Der Einsatz (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2012
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Erfahrungsbericht von DocMuellfreak
Nichts ist, wie es scheint oder wie man durch Nintendospiele fünf Treffer mit der Pistole ins Herz l
Pro:
Darsteller, spannung
Kontra:
oft verwendete Story
Empfehlung:
Ja
Nabend zusammen!
Ich komme gerade aus dem Kino, und ich habe mir gedacht, ich lasse euch an meinen Impressionen von heute Abend teilhaben. Der Film, den ich gesehen habe war \"Der Einsatz\", mit Al Pacino und Colin Farell.
Im folgenden versuche ich euch den Film etwas näher zu bringen:
Story:
******
Die Story ist eigentlich relativ simpel, ohne viel Tiefgang. Aber das scheint in Hollywood momentan desöfteren so Gang und Gebe zu sein.
Der Absolvent einer Elite-Universität, James Clayton (Colin Farell), hat ein wegweisende Computersoftware entwickelt, mit dem Namen \"Sp@rtacus\". So weit, diese zu verkaufen, kommt er allerdings nicht. Der CIA-Scout Walter Burke (Al Pacino) überredet ihn zu einer CIA-Ausbildung.
Der zweite Teil des Filmes handelt von dieser CIA-Ausbildung. Das Ausbildungsgelände, auch liebevoll \"die Farm\" genannt, hat es in sich, denn \"nichts ist, wie es scheint\". Alles ist ein Test. Und während dieser Tests lernt James die Mitbewerberin Layla (Bridget Moynahan) kennen und lieben. Zum Ende der Ausbildung wird Clayton wegen Nichteignung aus dem Trainingslager entlassen.
Doch nachdem er sich zu Hause aus Frust hemmungslos die Birne mit Alkohol vollgedröhnt hat, wird er erneut von Burke rekrutiert, als sogennater NOC. Ein nicht ofizieller Agent. Er soll einen Maulwurf observieren und dessen Hintermänner ausfindig machen, die an dem vom CIA entwickelten, hochaktiven Computervirus \"Ice 9\" interessiert sind. Das Problem: Der Maulwurf ist Layla.
Nun beginnt der dritte Teil des Films. Clayton, Layla und Burke verstricken sich immer mehr in ein Verwirrspiel. Und bald schon weiß Clayton nicht mehr, wem er trauen kann, und wem nicht.
Eigene Meinung zur Story:
*************************
Die Story dieses Thrillers ist schon relativ alt, und häufig gebraucht. Man muss sehen, dass es sich um einen Spionagefilm handelt, der sich um einen \"Maulwurf\" dreht. Doch wie viele dieser Filme gibt es schon? Einige. Dies hat zur Folge, dass man ungefähr weiß, wie der Film verlaufen wird: Ein Agent wird als Doppelagent hingestellt, ein anderer ist Doppelagent, ein dritter wird für andere Agenten, durch falsche Informationen, zum Doppelagenten. Wie gesagt eine Story, die schon einige Male in Filmen zu sehen war.
Dennoch ist die Story ganz gut aufgemacht. Vor allem hat mich das Trainingslager begeistert. Hier entsteht eine Atmosphäre, die ich bisher noch nicht so ganz häufig im Kino erlebt habe. Die Anspannung die auf der \"Farm\" herrscht wird super rübergebracht.
Die vielen Wendungen im Film sind ebenfalls klasse eingebracht. Zwischenzeitlich war ich ziemlich verwirrt, und wusste - wie auch Clayton - nicht, wer jetzt auf welcher Seite steht. Wer ist ein Doppelagent, wer ist ein echter CIA-Agent? Fragen, die sich aber mit der Zeit auflösen.
Leider lösen sie sich zu früh auf, denn so knapp 20 Minuten (grob geschätzt), bevor sich der wahre Maulwurf zu erkennen gibt, hat man als Zuschauer schon so ein Gefühl, in welche Richtung sich die Story entwickelt. Wäre dies nicht der Fall, wäre der Film super inszeniert. Aber leider wird er zum Ende hin doch voraussehbar.
