Zahlemann und Söhne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Dann mal her mit der "Kohle"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Was macht ein geniales Spiel aus ?
Nun, diese Frage kann man sicher verschieden beantworten, je nachdem, um welche Art von Spiel es sich handelt, bei Computer- und Konsolenspielen legt man sicher viel Wert auf Graphik und Sound, wobei mir immer ein Adventure lieber war, daß logisch aufgebaut war, so daß die Rätsel und Aufgaben auch ohne Lösung oder Anrufe in der Irrenanstalt zu lösen waren, auch wenn die beiden vorgenannten Aspekte eher etwas hausbacken waren, tat dem Spaß und der Spannung in der Regel keinen Abbruch.
Bei Gesellschaftsspielen achtet man sicher auf eine schöne und hochwertige Ausstattung und sicher kann man auch noch viele andere Kriterien nennen, kommt zum Teil auch einfach auf die Vorlieben an.
Aber eines haben geniale Spiele meistens gemeinsam, sie sind simpel, haben also sehr einfach Spielregeln und man benötigt möglichst wenig dafür. So ist alles schnell erklärt und ohne daß man sich stundenlang mit Erklärungen aufhält, wo man eh nur wieder was vergisst zu nennen, die anderen aber eh nur die Hälfte verstanden haben, und der Spielspaß schon alleine dadurch getrübt wird, daß diejenigen welche es schon häufiger gespielt haben einen Vorteil haben.
Genauso so ein Spiel möchte ich Euch heute nennen und es mal grob als eine Mischung aus Mau-Mau und Monopoly beschreiben, aber nun mal ganz langsam.
Es besteht zum einen aus Karten und zum anderen aus Münzen, aber man könnte es auch aus einem Rommé-Spiel und mit farbigen Plättchen oder ähnlichem leicht selbst herstellen, aber es kostet auch nicht viel, wobei ich sagen muß, daß ich gar nicht mehr weiß, was ich für meines damals bezahlt habe, weil ich es schon so lange habe, aber teurer als 10,- bis 15,- DM damals natürlich noch, war es bestimmt nicht und heute gibt es dieses Spiel auch unter verschiedenen Namen und unterschiedlicher Ausstattung.
Also zum Spiel gehören 36 Karten, die sich in 6 Werte, nämlich 1, 2, 5, 10, 20 und 50 aufteilen und zusätzlich noch eine Farbe haben, also gibt es logischerweise auch sechs Farben. Es gibt auch Varianten, wo die Zahlenwerte durch verschiedene Lebensstadien vom Baby bis zum Urgroßvater symbolisiert werden, daher dann wahrscheinlich auch der Name \"Zahlemann und Söhne\", und 56 Münzen mit den gleichen Werten wie die Karten.
Zuerst werden die Münzen aufgeteilt, wobei man die Anzahl, die jeder erhält, von der Spieleranzahl abhängig macht, wichtig ist natürlich nur, daß jeder gleichviel bekommt. Nachdem die Karten gemischt und verteilt sind, Kartenanzahl muß man eventuell an die Spieleranzahl angepaßt werden, in der Regel aber fünf, wird eine von verdeckten Rest umgedreht, als Startkarte quasi. Nun läuft das Spiel ab wie bei Mau-Mau, also jeder legt reihum eine Karte ab, die mit der jeweils oberen in Farbe oder Wert übereinstimmt, wobei ein Wert als Joker fungiert, d. h. diese Karten können auf alle abgelegt werden, in der Regel ist es die 50 oder der Großvater, und wer einen legt, wünscht sich die Farbe wie es weitergeht, man kann aber auch eine Farbe als Joker ausgucken und den Fortsetzungswert bestimmen, wie man will, denn es sind ja sechs mal sechs Karten und so ist das in jeder Konstellation gleich. Hat ein Spieler nur noch eine Karte, so muß er dies ansagen und zwar nicht mit \"letzte Karte\" wie bei Mau-Mau, sondern mit \"Zahlemann\". Legt er die letzte, muß er \"Zahlemann und Söhne\" sagen. Kann ein Spieler keine Karte ablegen,m weil er keine passende hat, oder wird eine der beiden Ansagen vergessen, gibt es jeweils eine Strafkarte, zur Not muß halt der Ablagestapel neu gemischt werden. Hat ein Spieler die letzte Karte abgelegt und somit gewonnen kommt es zur Abrechnung, jeder der anderen zählt seine Kartenwerte zusammen und gibt dem Gewinner die entsprechenden Münzen oder Plättchen oder was auch immer. Wer nichts mehr hat scheidet aus und ist schon mal der Looser. Am Ende hat der gewonnen der alle Plättchen oder Münzen hat, das ist die Monopoly-Komponente. Manchmal geht es immer hin und her, gerade wenn nur noch zwei Spieler übrig sind, deshalb sollte man vorher immer ein Zeitlimit vereinbahren, nachdem auf jeden Fall Schluß ist, dann hat der mit den Münzen gewonnen, die zusammen am meisten wert sind, wer auch sonst, ist doch logisch oder.
