Der Einsatz (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2012
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Erfahrungsbericht von JimPanse
Trotz einiger Schwachstellen sehenswert
Pro:
Teilweise spannend und temporeich, das Talent von Colin Farell, die Routine von Al Pacino (kann aber auch teilweise als negativ gesehen werden - vor allem seine Rolle wieder als Polizist-Agent), Atmosphäre im Trainingslager
Kontra:
Schwachstellen in der Handlung durch recht viele Logikfehler, Werbung ohne Ende
Empfehlung:
Ja
Seit Anfang Januar läuft ein „neuer“ Thriller in den Kinos, der den Namen “der Einsatz” (Originaltitel: the Recruit) trägt. Protagonisten darin sind Al Pacino und Colin Farell. Ich setze das Wort neuer in Anführungszeichen, denn der Film ist nicht unbedingt so neu. Seit fast sechs Monaten ist sogar die englische DVD dazu erhältlich. Der Film gehört zu den mit Spannung erwarteten (aufgrund seiner Protagonisten) und ist einer der ersten Thriller überhaupt im neuen Jahr. Sollte man ihn sich anschauen oder doch lieber den Weg zur Kinokasse sparen? Die Entscheidung dazu möchte ich allen Lesern mit diesem Bericht zumindest versuchen zu erleichtern.
Handlung
James Douglas Clayton (gespielt von Colin Farell) ist ein besonderer Mensch, der vieles von dem verbindet, was die CIA von einem Geheimagenten verlangt. Er ist intelligent, spezialisiert (in der Programmierung), sportlich, dynamisch und gutaussehend. Schon bald wird er von einem wahren Agenten der CIA namens Walter Burke (gespielt von Al Pacino) aufgesucht und in das Trainingslager der CIA gerufen, um dort den Test zum Geheimagenten zu machen. Ein langwieriger Test, der alles von James abverlangt. Im Lager lernt er Laila (gespielt von Bridget Moynahan) kennen und verliebt sich in diese. Doch nach einer simulierten Entführung von James, scheint seine Karriere als Geheimagent gar nicht erst anzufangen. Er wird vom Trainingslager entlassen. Schon bald wird er jedoch wieder von Walter aufgesucht, der übrigens seinen Vater, der Jahre zuvor bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist, laut seiner Aussage, gekannt hat. Walter teilt dem jungen Mann mit, dass seine Entlassung nur für die Augen der anderen gewesen sei und er es zum Geheimagent der CIA geschafft habe. Bevor James reagieren kann, bekommt er auch seinen ersten Auftrag von Walter zugeteilt: er soll Laila, die mittlerweile bei der CIA arbeitet nachspionieren, denn sie scheint eine Doppelagentin zu sein.
Filmkritik
Regisseur Roger Donaldson verpasst in meinen Augen die Chance mit „der Einsatz“ einen erstklassigen Thriller auf die große Leinwand zu bringen. Mit zwei ausgezeichneten Darstellern als Protagonisten, wie es Al Pacino und Colin Farell sind, hätte man aus dem Film viel mehr rausholen können, als das der Fall im Endprodukt ist. Doch die Handlung bzw. die Logikfehler in dieser, sind dafür verantwortlich dass nur ein mittelmäßiger bis guter Film am Ende entstanden ist. An vielen Stellen des Films fragt man sich, wozu dies und wozu das. Vieles ergibt keinen Sinn. Als Beispiel wähle ich drei Punkte im Film. Erstens: wenn Walter doch selbst so leicht Laila nachspionieren kann, wozu setzt er dann James auf sie an? Zweitens: wenn ein Geheimagent 30 Jahre bei der CIA arbeitet, wie man uns im Film zu Walter mitteilt, dann muss dieser doch wissen, dass ohne Internetzugang Daten nicht einfach so von einem Laptop zu einem fremden PC transportiert werden können oder? Darauf fällt jedoch Walter am Ende rein! Drittens: warum enttarnt sich James im Bahnhof, in dem er den Unbekannten verfolgt, obwohl er doch im Hintergrund arbeiten sollte und so alles gefährdet? Es sind weitere undichte Stellen im Film enthalten, doch das würde hier zu viel Zeit und Platz kosten, sie alle zu erwähnen. Dazu kommt noch ein unschlüssiges Ende, bei dem man leicht genervt sein wird. Denn wenn man dann gedanklich die Handlung zurückverfolgt, wie z.B. die Verfolgungsjagd auf den Zuggleisen, ergibt alles keinen Sinn. Ein wirres Durcheinander also, was die Definition von „Gut und Böse“ in diesem Film angeht. Zum Glück kommt das erst am Ende, sonst wäre die Bewertung für den Film recht negativer ausgefallen. Als positiv wäre im Film jedoch außer den beiden Protagonisten, zu denen ich gleich kommen werde, die Spannung zu bewerten, die in diesem Trainingslager entsteht, danach die „Entführung“ von Walter, aber auch die Actionszenen im Bahnhof.
