Der Anschlag (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von sili74
Leider nur ein druchschnittlicher Film
Pro:
Topbesetzung
Kontra:
Anspruch eher schwach
Empfehlung:
Ja
Voller Erwartung besorgte ich mir am Wochenende einen DVD. Ich freute mich schon sehr auf den Thriller mit Topbesetzung. Leider hat „Der Anschlag“ nicht ganz meine Erwartungen erfüllt.
Warum? Das werde ich euch später noch sagen. Zuerst aber einmal ein kurzer Einblich in
DIE STORY
************
Der Film beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1973. Ein israelisches Kampfflugzeug mit einer Atombombe an Board wird über der Wüste abgeschossen. Die Atombombe übersteht den Absturz heil und liegt unbemerkt 29 Jahre lang im Wüstensand.
Im Jahr 2002 wird die Bombe von einem israelischen Händler gefunden und verkauft. Der skrupellose Käufer der heißen Ware, verscherbelt die Atombombe an den Millionär und Kopf einer Neonaziorganisation, Richard Dressler. Dieser plant die Weltherrschaft an sich zu reißen, indem er die Weltmächte Russland und USA gegeneinander aufhetzt.
Jack Ryan (Ben Affleck) und William Cabot (Morgan Freeman) arbeiten für die CIA, und versuchen den neuen russischen Präsidenten Nemerov zu analysieren und einzuschätzen. Jack ist der Meinung man könnte ihm vertrauen. Doch dann kommt alles scheinbar ganz anders. Dressler nützt die Uneinschätzbarkeit des neuen russischen Staatsoberhauptes aus und startet einen Angriff auf Tschetschenien. Präsident Nemerov nimmt die Schuld für den Anschlag auf sich, um keine Schwäche zu zeigen, und damit beginnt das Intrigenspiel von Dressler zu funktionieren. Der Amerikanische Präsident Fowler und sein Beraterstab betrachten Nemerov aufgrund dessen als sogenannten Hardliner.
Nun lässt Dressler die frisch erworbene Atombombe über Baltimore explodieren, mit Ausnahme von Jack Ryan glaubt jeder an einen Angriff der Russen und ehe man es sich versieht befindet sich am Rande eines dritten Weltkrieges.
So, der Rest des Filmes bleibt aber ein Geheimnis. Es sei den ihr schaut ihn euch an.
MEINE MEINUNG
******************
Wie bereits in meiner Einleitung erwähnt bin ich vom Film nur begrenz beeindruckt.
Kritiklos sind die Leistungen der Hauptdarsteller.
Morgan Freeman ist ein grandioser Schauspieler. Die Rolle des erfahrenen CIA Agenten passt sehr gut zu ihm, und er spielt sie auch mit der nötigen Coolness.
Ben Affleck spielt den jungen Jack Ryan sehr überzeugend. Dass die Rolle an sich nicht sehr glaubwürdig ist, dafür kann ja Ben Affleck nicht allzu viel. Ich finde es auf jeden Fall nicht sehr realistisch, dass ein einzelner Mann erfolgreich versucht einen Atomkrieg zu verhindern.
Und da wir gerade beim Atomkrieg sind, so muss ich auch die Handlung rund um die Explosion der Atombombe in Baltimore als absolut unglaubwürdig, zum Teil sogar lächerlich, abwerten. Abgesehen davon, dass ein Hubschrauber in dem der Retter der Welt, Jack Ryan, sitzt von der Druckwelle der Bombe vom Himmel geholt wird, und dieser den Absturz nahezu unverletzt übersteht, scheint man gegen Radioaktiver Strahlung in den USA immun zu sein. Auch wenn der Film uns sagt, dass die radioaktive Wolke vom Wind in eine andere Richtung getrieben wird, so ist es doch einfach lächerlich, dass sich Jack Rayn und viele andere im brennenden Baltimore aufhalten und das scheinbar als überhaupt nicht gefährlich empfinden.
Ein weiterer Minuspunkt war für mich der doch sehr langatmige erste Teil des Films. Ich sehe ein, dass dem Zuschauer die Ereignisse rundherum deutlich gemacht werden müssen, damit die Handlung auch nachvollziehbar ist, aber man hätte das ganz doch ziemlich abkürzen können. Die zweite Hälfte des Films ist sehr actionreich und manchmal auch spannend. Wenn man von den erwähnten Glaubwürdigkeitsproblemen mal absieht, ist die zweite Hälfte ein recht guter Actionthriller.
Allgemeines
***********
Originaltitel: The sum of all fears
Länge: 120 min
Regisseur: Phil Alden Robinson
Buchvorlage: Tom Clancy
Land: USA 2002
FSK: ab 12
FAZIT
*******
Wie gesagt, der Film ist mit Sicherheit kein Spitzenfilm, was ich als sehr schaden empfinde. Mit diesen Hauptdarstellern und der Buchvorlage hätte man einen sehr viel besseren Film auf die Beine stellen können.
Ich bereue es nicht, den Film gesehen zu haben. Er war phasenweise wirklich nicht schlecht. Deshalb möchte ich auch trotz der anfänglichen Langatmigkeit und den unrealistischen Szenen eine Empfehlung aussprechen. Allerdings vergebe ich nur 3 Sterne für „Der Anschlag“.