So simpel sich dieses Spiel auch anhört, so ist es keineswegs nur für Kinder geeignet, denn auch Erwachsene bekommen hier jede Menge Spaß und vor allem ist es auch für gemischte Runden aus Erwachsenen und Kindern geeignet, denn keiner wird überfordert und alle haben jede Menge Spaß. Aufgrund der geringen Materialien eignet es sich natürlich auch dazu mit in den Urlaub genommen zu werden, falls das Wetter mal nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat und man den ganzen Tag im Hotel oder der Ferienwohnung ist, so hat man wenigstens etwas Abwechslung.
Es ist also ein ideales Spiel für jung und alt, schnell erklärt, mit wenig Aufwand zu spielen und jeder hat die gleichen Chancen, weil wer es schon des Öfteren gespielt hat, ist nicht im Vorteil.
Probiert es einfach mal aus, egal ob in der Familie oder im Freundeskreis und ich bin sicher, Ihr werdet auch jede Menge Spaß haben, sonst Beschwerden an mich, für die aber nicht gehaftet wird, also wie immer Spiel auf eigenes Risiko.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Anregungen und Hinweise als Basis für ein eventuelles Update ebenso dankber wie immer auch für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße
Euer kerlimaus99
© 14.02.2003
Nun, diese Frage kann man sicher verschieden beantworten, je nachdem, um welche Art von Spiel es sich handelt, bei Computer- und Konsolenspielen legt man sicher viel Wert auf Graphik und Sound, wobei mir immer ein Adventure lieber war, daß logisch aufgebaut war, so daß die Rätsel und Aufgaben auch ohne Lösung oder Anrufe in der Irrenanstalt zu lösen waren, auch wenn die beiden vorgenannten Aspekte eher etwas hausbacken waren, tat dem Spaß und der Spannung in der Regel keinen Abbruch.
Bei Gesellschaftsspielen achtet man sicher auf eine schöne und hochwertige Ausstattung und sicher kann man auch noch viele andere Kriterien nennen, kommt zum Teil auch einfach auf die Vorlieben an.
Aber eines haben geniale Spiele meistens gemeinsam, sie sind simpel, haben also sehr einfach Spielregeln und man benötigt möglichst wenig dafür. So ist alles schnell erklärt und ohne daß man sich stundenlang mit Erklärungen aufhält, wo man eh nur wieder was vergisst zu nennen, die anderen aber eh nur die Hälfte verstanden haben, und der Spielspaß schon alleine dadurch getrübt wird, daß diejenigen welche es schon häufiger gespielt haben einen Vorteil haben.
Genauso so ein Spiel möchte ich Euch heute nennen und es mal grob als eine Mischung aus Mau-Mau und Monopoly beschreiben, aber nun mal ganz langsam.
Es besteht zum einen aus Karten und zum anderen aus Münzen, aber man könnte es auch aus einem Rommé-Spiel und mit farbigen Plättchen oder ähnlichem leicht selbst herstellen, aber es kostet auch nicht viel, wobei ich sagen muß, daß ich gar nicht mehr weiß, was ich für meines damals bezahlt habe, weil ich es schon so lange habe, aber teurer als 10,- bis 15,- DM damals natürlich noch, war es bestimmt nicht und heute gibt es dieses Spiel auch unter verschiedenen Namen und unterschiedlicher Ausstattung.
