American Pie 2 (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von DieEine
Bye Bye American Pie
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Langeweile hat bei mir mal wieder zugeschlagen. Da man dagegen ja was tun muß, hab ich meine Schwester gebeten, mir mal einen schönen Film von der Arbeit mitzubringen. Irgendwas lustiges, Komödie oder Schnulze halt.
Mitgebracht hat sie mir American Pie 2.
Amerikanische Teenie-Komödien gehören normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Genres, aber den ersten Teil, den mích mir damals auch mehr oder weniger unfreiwillig angucken mußte, fand ich ganz nett und so fand ich es nicht weiter tragisch, dass ich jetzt American Pie 2 zum Zeitvertreib hatte.
Allerdings war ich von diesem Teil schon nach fünf Minuten so genervt, dass ich ihn erstmal ausgemacht habe. Als meine Langeweile dann aber extrem groß wurde und ich mir überlegte, dass es ja schade wäre den Film nicht zu gucken, wenn ich ihn schonmal im Haus habe, hab ich ihn doch nochmal in den Rekorder geschoben und mir 100 Minuten lang die flache Story reingezogen.
Die Handlung des Films ist mit wenigen Worten erzählt. Nach ihrem ersten Jahr auf dem College mietet sich die 5er Bande Jim, Oz, Stifler, Kevin und Finch ein Strandhaus und bereiten sich auf die Party ihres Lebens vor, die dort am Ende des Sommers steigen soll. Natürlich haben es die Jungs nicht nur auf Bier, Baguette und Büchsenessen abgesehen, sondern auf heiße Bräute.
Ja, darum geht es in American Pie 2. Ganz am Ende geht es nochmal für zwei Minuten um die Freundschaft zwischen den Jungs, aber dieser kleine sentimentale Moment hält nicht lange an, da Weiber einfach wichtiger sind als Gespräche.
Vielleicht bin ich einfach schon zu alt für solche Filme. Ich denke, als ich in der Pupertät war, hätte ich mich über manche Gags bebrezelt vor Lachen.
Fäkalhumor oder wie immer man es nennen mag, wenn Stifler unter dem Balkon auf dem Liegestuhl liegt, darauf wartet, dass ein Mädchen ihm Champagner in den Mund laufen läßt, ihm stattdessen aber zwei Jungs, die nicht mehr warten konnte, bis die Toilette frei wird, in den Mund pinkeln, ist einfach nicht mein Ding.
Gut, ich gebe zu, zweimal hab ich bei dem Film gelacht und zwar, weil Jims Vater so herrlich ist. Da kommt er bei einem Schäferstündchen seines Sohnes einfach ins Zimmer gerannt und reagiert ganz tollpatschig, indem er erst rausrennt und dann sofort wieder reinkommt, um zu sagen, dass ihm die Situation nicht peinlich ist.
Diese Szene ist einfach nur herrlich.
Für einen weiteren Lacher sorgte Jim als er sich abends einen Pornofilm reinzieht und zum ersten mal Gleitcreme benutzen will, stattdessen als Superkleber erwischt. Lustig ist hierbei wie er plötzlich mit einer Hand an seinem Penis und mit der anderen Hand an der Videokassette klebt und mit seinem Dad im Krankenhaus sitzt. Wieder ist der Vater hier zum schreien komisch als er eine Patientin anmotzt, weil sie ihren hilflosen Sohn beschimpft hat.
Der ganze Film lebt eigentlich von der gleichen Komik wie der erste Teil. Zwar spielt die gleiche Crew wie in American Pie 1 mit, aber man muß den ersten Teil nicht unbedingt gesehen haben, um den zweiten zu verstehen – viel zu verstehen gibt es ja auch nicht.
Der erste Teil war aber einseutig besser, weil die Schauspieler da noch unverbraucht und frisch waren und einfach etwas neues im Teenie-Komödien Wirrwarr Lieferten.