Einen unterhaltsamen DVD-Abend wünscht euch
sili74
Warum? Das werde ich euch später noch sagen. Zuerst aber einmal ein kurzer Einblich in
DIE STORY
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Der Film beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1973. Ein israelisches Kampfflugzeug mit einer Atombombe an Board wird über der Wüste abgeschossen. Die Atombombe übersteht den Absturz heil und liegt unbemerkt 29 Jahre lang im Wüstensand.
Im Jahr 2002 wird die Bombe von einem israelischen Händler gefunden und verkauft. Der skrupellose Käufer der heißen Ware, verscherbelt die Atombombe an den Millionär und Kopf einer Neonaziorganisation, Richard Dressler. Dieser plant die Weltherrschaft an sich zu reißen, indem er die Weltmächte Russland und USA gegeneinander aufhetzt.
Jack Ryan (Ben Affleck) und William Cabot (Morgan Freeman) arbeiten für die CIA, und versuchen den neuen russischen Präsidenten Nemerov zu analysieren und einzuschätzen. Jack ist der Meinung man könnte ihm vertrauen. Doch dann kommt alles scheinbar ganz anders. Dressler nützt die Uneinschätzbarkeit des neuen russischen Staatsoberhauptes aus und startet einen Angriff auf Tschetschenien. Präsident Nemerov nimmt die Schuld für den Anschlag auf sich, um keine Schwäche zu zeigen, und damit beginnt das Intrigenspiel von Dressler zu funktionieren. Der Amerikanische Präsident Fowler und sein Beraterstab betrachten Nemerov aufgrund dessen als sogenannten Hardliner.
Nun lässt Dressler die frisch erworbene Atombombe über Baltimore explodieren, mit Ausnahme von Jack Ryan glaubt jeder an einen Angriff der Russen und ehe man es sich versieht befindet sich am Rande eines dritten Weltkrieges.
So, der Rest des Filmes bleibt aber ein Geheimnis. Es sei den ihr schaut ihn euch an.
MEINE MEINUNG
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Wie bereits in meiner Einleitung erwähnt bin ich vom Film nur begrenz beeindruckt.
Kritiklos sind die Leistungen der Hauptdarsteller.
Morgan Freeman ist ein grandioser Schauspieler. Die Rolle des erfahrenen CIA Agenten passt sehr gut zu ihm, und er spielt sie auch mit der nötigen Coolness.
Ben Affleck spielt den jungen Jack Ryan sehr überzeugend. Dass die Rolle an sich nicht sehr glaubwürdig ist, dafür kann ja Ben Affleck nicht allzu viel. Ich finde es auf jeden Fall nicht sehr realistisch, dass ein einzelner Mann erfolgreich versucht einen Atomkrieg zu verhindern.
Und da wir gerade beim Atomkrieg sind, so muss ich auch die Handlung rund um die Explosion der Atombombe in Baltimore als absolut unglaubwürdig, zum Teil sogar lächerlich, abwerten. Abgesehen davon, dass ein Hubschrauber in dem der Retter der Welt, Jack Ryan, sitzt von der Druckwelle der Bombe vom Himmel geholt wird, und dieser den Absturz nahezu unverletzt übersteht, scheint man gegen Radioaktiver Strahlung in den USA immun zu sein. Auch wenn der Film uns sagt, dass die radioaktive Wolke vom Wind in eine andere Richtung getrieben wird, so ist es doch einfach lächerlich, dass sich Jack Rayn und viele andere im brennenden Baltimore aufhalten und das scheinbar als überhaupt nicht gefährlich empfinden.
Ein weiterer Minuspunkt war für mich der doch sehr langatmige erste Teil des Films. Ich sehe ein, dass dem Zuschauer die Ereignisse rundherum deutlich gemacht werden müssen, damit die Handlung auch nachvollziehbar ist, aber man hätte das ganz doch ziemlich abkürzen können. Die zweite Hälfte des Films ist sehr actionreich und manchmal auch spannend. Wenn man von den erwähnten Glaubwürdigkeitsproblemen mal absieht, ist die zweite Hälfte ein recht guter Actionthriller.
Allgemeines
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Originaltitel: The sum of all fears
Länge: 120 min
Regisseur: Phil Alden Robinson
Buchvorlage: Tom Clancy
Land: USA 2002
FSK: ab 12
FAZIT
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Wie gesagt, der Film ist mit Sicherheit kein Spitzenfilm, was ich als sehr schaden empfinde. Mit diesen Hauptdarstellern und der Buchvorlage hätte man einen sehr viel besseren Film auf die Beine stellen können.
Ich bereue es nicht, den Film gesehen zu haben. Er war phasenweise wirklich nicht schlecht. Deshalb möchte ich auch trotz der anfänglichen Langatmigkeit und den unrealistischen Szenen eine Empfehlung aussprechen. Allerdings vergebe ich nur 3 Sterne für „Der Anschlag“.
Einen unterhaltsamen DVD-Abend wünscht euch
sili74
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