Also zum Spiel gehören 36 Karten, die sich in 6 Werte, nämlich 1, 2, 5, 10, 20 und 50 aufteilen und zusätzlich noch eine Farbe haben, also gibt es logischerweise auch sechs Farben. Es gibt auch Varianten, wo die Zahlenwerte durch verschiedene Lebensstadien vom Baby bis zum Urgroßvater symbolisiert werden, daher dann wahrscheinlich auch der Name \"Zahlemann und Söhne\", und 56 Münzen mit den gleichen Werten wie die Karten.
Zuerst werden die Münzen aufgeteilt, wobei man die Anzahl, die jeder erhält, von der Spieleranzahl abhängig macht, wichtig ist natürlich nur, daß jeder gleichviel bekommt. Nachdem die Karten gemischt und verteilt sind, Kartenanzahl muß man eventuell an die Spieleranzahl angepaßt werden, in der Regel aber fünf, wird eine von verdeckten Rest umgedreht, als Startkarte quasi. Nun läuft das Spiel ab wie bei Mau-Mau, also jeder legt reihum eine Karte ab, die mit der jeweils oberen in Farbe oder Wert übereinstimmt, wobei ein Wert als Joker fungiert, d. h. diese Karten können auf alle abgelegt werden, in der Regel ist es die 50 oder der Großvater, und wer einen legt, wünscht sich die Farbe wie es weitergeht, man kann aber auch eine Farbe als Joker ausgucken und den Fortsetzungswert bestimmen, wie man will, denn es sind ja sechs mal sechs Karten und so ist das in jeder Konstellation gleich. Hat ein Spieler nur noch eine Karte, so muß er dies ansagen und zwar nicht mit \"letzte Karte\" wie bei Mau-Mau, sondern mit \"Zahlemann\". Legt er die letzte, muß er \"Zahlemann und Söhne\" sagen. Kann ein Spieler keine Karte ablegen,m weil er keine passende hat, oder wird eine der beiden Ansagen vergessen, gibt es jeweils eine Strafkarte, zur Not muß halt der Ablagestapel neu gemischt werden. Hat ein Spieler die letzte Karte abgelegt und somit gewonnen kommt es zur Abrechnung, jeder der anderen zählt seine Kartenwerte zusammen und gibt dem Gewinner die entsprechenden Münzen oder Plättchen oder was auch immer. Wer nichts mehr hat scheidet aus und ist schon mal der Looser. Am Ende hat der gewonnen der alle Plättchen oder Münzen hat, das ist die Monopoly-Komponente. Manchmal geht es immer hin und her, gerade wenn nur noch zwei Spieler übrig sind, deshalb sollte man vorher immer ein Zeitlimit vereinbahren, nachdem auf jeden Fall Schluß ist, dann hat der mit den Münzen gewonnen, die zusammen am meisten wert sind, wer auch sonst, ist doch logisch oder.
So simpel sich dieses Spiel auch anhört, so ist es keineswegs nur für Kinder geeignet, denn auch Erwachsene bekommen hier jede Menge Spaß und vor allem ist es auch für gemischte Runden aus Erwachsenen und Kindern geeignet, denn keiner wird überfordert und alle haben jede Menge Spaß. Aufgrund der geringen Materialien eignet es sich natürlich auch dazu mit in den Urlaub genommen zu werden, falls das Wetter mal nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat und man den ganzen Tag im Hotel oder der Ferienwohnung ist, so hat man wenigstens etwas Abwechslung.
Es ist also ein ideales Spiel für jung und alt, schnell erklärt, mit wenig Aufwand zu spielen und jeder hat die gleichen Chancen, weil wer es schon des Öfteren gespielt hat, ist nicht im Vorteil.
Probiert es einfach mal aus, egal ob in der Familie oder im Freundeskreis und ich bin sicher, Ihr werdet auch jede Menge Spaß haben, sonst Beschwerden an mich, für die aber nicht gehaftet wird, also wie immer Spiel auf eigenes Risiko.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Anregungen und Hinweise als Basis für ein eventuelles Update ebenso dankber wie immer auch für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße
Euer kerlimaus99
© 14.02.2003
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