In American Pie sind die Gesichter von Jason Biggs und Shannon Elisabeth beispielsweise schon bekannt und man erwartet förmlich die etwas einfache Komik von ihnen.
Jason Biggs spielt den sympathischen Verlierer Jim, der zwar Sex haben will, aber noch sehr viel lernen muß, um die Frauen zu begeistern. Bei diesem Lernprozeß stapft er von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Stifler, der von Sean William-Scott gespielt wird, meint er wüßte schon alles über die Frauen und spielt sich als weiberheld auf, der aber auch nicht zum Zug kommt. Die Figur Stifler ist sehr unrealistisch, denn so krass sexistisch und chauvinistisch verhalten sich Jungs in dem Alter noch nicht, aber Sean William-Scott spielt die Rolle dennoch sehr sympathisch.
Finch alias Eddie Kaye Thomas versucht in American Pie 2 seine Sexualität mit Fernöstlichen Weisheiten und Methoden unter Kontrolle zu bringen. Er hat es auch nicht so sehr auf junge Hüpfer sondern vielmehr auf Stiflers Mutter, die ihn im ersten Teil verführte, abgesehen.
Alyson Hannigan spielt auch im zweiten Teil die etwas freakige Michelle, die permanent von ihren Erlebnissen im Ferienlager berichtet und Jim Nachhilfe in Sachen Sex gibt.
Shannon Elisabeth wird immer groß angekündigt, spielt bei American Pie 2 jedoch nur eine kleine Rolle, da sie sich auf Studienreise im Ausland befindet und nur per Telefon mit ihrem Freund Kevin "verkehren" kann.
Wie auch im ersten Teil spielen die Jungs die charmanten Verlierertypen und die Mädels die Sexbomben.
Die schauspielerischen Leistungen der Jungstars sind durchschnittliche, aber oscarreife Darstellungen darf man bei so einem Film auch nicht erwarten. Die Charakter werden größtenteils glaubwürdig dargestellt und kommen trotz ihrer Art charmant rüber.
American Pie ist daher wenig originell und meiner Meinung nach nicht unbedingt sehenswert.
Mitgebracht hat sie mir American Pie 2.
Amerikanische Teenie-Komödien gehören normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Genres, aber den ersten Teil, den mích mir damals auch mehr oder weniger unfreiwillig angucken mußte, fand ich ganz nett und so fand ich es nicht weiter tragisch, dass ich jetzt American Pie 2 zum Zeitvertreib hatte.
Allerdings war ich von diesem Teil schon nach fünf Minuten so genervt, dass ich ihn erstmal ausgemacht habe. Als meine Langeweile dann aber extrem groß wurde und ich mir überlegte, dass es ja schade wäre den Film nicht zu gucken, wenn ich ihn schonmal im Haus habe, hab ich ihn doch nochmal in den Rekorder geschoben und mir 100 Minuten lang die flache Story reingezogen.
Die Handlung des Films ist mit wenigen Worten erzählt. Nach ihrem ersten Jahr auf dem College mietet sich die 5er Bande Jim, Oz, Stifler, Kevin und Finch ein Strandhaus und bereiten sich auf die Party ihres Lebens vor, die dort am Ende des Sommers steigen soll. Natürlich haben es die Jungs nicht nur auf Bier, Baguette und Büchsenessen abgesehen, sondern auf heiße Bräute.
Ja, darum geht es in American Pie 2. Ganz am Ende geht es nochmal für zwei Minuten um die Freundschaft zwischen den Jungs, aber dieser kleine sentimentale Moment hält nicht lange an, da Weiber einfach wichtiger sind als Gespräche.
Vielleicht bin ich einfach schon zu alt für solche Filme. Ich denke, als ich in der Pupertät war, hätte ich mich über manche Gags bebrezelt vor Lachen.
Fäkalhumor oder wie immer man es nennen mag, wenn Stifler unter dem Balkon auf dem Liegestuhl liegt, darauf wartet, dass ein Mädchen ihm Champagner in den Mund laufen läßt, ihm stattdessen aber zwei Jungs, die nicht mehr warten konnte, bis die Toilette frei wird, in den Mund pinkeln, ist einfach nicht mein Ding.