Eigentlich habe ich keinen Film mit Al Pacino nach seiner Protagonistenrolle in „Heat“, dem in meinen Augen ausgereiftesten Thriller aller Zeiten, verpasst. Pacino hat mir schon immer als Darsteller gut gefallen, denn er verbindet diese beeindruckende Aussagekraft mit einer besonderen Dynamik in all seinen Rollen. Doch wie immer werde ich hier meine ehrliche Meinung loswerden und sagen, dass für mich Pacino nach „Heat“ keine richtige Rolle bekommen hat, in der er fünf Sterne verdient hätte. Als Beispiel dazu könnte man z.B. Insomnia erwähnen, wo er neben meinem Lieblingsschauspieler Robin Williams agiert. Er ist ein exzellenter Darsteller, aber irgendwann hat man es auch leicht satt, ihn immer wieder in der Rolle des Guten, bzw. Polizisten (Insomnia, Heat, der Einsatz u.a.) zu sehen. Oder ist er vielleicht gar nicht mit den Guten in „der Einsatz“? Denn manchmal ist nichts so, wie es scheint! Colin Farell bleibt weiterhin der talentierteste Schauspieler, den Hollywood in den letzten zwei Jahren rausgebracht hat. Seine Rolle in diesem Film, gibt ihm die Chance, sein ganzes Talent auszuschöpfen, in dem er in so vielen verschiedenen Bereichen agieren darf. Actionszenen, als er gejagt wird, spannende Szenen, als er in fremde Computer hackt oder auch Liebesszenen sind in diesem Film für Farell kein Problem. Den Jungen kann man von einer einfachen Telefonzelle (Phone Booth) bis hin zu einem Trainingslager für zukünftige Agenten stecken – er sieht darin immer gut aus. Gut aussehen tut sicherlich auch Bridget Moynahan, die in der Rolle der Laila zu sehen ist. Sie spielt ihre Rolle so vorbildlich, dass man als Zuschauer irgendwann nicht mehr weiß: gehört sie zu den Guten oder doch zu den Bösen? Am Ende sollte ich wieder meiner Beobachtungsstärke freien Lauf geben und die „versteckten“ Werbeattacken im Film erwähnen. Diesmal werben fast schon übertrieben stark Shell, Martini, VW, Heineken, Dell, Mc Donalds und Motorola.
Weiterempfehlung
Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen bei diesem Film, werde letztendlich jedoch die vier geben, aufgrund der darstellerischen Leistung von Colin Farell. „Der Einsatz“ hat leider in seiner Handlung einige Schwachstellen aufzuweisen, die vor allem durch Logikfehler entstanden sind. Die Spannungsmomente sind trotzdem vorhanden, Tempo ist auch angesagt und auch dank der Darsteller ist „der Einsatz“ letztendlich ein Film, den man weiterempfehlen kann.
Handlung
James Douglas Clayton (gespielt von Colin Farell) ist ein besonderer Mensch, der vieles von dem verbindet, was die CIA von einem Geheimagenten verlangt. Er ist intelligent, spezialisiert (in der Programmierung), sportlich, dynamisch und gutaussehend. Schon bald wird er von einem wahren Agenten der CIA namens Walter Burke (gespielt von Al Pacino) aufgesucht und in das Trainingslager der CIA gerufen, um dort den Test zum Geheimagenten zu machen. Ein langwieriger Test, der alles von James abverlangt. Im Lager lernt er Laila (gespielt von Bridget Moynahan) kennen und verliebt sich in diese. Doch nach einer simulierten Entführung von James, scheint seine Karriere als Geheimagent gar nicht erst anzufangen. Er wird vom Trainingslager entlassen. Schon bald wird er jedoch wieder von Walter aufgesucht, der übrigens seinen Vater, der Jahre zuvor bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist, laut seiner Aussage, gekannt hat. Walter teilt dem jungen Mann mit, dass seine Entlassung nur für die Augen der anderen gewesen sei und er es zum Geheimagent der CIA geschafft habe. Bevor James reagieren kann, bekommt er auch seinen ersten Auftrag von Walter zugeteilt: er soll Laila, die mittlerweile bei der CIA arbeitet nachspionieren, denn sie scheint eine Doppelagentin zu sein.