Leider sind einige logische Fehler im Film vorhanden. Unter anderem fragt man sich, warum Clayton im Bahnhof seinen \"Undercover-Job\" aufgibt, und sich auf eine Jagd mit einem Verdächtigen einlässt. Er sollte sich doch zurückhalten und dem CIA die hintermänner \"zeigen\" und nciht auf eigene Faust stellen. Solche logischen Fehler sind öfter im Film zu erkennen, als mir lieb war.
Darsteller/Figuren:
*******************
Colin Farell (James Douglas Clayton) spielt einen Absolventen einer Elite-Uni. Sein Vater ist 1990 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Ursprünglich hat er kein Interesse an der CIA-Ausbiildung, bis Burke auf seinen Vater zu sprechen kommt, der scheinbar auch beim CIA war. Dementsprechend wird auch gesagt: \"James, es liegt dir im Blut\". Er wird zum Helden des Films, denn er erkennt nicht nur dass der angeblichen Maulwurf gar keiner ist und überführt den Echten, sondern er täuscht auch sehr gut, sprich er blufft in allen Lebenslagen: \"Nichts ist, wie es scheint.\"
Al Pacino (Walter Burke) spielt einmal mehr einen Polizisten, genauer gesagt einen CIA-Talentscout. Er sagt, er kannte Claytons Vater, und bekommt ihn so dazu, an der Ausbildung teil zu nehmen. Er ist selber der Ausbilder, und er ist geheimnisvoll. Ist er ein Freund von Clyton, wie er es anfangs vorgibt, oder ist er sein Ausbilder, was er im Trainngscamp vorgibt zu sein, oder spielt er noch eine ganz andere Rolle dessen Leben. Seine Rolle wendet sich mehrmals im Film.
Bridget Moynahn (Layla Moore) spielt eine junge Frau, die von der CIA angeblich eingestellt wurde, damit sie die \"Agency\" zu den Hintermännern führt, denn sie soll ein Maulwurf sein. Während der Ausbildung scheint sie sich in Clayton zu verlieben. Dieser Liebe lassen sie auch später freien Lauf, doch warum? Soll sie ihn ausspionieren? Soll sie ihn auf eine falsche Fährte locken? Wer ist sie wirklich? Auch sie spielt eine Rolle, die im Film mehrmals die Seiten wechselt. Mal ist sie auf der guten, mal auf der bösen, dann wieder auf der guten, dann doch wieder auf der bösen Seite. Reichlich verwirrend.
Gabriel Macht (Agent Zach) ist ebenfalls in der Agentenausbildung, und scheint ein kleines Problem mit Clayton zu haben. Während er von Clayton verfolgt wird, wird er in einem Handgemenge von diesem erschossen. Doch warum? Er bekommt einen Zettel von Layla zugesteckt, und gilt damit in Claytons Augen als verdächtig. Daraufhin verfolgt dieser ihn. In der anschließenden Rauferei kommt es zum tödlichen Schuss.
Meinung zu den Darstellern:
***************************
Colin Farell sagte mir bisher nur vom Namen etwas. Ich weiß auch nur, dass er in \"Nicht auflegen\" mitgespielt hat, habe allerdings bis heute noch keinen seiner Filme gesehen. Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht von ihm. Er spielt seine Rolle ziemlich genial. Es kommt super rüber, wie er sich fühlen muss, als er auf seine Liebe angestezt wird. Es kommt super rüber, wie er in der gespielten Entführung während des Trainingslagers gefoltert wird, und wie er sich dabei fühlt. Egal, in welcher Situation er grade steckt. Er bringt seine Emotionen genial auf die Leinwand. Fazit: Sehr überzeugend.