Gut, ich gebe zu, zweimal hab ich bei dem Film gelacht und zwar, weil Jims Vater so herrlich ist. Da kommt er bei einem Schäferstündchen seines Sohnes einfach ins Zimmer gerannt und reagiert ganz tollpatschig, indem er erst rausrennt und dann sofort wieder reinkommt, um zu sagen, dass ihm die Situation nicht peinlich ist.
Diese Szene ist einfach nur herrlich.
Für einen weiteren Lacher sorgte Jim als er sich abends einen Pornofilm reinzieht und zum ersten mal Gleitcreme benutzen will, stattdessen als Superkleber erwischt. Lustig ist hierbei wie er plötzlich mit einer Hand an seinem Penis und mit der anderen Hand an der Videokassette klebt und mit seinem Dad im Krankenhaus sitzt. Wieder ist der Vater hier zum schreien komisch als er eine Patientin anmotzt, weil sie ihren hilflosen Sohn beschimpft hat.
Der ganze Film lebt eigentlich von der gleichen Komik wie der erste Teil. Zwar spielt die gleiche Crew wie in American Pie 1 mit, aber man muß den ersten Teil nicht unbedingt gesehen haben, um den zweiten zu verstehen – viel zu verstehen gibt es ja auch nicht.
Der erste Teil war aber einseutig besser, weil die Schauspieler da noch unverbraucht und frisch waren und einfach etwas neues im Teenie-Komödien Wirrwarr Lieferten.
In American Pie sind die Gesichter von Jason Biggs und Shannon Elisabeth beispielsweise schon bekannt und man erwartet förmlich die etwas einfache Komik von ihnen.
Jason Biggs spielt den sympathischen Verlierer Jim, der zwar Sex haben will, aber noch sehr viel lernen muß, um die Frauen zu begeistern. Bei diesem Lernprozeß stapft er von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Stifler, der von Sean William-Scott gespielt wird, meint er wüßte schon alles über die Frauen und spielt sich als weiberheld auf, der aber auch nicht zum Zug kommt. Die Figur Stifler ist sehr unrealistisch, denn so krass sexistisch und chauvinistisch verhalten sich Jungs in dem Alter noch nicht, aber Sean William-Scott spielt die Rolle dennoch sehr sympathisch.
Finch alias Eddie Kaye Thomas versucht in American Pie 2 seine Sexualität mit Fernöstlichen Weisheiten und Methoden unter Kontrolle zu bringen. Er hat es auch nicht so sehr auf junge Hüpfer sondern vielmehr auf Stiflers Mutter, die ihn im ersten Teil verführte, abgesehen.
Alyson Hannigan spielt auch im zweiten Teil die etwas freakige Michelle, die permanent von ihren Erlebnissen im Ferienlager berichtet und Jim Nachhilfe in Sachen Sex gibt.
Shannon Elisabeth wird immer groß angekündigt, spielt bei American Pie 2 jedoch nur eine kleine Rolle, da sie sich auf Studienreise im Ausland befindet und nur per Telefon mit ihrem Freund Kevin "verkehren" kann.
Wie auch im ersten Teil spielen die Jungs die charmanten Verlierertypen und die Mädels die Sexbomben.
Die schauspielerischen Leistungen der Jungstars sind durchschnittliche, aber oscarreife Darstellungen darf man bei so einem Film auch nicht erwarten. Die Charakter werden größtenteils glaubwürdig dargestellt und kommen trotz ihrer Art charmant rüber.
American Pie ist daher wenig originell und meiner Meinung nach nicht unbedingt sehenswert.
26 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.05.2002, 13:56 Uhr von Gabri
Bewertung: sehr hilfreichHier muss ich zustimmen, der erste Teil war ja noch lustig, aber Teil 2 ist halb kopiert! Gruss Gabri
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