Erfahrungsbericht von joerg20
Wieder nur ein Katastrophenfilm
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Natürlich ist es wieder "nur" ein Katastrophenfilm. D.h., dass wieder einmal die Katastrophe - in diesem Fall DER STURM - die Hauptrolle spielt. D.h. auch, dass es wieder einmal Davongekommene und In-letzter-Minute-Gerettete genauso gibt wie Opfer.
Was bei diesem Film anders ist? Die Hauptdarsteller (u.a. George Clooney als Kapitän und Mark Wahlberg als "Frischling") sind dieses Mal nicht die tapferen Helden, sondern die tragischen Opfer. Schuld daran ist sicher, daß die Handlung auf einer wahren Geschichte beruht. Aber es blieb genügend Platz für Hollywood-Fantasien, da ja keiner die genauen Umstände des Unglücks kennen kann. So wurden die sicheren Fakten genutzt um ein Grundgerüst für den Film zu bauen, der Rest wurde aufgefüllt.
Mal zum Film selber:
Die Handlung: nicht übermäßig tiefgehend. Es wird halt eine Story relativ gut aufgebaut, die ohne (GRÖSSERE, die man nicht bemerkt, wenn man sich nur vom Film berieseln läßt) logische Fehler und auch nachvollziehbar ist, dafür aber nicht sooo spannend ist: Zwei Schwertfisch-Fischerteams kommen von einer solchen "Reise" zurück. Das eine Team erfolgreich, das zweite um George Clooney nicht. Deswegen will er mit seinem Team noch einmal raus aufs Meer - trotz der gefährlichen Situation im Oktober: Hurrican-Saison. Na ja, und so kommt halt eins ums andere: ein besonders starker Sturm (noch dazu in besonderer Konstellation), George Clooney will besonders weit raus fahren zu einem guten Gebiet zum Fischen und noch einiges mehr.
Wie der Film ausgeht, weiß man aufgrund der realen Geschichte eigentlich schon. So richtig will also keine Spannung aufkommen. Relativ gut sind allerdings die "Nebenstories": unerwartete Begebenheiten wie ein Hai, die anderen Menschen, die gerettet werden wollen, usw. Diese haben dann doch noch etwas Spannung aufkommen lassen, da man ja nicht wusste, wie das jeweils ausgehen würde. Die Figuren waren insgesamt etwas schwach gezeichnet, natürlich die auch alten Klischees vom Seemann, der ohne das Meer nicht leben kann, und vom Kapitän, der nur mit seinem Schiff untergeht. Besonders schlecht war eine Unterhaltung zwischen einem Seemann und seinem Sohn. Die sollte wahrscheinlich zu Tränen rühren, war aber einfach nur lächerlich: "Dad, ich möchte nicht mehr darüber reden."
Der Sturm an sich ist natürlich sehr überzeugend, wirkt auch nicht unbedingt computeranimiert. Der verzweifelte Kampf gegen selbigen war auch ganz OK. Nur das Ende war wieder mal typisch Hollywood, zu viel verraten will ich aber auch nicht. Anschließend wurde es noch etwas melodramatisch, was dem Film auch nicht unbedingt gut tat.
Aber na ja, es war ein Film zur Unterhaltung. Man hat sich reingesetzt und ihn sich angeschaut. Es ist kein Film, der irgendwie zum Denken anregt oder aufgrund anderer Sachen wie z.B. Special Effects im Kopf bleibt. Man muß ihn nicht gesehen haben, er ist aber ganz nett.
Was bei diesem Film anders ist? Die Hauptdarsteller (u.a. George Clooney als Kapitän und Mark Wahlberg als "Frischling") sind dieses Mal nicht die tapferen Helden, sondern die tragischen Opfer. Schuld daran ist sicher, daß die Handlung auf einer wahren Geschichte beruht. Aber es blieb genügend Platz für Hollywood-Fantasien, da ja keiner die genauen Umstände des Unglücks kennen kann. So wurden die sicheren Fakten genutzt um ein Grundgerüst für den Film zu bauen, der Rest wurde aufgefüllt.
Mal zum Film selber:
Die Handlung: nicht übermäßig tiefgehend. Es wird halt eine Story relativ gut aufgebaut, die ohne (GRÖSSERE, die man nicht bemerkt, wenn man sich nur vom Film berieseln läßt) logische Fehler und auch nachvollziehbar ist, dafür aber nicht sooo spannend ist: Zwei Schwertfisch-Fischerteams kommen von einer solchen "Reise" zurück. Das eine Team erfolgreich, das zweite um George Clooney nicht. Deswegen will er mit seinem Team noch einmal raus aufs Meer - trotz der gefährlichen Situation im Oktober: Hurrican-Saison. Na ja, und so kommt halt eins ums andere: ein besonders starker Sturm (noch dazu in besonderer Konstellation), George Clooney will besonders weit raus fahren zu einem guten Gebiet zum Fischen und noch einiges mehr.
Wie der Film ausgeht, weiß man aufgrund der realen Geschichte eigentlich schon. So richtig will also keine Spannung aufkommen. Relativ gut sind allerdings die "Nebenstories": unerwartete Begebenheiten wie ein Hai, die anderen Menschen, die gerettet werden wollen, usw. Diese haben dann doch noch etwas Spannung aufkommen lassen, da man ja nicht wusste, wie das jeweils ausgehen würde. Die Figuren waren insgesamt etwas schwach gezeichnet, natürlich die auch alten Klischees vom Seemann, der ohne das Meer nicht leben kann, und vom Kapitän, der nur mit seinem Schiff untergeht. Besonders schlecht war eine Unterhaltung zwischen einem Seemann und seinem Sohn. Die sollte wahrscheinlich zu Tränen rühren, war aber einfach nur lächerlich: "Dad, ich möchte nicht mehr darüber reden."
Der Sturm an sich ist natürlich sehr überzeugend, wirkt auch nicht unbedingt computeranimiert. Der verzweifelte Kampf gegen selbigen war auch ganz OK. Nur das Ende war wieder mal typisch Hollywood, zu viel verraten will ich aber auch nicht. Anschließend wurde es noch etwas melodramatisch, was dem Film auch nicht unbedingt gut tat.
Aber na ja, es war ein Film zur Unterhaltung. Man hat sich reingesetzt und ihn sich angeschaut. Es ist kein Film, der irgendwie zum Denken anregt oder aufgrund anderer Sachen wie z.B. Special Effects im Kopf bleibt. Man muß ihn nicht gesehen haben, er ist aber ganz nett.
6 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.02.2002, 09:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGuter Beitrag - Man liest sich!!!
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