--> Vorherige Filme: \"Tigerland\"; \"Nicht auflegen\"; \"Die Journalistin\"; \"War Zone; \"Ein ganz gewöhnlicher Dieb\"; \"American Outlaws\"; Das Tribunal\"; \"Minority Report\"; \"Daredevil\"; \"S.W.A.T. - Die Spezialeinheit\"
--> nächste Produktion: \"A Home At The End Of The World\"; \"Alexander\"
Al Pacino spielt, wie sollte e auch anders sein, mal wieder einen alten Hasen der Polizei. Diese Rolle spielt er ja eigentlich ständig. Aber unerreicht bleibt wohl seine Leistung in \"Heat\". Auch hier reicht sie nicht daran heran. Er ist, wie immer schon lange in seinem Job, und verzieht keine Miene. Über seine wahren Absichten täuscht er wieder genial hinweg, bis zu der Szene, als er von Clayton angerufen wird. Dort wird deutlich, was er für ein Spiel spielt. Hier ist seine schauspielerische Leistung ungewohnt. Ich würde nicht sagen schlecht. Aber er scheint die Sache irgendwie ungewohnt locker anzugehen, könnte ich mir vorstellen. Wenn er wollte hätte er in dieser Szene seine Rolle etwas anders interpretieren können, undurchsichtiger. Fazit: Überzeugend, aber bleibt unter seinen Möglichkeiten.
--> bisherige Filme u.a.: \"Ich, Natalie\"; \"Der Duft der Frauen\"; \"Panik im Needle Park\"; \"Der Pate 1-3\"; \"Asphalt-Blüten\"; \"Serpico\"; \"Hundstage\"; \"Bobby Deerfield\"; \"...und Gerechtigkeit für alle\"; \"Cruising\"; \"Fünf Nervensägen und ein Veter\"; \"Scarface\"; \"Revolution\"; \"Sea of love - Melodie des Todes\"; \"Dick Tracy\"; \"The local Stigmatic\"; \"Franky & Johnny\"; \"Glengarry Glen Ross\"; \"Carlito\'s Way\"; \"25 Cents\"; \"Heat\"; \"City Hall\"; \"Looking For Richard\"; \"Donnie Brasco\"; \"Im Auftrag des Teufels\"; \"Insider\"; \"An jedem verdammten Sonntag\"; \"Chinese Coffee\"; \"Insomnia - Schlaflos\"; \"Simone\"
--> nächstes Projekt: \"Liebe mit Risiko\"
Bridget Moynahan ist mir so auch nicht bekannt gewesen. Aber sie überzeugt in ihrer Rolle als Agent Layla Moore. Sie verwirrt nicht nur den Zuschauer, sondern auch Clayton. Man hat ein bißchen das Gefühl, dass sie ihre Rolle lebt, und sich exzellent auf diese vorbereitet hat. Fazit: Sehr überzeugend, steht allerdings etwas im Schatten von Farell.
--> bisherige Filme: \"Coyote Ugly\"; \"In the Weed\"; \"Trifling with Fate\"; \"Vernascht\"; \"Weil es dich gibt\"; \"Der Anschlag\"
--> sonstige Produktionen: \"Sex and the City\"
--> nächste Projekte: \"Hating her\"; \"I Robot\"
Gabriel Macht spielt nur eine kleinere Rolle und bleibt somit deutlich im Hintergrund. Allerdings ist die Nebenrolle mit ihm glänzend besetzt. Er überzeugt und spielt sich trotz allem nicht in den Vordergrund. Fazit: Überzeugend
--> bisherige Filme: \"Warum sollte ich lügen?\"; \"Liebe in jeder Beziehung\"; \"The Adventures of Sebastian Cole\"; \"Einfach unwiderstehlich\"; \"American Outlaws\"; \"Im Fadenkreuz - Allein gegen alle\"; \"Bad Company\"
--> sonstige Produktionen: \"Sex and the City\"; \"The Others\"; \"Chaos City\"
--> nächste Projekte: \"Grand Theft Parsons\"; \"Love Song for Bobby Long\"
Zusammenfassung: Alle vier Hauptdarsteller überzeugen, wobei Farell eindeutig der Beste ist. Pacino bleibt etwas unter seinen Möglichkeiten und Moynahan und Macht bleiben etwas im Schatten von Farell. Dennoch überzeugen sie auf ihre Art und Weise.
