zeigen, daß ich rechtzeitig bestellt hatte). Was ausblieb, war der versprochene Rückruf beim Eintreffen der Räder in der Werkstatt, und ich rief rein zufällig gerade eine Woche danach dort an, um mich mal wieder nach dem Verbleib der Räder zu erkundigen. Nun denn, macht nix, Termin zum Wechsel vereinbart und hingefahren. Rein zufällig beobachtete ich folgendes: mein Wagen wurde reingefahren und stand bereits auf der Bühne, als ein Kunde mit einer S-Klasse vorfuhr, der ebenfalls Räder gewechselt haben wollte. Mein armer Elch also runter von der Bühne, S-Klasse rauf, in Höchstgeschwindigkeit Reifenwechsel, S-Klasse runter, und... eine kleine Arbeitspause. Ich war inzwischen reichlich sauer, aber sagte nichts. Summa summarum kostete mich der Reifenwechsel knapp 2 Stunden Arbeitszeit, denn natürlich sind Termine nach 16.00 Uhr nicht zu bekommen.
DIE BESTELLUNG des Fahrradträgers ging recht reibungslos vonstatten, nach ca. 4 Wochen war er da, ich zahlte, und... ein halbes Jahr später kam die Rechnung nochmal, mit der Bitte um schleunigste Zahlung. Es genügte aber, den ec-Beleg hinzufaxen, und die Sache war erledigt. Was wäre passiert, hätte ich bar bezahlt? Barquittungen hebe ich nämlich nicht solange auf...
JEDENFALLS entschloß ich mich aufgrund des Erlebten, hinfort eine andere Werkstatt zu bemühen, insbesondere wegen der Geschichte beim Reifenwechsel, wegen der allgemeinen Unfreundlichkeit und wegen der nicht vorhandenen Auswahl beim Reifenerwerb. Meine Erlebnisse mit der großen Niederlassung München folgen...
(zuerst erschienen auf dooyoo unter mephisto66)
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