Filmkritik
Regisseur Roger Donaldson verpasst in meinen Augen die Chance mit „der Einsatz“ einen erstklassigen Thriller auf die große Leinwand zu bringen. Mit zwei ausgezeichneten Darstellern als Protagonisten, wie es Al Pacino und Colin Farell sind, hätte man aus dem Film viel mehr rausholen können, als das der Fall im Endprodukt ist. Doch die Handlung bzw. die Logikfehler in dieser, sind dafür verantwortlich dass nur ein mittelmäßiger bis guter Film am Ende entstanden ist. An vielen Stellen des Films fragt man sich, wozu dies und wozu das. Vieles ergibt keinen Sinn. Als Beispiel wähle ich drei Punkte im Film. Erstens: wenn Walter doch selbst so leicht Laila nachspionieren kann, wozu setzt er dann James auf sie an? Zweitens: wenn ein Geheimagent 30 Jahre bei der CIA arbeitet, wie man uns im Film zu Walter mitteilt, dann muss dieser doch wissen, dass ohne Internetzugang Daten nicht einfach so von einem Laptop zu einem fremden PC transportiert werden können oder? Darauf fällt jedoch Walter am Ende rein! Drittens: warum enttarnt sich James im Bahnhof, in dem er den Unbekannten verfolgt, obwohl er doch im Hintergrund arbeiten sollte und so alles gefährdet? Es sind weitere undichte Stellen im Film enthalten, doch das würde hier zu viel Zeit und Platz kosten, sie alle zu erwähnen. Dazu kommt noch ein unschlüssiges Ende, bei dem man leicht genervt sein wird. Denn wenn man dann gedanklich die Handlung zurückverfolgt, wie z.B. die Verfolgungsjagd auf den Zuggleisen, ergibt alles keinen Sinn. Ein wirres Durcheinander also, was die Definition von „Gut und Böse“ in diesem Film angeht. Zum Glück kommt das erst am Ende, sonst wäre die Bewertung für den Film recht negativer ausgefallen. Als positiv wäre im Film jedoch außer den beiden Protagonisten, zu denen ich gleich kommen werde, die Spannung zu bewerten, die in diesem Trainingslager entsteht, danach die „Entführung“ von Walter, aber auch die Actionszenen im Bahnhof.
Eigentlich habe ich keinen Film mit Al Pacino nach seiner Protagonistenrolle in „Heat“, dem in meinen Augen ausgereiftesten Thriller aller Zeiten, verpasst. Pacino hat mir schon immer als Darsteller gut gefallen, denn er verbindet diese beeindruckende Aussagekraft mit einer besonderen Dynamik in all seinen Rollen. Doch wie immer werde ich hier meine ehrliche Meinung loswerden und sagen, dass für mich Pacino nach „Heat“ keine richtige Rolle bekommen hat, in der er fünf Sterne verdient hätte. Als Beispiel dazu könnte man z.B. Insomnia erwähnen, wo er neben meinem Lieblingsschauspieler Robin Williams agiert. Er ist ein exzellenter Darsteller, aber irgendwann hat man es auch leicht satt, ihn immer wieder in der Rolle des Guten, bzw. Polizisten (Insomnia, Heat, der Einsatz u.a.) zu sehen. Oder ist er vielleicht gar nicht mit den Guten in „der Einsatz“? Denn manchmal ist nichts so, wie es scheint! Colin Farell bleibt weiterhin der talentierteste Schauspieler, den Hollywood in den letzten zwei Jahren rausgebracht hat. Seine Rolle in diesem Film, gibt ihm die Chance, sein ganzes Talent auszuschöpfen, in dem er in so vielen verschiedenen Bereichen agieren darf. Actionszenen, als er gejagt wird, spannende Szenen, als er in fremde Computer hackt oder auch Liebesszenen sind in diesem Film für Farell kein Problem. Den Jungen kann man von einer einfachen Telefonzelle (Phone Booth) bis hin zu einem Trainingslager für zukünftige Agenten stecken – er sieht darin immer gut aus. Gut aussehen tut sicherlich auch Bridget Moynahan, die in der Rolle der Laila zu sehen ist. Sie spielt ihre Rolle so vorbildlich, dass man als Zuschauer irgendwann nicht mehr weiß: gehört sie zu den Guten oder doch zu den Bösen? Am Ende sollte ich wieder meiner Beobachtungsstärke freien Lauf geben und die „versteckten“ Werbeattacken im Film erwähnen. Diesmal werben fast schon übertrieben stark Shell, Martini, VW, Heineken, Dell, Mc Donalds und Motorola.
Weiterempfehlung
Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen bei diesem Film, werde letztendlich jedoch die vier geben, aufgrund der darstellerischen Leistung von Colin Farell. „Der Einsatz“ hat leider in seiner Handlung einige Schwachstellen aufzuweisen, die vor allem durch Logikfehler entstanden sind. Die Spannungsmomente sind trotzdem vorhanden, Tempo ist auch angesagt und auch dank der Darsteller ist „der Einsatz“ letztendlich ein Film, den man weiterempfehlen kann.
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