Sonstiges:
**********
Was mir noch aufgefallen ist, ist die unübersehbare Werbung in dem Film. Vor allem sind mir die Firmen \"Dell\"; \"VW\"; \"Ford\"; \"Motorola\" und \"Martini\" aufgefallen. Ich denke, diese ist überflüssig, da die Firmen eh groß genug sind. Außerdem mag ich es nicht, wenn ich mir einen Film ansehe und mit Werbung zugepflastert werde. Dafür ist die Zeit vor dem Film da.
Fazit:
******
Letztendlich bin ich ganz froh, das sich diesen Film gesehen habe. Allerdings muss man auch sagen, es ist nicht ein Film wie \"Herr der Ringe\", oder \"Terminator\", den man unbedingt im Kino sehen muss, um ihn so richtig genießen zu können. Dies liegt aber daran, das es in solchen Filmen gewaltige Szenen gibt, die in \"Der Einsatz\" nicht vorhanden sind. Man kann also auch warten, bis er auf DVD herauskommt.
Die Story bekommt von mir drei Sterne, aufgrund der logischen Fehler, und weil diese Story inzwischen ziemlich \"ausgenudelt\" ist. Aufgrund der großartigen schauspielerischen Leistungen und der Spannung gebe ich allerdings insgesamt vier Sterne, da diese wirklich super sind.
Wer ihn günstig im Kino sehen kann, sollte sich den Film ansehen. Wer nicht soviel Geld ausgeben möchte, sollte auf die DVD warten. Aber mir waren es die 4,50 Euro wert.
Aber letztendlich muss jeder seine eigene Entscheidung fällen.
-----
Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiterhelfen, was diesen Film angeht.
MfG
Christian
Ich komme gerade aus dem Kino, und ich habe mir gedacht, ich lasse euch an meinen Impressionen von heute Abend teilhaben. Der Film, den ich gesehen habe war \"Der Einsatz\", mit Al Pacino und Colin Farell.
Im folgenden versuche ich euch den Film etwas näher zu bringen:
Story:
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Die Story ist eigentlich relativ simpel, ohne viel Tiefgang. Aber das scheint in Hollywood momentan desöfteren so Gang und Gebe zu sein.
Der Absolvent einer Elite-Universität, James Clayton (Colin Farell), hat ein wegweisende Computersoftware entwickelt, mit dem Namen \"Sp@rtacus\". So weit, diese zu verkaufen, kommt er allerdings nicht. Der CIA-Scout Walter Burke (Al Pacino) überredet ihn zu einer CIA-Ausbildung.
Der zweite Teil des Filmes handelt von dieser CIA-Ausbildung. Das Ausbildungsgelände, auch liebevoll \"die Farm\" genannt, hat es in sich, denn \"nichts ist, wie es scheint\". Alles ist ein Test. Und während dieser Tests lernt James die Mitbewerberin Layla (Bridget Moynahan) kennen und lieben. Zum Ende der Ausbildung wird Clayton wegen Nichteignung aus dem Trainingslager entlassen.
Doch nachdem er sich zu Hause aus Frust hemmungslos die Birne mit Alkohol vollgedröhnt hat, wird er erneut von Burke rekrutiert, als sogennater NOC. Ein nicht ofizieller Agent. Er soll einen Maulwurf observieren und dessen Hintermänner ausfindig machen, die an dem vom CIA entwickelten, hochaktiven Computervirus \"Ice 9\" interessiert sind. Das Problem: Der Maulwurf ist Layla.
Nun beginnt der dritte Teil des Films. Clayton, Layla und Burke verstricken sich immer mehr in ein Verwirrspiel. Und bald schon weiß Clayton nicht mehr, wem er trauen kann, und wem nicht.
Eigene Meinung zur Story:
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Die Story dieses Thrillers ist schon relativ alt, und häufig gebraucht. Man muss sehen, dass es sich um einen Spionagefilm handelt, der sich um einen \"Maulwurf\" dreht. Doch wie viele dieser Filme gibt es schon? Einige. Dies hat zur Folge, dass man ungefähr weiß, wie der Film verlaufen wird: Ein Agent wird als Doppelagent hingestellt, ein anderer ist Doppelagent, ein dritter wird für andere Agenten, durch falsche Informationen, zum Doppelagenten. Wie gesagt eine Story, die schon einige Male in Filmen zu sehen war.
Dennoch ist die Story ganz gut aufgemacht. Vor allem hat mich das Trainingslager begeistert. Hier entsteht eine Atmosphäre, die ich bisher noch nicht so ganz häufig im Kino erlebt habe. Die Anspannung die auf der \"Farm\" herrscht wird super rübergebracht.
Die vielen Wendungen im Film sind ebenfalls klasse eingebracht. Zwischenzeitlich war ich ziemlich verwirrt, und wusste - wie auch Clayton - nicht, wer jetzt auf welcher Seite steht. Wer ist ein Doppelagent, wer ist ein echter CIA-Agent? Fragen, die sich aber mit der Zeit auflösen.
Leider lösen sie sich zu früh auf, denn so knapp 20 Minuten (grob geschätzt), bevor sich der wahre Maulwurf zu erkennen gibt, hat man als Zuschauer schon so ein Gefühl, in welche Richtung sich die Story entwickelt. Wäre dies nicht der Fall, wäre der Film super inszeniert. Aber leider wird er zum Ende hin doch voraussehbar.
Leider sind einige logische Fehler im Film vorhanden. Unter anderem fragt man sich, warum Clayton im Bahnhof seinen \"Undercover-Job\" aufgibt, und sich auf eine Jagd mit einem Verdächtigen einlässt. Er sollte sich doch zurückhalten und dem CIA die hintermänner \"zeigen\" und nciht auf eigene Faust stellen. Solche logischen Fehler sind öfter im Film zu erkennen, als mir lieb war.
Darsteller/Figuren:
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Colin Farell (James Douglas Clayton) spielt einen Absolventen einer Elite-Uni. Sein Vater ist 1990 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Ursprünglich hat er kein Interesse an der CIA-Ausbiildung, bis Burke auf seinen Vater zu sprechen kommt, der scheinbar auch beim CIA war. Dementsprechend wird auch gesagt: \"James, es liegt dir im Blut\". Er wird zum Helden des Films, denn er erkennt nicht nur dass der angeblichen Maulwurf gar keiner ist und überführt den Echten, sondern er täuscht auch sehr gut, sprich er blufft in allen Lebenslagen: \"Nichts ist, wie es scheint.\"
Al Pacino (Walter Burke) spielt einmal mehr einen Polizisten, genauer gesagt einen CIA-Talentscout. Er sagt, er kannte Claytons Vater, und bekommt ihn so dazu, an der Ausbildung teil zu nehmen. Er ist selber der Ausbilder, und er ist geheimnisvoll. Ist er ein Freund von Clyton, wie er es anfangs vorgibt, oder ist er sein Ausbilder, was er im Trainngscamp vorgibt zu sein, oder spielt er noch eine ganz andere Rolle dessen Leben. Seine Rolle wendet sich mehrmals im Film.
Bridget Moynahn (Layla Moore) spielt eine junge Frau, die von der CIA angeblich eingestellt wurde, damit sie die \"Agency\" zu den Hintermännern führt, denn sie soll ein Maulwurf sein. Während der Ausbildung scheint sie sich in Clayton zu verlieben. Dieser Liebe lassen sie auch später freien Lauf, doch warum? Soll sie ihn ausspionieren? Soll sie ihn auf eine falsche Fährte locken? Wer ist sie wirklich? Auch sie spielt eine Rolle, die im Film mehrmals die Seiten wechselt. Mal ist sie auf der guten, mal auf der bösen, dann wieder auf der guten, dann doch wieder auf der bösen Seite. Reichlich verwirrend.
Gabriel Macht (Agent Zach) ist ebenfalls in der Agentenausbildung, und scheint ein kleines Problem mit Clayton zu haben. Während er von Clayton verfolgt wird, wird er in einem Handgemenge von diesem erschossen. Doch warum? Er bekommt einen Zettel von Layla zugesteckt, und gilt damit in Claytons Augen als verdächtig. Daraufhin verfolgt dieser ihn. In der anschließenden Rauferei kommt es zum tödlichen Schuss.
Meinung zu den Darstellern:
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Colin Farell sagte mir bisher nur vom Namen etwas. Ich weiß auch nur, dass er in \"Nicht auflegen\" mitgespielt hat, habe allerdings bis heute noch keinen seiner Filme gesehen. Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht von ihm. Er spielt seine Rolle ziemlich genial. Es kommt super rüber, wie er sich fühlen muss, als er auf seine Liebe angestezt wird. Es kommt super rüber, wie er in der gespielten Entführung während des Trainingslagers gefoltert wird, und wie er sich dabei fühlt. Egal, in welcher Situation er grade steckt. Er bringt seine Emotionen genial auf die Leinwand. Fazit: Sehr überzeugend.
--> Vorherige Filme: \"Tigerland\"; \"Nicht auflegen\"; \"Die Journalistin\"; \"War Zone; \"Ein ganz gewöhnlicher Dieb\"; \"American Outlaws\"; Das Tribunal\"; \"Minority Report\"; \"Daredevil\"; \"S.W.A.T. - Die Spezialeinheit\"
--> nächste Produktion: \"A Home At The End Of The World\"; \"Alexander\"
Al Pacino spielt, wie sollte e auch anders sein, mal wieder einen alten Hasen der Polizei. Diese Rolle spielt er ja eigentlich ständig. Aber unerreicht bleibt wohl seine Leistung in \"Heat\". Auch hier reicht sie nicht daran heran. Er ist, wie immer schon lange in seinem Job, und verzieht keine Miene. Über seine wahren Absichten täuscht er wieder genial hinweg, bis zu der Szene, als er von Clayton angerufen wird. Dort wird deutlich, was er für ein Spiel spielt. Hier ist seine schauspielerische Leistung ungewohnt. Ich würde nicht sagen schlecht. Aber er scheint die Sache irgendwie ungewohnt locker anzugehen, könnte ich mir vorstellen. Wenn er wollte hätte er in dieser Szene seine Rolle etwas anders interpretieren können, undurchsichtiger. Fazit: Überzeugend, aber bleibt unter seinen Möglichkeiten.
--> bisherige Filme u.a.: \"Ich, Natalie\"; \"Der Duft der Frauen\"; \"Panik im Needle Park\"; \"Der Pate 1-3\"; \"Asphalt-Blüten\"; \"Serpico\"; \"Hundstage\"; \"Bobby Deerfield\"; \"...und Gerechtigkeit für alle\"; \"Cruising\"; \"Fünf Nervensägen und ein Veter\"; \"Scarface\"; \"Revolution\"; \"Sea of love - Melodie des Todes\"; \"Dick Tracy\"; \"The local Stigmatic\"; \"Franky & Johnny\"; \"Glengarry Glen Ross\"; \"Carlito\'s Way\"; \"25 Cents\"; \"Heat\"; \"City Hall\"; \"Looking For Richard\"; \"Donnie Brasco\"; \"Im Auftrag des Teufels\"; \"Insider\"; \"An jedem verdammten Sonntag\"; \"Chinese Coffee\"; \"Insomnia - Schlaflos\"; \"Simone\"
--> nächstes Projekt: \"Liebe mit Risiko\"
Bridget Moynahan ist mir so auch nicht bekannt gewesen. Aber sie überzeugt in ihrer Rolle als Agent Layla Moore. Sie verwirrt nicht nur den Zuschauer, sondern auch Clayton. Man hat ein bißchen das Gefühl, dass sie ihre Rolle lebt, und sich exzellent auf diese vorbereitet hat. Fazit: Sehr überzeugend, steht allerdings etwas im Schatten von Farell.
--> bisherige Filme: \"Coyote Ugly\"; \"In the Weed\"; \"Trifling with Fate\"; \"Vernascht\"; \"Weil es dich gibt\"; \"Der Anschlag\"
--> sonstige Produktionen: \"Sex and the City\"
--> nächste Projekte: \"Hating her\"; \"I Robot\"
Gabriel Macht spielt nur eine kleinere Rolle und bleibt somit deutlich im Hintergrund. Allerdings ist die Nebenrolle mit ihm glänzend besetzt. Er überzeugt und spielt sich trotz allem nicht in den Vordergrund. Fazit: Überzeugend
--> bisherige Filme: \"Warum sollte ich lügen?\"; \"Liebe in jeder Beziehung\"; \"The Adventures of Sebastian Cole\"; \"Einfach unwiderstehlich\"; \"American Outlaws\"; \"Im Fadenkreuz - Allein gegen alle\"; \"Bad Company\"
--> sonstige Produktionen: \"Sex and the City\"; \"The Others\"; \"Chaos City\"
--> nächste Projekte: \"Grand Theft Parsons\"; \"Love Song for Bobby Long\"
Zusammenfassung: Alle vier Hauptdarsteller überzeugen, wobei Farell eindeutig der Beste ist. Pacino bleibt etwas unter seinen Möglichkeiten und Moynahan und Macht bleiben etwas im Schatten von Farell. Dennoch überzeugen sie auf ihre Art und Weise.
Sonstiges:
**********
Was mir noch aufgefallen ist, ist die unübersehbare Werbung in dem Film. Vor allem sind mir die Firmen \"Dell\"; \"VW\"; \"Ford\"; \"Motorola\" und \"Martini\" aufgefallen. Ich denke, diese ist überflüssig, da die Firmen eh groß genug sind. Außerdem mag ich es nicht, wenn ich mir einen Film ansehe und mit Werbung zugepflastert werde. Dafür ist die Zeit vor dem Film da.
Fazit:
******
Letztendlich bin ich ganz froh, das sich diesen Film gesehen habe. Allerdings muss man auch sagen, es ist nicht ein Film wie \"Herr der Ringe\", oder \"Terminator\", den man unbedingt im Kino sehen muss, um ihn so richtig genießen zu können. Dies liegt aber daran, das es in solchen Filmen gewaltige Szenen gibt, die in \"Der Einsatz\" nicht vorhanden sind. Man kann also auch warten, bis er auf DVD herauskommt.
Die Story bekommt von mir drei Sterne, aufgrund der logischen Fehler, und weil diese Story inzwischen ziemlich \"ausgenudelt\" ist. Aufgrund der großartigen schauspielerischen Leistungen und der Spannung gebe ich allerdings insgesamt vier Sterne, da diese wirklich super sind.
Wer ihn günstig im Kino sehen kann, sollte sich den Film ansehen. Wer nicht soviel Geld ausgeben möchte, sollte auf die DVD warten. Aber mir waren es die 4,50 Euro wert.
Aber letztendlich muss jeder seine eigene Entscheidung fällen.
-----
Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiterhelfen, was diesen Film angeht.
MfG
Christian
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